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9. November 2019: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem BLOGhaus

 Der 9. November steht für viele bedeutende Ereignisse in unserer Geschichte.

Diesmal geht es um 30 Jahre Mauerfall – ein Ereignis, das auch jetzt noch vielerorts bewusst oder unbewusst verfälscht wird.

Ich kann der Feststellung der ZEIT nicht folgen https://www.zeit.de/2019/46/mauerfall-ostdeutschland-ddr-nachkriegsdeutschland. Das Mauerfall-Gedenken hat sich – zumindest, was die Massenpresse angeht – keinesfalls gewandelt. Man bläst Klischees und Halbbilder und klickt das Ambivalente am Gesamtgeschehen gnadenlos aus. Dumm, faul, hilflos, Stasi und Nazi feiern fröhliche Urständ. Vielleicht aber auch nur die Fortsetzung des Immerso. Da helfen auch die gewollt analytischen Gesänge der ZEIT nicht. Sie mögen großbürgerliche, gut betuchte Intelektuelle befriedigen, Otto Normalverbraucher erreichen sie nicht. Otto N. nuckelt bei Axel Springer, und der drischt unvermindert auf alles ein, was sich als DDRpositiv geriert. Oder er sitzt dem ZDF auf, das immer neue Dramen inszeniert – ohne auf Tiefgang zu achten https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/paul-guckt-ganz-traurig. Ganz anders der Franzose Nicolaus Offenstadt. Er hat jahrelang in der DDR gelebt und spürt heute ihren Überbleibseln nach. Sein Urteil ist vernichtend: Es gebe eine fortschreitende Entwertung der DDR-Kunst, die mit der öffentlichen Degradierung des Lebens in der DDR einhergehe https://www.zeit.de/2019/44/urbex-rda-nicolas-offenstadt-ddr. Das Neue Deutschland und die Junge Welt lese ich nur sporadisch. Beide Zeitungen kleben auf umgekehrte, meist nostalgische Weise am verblichenen System, und das ist ebenso abträglich. „1989 Jetzt“ – ich kenne nur ein Blatt, dass sich seit Monaten bemüht, die DDR-Wirklichkeit als das hinzustellen, was sie war: den FREITAG. Jacob Augstein hat die Berichterstattung mit Augenmaß gesteuert. Man kann ihm dafür nicht genug danken.

https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/ignoranz-ist-heilbar

https://digital.freitag.de/3819/was-fehlt-ist-balance/

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-eindimensionale-ost-mensch

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/total-verschuldet

https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/paul-guckt-ganz-traurig

https://digital.freitag.de/4519/stoerrische-dableiber/

https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/ein-gesicht-der-wende

Oder auch so:
https://www.zeit.de/2019/40/leben-ostdeutschland-mauerfall-lebensqualitaet-polen-tschechien

https://www.deutschlandfunkkultur.de/jana-hensel-ueber-den-umgang-mit-dem-ddr-alltag-da-sind.976.de.html?dram:article_id=388120

aber so GARNICHT! https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/ddr-nostalgiker-102.html

Dass dieser Scharfmacher die USA an so geschichtsträchtigen Orten vertritt, ist unerträglich

https://www.tagesschau.de/ausland/pompeo-deutschlandbesuch-103.html

Ich habe alles, was mir zur „Aufarbeitung der DDR-Geschichte“ eingefallen ist, in einem Essay verarbeitet https://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Zerrbild+DDR, das 2018 in meinem Buch Ein.Stein erschienen ist https://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Einstein.

Wer mehr wissen will, kann bei Peter Michael Diestel nachlesen, der die alte DDR liebevoll streichelt und dennoch vorgibt, für die Einheit zu kämpfen https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/peter-michael-diestel-jetzt-verteidigt-er-die-ddr-33181022. Ich schätze seine AnalyseWut, kann ihm aber nur teilweise beipflichten.

Im Übrigen läuft mein eigenes Programm zum Mauerfall. Unter dem Titel „Zwei Tage im November“ gibt es 3 Veranstaltungen – eine in Krefeld, eine in Angermund und eine in Ratingen Hösel. Mit dabei sind der Pianist und Schauspieler Samir Kandil sowie Stephan Wipf (Gitarre)

https://www.stoerfall-zukunft.de/lesungen-im-ersten-halbjahr-2018/

https://www.kulturkreis-hoesel.de/programm/30-jahre-mauerfall-zwei-tage-im-november-2019-11-29-190000

Eine der weltweit interessantesten Faktensammlungen ist erneut aufgelegt worden: der ATLAS DER GLOBALISIERUNG

https://www.amazon.de/Atlas-Globalisierung-Bewegung-Monde-diplomatique/dp/3937683747/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=CEUEWIM2ASCW&keywords=atlas+der+globalisierung+2019&qid=1573302570&s=books&sprefix=Atlas+der%2Caps%2C168&sr=1-1

Das KlimaPapier der Groko – ein Skandal ohne Ende   

https://www.stoerfall-zukunft.de/das-klimapaket-ein-skandal-ohnegleichen/

  Die GretaVerächter haben längst mobil gemacht. Und beschuldigen die Klimaretter die Demokratie in Frage zu stellen. Dabei ist es der Neoliberalismus, der Planet und Freiheit bedroht.

Schließlich hat sich auch ein zweiter Hype entwickelt. Sein Slogan: Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn  man Auto fährt, in den Urlaub fliegt und Fleisch isst https://www.zeit.de/2019/29/klimaschutz-konsumverhalten-gewissen-aktivismus-oekologie-fliegen. Klar, kaum jemand wird dazu bereit sein, seine angenegmen Gewohnheiten gänzlich aufzugeben. Und fast niemand wünscht sich eine Ökodiktatur. Alles muss sein Maß haben, doch der Gesetzgeber muss auch einschreiten, wenn die Dickfelligkeit überhand nimmt. Wir kennen das von den freiwilligen Selbstbeschränkungen der Konzerne, die nirgendwo zur Verbesserung der jeweils kritisierten Sachverhalte geführt haben. Ohne mäßigen Druck geht es auch im Umweltschutz nicht. Klar: die überzogenen Kampagnen, die Verzicht und Fremdschämen bis zum Exzess auf den Plan riefen, sind zu verurteilen. Doch ein sehr viel stärkerer Protest der Zivilgesellschaft gegen die lasche Klimapolitik der Bundesregierung ist dringend geboten. Neben den Jugendlichen müssen jetzt vor allem auch Erwachsene auf die Straßen.

