Ein Cover, das an Uwe Schaale erinnert

     Ja,

der unermüdliche Künstler und Menschenfreund Uwe Schaale ist nach wie vor fest in unserem Bewusstsein https://www.stoerfall-zukunft.de/uwe-schaale-mit-sehr-speziellen-kunstobjekten/. Nicht von ungefähr hatten Barbara Ming und ich die Idee, mein neues Buch mit ihm/mit seinen collagierten Figuren zu verbinden https://www.stoerfall-zukunft.de/mein-neues-buch-ist-da-und-ich-lese-am-3-6-daraus/.

Als am 31. Mai auch im KulturEck OTTO  ZWO die Kunstpunkte punkteten, war Uwe erneut präsent. Die kleine Truppe um Sigrid Fehse, Bettina Boos, Axel Hippe,  Axel Rapp u. a., die das  Vermächtnis des kürzlich verstorbenen Freundes erhalten und weiterführen möchte, hatte an diesem Tag Schönes und Denkwürdiges in die Schaufenster gestellt – u. a.

„bekopfte“ Ziegelsteine und Gefangene in StacheldrahtQuadern. Dazu gab es die Aufführung von Bettina, die einen alten UWE-Text ins HIER und HEUTE beförderte – dahin, wo er eins zu eins hingehört:

Bitte in den Text klicken!

Der Papst hat es endlich formuliert, doch KI lässt sich kaum mehr zähmen

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Papst Leo XIV kritisiert nicht nur den KI-Kapitalismus und fordert dessen Entwaffnung. Er macht auch sehr konkrete Vorschläge , wi eine humane künstliche Intelligenz aussehen könnte – so Olivia Mitscherlich-Schönherr in der Wochenzeitung „der Freitag“.  Das Engagement kommt spät, ist aber im Vergleich zu alldem, was die Politik äußert, eine ziemlich konkrete und vollständig Botschaft. Aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen bereits weit auseinander. Die KI hat bereits in intimsten Räume erschlossen, Menschen in Angst und Schrecken versetzt und ist gerade dabei, alles, was nicht niet- und nagelfest ist, zu unterwerfen. Freilich im Verbund mit Menschen, die sie überall als seligmachendes Geschütz in Stellung bringen. Man kann bereits heute mit KI immense Leistungen erbringen. Mehr als 50% aller in Deutschland arbeitenden Unternehmen nutzen KI bereits – vermutlich ohne recht zu ahnen, dass ihr dunkles Gegenstück alles einzureißen vermag.

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Als Schriftsteller bin ich geradezu entsetzt, wenn ich höre, dass die polnische Literatur-Nobelpreisträgein Olga Tokarczuk KI benutzt hat. Angeblich nur für normale Arbeiten und Recherchen.  Quatsch und Lüge! Wer mit Hilfe von KI recherchiert, verwendet fürs eigene Werk ganz sicher ganze Passagen aus den Quellen – ohne, dass das kenntlich (gemacht) wird. Man gerät ganz automatisch in die Plagiatfalle. Aber bitte, dass könnte in Zukunft irrelevant sein. Denn die Mittel, den KI-Anteil an der Arbeit quantitativ/qualitativ ausfindig zu machen, gibt es bisher nicht. Und gäbe es sie: Wie sollte ein zum Literaturnobelpreis vorgeschlagener Autor/ respektive: sein Werk, dann bewertet werden?

Tut mir leid – der Nobelpreis wurde bisher unter völlig anderen Voraussetzungen ausgelobt. Zumindest, was die Literatur angeht, war er bislang an die ausschließliche Tätigkeit des Menschen gebunden. Gut möglich, dass man diese Bedingung künftig aufgibt. Irgendwie muss es ja weiter gehen. Allerdings ohne mich – doch wen juckt das schon …

Quelle 1: „der Freitag“ vom 28. Mai 2026

Quelle 2: „Rheinische Post“ vom 29. Mai 2026

Unglaublich: Der Nazidreck wird nach oben gespült

 Die Tourist-Info in Lam im Landkreis Cham

Es ist nicht zu glauben, und man fühlt sich direkt in die Hitlerzeit versetzt: Juden wird der Zugang zu öffentlichen Einrichtungen verwehrt. Der hier geschilderte Fall ist nicht der erste. Bereits Ende Mai kam es in Flensburg zu einem sehr ähnliche Eklat https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/flensburg_nordfriesland_schleswig-flensburg/antisemitisches-plakat-in-flensburg-urteil-gegen-ladeninhaber-gefallen,prozess-746.html

Ginge es nach mir – ich würde die Täter sofort einsperren. Aber unsere Justiz ??????????????????????????????????????????????

TAGESSCHAU  von heute – 3. Juni 2026

Bei Buchung diskriminiert Antisemitismus-Vorwurf gegen Hotel in Bayern

Stand: 03.06.2026 • 12:46 Uhr

Ein Hotel in Bayern soll eine Buchungsanfrage von Juden aufgrund ihrer Religion abgelehnt haben. Die israelische Generalkonsulin in München verurteilt den Fall scharf. Das Hotel erklärt, es habe einen Betrugsversuch vermutet.

