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18. Juli 2019: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem BLOGhaus

 

Da kommt’s mir so gar nicht feministisch   https://www.stoerfall-zukunft.de/zweimal-daneben-oder/

Vor fünfzig Jahren trat er in den Mondstaub – ein Ereignis von besonderer Tragweite!

https://www.stoerfall-zukunft.de/sie-schaut-auf-den-mond-und-ist-desillusioniert/

Annette Simon über die Befindlichkeit vieler Ostdeutscher und die Gründe dafür:

„“ Die Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit wurde innerhalb der neuen Weststrukturen angeschoben. So erlebten manche diese Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit nicht als ihre eigene Auseinandersetzung, sondern als eine westdeutsche Idee:eine installierte Beschämung, die nur dazu dienen sollte, die vermeintlich parallel stattfindende wirtschaftliche Enteignung des „Volkseigentums“, also auch „ihres“ Eigentums zu verbrämen. Sie merkten beim Verlust aller Koordinaten und der stattdessen oft nicht selbstbestimmten Übernahme der bundesrepublikanischen Strukturen, dass die DDR auf eine verquere Weise* doch auch ihre Heimat gewesen war. Und es gibt Trauer und Zorn über die Verluste von Vertrauten und von Sicherheit, vor allem aber den Verlust von Arbeit. Und es gibt die Trauer über den Verlust der Utopie von 1989, doch „das Volk“ zu sein und direkt Einfluss nehmen zu können auf die Geschicke der Gesellschaft. Die gerade mühsam erworbene Mündigkeit im politischen Handeln ging bei manchen wieder verloren in dem Gefühl, sich in der gemeinsamen Bundesrepublik eher wieder ohnmächtig neuen Strukturen und Zwängen ausgeliefert zu sehen. „“

* die Sichtweise Simons ist nicht die der DDR-Aktivisten und -Mitläufer, eher die der meist hilf- und machtlosen Kritiker

https://www.zeit.de/2019/28/ostdeutschland-rechtsruck-ddr-antifaschismus-kulturwandel

Ein aufsehenerregender Ansatz: Nobelpreisträger Gerard Mourou will mit Hilfe einer speziellen LaserTechnologie die Hinterlassenschaften der Kernkraftwerke unschädlich machen

https://www.pressreader.com/

Einer von zehntausend Tatorten ist wirklich gut: 

Die Geschichte vom bösen Friederich

https://www.youtube.com/watch?v=lgx14NbBgFQ

https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/bilder-frankfurt-geschichte-friedrich-100.html

Wasserstoff ist die Zukunft. Das hat nichts mit dem E-Auto zu tun …

https://www.stoerfall-zukunft.de/wasserstoff-ist-die-loesung/

 Dvorak und die schönen Mädchen

https://www.youtube.com/watch?v=yWXIHnAIU2s

Mount Everest: Jede Zivilisation kennt ihren Irrsinn

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/tod-gemetzel-chaos-und-leichen-auf-dem-weg-die-klettersaison-am-mount-everest-fordert-immer-mehr-tote/24386440.html

 

Die können schon mal böse zucken – wenn Böse auf sie aus sind.

Im Vergleich zum DrohnenNest sind sie echt harmlos

https://www.youtube.com/watch?v=NeQM1c-XCDc&list=PL2kNZS2UtTfbfzd7A_97iF9BNppkvS8R5

Wir Deutschen sind maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich und

heucheln, was das Zeug hält

https://www.stoerfall-zukunft.de/die-deutschen-gehoeren-zu-den-schlimmsten-klimaheuchlern

Der weltweite Bevölkerungszuwachs stellt die wohl großte Gefahr für den Bestand der Menschheit dar. Präventionsmaßnahmen – vor allem in Afrika – misslingen. Das Ernährungsproblem wird angesicht dieser Tatsache und mit Blick auf den zunehmenden Verlust an fruchtbaren Ackerflächen zu einer kaum lösbaren Aufgabe. 2050 werden auf unserem Planeten ca. 9,7 Milliarden Menschen leben. Wieviele davon hungern werden, steht in den Sternen. Heute sind es über 800 Millionen.

https://www.br.de/themen/wissen/weltbevoelkerung-bevoelkerungswachstum-menschen-erde-welt-100.html

https://rp-online.de/panorama/ausland/welternaehrungsbericht-jeder-neunte-mensch-weltweit-hungert_aid-44089107

GERO  JENNER: Wie ein amerikanischer Präsident mutwillig auf den Krieg zusteuert

http://www.gerojenner.com/wp/die-hand-am-druecker-wie-ein-amerikanischer-praesident-mutwillig-einen-krieg-herbeifuehrt/

Hey Yakoto ………….!  https://www.youtube.com/watch?v=TRwo8IHZvjY

In den deutschen Meeren sind 1,6 Millionen Tonnen Minen, Granaten, Torpedos und andere Sprengkörper nach dem 2. Weltkrie versenkt wurden. Sie liegen da noch immer und stellen zunehmend eine tödliche Gefahr dar

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/bomben-im-meer-100.html

Der DISPUT: Dreimal Rackete und dann … Libyen

https://www.stoerfall-zukunft.de/bei-aller-humanitaet-die-rackete-ist-fehlgesteuert

https://www.stoerfall-zukunft.de/rackete-teil-2/

https://www.stoerfall-zukunft.de/rackete-teil-3/

https://www.stoerfall-zukunft.de/libyen-am-abgrund/

Hallo Freunde, fragt/lest mal bei den NACHDENKSEITEN. Da erfahrt ihr Dinge, die in den MainstreamMedien ausgeblendet werden. Erst diese Infos machen die Welt rund

https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=47542

Jetzt warte ich gespannt auf die Ratifizierung des Wirtschaftvertrages EU-Mercosur.

