Archiv der Kategorie: Kultur

Zu feige, um das Ganze ethisch sauber darzustellen?

Ich will mich mit dem Thema nicht lange aufhalten. Aber das, was zu „Stella“ unbedingt gesagt werden muss, gehört in besagten Beitrag https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/mach-mir-ein-kind. Es geht um eine jüdische Frau, die, von der Gestapo erpresst, ihre jüdischen Mitbürger an die Nazis verrät. Dieser Sachverhalt bedarf der Erläuterung/ehrlichen Aufarbeitung. Auch wenn im Freitag an anderer Stelle dazu geschrieben wurde (ich habe nichts gefunden), muss hier ein entsprechender Verweis stehen. Ich habe in dem sehr beeindruckenden Fernsehfilm „Die Unsichtbaren“ einiges über Stella erfahren https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/sendung/die-unsichtbaren-126.html und Würgers Roman bisher nicht gelesen. Ich erwarte einfach eine Aufklärung, oder geht es wieder einmal um gewisse Unantastbarkeiten, um Tabus, die uns von der Wirklichkeit entfernen.

Ich habe das satt.

 

Immer noch oben druff!

Völlig unklar, warum der Gursky schon wieder preiswürdig wurde https://www.wn.de/NRW/3507677-Auszeichnungen-Fotokuenstler-Andreas-Gursky-erhaelt-rheinischen-Kulturpreis. Wo er doch schon zudekoriert ist und eher im Mittelfeld deutscher Fotografie – also zwischen 0 und 0,1 Cappa umherturnt https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Capa.

Ja, ja, man hat den Eindruck, dass es vor allem Gurskys Seilschaften sind, die hier nachschieben. Und erinnert sich an andere ähnlich gelagerte Fälle. Immer kommen die, die schon in Klagenfurt, die schon in Frankfurt das Preisgeld abkassiert haben, auf neue Podeste. Als ob – wer auch immer- verpflichtet wäre, leistungsunabhängige Lebensunterhalte zu gewährleisten. Kohle für eine einzige Leistung, die lebenslang ausgelutscht wird? Ein MattäusEffekt? https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us-Effekt Ein Teufel, der immer auf den größten Haufen scheißt?

Alles ist möglich.

Dabei gibt es eine Vielzahl talentierter, oft noch fähigerer Akteure, die ebenfalls auf die Leiter wollen – und auch müssten. Doch denen fehlen einfach noch Netzwerke, Verbindungen, über die erfolgreich promotet wird. Schlimmstenfalls aber auf dieselbe Weise, wie das heute mit den schon oben Befindlichen geschieht.

Meine Lesungen/Film-Präsentationen 2018/2019/2020

Präsentiert wurden Texte aus den 2017 und 2018 erschienenen Büchern sowie zwei 2019 entstandene Dokumentarfilme

die Bücher:

„DA WAR MEHR ALS BITTER FELD“ http://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Bitter+feld

“Zukunft … oder keine“ http://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Zukunft)

„Ein.Stein“  https://www.stoerfall-zukunft.de/ein-stein-kommt-selten-allein/

die Filme:

Kuba- fast die gesamte Wahrheit

Paris Belle Epoque – eine Spurensuche

 

Termine 2020

15. März 2020, 17:00 Uhr in der KULTURkneipe im LUX

PARIS Belle Epoque – eine Spurensuche

weitere Veranstaltungen sind wegen der CORONA-Krise nicht vorgesehen

 

Termine 2018

27.2., 19:30 Uhr             Stadtbücherei Erkrath-Hochdahl (3. Präsentation von „DA WAR MEHR ALS BITTER FELD“)

10.3 , 16 Uhr                   „Solleillade“ Goltsteinstraße 51A, 50968 Köln

18.4. , 14:30 Uhr             Diakonie Zentrum Plus, Grafenberger Allee 186, 40237 Düsseldorf

20.4. , 19:00 Uhr           Galerie Roland Brozio, Berheimer Str. 15, 41515 Grevenbroich

22.4. , 15:00 Uhr               Café Modigliani, Wissmannstraße 6, 40219 Düsseldorf

(gemeinsam mit Barbara Ming)

11.5. , 19:30 Uhr               LiteraturSalon Gabriel, Kronenstraße 26; 40217 Düsseldorf

17.5. , 15:00 Uhr               Diakonie Zentrum Plus Angermund, Graf-Engelbert-Straße 47, 40489                                           Düsseldorf

19.6. , 19:30 Uhr               Stadtbücherei Gerresheim, Heyestraße 4, 40625 Düsseldorf

21.10., 17 Uhr Café shu shu, Liliencronstr. 1, Düsseldorf-Rath

2. 12. , 17 Uhr,  Ratinger KULTURkneipe im LUX, 40878 Ratingen (im Rahmen von „KLARTEXT“)

 

Termine 2019

 

„Licht und Schatten“ – Sommermatinee im Arkadenhof

1. September 2019, 11 Uhr 30

Ulrich Scharfenorth liest aus

„Zukunft … oder keine“ und aus „DA  WAR  MEHR  ALS  BITTER FELD“

Obertor 3, 40878 Ratingen

 

Cuba – die ganze Wahrheit 

CubaAbend mit Dokumentarfilm

  1. September um 17:00

von Ulrich Scharfenorth, Carlos Serrano und Amparo Cesar

Der Nachmittag gehört Cuba, den Freunden von der Insel, die an diesem Nachmittag um ein authentisches Ambiente bemüht sind. Eingebettet darin der Versuch, die rote Insel im blauen Meer jenseits extremer Deutungen zu finden, zu beschreiben und zu lieben. Der Autor des beiliegenden Films greift mitten ins Leben und schildert tabulos, was ihm auffällt, missfällt und Respekt abfordert.

