Alle Beiträge von Ulrich Scharfenorth

Ostermarschierer marschiert gegen die heimischen Hardliner!

Es ist eine dumme Illusion zu glauben, dass Frauen in Führungspositionen mehr Frieden in die Welt bringen. Margret Thatcher, Madeleine Albright und Condoleezza Rice haben das bereits vor Jahren widerlegt. Jetzt gibt es auch in Deutschland so eine Scharfmacherin. Man mag nicht hingucken. Doch es läuft auch maskulin: Ein Mann, den man aus dem Kandidatenkarussel fürs Ministeramt herauskickte,  hat diese „Lady“ bereits übertrumpft. Er kreischt, und ein falscher Roter stößt kriegswütig dazu.

Unfrohe Ostern, Freunde,  und fürchtet euch ein wenig!

Solch kurzsichtige Radikale sind in ihre Ämter gewählt. Doch niemand gab ihnen das Mandat für ihr Kriegsgeheul.

Das Problem darf nicht mit schweren Waffen, es muss diplomatisch gelöst werden

Angesichts einer neuen russischen Offensive in der Ostukraine stellt sich neuerlich die Frage, ob man die Ukraine ihrem Schicksal überlassen dürfe oder ob es nicht unbedingt angezeigt sei, den Ukrainern so viel militärische Unterstützung zu geben, dass sie den russischen Vormarsch stoppen könne. Jeder, der die Sachlage kennt, wird in beiden Fällen auf NEIN plädieren. Zu nah ist uns Westeuropäern die freiheitlich-demokratische Grundordnung als dass wir Aggression und Verbrechen Putins einfach so hinnehmen könnten. Krieg ist im 21. Jahrhundert ein Unding, und doch findet er nicht nur in der Ukraine, sondern auch im Jemen, in Mali, in Libyen, in Armenien und in anderen uns eher unbekannten Gegenden der Welt statt.

Ich habe vor ein paar Tagen in Mails und öffentlichen Bekundungen erneut gegen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine protestiert. Und meinem Zorn darüber zum Ausdruck gebracht, dass sich gerade die Grünen – ja sogar ihr angeblich linker Hofreiter  – für eine sehr gefährliche Unterstützung Selenskijs ausgesprochen und damit von der traditionellen Friedenspolitik ihrer Gründermütter und -väter verabschiedet haben.

Jeder, der in den letzten Wochen nur flüchtig die Gesamtsituation im Osten verfolgt hat, jeder, der beim Lesen der Massenmedien eben nur auf diese eine quasi „gleichgeschaltete“ Weise unterrichtet wurde, muss zu einem fatalen Ergebnis gelangen. Nämlich dem, dass Putin allenfalls militärisch, sprich: durch eine rasante Unterstützung der Ukraine mit modernen Waffen des Westens zu stoppen sei. Ob eine solche ZielRichtung durch die europäischen und US-amerikanischen Rüstungskonzerne gesteuert ist, sei dahin gestellt. Immerhin sind sie die einzigen, die vom Krieg profitieren. Viel sinnfälliger scheint mir, nachzudenken. Wer nämlich glaubt, dass bloße Waffenlieferungen das Geschehen und die Verhandlungen in der Ukraine nennenswert beeinflussen können, liegt m. E. schief. Denn zum einen stehen schwere Waffen erst in Wochen oder Monaten und dann als total veraltetes, vielleicht auch als modernes, schwer oder gar nicht zu bedienendes Gerät zur Verfügung. Selbst wenn man Ukrainer trainieren und ausbilden würde, käme die Reaktion nicht nur zu spät, sie fiele auch „harmlos“ aus. Wenn man diesen Begriff in diesem Zusammenhang überhaupt wählen möchte.

Die Russen verfügen über ein schier endloses Potential an Waffen und Soldaten, und dieses Potential ist nicht an Devisen aus Gas-, Kohle oder ÖlLieferungen gebunden.  Die Russen können jederzeit jede denkbare Rakete aus dem Hinterland abschießen – ohne dass das zu stoppen wäre. Schließlich sind die Verbrecher am Auslöser, schließlich sind alle erforderlichen Ressourcen dafür in Russland selbst verfügbar.

Wer also glaubt, dass Russland in diesem Krieg militärisch zum Rückzug gezwungen werden könnte, ist schwer auf dem Holzweg. Es sei denn, er bringt einen Direkteinsatz der NATO ins Gespräch. Die Ukraine allein wird den Rückzug nie erzwingen können. Was allerdings passiert, ist die weiter anhaltende verheerende Zerstörung des Landes, sind der Tod unzähliger Soldaten und Zivilisten, sind Kriegsgräuel, wie sie fast allen Kriegen (siehe den Irak, siehe Syrien, siehe den Jemen, siehe Afghanistan und und und) eigen sind.

Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse ist es fast müßig, die Schuldigen am Ausbruch des Krieges neuerlich zu benennen. Es ist Putin und es ist der Westen, angeführt von den USA. Ich habe dazu viele Dokumente aus allen politischen Richtungen studiert und in mehreren Blogs angeführt, u.a.

https://neue-entspannungspolitik.berlin/krieg-in-europa-expertengespraech-mit-andreas-zumach-28-2-2022/

https://apolut.net/tragoedie-in-der-ukraine-waere-leicht-vermeidbar-gewesen-von-rainer-rupp/

https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/donbass-woran-minsk-ii-gescheitert-ist

https://www.stoerfall-zukunft.de/4160-2/

https://www.stoerfall-zukunft.de/in-die-enge-getrieben/

Minsk war von Selenskij nie gewollt, sämtliche, auf eine friedliche Lösung abgestellten Versuche der Franzosen und der Deutschen (es gab eine konkrete Steinmeier-Initiative – auch für die muss unser Präsident jetzt bluten) sind am Widerstand der Ukrainer gescheitert. Dabei wären eine Autonomie der russlandfreundlichen Donezker und Luchansker innerhalb der Ukraine sowie ein Verzicht der Ukraine auf die Nato-Mitgliedschaft friedensbildend gewesen. Schließlich verbietet selbst die UNO, dass sich Länder eine zusätzliche Sicherheit auf Kosten von nachbarschaftlichen Sicherheitsinteressen verschaffen (was natürlich auch die NATO-Mitgliedschaft aller östlichen EU-Länder betrifft).

Eine Diskussion über die Schuld am Ausbruch des Krieges darf die Tatsache, dass einer den Krieg tatsächlich begonnen hat, in keiner Weise relativieren. Wer im Europa des 21. Jahrhunderts einen Krieg beginnt, ist auf Dauer stigmatisiert. Ganz gleich, wo die Ursachen für den Krieg konkret liegen.  In diesem Sinne habe ich Putins Krieg und sämtliche Gräueltaten – so sie denn den Russen zweifelsfrei nachgewiesen werden können – mehrfach aufs Schärfste verurteilt. Und ich bin der unbedingten Auffassung, dass Putin mit allen sinnvollen Mitteln aufgehalten werden muss. Welche dies sind, bliebe zu diskutieren. Allerdings befürchte ich, dass rein militärische Optionen zu nichts führen. Denn ein direktes Eingreifen der NATO, Flugverbotszonen über der Ukraine und dergleichen wird es nicht geben.

Was jetzt und in den nächsten vier bis sechs Wochen geschehen wird, wird vermutlich noch grausamer ausfallen als bisher Erlebtes. Folglich ist die gesamte Weltgemeinschaft aufgerufen, hier ein absolutes STOPzeichen zu setzen. Und zwar eines, dass Putin moralisch trifft – aber irgendwie „am Leben lässt“ (auch wenn das jeder von uns total ablehnt).

Die bisherigen Sanktionen dürften zumindest kurzfristig wenig oder gar keine Wirkung zeitigen. Wenn  sich der Westen aber endlich um die Unterstützung derer bemühte, die Putins Krieg einfach so hinnehmen und sich in der UNO ihrer Stimme enthalten, käme man sicher ein Stück weiter. Das große Indien, das zögerliche China, aber auch viele Staaten in Afrika und Südamerika wollen sich einer Verurteilung Putins nicht anschließen, weil Russland diese Länder viele Jahre und Jahrzehnte wirkungsvoll unterstützt hat. Diese Konfliktsituation muss zugunsten des Friedens aufgelöst werden.

Allerdings wird man Putin – so schwer das auch fällt – Zugeständnisse machen müssen. Zumindest für eine Übergangszeit müssten politische Lösungen greifen, die in bestimmten Regionen der Ukraine von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt werden. Ob es möglich wäre, die Souveränität eines neutral agierenden Donbass international festzulegen, steht in der Sternen. Derzeit und bei der Unnachgibigkeit beider Seiten, sieht es nicht danach aus. Aber es geht bei möglichen Friedensverhandlungen immer um Paketlösungen. Vor allem aber muss vermieden werden, dass die Ausgangs- und Handlungsoptionen so aussehen wie vor dem Krieg. Denn dann wären alle Opfer umsonst gewesen.

Ist die Ukraine – nebst ihren westlichen Unterstützern – nach wie vor nicht bereit, einen neutralen Status ihres Landes zu akzeptieren, ist sie nicht willens, irgendwelche Konzessionen zu machen, will sie weiter nur Druck auf Putin ausüben, dann wird es keinen Frieden geben. Selbst der grässlichste Diktator braucht Fakten, um sein Gesicht zu wahren.