Ich kann es gar nicht erwarten, dass in Brasilien noch mehr Wälder für die Anlage von Rinderzuchtweiden und Sojafeldern abgeholzt werden. Und ich warte auf fallende Preise für Rindfleisch, auf dass wir uns noch mehr von dem Zeug hineinfressen – weil das so gesund und umweltfreundlich ist

https://www.youtube.com/watch?v=KzAc_mt3XMA

18% der weltweiten Treibhausemissionen werden von der Tierzucht verursacht. Das ist mehr als dem gesamten Verkehr angelastet werden kann

Lenin Moreno hat ihn an die Amis verkauft. Jetzt obsiegt das Verbrechen.  Assange wird schon bald im Gefängnis verrotten

https://www.stoerfall-zukunft.de/das-verbrechen-obsiegt-assange-duerfte-schon-bald-im-gefaengnis-verrotten/

Zum Schluss gibt es noch etwas wirklich Positives:

  1. a) ab März 2020 wird die Impfpflicht für Masern eingeführt  https://www.n-tv.de/politik/Kabinett-beschliesst-Masern-Impfpflicht-article21150525.html
  2. b) Im Vorfeld des Petersburger Dialog: Die konservative Rheinische Post führt ein Interview mit dem russischen Außenminister und druckt das auch noch ab. BRAVO! Leider ist online nichts zu sehen.  Hier dennoch die Inhalte:

http://press24.net/news/15941738/russischer-botschafter-in-deutschland-kritisiert-wirtschaftspolitik-des-westens

Apropos Flüchtlinge

Tagesordnungspunkt 1: Weg mit den Messern

Dass Menschen mit Migrationshintergrund einen anderen kulturellen Hintergrund haben als wir „Biodeutsche“ (sorry für denn dummen Ausdruck, aber mir fällt kein besserer ein), hat wohl jeder in diesem Land inzwischen begriffen. Was nicht heißt, dass wir diesen Umstand vorbehaltlos akzeptieren müssen. Im Gegenteil: Viele Verhaltensnormen der Zugereisten sind völlig inakzeptabel. Welche das sind, ist allgemein  bekannt. Und so gilt: Alles, was sich dem Grundgesetz entgegenstellt, ist strikt zurückzuweisen.

Vor allem aber sind Vollständigkeit und Wahrheit gefragt und … Gleichbehandlung. Jedes vorauseilende Abducken, jeder vorauseilende MoralGehorsam müssen endlich der Vergangenheit angehören.

Die in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 allein in NRW registrierten fast 3.000 (!!!) Messerangriffe  auf 3.555 Opfer sind ein Schock für jeden Bürger https://www.waz.de/politik/landespolitik/zahlen-machen-unruhig-erste-statistik-zu-messer-taten-id226897605.html. Bislang sind diese Attacken in deutschen Kriminalstatistiken nie aufgetaucht. Warum wohl nicht? Jetzt aber werden sie Tagesthema – vor allem bei der AfD, die (leider zu Recht) feststellt, dass die neue Statistik auch schon wieder laviert und schwächelt. Denn sie verschweigt, wer hinter den Messerattacken steht – obwohl sich die Düsseldorfer Polizei erst kürzlich bereit erklärte, bei Straftaten Roß und Reiter konkret zu benennen https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/blaulicht/polizei-duesseldorf-nennt-nationalitaeten-von-tatverdaechtigen_aid-45277369. Offenbar begreifen die Sachstandsinterpreten aus Politik und Medien noch immer nicht, dass gerade Geheimnistuerei, die „Bagatellisierung von Straftaten mit Migrationshintergrund“ und das Vorenthalten der ganzen Wahrheit rechte Kräfte im Lande stützt und stärkt. Gerade das müsste mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen im Osten verhindert werden. Was wir jetzt bräuchten, wäre eine sachgerechte Darstellung der Vorkommnisse sowie klare Kante, wenn es darum geht, die Messer aus unserer Welt zu verbannen. Selbstverständlich auch, wenn es um „Biodeutsche“ geht.