Am 29. November wird es in Deutschland erneut Großdemonstrationen gegen zögerliche Politiker und klimaignorante Konzerne geben

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-gretafrage

https://www.stoerfall-zukunft.de/dreck-auf-greta/

https://www.tagesspiegel.de/politik/streiks-und-kreative-proteste-fridays-for-future-plant-globalen-aktionstag-am-29-november/25083200.html

Der TATORT kann getrost einpacken. Unter Verdacht: Evas letzter Gang  stellt alles in den Schatten. Bravo … Senta Berger, Gerd Anthoff und Rudolf Krause

https://www.arte.tv/de/videos/084663-000-A/unter-verdacht/

Und Moritz ist nicht einen Deut schlechter

https://www.youtube.com/watch?v=jWZo772lrlg

Ich habe die Bauhaus-Ausstellung in der Berlinischen Galerie besucht – ein eindrucksvolles Ganzes. Detailgetreu und anregend

https://berlinischegalerie.de/original-bauhaus/. Witzig nur, dass die Ausstellungsmacher nichts von der großartigen TV-Serie Die neue Zeit wussten https://www.arte.tv/de/videos/079371-004-A/die-neue-zeit-4-6/. Die von Anna Maria Mühe so lebendig gestaltete Bauhäuserin Dörte Helm kommt nirgendwo vor.

Die Zahl der vergebenen Nobelpreise steht in keinem Verhältnis zum Wissenszuwachs.

Über die Expansion des Weltalls, über dunkle Materie und dunkle Energie wissen wir nach mehr als hundert Jahren Forschung praktisch nichts. Wieviel Geld für diese Forschung bislang ausgegeben wurde und noch immer fließt, sagt auch niemand

https://www.zeit.de/2019/44/kosmologie-universum-expansion-dunkle-energie

https://www.youtube.com/watch?v=DZMoiLKiZA8

LOUANE haut rein!!! https://www.youtube.com/watch?v=W6cp9FakTlo

Ich habe den Hardliner Schily nie leiden können. Was er zur Vermögenssteuer sagt, sollte man dennoch lesen

https://www.zeit.de/2019/44/vermoegensteuer-eigentum-gerechtigkeit-sozialdemokraten

Bravo! Renate Künast fordert eine neue Art von Landwirtschaft – ohne Massentierhaltung und irrwitzige Fleischexporte

https://www.zeit.de/2019/45/landwirtschaft-renate-kuenast-schweinezucht-guelle

  Was nur machen die Bauern mit ihren Schweinen, wenn die PharmaKonzerne keine Antibiotika mehr herstellen?

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2019/Toedliche-Gefahr-Das-Ende-der-Antibiotika,antibiotika576.html

Wenn die Deutschen doch mal von ihren Nachbarn lernen würden.

In Paris laufen schon lange die E-Scooter – mit all den Problemen, die hier zeitversetzt Unruhe schaffen …

https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/e-scooter-schattenseiten-elektroschrott-verkehrswende-100.html

Ach wie schön schnulzig das damals war

https://www.youtube.com/watch?v=0XbM7G-zJDY

  AAK bringt die Knarre in Anschlag – etwas anderes fällt ihr angesichts ihrer Misserfolge nicht ein.

Umso mehr drückt Friedrich Merz, der uns – zusammen mit Söder – noch übler bekommen könnte. Über 40% der Deutschen könnten sich Merz als Kanzler vorstellen. Er wirkt resolut, und nur die wenigsten wissen, dass er die deutsche Sparte des weltgrößten, US-amerikanischen Finanzunternehmens Black Rock führt und zudem im Vorstand der Brücke agiert. Letztere ist für die Förderung der Beziehungen zwischen den USA und Deutschland zuständig. Keine Frage: Merz würde uns im Erfolgsfall noch mehr US-gemachten Neoliberalismus aufdrücken und die Ratschläge des vermutlich grünen Juniorpartners in den Wind schlagen. Der Einfluss des Staates und damit die Sozialleistungen würden weiter zurückgedrängt

https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/politik/2645891-kramp-karrenbauer-fordert-mehr-auslandseinsaetze-spd-bleibt-zurueckhaltend

https://rp-online.de/politik/deutschland/annegret-kramp-karrenbauer-will-nationalen-sicherheitsrat-einrichten_aid-47009425

Der Missionsbefehl aus dem MatthäusEvangelium treibt auch heute noch Evangelikale in indigene Zonen

https://www.zeit.de/2019/46/indien-john-chau-us-missionar-tod. Dass diese naiv-perversen Bekehrer, die seit Urzeiten die Terrains für nachrückende weltliche Ausbeuter bereiten,  mitunter umkommen, ist Pechsache. Ich weine ihnen keine Träne nach.

Wir dürfen Höcke einen Faschisten nennen …. das ist vom Grundgesetz gedeckt. Und was der Faschist tut … AUCH.

Auch Italien wird und bleibt braun. Die Senatorin Liliana Segre, die landesweit über den Holocaust referiert, wird mit dem Tode bedroht. Sie muss permanet durch Polizisten geschützt werden.

Demokratie, manchmal hasse ich dich geradezu!

https://www.youtube.com/watch?v=wcK3I9qNrG0

https://www.tagesschau.de/ausland/italien-polizeischutz-segre-101.html

   Es wird Zeit, dass die deutsche Regierung die gefangenen IS-Verbrecher nach Deutschland holt

– und lebenslang einsperrt. Wir können dieses Problem nicht auf andere Länder abwälzen.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/is-anhaenger-103.html

https://www.swr.de/swr1/rp/programm/Islamischer-Staat-am-Ende-Kommen-deutsche-IS-Anhaenger-jetzt-zurueck,aexavarticle-swr-23734.html

Ich bin sprachlos. Dafür ginge jeder zweite Hartz-IVer gern hinter Gitter

https://www.spiegel.de/video/der-saechsische-musterknast-jva-waldheim-video-1768453.html

 

Welch wahnwitziges CelloGedränge 

https://www.youtube.com/watch?v=esE7JacyL7A

https://www.youtube.com/watch?v=gLJiSKm1sEM

Das Rennsteig-Disaster scheint vorprogrammiert:

Die CDU als größter Wahlverlierer verbündet sich mit SPD, Grünen und FDP zum konzertierten Irrsinn.  Ramelow hat in den zurückliegenden Jahren fast alles richtig gemacht und gute Erfolge erzielt. Jetzt grätscht man ihm in die Spur

https://www.die-linke-thl.de/politik/publikationen/

https://www.tagesschau.de/inland/thueringen-landtagswahl-endergebnis-101.html

Katastrophe oder nur Herausforderung: Der Mensch macht sich breit und breiter

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/weniger-werden-wollen-wir

Blankes Banditentum

Es ist nicht zu glauben, aber die Amis praktizieren in Syrien genau das, was sie überall auf der Welt ausbreiten: das Recht des Stärkeren. Eines Machtprotzes, der auf nichts und niemand in der Welt Rücksicht nimmt. Und dessen Bestreben darin besteht, die politische, wirtschaftliche und militärische Vorherrschaft auf unserem Planeten rücksichtslos auszubauen. Die USA haben das Image einer Demokratie längst verspielt. Sie lassen ihre Verbündeten im Stich, sobald sich das aus einer egoistischen Interessenlage heraus anbietet und saugen jetzt auch das Öl ab https://www.tagesschau.de/ausland/syrien-usa-oelfelder-105.html. Aus einer Streitmacht, die den IS weitgehend verlustfrei mit Bomben und Granaten bekämpfte und die syrischen Kurden (YPG) für die Drecksarbeit am Boden koordinierte, ist eine verbrecherische Hydra geworden. Der es jetzt darum geht, die Parteien vor Ort zu schwächen und wirtschaftlich abzusahnen.

Erdogan werfen wir völlig zu Recht einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die syrischen Kurden vor. Der wird jetzt durch den panzergestützten Raubzug der USA flankiert. Da kann man nur hoffen, dass es Assad und Putin gelingt, die staatliche Souveränität Syrien wiederherzustellen – so bitter das angesichts der begangenen Verbrechen des syrischen Diktators auch klingen mag. Aber Assad ist endlich. Zuerst muss die Hoheit über das einstige Staatsgebiet wiederhergestellt werden. Dann – da bin ich sicher – wird die politische Spitze entmachtet.

Die Verlierer in bösen Spiel sind einmal mehr die Kurden https://www.tagesschau.de/ausland/syrien-russland-tuerkei-interview-101.html. Sie hatten im Norden Syriens – ähnlich wie die Kurden im Irak – auf Autonomie/Souveränität gehofft und fortschrittliche Verwaltungsstrukturen aufgebaut. Strukturen und Gesetzlichkeiten, die sozialistische Züge trugen und folglich das gesamten Umfeld provozierten. Dass die Kurden dem IS dann auch noch die Herrschaft über wichtige Ölquellen entreißen mussten und diese auch selbst auszubeuten gedachten, brachte das Fass zum Überlaufen. Und neue Feindseligkeit von allen Seiten. Hier wollten weder die USA, noch Assad und Moskau mitspielen.

Das KlimaPaket: Ein Skandal ohnegleichen

Dass keine der bisher in Deutschland aktiven Großen Koalitionen zu großen Würfen fähig war,  ist eine Binsenweisheit. Denn durchgängige, in sich schlüssige Lösungen werden durch sie  – ganz gleich, ob sie das schwarze oder rote Spektrum stärken könnten – systematisch vereitelt. Was bleibt, ist der Kompromiss, ein gegenseitiges Zugeständnis, dass mitunter unumgänglich ist, immer aber Potenzial kostet.

Auch heute regiert die GroKo. Was es besonders schlimm macht: Sie verliert permanent an Zustimmung. Würden nämlich die Ergebnisse der jüngsten ARD-Sonntagsfrage machtwirksam, dann hätte schwarz-rot bereits verloren (41%). Alternativ böte sich ein schwarz-grünes Bündnis an (52%), während ein grün-rot-rotes (mit grüner Führerschaft und zerstrittenen Linken) außer Sicht wäre (45%) https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/sonntagsfrage/. Für die deutsche Klimapolitik bedeutet das in doppeltem Maße rückwärtsgewandte Handlungsoptionen, denn schon das, was die Sozialdemokratin Svenja Schulze im Klinch mit der CDU verkümmern ließ und dann in ein nochmals kastriertes Gesetz presste, war „Klimaschutz erbärmlich“ https://rp-online.de/politik/deutschland/klimaschutz-und-klimapaket-frau-schulze-muss-nicht-mehr-bitten_aid-46372817. Spätestens als die Wirtschaftsverbände, als die Autoindustrie und dann auch Medien wie die Rheinische Post Zustimmung signalisierten, wurde klar, dass das von der GroKo verabschiedete Gesetz nicht mit dem Ziel verabschiedet wurde, das Pariser Abkommen zu erfüllen. Ganz im Gegenteil: Es sichert mit seinen anspruchslosen und zum Teil nicht einmal ausformulierten Zielen (CO2-Einstiegspreis, Pendlerpauschale), ja mehr noch: mit dem bewussten Verzicht auf Sanktionen bei Nichteinhaltung der Vorgaben ein störungsfreies WEITERSO https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/fuer-veraenderung-bereit. Nur eine von den Grünen geführte grün-rot-rote Koalition wäre in der Lage, einen grundlegenden Paradigmenwechsel zu vollziehen. Wobei nicht nur klimarelevante, sondern auch sozialpolitische Weichenstellungen möglich wären (Stichworte: Hartz IV, Mindestlohn, fehlende Sozialwohnungen, Grundrente/Altersarmut, Fortsetzung des NSU-Prozesses). Mit der Folge, dass der AFD wichtige soziale Themen und damit auch Macht entrissen würden. Die Linke, genauer gesagt: Sahra Wagenknecht, hat hierzu das bisher überzeugendste Konzept vorgestellt https://www.youtube.com/watch?v=EC5uCtEdkfQ. Sie findet, dass Klimaschutz auch bei den weniger betuchten Menschen ankommen muss, um die große Kehrtwende zu ermöglichen. Dies geschehe aber nur, wenn sich die Lebenssituation bis hinein in den Mittelstand signifikant verbessere.

Leider stehen die Zeichen eher auf schwarz-grün, was in beiden Feldern zur Verschärfung der Situation beitragen muss. Denn ein von der CDU/CSU dominiertes Bündnis mit den Grünen würde sowohl in Sachen Klima als auch im sozialen Bereich weitere Rückschritte, zumindest aber eine anhaltende Stagnation festschreiben. Vor allem dann, wenn ein Mann wie Friedrich Merz, derzeit deutscher Sachwalter der weltgrößten Finanzkrake, die Macht ergriffe https://blog.fdik.org/2019-03/s1552333938.