Was die Gefahr eines AtomKrieges betrifft, so sehe ich die bei weiterer Eskalation durchaus. Zu behaupten, dass Putin nur drohe, um immer so weiter machen zu können, ist mehr als gefährlich. Denn man verliert die roten Linien aus dem Augen. Wo und wie beginnt ein „sich einschleichender“ NATO-Einsatz – und welche Folgen hat er? Was tut ein immer mehr in die Enge getriebener Diktator, der über Kernwaffen verfügt?

Noch ein Wort zu den Sanktionen und zu Scholz‘ Zögern, was die Lieferung schwerer Waffen betrifft: Wenn wir ehrlich sind, dass müssen wir Deutschen uns endlos schämen. Denn was wir derzeit tun, ist haarsträubend. Wir saugen Putin das Gas ab und wollen gleichzeitig seinen Kriegsgegner mit schweren Waffen versorgen. Die schizophrene Haltung ist nur dadurch zu erklären, dass die deutsche Regierung Putin wohl scharf verurteilen, dem deutschen Volk/der deutschen Wirtschaft aber Prosperität und Wohlstand in unverändertem Umfang erhalten will. Das sichert zumindest bislang den Posten, ist aber mit Blick auf die andauernden europäischen/deutschen Solidaritätsbekundungen der reine Hohn. Wollte man wirklich solidarisch sein, dann müsste man die GasAbzocke sofort auf Null fahren. Das träfe Putin tatsächlich, denn selbst, wenn er die Devisen nicht für den Krieg braucht, er benötigt sie, um der einheimischen Bevölkerung einen ausreichenden Lebensstandard zu sichern.

Scholz weiß all das, und schämt sich insgeheim. Ebenso wie Mützenich, Schwesig und weitere Genossen. Dass sich Steinmeier von seiner einstigen Russlanddenke entfernen, ja sogar dafür entschuldigen muss, setzt einen bedauernswerten Schlusspunkt. Es ist die Aufkündigung sozialdemokratischer Substanz unter Brandt und Bahr – die Aufkündigung einer erfolgreichen Ostpolitik. Dabei hätte man sich mit Putin – nach seiner Rede vor dem deutschen Bundestag 2002 https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/putin/putin_wort-244966– durchaus verständigen und das friedliche Haus Europa per Gesetzestext schaffen können. Aber diese Vision scheiterte an den USA, die solch ein Zusammengehen – schon aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus – abgelehnt haben. Es gebe nur eine Allianz – die mit den USA.

Wie auch immer die (internen) Zeichen stehen. Wir Deutsche müssen uns ehrlich machen – vor allem aber einen konkreten und wirkmächtigen Beitrag zum Frieden leisten. Dazu gehörte m. E.

  • mehr und gezieltere Hilfestellungen für ukrainische Flüchtlinge
  • Verzicht auf weitere Waffenlieferungen (auch, wenn uns das von Seiten der Ukraine um die Ohren fliegt)
  • Initiative bei der UNO – für eine internationale Konferenz ohne Vorbedingungen
  • Direkte Kontaktaufnahme zu China und Indien sowie zu ausgewählten afrikanischen und südamerikanischen Staaten zwecks Vermittlung
  • „Schock-Angebote“ Putin gegenüber (z.B. die sofortige Aufhebung sämtlicher Embargos bei bei verbindlicher und dauerghafter Einstellung der Kriegshandlungen)
  • Weitere Besuche bei Putin – durch alle Staatschefs Europas (statt Verhöhnung des österreichischen Präsidenten)
  • Mobilisierung von RusslandDeutschen für Friedens-Demos (gegen AutoKorsos für Putin)
  • Mehr Achtung für die Friedensbewegten in Deutschland/Förderung von Friedens-Demos
  • Fairere Berichterstattung über die innerukrainischen und innerrussischen Verhältnisse
  • Massive Unterstützung der russischen Kriegsgegner
  • Kurzfristiger Verzicht auf russische Gaslieferungen – für den Fall, dass nichts fruchtet

    

Schöne Grüße aus der Zukunft

Wir werden sehr bald Zeuge einer Entwicklung, die künstlerische Qualität ad absurdum führt. Ich erinnere an das Gemälde von Banksy, das aufsehenerregend durch den Schredder ging https://www.zeit.de/kultur/kunst/2018-10/sothebys-auktion-street-art-schredder-banksy. Ich erinnere an die Qualität moderner HandyKameras, die ProfiFotografen zu „bloßen“ Motivsuchern reduziert. Ich verweise auf Google-KI, die selbst Schachweltmeister in die Schranken verweist https://www.welt.de/sport/article171541557/Kuenstliche-Intelligenz-beendet-menschliche-Dominanz.html. Und ich weiß, dass bereits heute Gemälde mit Hilfe künstlicher Intelligenz produziert und bei Sotheby für horrendes Geld versteigert werden https://www.zeit.de/kultur/kunst/2018-10/kuenstliche-intelligenz-versteigerung-gemaelde-algorithmus-christie-s-auktionshaus. Es ist eine reine Frage der Zeit, bis Ähnliches im Musik- und Textbereich zur Blüte gelangt. Was letztendlich heißt, dass eines Tages Maschinen die sehr viel besseren Erzählungen produzieren, dass KI-Musikwerke höher geschätzt werden als von Menschen produzierte. Bei Lesungen und vor großen Orchestern werden Roboter auftreten, die „gute Arbeit“ leisten. Maler und Schriftsteller werden beweisen müssen, dass ihre Werke von ihnen und nicht aus der Maschine stammen. Ihr Lohn wird selbst dann, wenn sie etwas beweisen können … kläglich sein.