Tagesordnungspunkt 2: Fremdenfeindlichkeit und Rassendiskriminierung

Wenn es um Flüchtlinge und Migranten geht, gibt es für mich eine klare Botschaft, die ich quasi kontinuierlich mit meinen Blogs verbreite, resp. in meinem Buch „Zukunft … oder keine“ deutlich dargestellt habe https://www.stoerfall-zukunft.de/category/meine-buecher/. Und es gibt zu diesem Sachverhalt eine ebenso klare rote Linie: Wer die Menschen, die nach Europa/nach Deutschland fliehen möchten, verunglimpft, beschimpft, auslacht oder sonst wie diskreditiert, gehört nicht in unsere Gesellschaft. Denn jeder mutige „BioDeutsche“ – wäre er in der misslichen/furchtbaren Lage der Fliehenden – würde ebenso wie diese handeln, sprich: den Weg in ein würdiges, lebbares Leben suchen und die Flucht wagen. Schuld am Desaster – dass sollten wir uns täglich vor Augen führen – sind nicht die auf der Flucht Befindlichen. Schuld sind die Konzerne, die (vor allem) Afrika tot kolonialisiert haben (und das auch jetzt noch betreiben: https://www.deutschlandfunk.de/der-westafrikanische-franc-frankreich-und-der-unsichtbare.724.de.html?dram:article_id=436556  und https://www.zeit.de/2019/30/kobalt-kongo-rohstoff-elektroautos-smartphones-bergbau ) und Schuld ist die europäische und deutsche Politik, die nichts oder fast nichts tut, um die Fluchtursachen zu beseitigen. Genau das sollten sich all diejenigen vor Augen führen, die unterschiedslos auf Ausländern herumhacken und leichtfertige Parolen/AfD-affine Videos im Netz verbreiten.

Tagesordnungspunkt 3: Werden kranke Flüchtlinge abgeschoben?

Christian Unger meint: Ja https://www.morgenpost.de/politik/article226749807/Werden-kranke-Fluechtlinge-aus-Deutschland-abgeschoben.html. Weil viele Flüchtlinge  anlässlich der BAMF-Anhörungen Panik- und Suizidgedanken garnicht ansprechen. Vor allem Männer empfinden es als schwach, derartige Anzeigen zu machen.  Dass die BAMF  nachweislich kranke Menschen bewusst abschiebt, ist unwahrscheinlich. Sollte es zu derartigen Vorkommnissen kommen,  müssten  Polizei und Staatsanwälte einschreiten.   

Zweimal daneben, oder?

Was meinen Sie? Zwei eklatante Fehlentscheidungen? Die von der Leyen, unfähig, die Bundeswehr auf Vordermann zu bringen, jetzt plötzlich fähig, Europa zu dirigieren? Eine Frau mit einer exzellenten, von zig Experten zusammengestoppelten Rede vor der entscheidenden Abstimmung, einer Rede, zu deren Abfassung sie garnicht  …. Diese Frau, kalt taktisch gehievt, damit Deutschland seinen Einfluss ..?

Und AKK – quasi ruckartig – im frei werdenden Amt. Weil Lücke in diesen Zeiten so gar nicht … und der passende Mann mal wieder Fehlanzeige …

Meine Güte, die von der Leyen als Kompromisskandidatin, eine Frau, die das Prinzip der Spitzenkandidaten, eben erst verletzt, schützen und stärken möchte? Wie verquer sitzt das denn?

Keine Frage: das hier ist unten durch/ein verdammter Kuhhandel! Ein Kompromiss, sagen die Entscheider, weil sonst nichts  gegangen wäre. Es drohe eine endlos lange, eine gänzlich neue Runde mit voraussichtlich vergleichbarem Ergebnis, sagen sie … inakzeptabel die Kosten eines neuen Versuchs, die Zeit, die Nächte…. Dann besser demokratielos, eine Frau, die im Europawahlkampf unsichtbar blieb, und doch – wie es jetzt heißt – eine begeisterte Europäerin ist. Und natürlich nicht ausschließlich ein Zugeständnis   an  starrsinnige Osteuropäer. Wobei die Aussichten gut sind, dass sie in ihrer neuen Funktion nichts schlechter macht, als der, der ihr vorausging. Und in Sachen Osteuropa auch nichts erreichte.

Und AKK? Wird sie die „militanten Defizite“ reduzieren oder ebenso wie die Lai-in im Trüben fischen? Wird sie habacht noch mal, den verdammten Grundwehrdienst mit Mpi  ..?

Keine Frage: Auch Letzteres  ist Merkels Handschrift. Soviel Richtlinienkompetenz, soviel ohne CDU-Präsidium. Das riecht, wie schon öfter, nach Mangel an Masse  oder einfach …. nach „ich will so!“

Sie schaut auf den Mond und ist … desillusioniert

Ganz so ist es ja nicht, aber der Gedanke an sich …

 

 

Ja, als Armstrong am 21. Juli 1969, 3:56:20 den Mond betrat, lag ich – offenbar zitternd – im Bett und träumte, dass ich Schnee schippen, den Deckel der vereisten Mülltonne aufkloppen und dann Kohlen in die qualmende Etagenheizung schütteten musste. Die Vision war weit weg von Mond und Armstrong, aber immerhin von Kälte gezeichnet.

Ich lebte damals in der DDR und ahnte, dass sich oben etwas zusammenbraute. Immerhin konnten wir im Großraum Berlin Westfernsehen empfangen und die Pläne der NASA verfolgen. Zum nächtlichen Aufsitzen hat es dann doch nicht gereicht, weil der exakte Plan im Nebel blieb und ab 7 Uhr früh am Alex gearbeitet werden musste. Hinzu kam, dass die geplante Mondlandung bei uns als politischer Aktionismus, als ImageKampagne gedeutet– und letztlich als bloße Geldverschwendung diskreditiert wurde.

Keine Frage, die Mondlandung war eine Sensation, etwas sehr Emotionelles. Aber gleichzeitig auch etwas, das den Mond als Beleuchter der Liebenden entzauberte. Und natürlich diente das Ganze der Propaganda, sollte vom Vietnamkrieg ablenken, das Auf- und Überholen der USA gegenüber der UdSSR klarstellen.  Einen praktischer Nutzen der tollen Landung konnte ich damals nicht ausmachen, und als die ganze Sache als gefakte RealityShow in Frage gestellt war – ich erinnere an die zahlreichen Verschwörungstheorien – blieben allseits die Münder offen https://www.welt.de/kultur/history/article13809245/War-die-Mondlandung-eine-einzige-Verschwoerung.html.