Von Rudolf Heinz, Veronika Meier, Konstantin König

Ein Hotel in Lam im Landkreis Cham sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, jüdische Buchungsinteressenten diskriminiert zu haben. Die israelische Internet-Zeitung „The Times of Israel“(externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt) hatte zuerst darüber berichtet, dass jüdische Interessenten in der Vergangenheit beim Versuch, ein Zimmer in dem Hotel zu buchen, die Antwort: „Sorry, there are no jews allowed in our hotel“ bekamen.

Generalkonsulin: „Sind wir wieder in den 1930er Jahren?“

Talya Lador-Fresher, die israelische Generalkonsulin in München, zeigt sich auf der Kurznachrichtenplattform X(externer Link) erschüttert über diese Ereignisse. Sie schreibt: „Sind wir wieder in den 1930er Jahren? Ein Hotel hat einem Israeli folgendes geantwortet: ’sorry, there are no Jews allowed in our hotel‘. Ich bin froh darüber, dass @bookingcom dieses Hotel von seiner Homepage verbannt hat.“

Kriminalpolizei ermittelt

Das Polizeipräsidium Oberpfalz bestätigt auf BR-Anfrage einen Polizeieinsatz in dem Hotel am Dienstagabend. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz mitteilt, war die Beantwortung der Buchungsanfrage mit antisemitischem Inhalt an die Öffentlichkeit gelangt und so auch an die Polizei.

Aktuell ermittelt das Fachkommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizei Regensburg im engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft. Es werde geprüft, ob und was für Delikte vorliegen.

Wie der Polizeisprecher weiter mitteilt, wird der betroffene Hotelbetreiber massiv angefeindet und teilweise auch bedroht. Der Name des Hotels ist dem BR bekannt, wegen der Drohungen hat sich der BR jedoch entschieden, den Namen des Hotels nicht zu nennen.

Booking.com: „Wir dulden keinerlei Diskriminierung“

Booking.com antwortete auf BR-Anfrage: „Unsere Mission bei Booking.com ist es, es für alle einfacher zu machen, die Welt zu entdecken – wir dulden keinerlei Diskriminierung. Wenn wir auf diskriminierendes Verhalten eines Unterkunftspartners aufmerksam gemacht werden, gehen wir dem immer umgehend nach und können Unterkünfte von unserer Plattform entfernen – so wie wir es auch in diesem Fall getan haben.“ Aktuell ist das Hotel nicht auf der Seite zu finden.

Der Antisemitismus-Beauftragte des Freistaates Bayern, Ludwig Spaenle, hat nach eigenen Angaben mittlerweile die Äußerungen an die zuständigen Behörden, darunter die Staatsanwaltschaft, zur Prüfung und Weiterbehandlung weitergeleitet.

Reaktion auf Betrugsversuche

Das Hotel selbst bedauert die Vorfälle auf BR-Anfrage und erklärt sie mit einer Welle an Fake-Buchungen und Phishing-Versuchen in der jüngeren Vergangenheit. Hier seien dutzende Daten und Konten von booking.com-Usern gestohlen oder missbraucht worden und damit falsche Buchungsanfragen bei dem betroffenen Hotel gestellt worden. Laut Hotel wurde so versucht, vertrauliche Daten des Hotels zu erschleichen.

Ähnliche Schreibweisen der Fake-Accounts und der echten Buchungs-Interessierten, hätten dann dazu geführt, dass man die Anfrage als Spam- beziehungsweise Phishing-Versuch identifiziert hat. Die Aussage „Sorry, there are no jews allowed in our hotel“ erklären die Verantwortlichen demnach mit einer verärgerten Reaktion auf einen vermuteten, weiteren Betrugsversuch.

Hotel entschuldigt sich – „Sehr, sehr dumm von unserer Seite“

Auch die Anfrage aus Israel habe er fälschlicherweise für einen Betrugsversuch gehalten, sagte Andreas Vogel, der Junior-Chef des Hotels, dem BR auf Nachfrage. Zugleich betonte er, dass seine Äußerung ein Fehler gewesen sei, den er sehr bereue. „Sehr, sehr dumm von unserer Seite“, betonte Vogel. Entspricht aber keineswegs unserem Gedankengut oder unserem Weltbild.“ Das Hotel hat sich bei einer betroffenen Person, die sich beschwert hatte, bereits schriftlich entschuldigt und beteuert, dass man keine Menschen wegen ihres Glaubens diskriminieren würde. Vogel selbst hat nach eigenen Angaben inzwischen auch Morddrohungen erhalten.

Der Lamer Bürgermeister Paul Roßberger (CSU) verurteilt die antisemitische Äußerung aufs Schärfste. „So eine Äußerung ist inakzeptabel. Unser Luftkurort und die gesamte Region steht für Gastfreundschaft, Weltoffenheit und ein respektvolles Miteinander.“

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Quelle: Regionalnachrichten aus der Oberpfalz 03.06.2026 – 08:30 Uhr