5. April 2022: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem BLOGhaus

 

  CORONA

vs. Freedom Day: Antizyklisches Verhalten oder bloß Hilflosigkeit?

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Debatte-um-die-Maske-Ist-Schutz-oder-kann-weg,maske404.html

Die Europäische Union hat bis Ende Februar 55 Millionen Dosen Covid-19-Impfstoff entsorgt. Das sind 25 Millionen mehr als sie bisher 2022 an afrikanische Länder gespendet hat.

https://publik.verdi.de/ausgabe-202202/spezial-2/

Am 14. März war der Krieg gegen die Ukraine zwei Wochen alt. Auch jeder, der das aus sicherer Ferne mit ansehen konnte, war schockiert. Damals fragte ich mich nicht zum ersten Mal, wie das enden könnte …                      https://www.stoerfall-zukunft.de/4160-2/

Überfällig! Jacob Augstein versucht erneut, so etwas wie Gleichgewicht in die Berichterstattung zu bringen

https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/wolodymyr-selenskyj-benebelt-vom-pathos

Buchautor Gero Jenner hält es für wahrscheinlich, dass die Ukraine irgendwann geteilt wird, dass der Westen diese Kapitultion stillschweigend abnickt und nach dem Krieg erneut mit Russland ins Geschäft kommt. Er hält das alles für wahrscheinlich, hofft aber, dass er Unrecht hat    https://www.gerojenner.com/wp/5862-2/

Bandera & Co.   https://www.freitag.de/autoren/wolfgangmichal/warum-stepan-bandera-in-muenchen-begraben-liegt

Jetzt sind die Straßen von Butscha von Leichen übersät – es sind Zivilisten, die gefesselt, gefoltert und dann getötet wurden. Die Mordtaten schreien nach Aufklärung …

https://www.stoerfall-zukunft.de/die-graeueltaten-sauber-aufklaeren/

Hätten wir in Deutschland

junge und mutige Politiker wie Brandt, Dressler, Geissler, Gaus, Kelly, H.-J. Vogel, Biedenkopf u. ä. – ja, vor allem Leute wie Egon Bahr. Die Welt sähe anders aus …

https://www.stoerfall-zukunft.de/gaebe-es-ihn-doch-noch/

 

Seit Tagen wird wieder auf China herumgeprügelt. Ein – wie ich meine – sinnloses und lügnerisches Unterfangen. Die Maus piepst gegen den Tiger, der uns nichts getan hat.

https://www.stoerfall-zukunft.de/unser-verhalten-gegenueber-china-duemmer-gehts-nicht/

Wenn ihr

einen Aufreger braucht: Tabula Rasa 

https://www.youtube.com/watch?v=eAOPtmJTcJQ

 

Wann immer

Panfili & Co. auftauchen, macht sich Begeisterung breit:

bei POP 
https://www.youtube.com/watch?v=525SSM_I7go

und bei Klassik

https://www.youtube.com/watch?v=ymWhuMrZrrc&list=RDPL1tdntM9m4&index=3

Renditedenken auf Kosten der Patienten. Der Fraß in den Krankenhäusern stinkt zum Himmel!

https://publik.verdi.de/ausgabe-202202/schlechte-kost/

Ich finde

den verfremdeten Hänsel&Gretel-Text super lustig. Bringt man ihn allerdings in die Schulen, dann heißt es aufpassen … Doch statt sofort die Rassismuskeule herauszuholen, sollte man den Spaß laufen lassen und anschließend erklären, warum das Ganze hier und da in den falschen Hals gerät. Auch den Begriff „kanakisch“, der hier missbräuchlich verwendet wird, sollten Lehrer nicht wegklicken, sondern erklären …

https://www.stoerfall-zukunft.de/immer-die-rassismuskeule-wo-soll-das-hinfuehren-zur-spasslos-gesellschaft/