Ganz sicher hat die Mondlandung damals stattgefunden und menschlich/logistisch war das eine Meisterleistung. Schon komisch, dass der NASA bis heute viel Wissen und technisches Know-how aus den zurückliegenden Mondmissionen verloren ging. Jetzt braucht man erneut neun Jahre, um neuerlich auf dem Mond zu stützpunkten https://www.derstandard.de/story/2000098056995/nasa-chef-usa-werden-sichmoeglichst-bald-dauerhaft-auf-dem-mond  – so jedenfalls die letzten Infos aus dem US-Raumfahrtzentrum.

Armstrongs linker Fuß wird uns dennoch im Gedächtnis bleiben. Er zeugt vom Willen und vom Mut des Menschen, rote Linien zu überschreiten, Linien, die im Nachgang immer auch auf Grün umswitchen. Hier bei Armstrong & Co. besteht keinerlei Zweifel.

Wasserstoff ist die Lösung!

Es wird Zeit, der WasserstoffÖkonomie Tür und Tor zu öffnen. Die Brennstoffzelle und nicht das E-Auto werden den Verkehr der Zukunft revolutionieren – vor allem im Schwerlastbereich https://www.wiwo.de/my/technologie/umwelt/oekostrom-rettet-wasserstoff-die-energiewende/24498832.html?ticket=ST-1136559-eeLdZtKhLvedkxFTSwfd-ap6

Das BatterieProblem wird den derzeitigen Kurs strikt ausbremsen. China ist bereits auf dem Weg in die neue Technologie https://www.elektroauto-news.net/2019/umschwung-china-wasserstoff-brennstoffzelle-fokus.

Demnächst Ausführliches zu diesem Thema.

Die Deutschen gehören zu den schlimmsten Klimaheuchlern

Unser Treibhausausstoß pro Kopf ist so gigantisch (11 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr), dass drei Erden vonnöten wären, würden alle Menschen so leben wie wir Deutschen. Das Paradoxe daran: Gerade die umweltbewussten Bürger stoßen mehr CO2 aus als der Durchschnitt https://www.energiezukunft.eu/klimawandel/wir-klimabesorgten-klimasuender/

Die Politik – aufgeschreckt durch Greta – streitet inzwischen vehement über notwendige Maßnahmen zu Reduzierung der Treibhausgase. Und steckt erneut im BlockadeChaos. Die vorgeschlagenen CO2-Steuer ist untauglich, weil sie die Lasten erneut am Verbraucher festmacht und den Versuch darstellt, Umweltschutz ohne substanzielle Veränderung des Wirtschaftes  zu erreichen https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-co2-steuer-erloest-uns-nicht. Und der Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten (ETS) kommt nicht in Schwung, weil zuviel günstig oder kostenlos verteilte Zertifikate, den Zertifikatepreis auf niedrigem Niveau halten. Was es den Umweltsündern leicht macht, sich frei zu kaufen. Ökonomisch gesehen wäre die Einbeziehung von Verkehr, Gebäudesanierung und Landwirtschaft in den ETS-Handel der ökonmisch sinnvollste und effektivste Weg, den Treibhauseffekt zu bekämpfen http://www.rwi-essen.de/presse/rwi-in-den-medien/190711_RP_Der-Preis. Doch dazu gibt es immensen Streit in Europa. Was die Politik bewegt, gerade auf diesen, nicht machbaren Weg zu setzen. Ein Irrsinn!

All dies geschieht angesichts der Tatsache, dass die Permafrostböden , die doppelt soviel CO2 binden wie die Atmosphäre, 70 Jahre früher auftauen als ursprünglich berechnet. Der Prozess, der neben CO2 auch sehr viel Methan freisetzt gilt als eine der massivsten Bedrohungen der Menschheit https://www.br.de/mediathek/video/klimakiller-methan-die-verkannte-gefahr-av:5d12893492088c001a1177d9. Er findet seine Entsprechung in den Weltmeeren, wo bei weiterer Erwärmung Methanhydrat „auftaut“ und Methan in gewaltigen Mengen freisetzen wird. Diese Vorgänge werden in der Politik faktisch ignoriert. Doch die Uhr tickt!

Völlig närrisch gibt sich Gregor Mayntz in der Rheinischen Post. Zur Freude der AKW-Betreiber (wenn nicht sogar auf deren Wunsch hin) wärmt er die Legende vom CO2-sparenden Atomstrom auf https://rp-online.de/politik/deutschland/auch-durch-den-atomausstieg-scheitert-deutschland-an-den-klimazielen_aid-39419567. Dem Mann scheint nicht klar zu sein, dass   Klimaziele weder über konstruierte Argumente, noch unter Inkaufnahme von  AKW-Risiken erfüllt werden dürfen.  Die Erzeugung von Atomstrom ist natürlich auch CO2-belastet, wenn man die Rechnung ganzheitlich betrachtet, denn Aufbau und Abriss der Atomkraftwerke sowie die Endlagerung des Atommülls müssen mit in die Betrachtung einbezogen werden.  Ein Weiterbetreiben der Atomkraftwerke zu Lasten der Braunkohle – es beträfe ja weitere Jahrzehnte – hieße, die derzeitige Politik/Energiephilosophie gänzlich umzustoßen und die AKW-Risiken in Kauf zu nehmen. Nur, weil man nicht bereit ist, CO2 aus anderen Bereichen zu verbannen.