Keine Ahnung, wie es jetzt weiter geht. Drei Optionen scheinen denkbar: Entweder es kommt zur weiteren Aufheizung in der Klimafrage – wie es die Extinction Rebellion erahnen lässt.  Oder der von  Greta Thunberg, von Fridays für Future von Ende Gelände und anderen Organisationen praktizierte zivile Ungehorsam löst eine breite, friedliche Bürgerbewegung aus. Letzte und deprimierendste Vision: Der Protest verdampft allmählich.

Eines ist klar: Völlig friedlich werden die Ressourcenverschwender und Umweltverpester ihre Pfründe nicht aufgeben, und keiner der Mächtigen in Deutschland ist freiwillig bereit, das Auseinanderdriften von Arm und Reich einzudämmen. Daran, dass sich die Dinge in absehbarer Zeit so drehen, wie es für eine lebenswerte Zukunft der folgenden Generationen notwendig wäre, ist folglich nicht zu denken. Die bestehenden Kräfteverhältnisse, die unterschiedlichen Auffassungen in der Sache, aber auch die aus Sicht des  Gesetzgebers möglichen Handlungsoptionen geben solchen Wandel nicht her.

Gewiss: Auch in Deutschland könnten Gelbwesten auftauchen. Vor allem solche, die die Spannungen in der Gemengelage nutzen, um Randale zu veranstalten, weniger die, die trotz der lächerlichen Benzinpreiserhöhung auf die Barrikaden gehen.

Tatsächlich weniger die! Und gut möglich, dass die GroKo die lächerliche Erhöhung so lächerlich konzipiert hat, weil sie vor Gelbwesten in Deutschland … panische Angst hat.

Dreck auf Greta

Kaum hat Greta Thunberg, eine Sechzehnjährige, ihre aufrüttelnde Rede in der UNO gehalten, kriechen die Ratten aus ihren Löchern. Und zeihen „Fridays for Future“ der Oberflächlichkeit, der Stimmungsmache  – ohne Faktencheck https://www.pressreader.com/. Es war klar, dass sich die beschimpften und verurteilten Gegner, die Verächter des von Greta geforderten radikalen Wandels melden würden. Dass sie es aber so plump und interessengesteuert tun würden, hätte ich nicht gedacht. Unter dem Titel „Die Klimabewegung schadet sich selbst“ tritt die konservative Rheinische Post eine Diskussion los, die vordergründig berechtigt scheint, bei genauerem Hinsehen aber trefflich der Diskreditierung dient. Die Bewegung verfolge eine überzogene Symbolpolitik, sagt Alev Dogan. Sie zeichne sich mehr und mehr durch die Beschimpfung von SUV-Fahrern und Vielfliegern aus und treibe schon deshalb einen Keil in die Gesellschaft. Der Autor hält sich bedeckt. Er schweigt zum Thema Automobilindustrie, und er lässt die BraunkohleVerstromer außen vor. Er sagt überhaupt nichts zum schmählichen Klimapapier von Merkel, und er nennt das, was die Klimaaktivisten gerade vom Zaun brechen, einen Hype. Als ob – die üblichen Handlungsweisen vorausgesetzt – überhaupt an einen Klimawandel zu denken wäre. Alev Dogan hat die Zeichen der Zeit verkannt. Ein bisschen mehr von dem Wenigen, was derzeit auf dem Tisch liegt, reicht eben nicht. Und das leise demokratische Gehabe eben auch nicht. Natürlich kann man gegen SUV-Fahrer und CO2-Reisende  polemisieren, vor allem, wenn man den Rahmengeber, unseren Staat, mit einbezieht.   Natürlich kann man protestieren  – nur eben, ohne Gewalt auszuüben. Schließlich kann nur massivster Protest  noch retten, was viele schon verloren geben.

Genau das sollte sich auch Reinhold Michels, das zweite untaugliche Geschütz der RP, hinter die Ohren schreiben. Wenn er fordert „Weniger Hysterie, mehr Verstand“ https://rp-online.de/politik/deutschland/kolumnen/kolumne-die-klimadebatte-offenbart-einen-hang-zu-ideologien_aid-46120341, dann hat er die Verbindung zwischen Greta und der Wissenschaft nicht begriffen und einfach nur herausgebrüllt, was ihm die Geister von gestern verkauft haben.

In diese Kerbe haut auch Jacob Augstein, der den Widerständlern um Greta ausdrücklich auf die Schultern klopft https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/think-greta. Für ihn ist die Bewegung authentisch und zwingend und ein Stück weiter als es die Grünen derzeit sind. Kretschmann und Co. säßen mit zerknautschten Gesichtern in der Gegend, sähen ihre Felle wegschwimmen – ob der neuen Dynamik. Richtig beurteilt: Die Zeiten, in denen energisch diskutiert, in denen Petra Kelly so wie Greta gefordert und gekämpft hat, sind lange vorbei. Was sich heute einbürgert, ist ein abstruses schwarz-grün-Denken, aus dem alles andere erwachsen dürfte – nur eben kein STOPP für die Klimakatastrophe. Selbst Kretschmann lobbyiert – und neigt eher dazu, die Autoindustrie für unantastbar zu halten als ihr Widerstand entgegen zu bringen. So etwas hätte es früher mit den Grünen nicht gegeben.  Nur gut, dass Anton Hofreiter das Rennen um den Fraktionsvorsitz gegen Özdemir gewonnen hat. Von ihm kann man erwarten, dass er seine Forderung nach Erhöhung des CO2-Preises auf mindestens 40 Euro pro Tonne (das Umweltbundesamt fordert 180 Euro pro Tonne!) nicht wie eine heiße Kartoffel fallen lässt. Und vielleicht gewinnt er ja doch mehr Einfluss, als derzeit absehbar ist – und schließt rechtzeitig zu Greta auf.