Die Modemacher möchten, dass wir das gerade Gekaufte schnell aussondern und Neues anschaffen. Sie versenken reklamierte Waren im Müll, weil deren Wiedereingliederung zuviel Geld kostet. Sie sind es, die den Planeten kaputt spielen. Es sind Menschen, mit denen wir Zukunft nicht gestalten können. Denn sie arbeiten akribisch gegen jede Nachhaltigkeit. Das gilt nicht nur für Kleidung. Das gilt für Möbel, Autos, Boote, Accessoires, Lebensmittel, Reisen  und … und … und

https://www.focus.de/perspektiven/entwicklung-foerdern-klima-schuetzen/nachhaltigkeit-mode-wahnsinn-zerstoert-umwelt-wie-wir-das-aendern_id_10964545.html

https://www.motor-talk.de/forum/wieso-alle-2-3-jahre-ein-neuwagen-t6599657.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article203216646/Bekleidung-Hunderte-Millionen-Textilien-fabrikneu-vernichtet.html

https://www.greenpeace.de/sites/default/files/publications/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vernichtung-retouren-pakete-1.4483692

Die EU-Kommission

will nicht nur ein verbessertes AbfallRecht installieren, sondern gleichzeitig auch der Verschwendung von Gütern Einhalt gebieten (Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft) https://www.sonderabfall-wissen.de/wissen/das-aendert-sich-2022-im-abfallrecht/. Prinzipiell beschreitet sie damit den richtigen Weg. Dennoch fehlt nach wie vor vieles. Weder gibt es eine Pflicht, reparaturfreudig zu konstruieren, noch kräftige Anreize für das Reparieren selbst. Heute stößt bloßes Anfangen bereits auf heftigen Widerstand. Bei denen, die weniger Wegwurf und längere Lebensdauer von Gütern nicht mit NACHHALTIG, sondern ausschließlich mit schlappem Wachstum und sinkenden Profiten verbinden…

!!!  Wir werden sehr bald Zeuge einer Entwicklung, die künstlerische Qualität ad absurdum führt. Ich erinnere an das Gemälde von Banksy, das aufsehenerregend durch den Schredder ging https://www.zeit.de/kultur/kunst/2018-10/sothebys-auktion-street-art-schredder-banksy. Ich erinnere an die Qualität moderner HandyKameras, die ProfiFotografen zu „bloßen“ Motivsuchern reduziert. Ich verweise auf Google-KI, die selbst Schachweltmeister in die Schranken verweist https://www.welt.de/sport/article171541557/Kuenstliche-Intelligenz-beendet-menschliche-Dominanz.html. Und ich weiß, dass bereits heute Gemälde mit Hilfe künstlicher Intelligenz produziert und bei Sotheby für horrendes Geld versteigert werden https://www.zeit.de/kultur/kunst/2018-10/kuenstliche-intelligenz-versteigerung-gemaelde-algorithmus-christie-s-auktionshaus. Es ist eine reine Frage der Zeit, bis Ähnliches im Musik- und Textbereich zur Blüte gelangt. Was letztendlich heißt, dass eines Tages Maschinen die sehr viel besseren Erzählungen produzieren, dass KI-Musikwerke höher geschätzt werden als von Menschen produzierte. Bei Lesungen und vor großen Orchestern werden Roboter auftreten, die „gute Arbeit“ leisten. Maler und Schriftsteller werden beweisen müssen, dass ihre Werke von ihnen und nicht aus der Maschine stammen. Ihr Lohn wird selbst dann kläglich sein.

Immer die Rassismuskeule. Wo soll das hinführen? Zur Spaßlos-Gesellschaft?

Das ist die Geschichte von „Aische und Murat“ (frei nach Hänsel & Gretel)

Murat und Aische gehen dursch Wald, auf der Suche nach korrekte Feuerholz. Aische fragt Murat: „Hast Du Kettensäge, Murat?“

Murat: „Normal! Hab isch in meine Tasche, oder was!?“

Auf der Suche nach korrekte Baum, verirrten sie sisch krass in den Wald. Murat: „Ey scheisse, oder was!? Hast du konkrete Plan, wo wir sind, oder was!?“

Aische: „Ne scheisse, aber isch riesche Dönerbude!“

Murat: „Ja fäääätt!“

Aische: „Normal, da vorn an den Ecke!“

So fanden schließlich dursch Aisches korrekte siebte Döner-Such-Sinn den Dönerbude. Sie probierten von jede Döner. Plötzlich kam voll den krasse Frau und fragt: „Was geht, warum beisst ihr in meine Haus?“

Als Strafe sperrte den Hexe Murat in krass stabilen Käfig. Zu Aische sagte sie: „Du Frau, du kochen für misch! Und verkaufen die Döner an den Theke.“

Murat wurde gemästet bis korrekt fett für Essen.