Libyen am Abgrund

Ziel des vom Westen gesponserten arabischen Frühlings war es auch, Gaddafi umzulegen, was mit Hilfe von US-Cruise-Missles und französischer Bomber blendend gelang – mit dem Ergebnis, dass Libyen in Auflösung begriffen ist, mit dem Ergebnis, dass sich Teile der Bevölkerung Gaddafi inzwischen zurückwünschen https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-waren-nicht-bereit. Man verflucht die von Clan-Banditen durchsetzte legitime Regierung in Tripolis (der es nicht einmal gelingt die EX-Hauptstadt sicher zu machen) und setzt auf Khalifa Haftar, der das in den letzten Jahren entstandene Chaos aufräumen soll. Wenn nötig mit Gewalt, wenn nötig als neuer Diktator. Die Revolution jedenfalls – so Beobachter – sei gründlich nach hinten los gegangen und mit der Pervertierung der Flüchtlingspraktiken in ihr Gegenteil mutiert https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/chaos-und-profit.

Nicht tot zu kriegen?

Man ist der Unsterblichkeit auf der Spur – offenbar mit dem Ziel, den Superreichen das oft parasitäre Leben weiter zu verlängern. Das ist in Ansätzen schon möglich, doch mit der Gesundheit der Greise hapert es noch https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/schluss-mit-tod. Klar, wenn 600.000 Hundertfünfzigjährige in der Welt umhersprängen, gäbe das keine demoskopische Revolution, wohl aber die Vermutung, dass Idioten auch in diesem Alter noch befehlen würden. Nicht auszudenken, was das bedeutet. Der Kapitalismus treibt auch diese Initiativen an, ganz gleich, ob das ethisch fruchtet oder in die Hose geht. Hauptsache Kohle, und die lässt sich lebenslang super verdienen.

Rackete, Teil 2

Der Schäuble hat Recht: Jede gezielte Rettung von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer fördert die Fluchtbewegung. Denn immer neue Menschen versuchen den Sprung, weil sie darauf vertrauen, im Notfall gerettet zu werden. Und immer neue Schlepper verdienen sich dumm und dämlich. Wer diesen Zusammenhang bestreitet, ist ein Narr. Entscheidender ist die Frage, wie groß der Einfluss von Seerettung auf die Fluchtbewegung ist. Sofern nur ein Schiff unterwegs ist, wird er gering sein. Wenn man aber – wie selbst die Grünen-Vorsitzende Baerbruck fordert – die alte Seenotrettung mit den damals üblichen oder sogar größeren Kapazitäten ins Leben zurück rufen würde, könnte man schnell feststellen, dass die Auswirkungen immens sind. Kapitänin Rackete hat die von Grünen und Teilen der Linken postulierte Richtung schnell vorgegeben. Bei ihr ging es nicht um die Rettung an sich, sondern darum, dem Willen der Geretteten zu entsprechen. Denn natürlich hätten tunesische Häfen die Seewatch 3 ebenso aufnehmen können – immerhin wird Tunesien fast ständig als „FastDemokratie“ gepriesen https://www.tagesschau.de/ausland/tunesien-weltspiegel-101.html. Aber nein! Es ging um das Anlanden in Europa, die Drift nach Germany, wo Milch und Honig fließen. Doch das dürfte nur Sinn machen, bis die Rechten in Deutschland und Europa den Hahn zudrehen.

Freilich muss man an dieser Stelle die Frage stellen, ob Menschen auch dann fliehen, wenn sie damit rechnen müssen, nicht gerettet zu werden. Ja, Menschen werden auch dann fliehen und das Risiko des Ertrinkens in Kauf nehmen, und ja: Akteure werden vor allem diejenigen sein, die die Not am Ärgsten getroffen hat. Wer unter diesen Umständen lebensrettende Maßnahmen verneint, ausschließt oder nach dem Motto „selber Schuld“ gar nicht erst in Erwägung zieht, muss hier zu Lande mit heftiger Kritik rechnen – vor allem von denen, die Rettung an sich als unabdingbar und Menschenrecht verstehen. Ganz so einfach ist die Sache aber nicht, denn überall auf der Welt geraten Menschen auf unterschiedlichste Weise in Seenot, und Schiffe, die sich in ihrer Nähe befinden, sind selbstverständlich verpflichtet, die Gefährdeten aus dem Wasser zu ziehen. Niemanden interessiert das sonderlich, weil selbstverständlich. Im Mittelmeer muss das nicht anders sein.

Wenn auf dem afrikanischen Kontinent vor der Aussichtslosigkeit einer „ungeregelter Flucht“ nachhaltig gewarnt, wenn Europa die Wiederherstellung der libyschen Staatlichkeit mit Energie unterstützen, wenn Europa die derzeitigen libyschen „Partner“ dazu zwingen würde, die an sie übertragenen Gelder für humanitäre Maßnahmen in den Auffanglagern zu verwenden, und wenn dann noch ernsthafte Anstrengungen unternommen würden, die Fluchtursachen auf dem afrikanischen Kontinent zu beseitigen, würde eine Flucht sukzessive hinfällig. Allerdings müsste die Entwicklung Afrikas zügig vonstattengehen, damit die besten Kräfte nicht doch noch abwandern.