Links ist futsch oder … bis zur Zerreißprobe

Die SPD ist krampfhaft bemüht, sich neu aufzustellen, was angesichts ihrer Beteiligung an der GroKo mehr als problematisch ist https://www.deutschlandfunk.de/walter-borjans-spd-groko-bremst-zukunftsgerichtete-politik.694.de.html?dram:article_id=457861. Denn vom jüngst geschnürten Klimapaket gibt’s kein Distanzieren. Da hat man fleißig mitgestrickt und folglich den unheilvollen Kompromiss mit zu vertreten. Dazu gibt’s Führungsprobleme und wenig Personal, dass die eine überzeugende Wende auch durchsetzen könnte. Weder Kevin Kühnert, noch Norbert Borjans+Saskia Esken  dürften in absehbarer Zeit aufsteigen.   Dafür ist der Seeheimer Kreis, der die SPD ins Chaos geritten hat, noch zu mächtig. Und so kann sich der derzeitige, dem konservativen Flügel zuzurechnende Finanzminister Scholz alle Chancen für die Spitze ausrechnen. Dass der Vorsitzende der NRW-SPD  bei dieser Sachlage  für neuen Linksdrall trommelt, wirkt da wie ein Griff in die wahlpolitische Trickkiste. Man möchte alle und alles und ist dabei nur eines:  scheinheilig https://rp-online.de/politik/deutschland/gastbeitrag-sebastian-hartmann-den-solidarischen-staat-neu-beleben_aid-46082161. Hartmann hat die sozialen Themen, die die LINKE und z.T. auch die AfD in ihrem Programm führen, quasi okkupiert und dröhnt damit Menschen und Medien zu.

In Brandenburg verbündet sich der SPD-Sesselkleber Woidke mit CDU und Grünen, was  den Abschied von wichtigen sozialen Fragen bedeutet. Für die hatte sich zuletzt die LINKE – damals noch mit in der Koalition – deutlich eingesetzt.

Nimmt man alles zusammen, dann ist nur eine Schlussfolgerung möglich: Die SPD zersplittert weiter in Richtungen, die völlig konträr sind und das Verständnis der Bürger für sozialdemokratische Werte weiterhin  strapazieren.

Für die Linke, die völlig aus dem Blickfeld verschwunden scheint, sind die Aktionen von SPD und AfD ebenfalls schmerzhaft. Wird ihr doch die eigene Substanz von zwei Seiten streitig gemacht. Schlimm ist, dass sie aus dieser Kontroverse nicht hervorzutreten und mit neuen Alleinstellungsmerkmalen zu punkten vermag. Ihr Dilemma: Sie muss gleichzeitig die Interessen jener vertreten, die sich den sozialen Aufstieg (samt entsprechender Lebensweise) wünschen, zum anderen aber auch gegen soziale Ungleichheit und die Klimakrise kämpfen. Ihre Aufgabe ist es, die ökologische Krise sozial gerecht zu bearbeiten. Dass sie deshalb auch für die sozialen Interessen von Menschen in ökologisch eher schädlichen Branchen stehen muss, treibt sie in den Widerspruch. Der Spagat wird durch eher hilflos anmutende Wunsch- und Willensbekundungen begleitet. Auch durch Abgesänge („Die Linke … hat Mut und Herz verloren“) https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/neuorientierung-tut-not .

Fazit: Die deutsche Führung wird auch künftig  zu einer nachhaltigen und sozialen Politik nicht bereit sein. Alles steht auf schwarz-grün, und mit diesem Konstrukt kann nichts, was derzeit auf den Nägeln brennt, gelöst werden – weder Wohnungsnot, noch Altersarmut, weder die Reform von Hartz IV, noch die Klimakrise. Denn auch die   Grünen sind wenig sozial gepolt (sie vertreten eher wohlhabende MultiKultis), und sie  werden JuniorPartner.  Wobei Juniorpartner in der Regel nur wenig oder garnichts  zu sagen haben.

SPD und Linke kommen heute in Umfragen gerade mal auf 22%. Das ist ein katastrophales Ergebnis – das  linke Regierungspolitik in weite Ferne rückt.

Immerhin sitzen SPD und Linke auch zusammen. Kühnert, Wagenknecht und REZO gehören zusammen. Ihr Potenzial lässt hoffen https://www.youtube.com/watch?v=1sMfY0dAdi0

Die von Sahra Wagenknecht im Bundestag entfesselte Klimadebatte ist beispielgebend https://www.youtube.com/watch?v=EC5uCtEdkfQ

 

Sie verspielen die Zukunft unserer Kinder und Enkel

Es macht keinen Sinn, die Rückwärtsgewandtheit der GroKo in Sachen Klimapolitik noch einmal im Detail abzuspulen. Jeder weiß, dass das, was die Regierung jetzt anbietet, ein Komplettschlag ins Wasser ist. Diese Leute, die die Kompromissfähigkeit in Politik und Gesellschaft einfordern, schließen in Wirklichkeit einen Kompromiss mit der Wirtschaft. Die lauert mit ihren Lobbyisten in den Hinterzimmern und bedroht/korrumpiert deutsche Führungskräfte. Was dabei herauskommt, ist die Kapitulation vor den Unbilden der Zukunft – die bei weiterem Pillepalle und Nichtstun voll auf die folgenden Generationen einschlagen werden. Schon jetzt lamentieren wir über Dürre, Überschwemmungen und Hurrikane. Wüssten die Bürger, wie das in 25 Jahren aussieht, dann nämlich, wenn unsere bis jetzt angerichtete Umweltverschmutzung zum Tragen kommt – sie würden verzweifelt in die Knie gehen.

Eines steht fest, die von der Bundesregierung offerierten Maßnahmen zum Klimaschutz sind weniger als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Die CO2-Bepreisung ist ein Witz. Ebenso die lächerlich restriktiven Maßnahmen gegen den Flugverkehr und die Monster der Autoindustrie. Wo bleibt ein klares Bekenntnis zur Wasserstoffwirtschaft – mit dem dazugehörigen MilliardenPaket für die Forschung? Nirgendwo geht’s richtig nach vorn, nirgendwo wird ein energischer Strich gezogen, der die Vorgaben des Pariser Abkommens erfüllen hilft. Dabei ist klar, dass selbst Paris das 1,5 Grad-Ziel klar verpeilen wird.

Unterm Strich wird klar, dass es in der deutschen Regierung keine ernsthaften Bemühungen gibt, den Klimawandel zu stoppen. Was ansteht ist ein leicht gedämpftes WEITERSO, das Deutschland und Europa gegen die Wand fahren lässt.