Doch eine Tag hatte Aische einen fixe Idee. Sie fragte: „Wie geht den mit den Dönerbrotofen?“

Hexe: „Was geht, bist du scheisse im Kopf, oder was?“ Aische: „Normal, isch hab kein Plan, zeigen mal, wie geht!“

Hexe: „Machen das! Komm her und mach den Augen auf!“ Aische: „Gut!“

Den Hexe bückte sisch, um den Dönerofen anzuschmeissen. In den Augenblick kickte Aische mit korrekten Kick-Box-Kick in die fette Arsch. Den Hexe sagte: „Aaaahhh, scheisse, was geht, isch fall direkt in die scheisendreck Ofen! Oder was!? Aaaahhh isch hab krasse Schmerzen!“

Aische freute sisch und sagte: „Korrekt, den Alte is Tod!“ Murat: „Ey Aische, krasse Idee!“ Aische: „Normal! Oder was!?“ Murat: „Lass misch aus die scheiss Käfig. Alder!“ Aische: „Gut, warte!“

Tag-24-Redakteur und Textverfasser Oliver Wunder  zur allgemeinen Empörung über den Hänsel-und-Gretel-Dialog: Vermutlich würden wir heute beim Schreiben darüber nachdenken, ob Wörter und Sätze als diskriminierend empfunden werden können. Die Gesellschaft hat sich seitdem weiterentwickelt. 

Dennoch ist mein Text nicht rassistisch, sondern Ausdruck überspitzter Jugendsprache, die ich damals selber teilweise benutzt habe. Daher landeten wir mit unserem Ergebnis viele Lacher in der Deutschstunde. 

Die Gräueltaten unverzüglich aufklären!

In fast allen Kriegen werden Zivilisten erschossen. Oft sind es Flüchtlinge, die aus Jagdflugzeugen heraus angegriffen werden und hilflos sterben. Im 2. Weltkrieg z. B. ist diesbezüglich fast jede kriegführende Partei schuldig geworden. Mir ist nicht bekannt, dass derartige Verbrechen jemals geahndet wurden.

Seit gestern wurden vergleichbare Untaten im Umfeld von Kiew vermutet. Es wurden unzählige gefesselte, gefolterte und erschossene Tote gefunden. Die Vermutung liegt nahe, dass russische Truppen für die Massaker an mehr als 400 Zivilisten verantwortlich sind. Denkbar ist aber auch, dass sich Ukrainer – zumindest in Teilen – gegenseitig umgebracht haben, dass es ähnlich wie im ehemaligen Jugoslawien (Serben gegen Kroaten, Christen gegen Muslime), Morde an anders denkenden Nachbarn gegeben hat. Z.B. angesichts sich nähernder oder siegender russischer Truppen. Darüber, dass Ukrainer/Ukrainer und Faschisten nicht nur an den Grenzflächen zum Donbass, sondern überall im Lande übereinander herfallen, wird kaum berichtet. Aber diese Morde (prorussisch gegen prowestlich) wie auch solche an Deserteuren finden mit Sicherheit statt.

Mit Blick auf diese Situation wäre es dringend nötig, die Gräueltaten in Butscha schnellstmöglich aufzuklären – und zwar durch eine internationale Kommission, die unparteilich zu urteilen vermag. Es wäre mehr als kontraproduktiv, wenn die Deutung der Vorgänge ausschließlich der einen Kriegspartei, sprich: der ukrainischen Armee, überlassen bliebe. Weil dann sofort Spekulationen über subjektive Urteile und Manipulationen laut würden. Genau das aber muss unbedingt verhindert werden, um die wirklichen Schuldigen benennen und verurteilen zu können. Wer unbewaffnete Zivilisten erschießt, gehört vor ein Standgericht – in Moskau und/oder in Kiew. Ich bin normalerweise gegen Todesurteile. Hier aber gehören sie hin.

Unser Verhalten gegenüber China: Dümmer gehts nicht

Natürlich wünschten wir uns alle eine Verurteilung des von Putin vom Zaun gebrochenen schrecklichen Angriffskrieges – auch durch China. Dass Frau van der Leyen den EU-China-Gipfel dazu benutzte, um hier nachzuhelfen, sprich:  um China vor einer Billigung des russischen Einmarsches, ja mehr noch: vor einer Unterstützung Russlands zu warnen https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-china-gipfel-125.html , erweckt hingegen den Eindruck erneuter Einmischung in inneren Angelegenheiten Chinas. Diese Machthaber im Reich der Mitte dürften allein wissen, was zu tun und was zu lassen ist. Da bedarf es nicht westlicher Nötigung. Die nimmt sich eher „drangsalistisch“/lächerlich aus. Viel interessanter – auch intelligenter –  wäre es doch, die Chinesen unbeeinflusst kommen zu lassen. Um dann Stellung zu beziehen.