Ganz klar: Diese Thesen ließen sich schnell als Wunschträume enttarnen, ließe man sie als solche wuchern. Um der Fluchtbewegung, die sich bei Nichtstun zu einer gewaltigen, nicht zu beherrschenden Kraft entwickeln wird, Inhalt und Treibstoff zu nehmen, muss Europa einen ähnlich signifikanten Schnitt vornehmen wie er in der Klimapolitik notwendig ist. Hier ist Kampf angesagt, ein völlig neues Denken, ein neues Bewusstsein! Nur uneigennützige Hilfe, nur einschneidende, milliardenschwere Maßnahmen können noch retten, was verloren zu gehen droht. Deutsches und europäisches Kurzzeitdenken, deutsche und europäische Unschlüssigkeit, deutscher und europäischer Geiz sind tödliche Drogen, die unserer Zukunft den Garaus bereiten. Bedenken wir, was Europa dem afrikanischen Kontinent in anderthalb Jahrhunderten angetan hat und zwingen wir uns (und die einst profitierende Konzerne) zur Reparation! Zu einer, die funktioniert und heilt, zu einer die Deutschland und Europa zwar beutelt, aber aushält.

Bei aller Humanität – die Rackete ist fehlgesteuert

Frau Rackete ist in den Augen vieler Europäer eine Heldin, und sie hat es sicher auch darauf abgesehen (sorry, ich nehme die Unterstellung zurück!). Menschen zu retten, ist immer eine Großtat, und man darf sich ihrer stets rühmen. Nur geht es hier nicht um die landläufige Rettung von Menschen durch vorbeifahrende Schiffe, die selbstverständlich Hilfe leisten müssen, sondern um das gezielte Retten von Flüchtlingen, die illegal nach Europa einreisen wollen. Und sich einigermaßen sicher sind, unterwegs aufgenommen und gerettet zu werden. Sicher: die Zahl der Schiffe, die gezielt retten, ist schleichend zurückgegangen. Sea-Watch 3 ein Übrigbleibsel.  Aber auch das löst noch Sog aus

Es besteht kein Zweifel daran, dass viele der aus Afrika und Asien kommenden Migranten einer Not, einer mehr oder weniger großen Not, entkommen wollen. Die Grünen, große Teile der Linken, aber auch Pro Asyl, Sea-Watch, Attac, Campact und andere NGOsfordern seit Jahren sichere Brücken von den Fluchtorten nach Europa und unterscheiden kaum noch, ob die, die sich auf die Reise machen, dem Krieg, der Unbewohnbarkeit ihres Landes entfliehen oder ausschließlich dem Wunsch folgen, ihren Lebensstandard zu verbessern https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/dies-war-ein-notruf. Dabei folgen sie naiven Träumen – strikt an den Auffassungen der meisten hier lebenden Menschen vorbei. Vor allem verweigern sie sich der logischen Argumentation, dass ja nicht 10, 20 oder noch mehr Millionen Flüchtlinge dieser Welt in Europa, ja, besser gesagt: in Deutschland landen können. Denn das würde vehement befördert, wenn die Einreise problemlos ohne jede Gefahr (also über sichere Brücken) möglich wäre. Nicht nur, dass in so einem Fall die Prosperität Deutschlands dahin wäre (und Deutschland dann niemandem mehr helfen könnte), wir hätten auch in mehreren Zwischenschritten eine weiter wachsende faschistische Sammlungsbewegung und im Endeffekt eine ebenso faschistische Diktatur, die dann den Bürgerkrieg vom Zaun brechen würde. Immerhin liegt der Anteil derer, die nichts von ihrem Lebensstandard in Deutschland aufgeben wollen, bei fast 100 %. Das mag man beklagen, aber es liegt nun mal in der Natur den Menschen, bisher Erreichtes festzuhalten. Und dem hinterherzulaufen, der solches propagiert. Darüber, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen den ungeregelten Zulauf von noch mehr Flüchtlingen und damit auch die gezielte Seerettung einer Carola Rakete strikt ablehnt, wird weder in der Politik, noch in den meisten Medien gesprochen. Vielmehr bringen politisch blinde Gutmenschen und solche, die aktiv und vorbehaltlos für Flüchtlinge eintreten, moralische, mit Empathie gepaarte Kategorien in Stellung, die jeden mitfühlenden Menschen/jeden Demokraten rühren müssen, und missbrauchen sie dann.