KULTURkneipe im LUX
Turmstr. 5

40878 Ratingen

 

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

20. Oktober 2019 um 15 Uhr

von Ulrich Scharfenorth
Der Autor seilt sich weit ab – bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen.

Friedrich-Wolf-Gedenkstätte

Alter Kiefernweg 5,

16515 Oranienburg/OT Lehnitz

 

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

  1. November um 19 Uhr

von Ulrich Scharfenorth
Der Autor seilt sich weit ab – bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen. Musikalisch begleitet wird das Ganze durch Stephan Wipf (Piano).

Angermunder Kulturkreis e. V.

Graf-Engelbert-Str. 9
40489 Düsseldorf

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

20. November um 19:30 Uhr

von Ulrich Scharfenorth
Der Autor seilt sich weit ab – bis in die  80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen.

In Kontrast zu diesem eher ernsten Programmabschnitt  stehen einige Kurztexte, die auf humoristische Weise eine Art Gleichgewicht herstellen. Musikalisch begleitet wird das Ganze durch Samir Kandil (Piano).

Salon Goethe

Goethestraße  62

47799 Krefeld

 

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

  1. November um 19  Uhr

von Ulrich Scharfenorth

Der Autor seilt sich weit ab – bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen. Musikalisch begleitet wird das Ganze durch Samir Kandil (Piano).

Gemeindesaal der Bartholomäus Kirche

Eggerscheidter Str 44b

40883 Hösel

 

PostSkriptum

15. Dezember 2019, 17 Uhr

Ulrich Scharfenorth liest – gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Literaturkreises ERA –    Gedichte, u.a. „Geschenke“  https://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Geschenke

Jugend- und Kulturzentrum LUX

Turmstraße 5

40878 Ratingen

 

 

Wo kein Kläger ist, ist ein Richter

Wieder ein Grund zum Ausrasten: Gerhard Richter stellt vier Arbeiten zum Thema „Birkenau“ vor. Wie immer segelt der Mann im Mainstream und macht natürlich auch mit Holocaust Kohle. Wobei mal wieder nicht klar ist, ob das Motiv exzessiv verpinselt oder gar nicht getroffen wurde. Immerhin könnte sich RP-Redakteurin Annette Bosetti vorstellen, dass hier gleichsam mehrere „MissstimmungsSzenen“ – so die desolate Situation im Irak oder Auszüge aus dem Syrienkrieg – porträtiert sein könnten http://www.rp-online.de/kultur/richters-requiem-aid-1.5743905.

 
Bei so viel Beliebigkeit fallen mir weitere NullART-Kunstwerke ein – die finsteren quergeteilten Brammen (oder sind es hohle Tonnen?) vor dem Düsseldorfer Ständehaus oder der Kasten mit Drehspänen, der kürzlich im Ratinger Museum zu sehen war. Metalldiebe, bitte zugreifen! fällt mir da ein, und was Richter angeht: Ich bin sicher, dass er sich auch über die Flüchtlingsbewegung hermacht, um Euros zu ziehen. Und die Rheinische Post wird wieder auf dem Bauch liegen – vor ihm  und … klaglos.

Kultur für Leute mit wenig Geld – eine bemerkenswerte Initiative!

Kultur _für_Arme_22_1_16Nach dem Prinzip der „Tafel“ sollen demnächst auch „übrig gebliebene“ kulturelle Leistungen, sprich: nicht in Anspruch genommene Eintrittskarten zu kulturellen Veranstaltungen kostenfrei an bedürftige Bürger abgegeben werden. Der Ratinger Verein „Kulturliste e.V. “ soll sich darum kümmern (Ratinger Wochenblatt vom 21. Januar 2016).

Ab Januar 2016 gibt es erste Tickets

Der gemeinnützige Verein freut sich auch über weitere Vereinsmitglieder oder Sponsoren, die mit ihren Beiträgen helfen, laufende Kosten zu decken. Ungefähr ab Januar 2016 ist mit der ersten Ausgabe von Karten zu rechnen. Die Kulturliste e.V. ist derzeit über das Amt für Kultur und Tourismus auf der Minoritenstraße zu erreichen.

Infos unter www.stadt-ratingen.de.

zur Vergrößerung  links oben ein- oder zweimal in den Text klicken!

Wa(h)re Werte oder ein Diskurs über moderne Scheinwelten

Wenn  man heute die Werte-Diskussionen  verfolgt, gerät man schnell in Kontroversen. Denn einige, für meine Begriffe sehr einseitig aufgestellte Experten verkürzen den Begriff  – auf die um sich greifende „Vergeldlichung“ aller Dinge https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wer-kein-was-der-ist-ein-nichts. Das greift zu kurz!

Wenn man heute als Mittsiebziger den Verlust von Werten beklagt, kommt recht schnell die Frage, was man damit denn meine. Bläst man dann lehrerhaft ins Horn, geht nichts mehr. Ihr mit eurer antiquierten Moral, tönt es aus den Mündern der Jüngeren, und wo dies wegbleibt, entnimmt man es den Gesichtszügen des Gegenüber – eines Menschen, der sich schnell auf etwas wie Anstand besinnt und das Ganze eher denkt, denn herausschreit. Wa(h)re Werte oder ein Diskurs über moderne Scheinwelten weiterlesen