Aber China ist eben China, und wir haben es uns seit Jahren angewöhnt, diesem Land nicht freundlich, sondern feindlich zu begegnen. Ohne allerdings den Bürgern Chinas irgendwann begegnet zu sein, geschweige denn zu erkunden, wie sie denn das Zusammenspiel von Menschenrechten, Corona und gigantischem Handel mit dem Westen bewerten (ein paar sporadische Interviews mit Dissidenten sagen ja nichts aus).

Auch die Rheinische Post weigert sich permanent, die chinesische Wirklichkeit als das darzustellen, was sie wirklich ist. Im Gegenteil: Fabian Kretschmer konstruiert für das Shanghai von Ende März ein CoronaChaos, wie es lächerlicher nicht ausschauen kann (RP vom 1. April 2022: „Ausgerechnet Shanghai“). Es gebe inzwischen 5.600 Pandemiefälle, denen man mit ultrarestriktiven Maßnahmen zu Leibe rücke. Das muss man sich mal vorstellen: 5.600 Fälle bei 26 Millionen Einwohnern (0,000215 Fälle pro Einwohner). Hier zu Lande sind wir inzwischen bei 250.000 bis 300.000 Neuinfektionen/Tag angelangt, was dem 14- bis 17fachen entspricht. Damit nicht genug: Für ganz China wird aus den Shanghaier Positivfällen ein wirtschaftlicher Niedergang konstruiert. Eine Entwicklung, die man falscher nicht zeichnen kann. China hat die Pandemie bisher besser gemeistert als jedes andere Land und nicht – wie z. B. der Westen gigantische Todesraten und schwere wirtschaftliche Einbrüche erlitten. Mit einem Wirtschaftswachstum von 2,3 (2020) und 8% (2021) stand und steht es weiter an der Spitze aller Industrieländer https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14560/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-china/. Vermutlich zum Missvergnügen der hiesigen Schlaumeier und eines Herrn Kretschmer, der entweder von Tuten und Blasen keine Ahnung hat oder eben nur böse sein will.

Und so lebt er fort – der undefinierbare, von Schlagworten bestimmte Vorbehalt, von dem man getrost annehmen kann, dass er weiter befördert wird. Vor allem von denen, die die heranwachsende Großmacht Nr. 1 als solche ver- oder zumindest behindern wollen. Fragt sich … mit welchem Ergebnis.

Machart und filmische Umsetzung einfach genial!

Für viele und seit langem ein Ärgernis – das Budget des britischen Königshauses. Es lag 2018 bei rd. 90 Millionen Euro und wurde vornehmlich über Steuern finanziert. Unglaublich, dass die Briten das immer noch hinnehmen und die Royals nach wie vor feiern. Seit 2016 wird ihrem Image auch filmisch nach- und abgeholfen.

Für meine Begriffe zeichnet die britische Serie The Crown die jüngere Geschichte der britischen Monarchie nicht nur nach, sie zerlegt sie auch in beispielloser Weise. Glimmer, Geltungssucht, Machtgier und Einsamkeit von Apparat und Personen leuchten dabei in grotesken Farben. Elisabeth II – grandios porträtiert von Olivia Colman – dürfte bis in fünfte Staffel und damit vermutlich bis in die Gegenwart reichen. Sie hat dann vermutlich neun oder zehn Premierminister überlebt und ihrem Sohn Charles die Krone weiterhin vorenthalten.

Bemerkenswert an der Serie sind sowohl Drehbuch als auch Regie und Kameraführung. Ich habe selten ein so professionell gestaltetes, dynamisches Historienspektakel erlebt. Eine anspruchsvoll geführte Sprache, zu ausgewählten Themen innerhalb einer Szene rundum wechselnde Gesichter an wechselnden Standorten – das hat es so bisher selten gegeben. Man könnte bei diesem Stück – so man denn nur den Titel liest – bloße SoapOpera vermuten. Weit gefehlt. Das hier ist gute Literatur von Peter Morgan – einfallsreich und brillant umgesetzt. Wer glaubt, dass man beim Anschauen des Ganzen zum Monarchisten wird, täuscht sich. Mir hat sich da nicht übergestülpt. Als Menschen mit Vorliebe für historische Stoffe, haben mich die Details an den Höfen interessiert und amüsiert. So richtig Wut wollte nicht aufkommen – obwohl ich das Königtum nach wie vor für höchst überflüssig und parasitär halte.

Und noch zwei Dinge waren war auffällig: Der weitgehende Verzicht auf Sexszenen. Das, was heutzutage vor allem miese Filme aufmotzen soll, blieb im Backstage. The crown hat es nicht nötig, mit primitiven Pfunden zu wuchern. Darüber hinaus: Ich habe die Monologe, Dialoge und das Hofgeschrei auch als 80igJähriger von A bis Z gut verstehen können. Was zweifellos auf den sparsam und gut angepassten Umgang mit Fremdgeräuschen zurückgeht. Während man in anderen Filmwerken leise Gesprochenes oder Untertitel kaum oder gar nicht versteht, weil unentwegt dazwischen geräuscht oder zu schnell ausgeblendet wird, ist hier alles in Ordnung.