Die Jammerei der Konzerne, sie würden bei stärkerem Umweltengagement an Konkurrenzfähigkeit verlieren, entpuppt sich schnell als durchsichtiges Manöver. Man will – wie immer – altbewährte Technologien so lange wie möglich nutzen. Und scheut den Wandel, weil er die Gewinne zeitweise ausbremst. Dabei können wir in Germany gar nichts falsch machen, wenn wir die alternativen Energien schneller als bisher vorgesehen, kommen lassen. Davon nämlich würde das E-Auto (dessen Klimabilanz beim derzeitigen Strommix völlig undiskutabel ist) profitieren, das würde die sehr viel effektivere Wasserstofftechnologie befördern, davon könnten die auf alternative Energien setzenden Unternehmen profitieren, das ermöglichte die Wiedererlangung der Forschungshoheit auf diesem Gebiet, sparte fossile Energieträger (die für die Chemie sehr viel sinnvoller eingesetzt werden können) und hülfe, die Pariser Klimaauflagen zu erfüllen.  Wer Energie spart, wer sie aus natürlichen Vorkommen zieht – dem gehört die Zukunft. Völlig klar, dass hier ein enormes wirtschaftliches Potential/enorme Gewinne schlummern – die freilich auch neuen, innovativen Unternehmen zufallen werden. Dass trägen GroßKonzernen, die mit alten, abgeschriebenen Anlagen möglichst lange hohe Gewinne erzielen wollen, ein schnelleres Umsteuern missfällt, ist klar. Und dass Gewerkschaften hier einstimmen und heftig mitziehen, wenn es gilt, die Ablösung der Braunkohle nach hinten zu verschieben, stimmt traurig. Umso mehr Druck ist dann erforderlich, um die Entscheidungsträger zu einem funktionierenden, effektiven Strukturwandel zu zwingen. Erst wenn hier klare Zeichen gesetzt werden, wird auch der Braunkohlekumpel den Umweltbegehren folgen. Darüber sollten wir uns klar sein.

Eines fällt mir heute ganz besonders auf – vor allem, weil es meine Thesen ausdrücklich unterstützt: Ich lese in der RP, dass 5 Regierungsmitglieder in vier separat fliegenden Regierungsmaschinen Richtung USA unterwegs sind https://rp-online.de/politik/deutschland/kritik-an-parallelfluegen-der-regierung_aid-45997745. Dabei geht es auch um die Klimakonferenz in New York.

Ich bin entsetzt.  Das Marionettenhafte, die Ignoranz, die fehlende Sensibilität und das bewusste  Nichtstun können nicht eindrucksvoller dokumentiert werden. Ich fordere, dass die an diesem TollhausStück beteiligten Personen und ihre Chefs sofort abgelöst werden/zurücktreten !!!

Ich appeliere an die SPD-Mitglieder, einen Finanzminister, der dieses Fiasko mitgestaltet hat,  niemals  an die Spitze der Partei zu lassen. Scholz hat sich  auf  beschämende Weise selbst diskreditiert.

18. Juli 2019: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem BLOGhaus

 

Da kommt’s mir so gar nicht feministisch   https://www.stoerfall-zukunft.de/zweimal-daneben-oder/

Vor fünfzig Jahren trat er in den Mondstaub – ein Ereignis von besonderer Tragweite!

https://www.stoerfall-zukunft.de/sie-schaut-auf-den-mond-und-ist-desillusioniert/

Annette Simon über die Befindlichkeit vieler Ostdeutscher und die Gründe dafür:

„“ Die Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit wurde innerhalb der neuen Weststrukturen angeschoben. So erlebten manche diese Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit nicht als ihre eigene Auseinandersetzung, sondern als eine westdeutsche Idee:eine installierte Beschämung, die nur dazu dienen sollte, die vermeintlich parallel stattfindende wirtschaftliche Enteignung des „Volkseigentums“, also auch „ihres“ Eigentums zu verbrämen. Sie merkten beim Verlust aller Koordinaten und der stattdessen oft nicht selbstbestimmten Übernahme der bundesrepublikanischen Strukturen, dass die DDR auf eine verquere Weise* doch auch ihre Heimat gewesen war. Und es gibt Trauer und Zorn über die Verluste von Vertrauten und von Sicherheit, vor allem aber den Verlust von Arbeit. Und es gibt die Trauer über den Verlust der Utopie von 1989, doch „das Volk“ zu sein und direkt Einfluss nehmen zu können auf die Geschicke der Gesellschaft. Die gerade mühsam erworbene Mündigkeit im politischen Handeln ging bei manchen wieder verloren in dem Gefühl, sich in der gemeinsamen Bundesrepublik eher wieder ohnmächtig neuen Strukturen und Zwängen ausgeliefert zu sehen. „“

* die Sichtweise Simons ist nicht die der DDR-Aktivisten und -Mitläufer, eher die der meist hilf- und machtlosen Kritiker

https://www.zeit.de/2019/28/ostdeutschland-rechtsruck-ddr-antifaschismus-kulturwandel

Ein aufsehenerregender Ansatz: Nobelpreisträger Gerard Mourou will mit Hilfe einer speziellen LaserTechnologie die Hinterlassenschaften der Kernkraftwerke unschädlich machen

https://www.pressreader.com/

Einer von zehntausend Tatorten ist wirklich gut: 

Die Geschichte vom bösen Friederich

https://www.youtube.com/watch?v=lgx14NbBgFQ

https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/bilder-frankfurt-geschichte-friedrich-100.html

Wasserstoff ist die Zukunft. Das hat nichts mit dem E-Auto zu tun …

https://www.stoerfall-zukunft.de/wasserstoff-ist-die-loesung/

 Dvorak und die schönen Mädchen

https://www.youtube.com/watch?v=yWXIHnAIU2s

Mount Everest: Jede Zivilisation kennt ihren Irrsinn

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/tod-gemetzel-chaos-und-leichen-auf-dem-weg-die-klettersaison-am-mount-everest-fordert-immer-mehr-tote/24386440.html

 

Die können schon mal böse zucken – wenn Böse auf sie aus sind.

Im Vergleich zum DrohnenNest sind sie echt harmlos

https://www.youtube.com/watch?v=NeQM1c-XCDc&list=PL2kNZS2UtTfbfzd7A_97iF9BNppkvS8R5

Wir Deutschen sind maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich und

heucheln, was das Zeug hält

https://www.stoerfall-zukunft.de/die-deutschen-gehoeren-zu-den-schlimmsten-klimaheuchlern

Der weltweite Bevölkerungszuwachs stellt die wohl großte Gefahr für den Bestand der Menschheit dar. Präventionsmaßnahmen – vor allem in Afrika – misslingen. Das Ernährungsproblem wird angesicht dieser Tatsache und mit Blick auf den zunehmenden Verlust an fruchtbaren Ackerflächen zu einer kaum lösbaren Aufgabe. 2050 werden auf unserem Planeten ca. 9,7 Milliarden Menschen leben. Wieviele davon hungern werden, steht in den Sternen. Heute sind es über 800 Millionen.

https://www.br.de/themen/wissen/weltbevoelkerung-bevoelkerungswachstum-menschen-erde-welt-100.html

https://rp-online.de/panorama/ausland/welternaehrungsbericht-jeder-neunte-mensch-weltweit-hungert_aid-44089107