Ja, auch ich bin für ein großzügiges Asyl gegenüber Kriegs- und Umweltflüchtlingen, auch ich bin für die schnelle Asylgewährung gegenüber geduldeten, bereits weitgehend integrierten Schutzsuchenden, aber strikt gegen einen Zulauf für alle Menschen, die hierher wollen oder hier ankommen. Das Ausmaß der Not muss über die Reihenfolge der Aufnahme entscheiden, und die Rückkehr der Flüchtlinge an ihre Herkunftsorte muss fester Bestandteil jeder Reglung sein – sofern Rückkehr möglich ist. In ehemaligen Kriegsgebieten müssen staatliche Strukturen und Lebensbedingungen wieder hergestellt werden, und da sind vor allem mutige, kräftige und kreative Menschen gefragt – vor allem solche, die die Flucht gewagt hatten. Sie alle zur Rückkehr bewegen zu wollen, ist eine Illusion, doch was geschähe mit den geschassten Ländern, wenn die Besten fortblieben? Sie würden neuerlich degradiert und müssten erneut von den reichen Ländern gerettet werden. Hier hilft nur eine völlig neue Denke, auch die Abkehr vom egoistischen Brain-Drain, der die Fachkräftedefizite in den schon reichen Ländern beheben soll. Da hilft nur uneigennützige Friedenspolitik – ohne Einmischung der auf Ausbeutung bedachten Mächte dieser Welt.

Eine große Vision, die vom eigentlichen Thema abbringt.

Wir müssen die Solidarität gegenüber Flüchtlingen in Europa erzwingen. Und ja: Wir müssen Dublin III im Sinne von Solidarität reformieren https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/merkels-suedgrenze.

Wir müssen Nord- und Zentralafrika mit einem gigantischen Investitionsprogramm wohlständiger und sicherer machen und so zu einer lebenswerten Welt vor Ort beitragen. Nicht über private Investoren, die profitgesteuert mehrheitlich in Afrika versagen, respektive dessen Entwicklung weiter in Negative bewegen, sondern über koordinierte länderübergreifende staatliche Programme, in die nicht nur große Teile der Entwicklungshilfe, sondern die Milliarden einfließen, die wir durch Vermeidung von Flucht einsparen. Die bisher weitgehend untaugliche Entwicklungshilfe, die illusionären, weil nicht funktionierenden Projekte zur Lebensmittelproduktion, CO2-Kompensation etc., aber auch die lässig ausgestreuten Peanuts, die europäische Politiker zur Fluchtdrosselung an afrikanische Potentaten ausstreuen, müssen ein Ende haben.

Europa muss sich strikt für Frieden in Syrien, ja im gesamten Nahen und mittleren Osten und in Afghanistan einsetzen, den friedlichen und fairen Handel zwischen den Ländern einsetzen. Sollte das ebenso misslingen wie das einheitliche Handeln in Sachen Flüchtlinge, dann muss uns klar sein, das Europa am Ende ist und folglich auch zur Lösung der weltweiten Migration keinen Beitrag leisten kann, was Chaos und Gewalt – auch hier in Deutschland – nicht nur auslösen kann, sondern wird.

*in Afrika warten inzwischen Millionen Menschen auf die Überfahrt, und angesichts der Verdopplung der Bevölkerung Afrikas bis 2050 dürften sich diese Zahlen mindestens ebenfalls verdoppeln

Wie der Briefwechsel mit Campact beweist, werden meine Argumente zum Thema „Carola Rackete“ weder zur Kenntnis, noch Ernst genommen. Man antwortet stereotyp, so wie wir das seit Jahren kennen – und glaubt mich auf diese Weise aufklären zu können/zu müssen. Als wüsste ich nicht alles aus meiner Jahrzehnte währenden Recherche. Ich sehe in der Ignoranz dessen, was die WählerMehrheit in Deutschland bewegt, eine latente Gefahr. Die den Konservatismus in Deutschland, und hier besonders die extreme Rechte, weiter stärken wird. Es wird Zeit, dass sich auch die LINKE ihrer Verantwortung bewusst wird. RealPolitiker wie Sahra Wagenknecht, auszugrenzen, ist reiner Wahnsinn!

—– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff:

AW: Re: Rackete

Datum:

Wed, 03 Jul 2019 07:38:54 +0000

Von:

Campact e.V. <spenden@campact.de>

Antwort an:

Campact e.V. <spenden@campact.de>

An:

Ulrich <ulrich.scharfenorth@gmx.de>

DIE ANTWORT von Campact:
Hallo Ulrich Scharfenorth,

für Carola Rackete gelten Gesetze. Das Internationale Seerecht besagt, dass Staaten eine Anlandung im Fall einer Notlage an Bord dulden müssen. Die “Sea Watch 3” hatte 40 Menschen an Bord, die sie aus akuter Seenot gerettet hatte. Nach mehr als zwei Wochen auf See wurde das Wasser knapp und die medizinische Versorgung konnte nicht mehr gewährleistet werden.

Jede*r Kapitän*in ist zur Seenotrettung verpflichtet. Wer nicht unverzüglich Hilfe leistet, macht sich strafbar. Drei internationale Abkommen halten das fest: das Internationale Übereinkommen über Seenotrettung, das Internationale Abkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See und die Seerechtskonvention der Vereinten Nationen.

Carola Rackete musste die Menschen in Sicherheit bringen. Das bedeutet: nicht nach Libyen, denn Libyen ist kein sicheres Herkunftsland. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGH) entschied 2012, dass eine Rückbringung von Menschen nach Libyen durch Staatsschiffe der EU gegen die europäische Menschenrechtskonvention verstößt. Schiffe privater Seenotrettungsorganisationen richten sich nach Entscheidungen des Gerichtshofs. Diese verpflichtet sie dazu, Gerettete an einen sicheren Ort zu bringen. An diesem Ort darf ihr Leben nicht weiter in Gefahr sein. Seit 2012 hat sich die Situation in Libyen verschlimmert. Lampedusa war der am nächsten gelegene sichere Hafen.