10 Punkte deshalb und volles LOB!

Heute mal großes Lob!

der Freitag
hat sich in einer Medienwelt, die linksliberales Denken mehrheitlich ausschließt, fantastisch etabliert. Ich sage das nicht, um den Akteuren zu gefallen. Es ist einfach offensichtlich – und es hat mit Mut zu tun

Niemand kann davon ausgehen, dass einem die Medien das vorsetzen, was man gern hören oder lesen möchte. Folglich ist in regelmäßiger Folge Ärger programmiert. Was allerdings nicht mehr bedeutet als ein Hadern mit der Vielstimmigkeit. Und genau das liegt im menschlichen Wesen. Unegoistisch, großzügig und liberal zu denken/zu handeln eben nicht unbedingt.

Wozu sage ich das? Ich zitiere – vor allem in schwierigen Zeiten wie den heutigen – sehr häufig den FREITAG. Obwohl ich einiges vom dem, was er vermittelt, immer mal von mir weise: Meist geht es um die Flüchlingspolitik (alles rein, was rein will!), um politische Auseinandersetzungen, die deshalb geführt werden, weil der politische Gegner a priori im Unrecht ist, dann aber auch um Beiträge im Kulturteil, die mir unverständlich, grotesk abgehoben oder herbeigeholt erscheinen.

Sei es wie es sei! Andere Leute sehen das sicher anders.

Bei aller Kritik an einzelnen Beiträgen des FREITAG – unter dem Strich gibt es ein fettes Lob (besonders für die Nummern 11 und 12/2022). Denn m. E. existiert im deutschsprachigen Raum keine einzige Zeitschrift, die es bewusst vorhatte und der es auch gelingt, zu den höchst sensiblen Themen „Corona“ und „Ukrainekonflikt“ ausgewogen zu berichten, zu argumentieren und Wissen zu vermitteln.

Den Mitarbeitern gebührt in einer Welt, die vor Lügen und Missverständnissen geradezu anquillt, viel Dank und Anerkennung.

Gäbe es ihn doch noch !

    Egon Bahr –

er war einer der größten, wenn nicht der überzeugendste deutsche Politiker – noch vor Brandt, Schmidt, Weizsäcker etc.. Am 18. März wäre Bahr hundert Jahre alt geworden. Ich bin ein wenig stolz, ihm begegnet zu sein. Anlässlich einer Buchvorstellung hatte ich Gelegenheit, ein paar Worte mit ihm zu wechseln.

Wo immer er auftrat – er tat es mit Entschlossenheit und Frieden im Gepäck. Gemeinsam mit Willy Brand gestaltete er eine erfolgreiche deutsche Ostpolitik. Sein großes Ziel, das atlantische Bündnis um eine dauerhafte kooperative Zusammenarbeit mit Russland zu ergänzen, um eine stabile Friedensordnung für Europa zu erreichen – dieses große Ziel wird gerade verspielt. Auch, weil es den Interessen der USA widerspricht, die ihre Vormachtstellung gegenüber Europa und Russland bei einer zu starken Ostbindung beeinträchtigt sehen. Putin, der sich seit seiner Rede im Deutschen Bundestag (25. September 2001) zunehmend ausgegrenzt sah, hat diese Gemengelage sehr bald erkannt und sie letztlich mit der Aggression gegen die Ukraine noch verdeutlicht.

Daniela Dahn hat Egon Bahr in einem ausführlichen Text gebührend gewürdigt und sich dabei die Frage gestellt, ob der Politiker der Krise nicht hätte vorbeugen können, ob er mit dem, was SPD-Politik heute bedeute, klargekommen wäre https://www.freitag.de/autoren/daniela-dahn/ukraine-krieg-das-verhaeltnis-zu-putins-russland-muss-ueberdacht-werden

Egon Bahrs zweite Formel „Alle erkennbaren Probleme, denen sich die Welt gegenübersieht, sind nicht militärisch lösbar“ fand weitgehend Anerkennung, ist in der praktischen Politik aber immer wieder verletzt worden. Heute spricht niemand über sie.  Dass gerade Putin diese Erkenntnis in Frage stellt, mag manchem als Zufall erscheinen. Ich persönlich glaube nicht an Zufälle. Der Krieg ist und bleibt ein integraler Bestandteil des Kapitalismus. Und er wird auch künftig geführt werden, wenn die Mächtigen dieser Erde über Vormacht, Einfluss, Geld, Rohstoffe und Absatzmärkte in Konflikt geraten.  Demnächst steht China auf der Agenda.