GERO  JENNER: Wie ein amerikanischer Präsident mutwillig auf den Krieg zusteuert

http://www.gerojenner.com/wp/die-hand-am-druecker-wie-ein-amerikanischer-praesident-mutwillig-einen-krieg-herbeifuehrt/

Hey Yakoto ………….!  https://www.youtube.com/watch?v=TRwo8IHZvjY

In den deutschen Meeren sind 1,6 Millionen Tonnen Minen, Granaten, Torpedos und andere Sprengkörper nach dem 2. Weltkrie versenkt wurden. Sie liegen da noch immer und stellen zunehmend eine tödliche Gefahr dar

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/bomben-im-meer-100.html

Der DISPUT: Dreimal Rackete und dann … Libyen

https://www.stoerfall-zukunft.de/bei-aller-humanitaet-die-rackete-ist-fehlgesteuert

https://www.stoerfall-zukunft.de/rackete-teil-2/

https://www.stoerfall-zukunft.de/rackete-teil-3/

https://www.stoerfall-zukunft.de/libyen-am-abgrund/

Hallo Freunde, fragt/lest mal bei den NACHDENKSEITEN. Da erfahrt ihr Dinge, die in den MainstreamMedien ausgeblendet werden. Erst diese Infos machen die Welt rund

https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=47542

Jetzt warte ich gespannt auf die Ratifizierung des Wirtschaftvertrages EU-Mercosur.

Ich kann es gar nicht erwarten, dass in Brasilien noch mehr Wälder für die Anlage von Rinderzuchtweiden und Sojafeldern abgeholzt werden. Und ich warte auf fallende Preise für Rindfleisch, auf dass wir uns noch mehr von dem Zeug hineinfressen – weil das so gesund und umweltfreundlich ist

https://www.youtube.com/watch?v=KzAc_mt3XMA

18% der weltweiten Treibhausemissionen werden von der Tierzucht verursacht. Das ist mehr als dem gesamten Verkehr angelastet werden kann

Lenin Moreno hat ihn an die Amis verkauft. Jetzt obsiegt das Verbrechen.  Assange wird schon bald im Gefängnis verrotten

https://www.stoerfall-zukunft.de/das-verbrechen-obsiegt-assange-duerfte-schon-bald-im-gefaengnis-verrotten/

Zum Schluss gibt es noch etwas wirklich Positives:

  1. a) ab März 2020 wird die Impfpflicht für Masern eingeführt  https://www.n-tv.de/politik/Kabinett-beschliesst-Masern-Impfpflicht-article21150525.html
  2. b) Im Vorfeld des Petersburger Dialog: Die konservative Rheinische Post führt ein Interview mit dem russischen Außenminister und druckt das auch noch ab. BRAVO! Leider ist online nichts zu sehen.  Hier dennoch die Inhalte:

http://press24.net/news/15941738/russischer-botschafter-in-deutschland-kritisiert-wirtschaftspolitik-des-westens

Apropos Flüchtlinge

Tagesordnungspunkt 1: Weg mit den Messern

Dass Menschen mit Migrationshintergrund einen anderen kulturellen Hintergrund haben als wir „Biodeutsche“ (sorry für denn dummen Ausdruck, aber mir fällt kein besserer ein), hat wohl jeder in diesem Land inzwischen begriffen. Was nicht heißt, dass wir diesen Umstand vorbehaltlos akzeptieren müssen. Im Gegenteil: Viele Verhaltensnormen der Zugereisten sind völlig inakzeptabel. Welche das sind, ist allgemein  bekannt. Und so gilt: Alles, was sich dem Grundgesetz entgegenstellt, ist strikt zurückzuweisen.

Vor allem aber sind Vollständigkeit und Wahrheit gefragt und … Gleichbehandlung. Jedes vorauseilende Abducken, jeder vorauseilende MoralGehorsam müssen endlich der Vergangenheit angehören.

Die in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 allein in NRW registrierten fast 3.000 (!!!) Messerangriffe  auf 3.555 Opfer sind ein Schock für jeden Bürger https://www.waz.de/politik/landespolitik/zahlen-machen-unruhig-erste-statistik-zu-messer-taten-id226897605.html. Bislang sind diese Attacken in deutschen Kriminalstatistiken nie aufgetaucht. Warum wohl nicht? Jetzt aber werden sie Tagesthema – vor allem bei der AfD, die (leider zu Recht) feststellt, dass die neue Statistik auch schon wieder laviert und schwächelt. Denn sie verschweigt, wer hinter den Messerattacken steht – obwohl sich die Düsseldorfer Polizei erst kürzlich bereit erklärte, bei Straftaten Roß und Reiter konkret zu benennen https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/blaulicht/polizei-duesseldorf-nennt-nationalitaeten-von-tatverdaechtigen_aid-45277369. Offenbar begreifen die Sachstandsinterpreten aus Politik und Medien noch immer nicht, dass gerade Geheimnistuerei, die „Bagatellisierung von Straftaten mit Migrationshintergrund“ und das Vorenthalten der ganzen Wahrheit rechte Kräfte im Lande stützt und stärkt. Gerade das müsste mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen im Osten verhindert werden. Was wir jetzt bräuchten, wäre eine sachgerechte Darstellung der Vorkommnisse sowie klare Kante, wenn es darum geht, die Messer aus unserer Welt zu verbannen. Selbstverständlich auch, wenn es um „Biodeutsche“ geht.

Tagesordnungspunkt 2: Fremdenfeindlichkeit und Rassendiskriminierung

Wenn es um Flüchtlinge und Migranten geht, gibt es für mich eine klare Botschaft, die ich quasi kontinuierlich mit meinen Blogs verbreite, resp. in meinem Buch „Zukunft … oder keine“ deutlich dargestellt habe https://www.stoerfall-zukunft.de/category/meine-buecher/. Und es gibt zu diesem Sachverhalt eine ebenso klare rote Linie: Wer die Menschen, die nach Europa/nach Deutschland fliehen möchten, verunglimpft, beschimpft, auslacht oder sonst wie diskreditiert, gehört nicht in unsere Gesellschaft. Denn jeder mutige „BioDeutsche“ – wäre er in der misslichen/furchtbaren Lage der Fliehenden – würde ebenso wie diese handeln, sprich: den Weg in ein würdiges, lebbares Leben suchen und die Flucht wagen. Schuld am Desaster – dass sollten wir uns täglich vor Augen führen – sind nicht die auf der Flucht Befindlichen. Schuld sind die Konzerne, die (vor allem) Afrika tot kolonialisiert haben (und das auch jetzt noch betreiben: https://www.deutschlandfunk.de/der-westafrikanische-franc-frankreich-und-der-unsichtbare.724.de.html?dram:article_id=436556  und https://www.zeit.de/2019/30/kobalt-kongo-rohstoff-elektroautos-smartphones-bergbau ) und Schuld ist die europäische und deutsche Politik, die nichts oder fast nichts tut, um die Fluchtursachen zu beseitigen. Genau das sollten sich all diejenigen vor Augen führen, die unterschiedslos auf Ausländern herumhacken und leichtfertige Parolen/AfD-affine Videos im Netz verbreiten.