Die Erfahrung zeigt, dass verzweifelte Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, solange ihnen keine sicheren Alternativen geboten werden. Ein Ende der Seenotrettung bedeutet deshalb kein Ende von Flucht. Es bedeutet einfach nur mehr Tote und verschärft das Problem. Solange die EU es nach wie vor unmöglich macht, auf legalem und sicherem Weg hier in Europa Schutz zu suchen, solange wird das Business der Schlepperbanden mit den löchrigen Schlauchbooten hervorragend weiterlaufen. Und so lange bleibt Seenotrettung ein dringend notwendiger humanitärer Akt.

Deshalb appellieren unter anderem auch die Vereinten Nationen an die Länder der Europäischen Union, mehr gegen das Sterben im Mittelmeer zu unternehmen: https://www.deutschlandfunk.de/seenotrettung-im-mittelmeer-menschen-nach-libyen.694.de.html?dram:article_id=421534).

Mit herzlichen Grüßen

Campact Team

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MEIN BRIEF AN CAMPACT

Am 02.07.2019 um 04:44:03 schrieb Ulrich <ulrich.scharfenorth@gmx.de>:

Hallo Freunde, ich bin zu 95% immer bei euch. Was Frau Rackete angeht, so bin ich völlig anderer Meinung. SeeRettung Ja, aber dann in die Herkunftsländer zurück. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland seine elend verkappte Politik aufgibt und in Nordafrika dafür sorgt, dass legale, menschenwürdige Aufenthalte und eine geregelte Zuwanderung organisiert werden. Die Proteste der Menschen sollten das zum Ziel haben und nicht solche Aktionen befürworten, die einen zusätzlichen Sog in Richtung Afrika erzeugen. Wer meint, immer gerettet zu werden, versucht die illegale Einwanderung bis es klappt. Illegal aber darf die Einwanderung nicht sein. Vor allem muss Europa endlich ein solidarisches Europa sein (und wenn man es dazu zwingen muss). Die Einreise nur nach Deutschland macht allenfalls, dass wir das eines Tages nicht mehr stemmen können und dass die AfD in Germany die Regierung übernimmt. Wer nicht begreift, dass es hier nicht allein um ökonomische Tragfähigkeiten, sondern um die Förderung des Faschismus geht, ist ein Narr.

Es wäre schön, wenn sich Campact mal mit dieser Auffassung beschäftigen würde. Ich bin da dicht bei Sahra Wagenknecht, der wohl einzigen namhaften LINKEN, die realistisches Denken nicht verlernt hat. Die bloßen Ideologen sind unser Untergang.

Ulrich Scharfenorth, Ratingen

DER AUSLÖSER

Am 01.07.2019 um 20:44 schrieb Campact:

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Freiheit für Carola Rackete!

Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete rettete Menschen auf See – und soll jetzt dafür bestraft werden. Sie ist eine Heldin, keine Verbrecherin! Zeigen Sie Ihre Solidarität und unterzeichnen Sie gleich hier unseren Eil-Appell.

Klicken Sie hier, um zu unterzeichnen

Hallo Ulrich Scharfenorth,

„Piratin!“, „Verbrecherin!“, „Göre!“ [1] – so beschimpft Italiens rechtsextremer Innenminister Matteo Salvini jene Frau, die als Kapitänin der „Sea-Watch 3“ 53 Flüchtende vor dem Ertrinken im Mittelmeer rettete. 17 Tage trieb Carola Rackete mit ihnen auf See, weil kein EU-Staat sie an Land lassen wollte. Nachdem sich die Situation an Bord massiv verschlechterte, legte sie am Samstag im Hafen von Lampedusa an. Für ihren Akt der Menschlichkeit sitzt sie jetzt im Arrest. Der 31-jährigen Deutschen drohen bis zu zehn Jahre Haft.[2]

Um das zu verhindern, müssen wir uns gemeinsam solidarisch hinter Carola Rackete stellen und ihre Freilassung fordern. Und wir müssen das Sterben auf dem Mittelmeer stoppen! Menschen ertrinken lassen, um Flüchtende abzuschrecken. Helfer*innen, die sie retten wollen, kriminalisieren. Am Mittelmeer setzen die EU-Staaten gemeinsam mit Italiens Regierung grundlegende Menschenrechte und zivilisatorische Standards außer Kraft. Wir alle müssen jetzt gemeinsam diesen Akt der Barbarei beenden.

Ich bitte Sie, Ulrich Scharfenorth: Fordern Sie mit unserem Eil-Appell die Freilassung von Carola Rackete – und eine andere EU-Flüchtlingspolitik.

Klicken Sie hier, um zu unterzeichnen

Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: „Ich hatte Angst. Die Situation war hoffnungslos. Und mein Ziel war es lediglich, erschöpfte und verzweifelte Menschen an Land zu bringen“, sagte Carola Rackete, nachdem sie an Land ging.[2] Für diesen humanitären Akt darf die Kapitänin der „Sea-Watch“ nicht auch noch bestraft werden. Fordern Sie ihre sofortige Freilassung!

Klicken Sie hier, um den Eil-Appell zu unterzeichnen

[1] „Nicht nur Italien“, Süddeutsche Zeitung, 30. Juni 2019
[2] „Lebensretterin unter Hausarrest“, Die Tageszeitung, 30. Juni 2019

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