Tagesordnungspunkt 3: Werden kranke Flüchtlinge abgeschoben?

Christian Unger meint: Ja https://www.morgenpost.de/politik/article226749807/Werden-kranke-Fluechtlinge-aus-Deutschland-abgeschoben.html. Weil viele Flüchtlinge  anlässlich der BAMF-Anhörungen Panik- und Suizidgedanken garnicht ansprechen. Vor allem Männer empfinden es als schwach, derartige Anzeigen zu machen.  Dass die BAMF  nachweislich kranke Menschen bewusst abschiebt, ist unwahrscheinlich. Sollte es zu derartigen Vorkommnissen kommen,  müssten  Polizei und Staatsanwälte einschreiten.   

Zweimal daneben, oder?

Was meinen Sie? Zwei eklatante Fehlentscheidungen? Die von der Leyen, unfähig, die Bundeswehr auf Vordermann zu bringen, jetzt plötzlich fähig, Europa zu dirigieren? Eine Frau mit einer exzellenten, von zig Experten zusammengestoppelten Rede vor der entscheidenden Abstimmung, einer Rede, zu deren Abfassung sie garnicht  …. Diese Frau, kalt taktisch gehievt, damit Deutschland seinen Einfluss ..?

Und AKK – quasi ruckartig – im frei werdenden Amt. Weil Lücke in diesen Zeiten so gar nicht … und der passende Mann mal wieder Fehlanzeige …

Meine Güte, die von der Leyen als Kompromisskandidatin, eine Frau, die das Prinzip der Spitzenkandidaten, eben erst verletzt, schützen und stärken möchte? Wie verquer sitzt das denn?

Keine Frage: das hier ist unten durch/ein verdammter Kuhhandel! Ein Kompromiss, sagen die Entscheider, weil sonst nichts  gegangen wäre. Es drohe eine endlos lange, eine gänzlich neue Runde mit voraussichtlich vergleichbarem Ergebnis, sagen sie … inakzeptabel die Kosten eines neuen Versuchs, die Zeit, die Nächte…. Dann besser demokratielos, eine Frau, die im Europawahlkampf unsichtbar blieb, und doch – wie es jetzt heißt – eine begeisterte Europäerin ist. Und natürlich nicht ausschließlich ein Zugeständnis   an  starrsinnige Osteuropäer. Wobei die Aussichten gut sind, dass sie in ihrer neuen Funktion nichts schlechter macht, als der, der ihr vorausging. Und in Sachen Osteuropa auch nichts erreichte.

Und AKK? Wird sie die „militanten Defizite“ reduzieren oder ebenso wie die Lai-in im Trüben fischen? Wird sie habacht noch mal, den verdammten Grundwehrdienst mit Mpi  ..?

Keine Frage: Auch Letzteres  ist Merkels Handschrift. Soviel Richtlinienkompetenz, soviel ohne CDU-Präsidium. Das riecht, wie schon öfter, nach Mangel an Masse  oder einfach …. nach „ich will so!“

Sie schaut auf den Mond und ist … desillusioniert

Ganz so ist es ja nicht, aber der Gedanke an sich …

 

 

Ja, als Armstrong am 21. Juli 1969, 3:56:20 den Mond betrat, lag ich – offenbar zitternd – im Bett und träumte, dass ich Schnee schippen, den Deckel der vereisten Mülltonne aufkloppen und dann Kohlen in die qualmende Etagenheizung schütteten musste. Die Vision war weit weg von Mond und Armstrong, aber immerhin von Kälte gezeichnet.

Ich lebte damals in der DDR und ahnte, dass sich oben etwas zusammenbraute. Immerhin konnten wir im Großraum Berlin Westfernsehen empfangen und die Pläne der NASA verfolgen. Zum nächtlichen Aufsitzen hat es dann doch nicht gereicht, weil der exakte Plan im Nebel blieb und ab 7 Uhr früh am Alex gearbeitet werden musste. Hinzu kam, dass die geplante Mondlandung bei uns als politischer Aktionismus, als ImageKampagne gedeutet– und letztlich als bloße Geldverschwendung diskreditiert wurde.

Keine Frage, die Mondlandung war eine Sensation, etwas sehr Emotionelles. Aber gleichzeitig auch etwas, das den Mond als Beleuchter der Liebenden entzauberte. Und natürlich diente das Ganze der Propaganda, sollte vom Vietnamkrieg ablenken, das Auf- und Überholen der USA gegenüber der UdSSR klarstellen.  Einen praktischer Nutzen der tollen Landung konnte ich damals nicht ausmachen, und als die ganze Sache als gefakte RealityShow in Frage gestellt war – ich erinnere an die zahlreichen Verschwörungstheorien – blieben allseits die Münder offen https://www.welt.de/kultur/history/article13809245/War-die-Mondlandung-eine-einzige-Verschwoerung.html.

Ganz sicher hat die Mondlandung damals stattgefunden und menschlich/logistisch war das eine Meisterleistung. Schon komisch, dass der NASA bis heute viel Wissen und technisches Know-how aus den zurückliegenden Mondmissionen verloren ging. Jetzt braucht man erneut neun Jahre, um neuerlich auf dem Mond zu stützpunkten https://www.derstandard.de/story/2000098056995/nasa-chef-usa-werden-sichmoeglichst-bald-dauerhaft-auf-dem-mond  – so jedenfalls die letzten Infos aus dem US-Raumfahrtzentrum.

Armstrongs linker Fuß wird uns dennoch im Gedächtnis bleiben. Er zeugt vom Willen und vom Mut des Menschen, rote Linien zu überschreiten, Linien, die im Nachgang immer auch auf Grün umswitchen. Hier bei Armstrong & Co. besteht keinerlei Zweifel.