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25. September 2020: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem BLoghaus

Wir erfahren kaum noch, was in der Welt geschieht. Weil wenige, ideologisch aufgeladene Themen die Sicht zugießen: Corona, Moria, Lukaschenko, Hongkong und Nawalny ….

https://www.stoerfall-zukunft.de/wir-verbloeden-langsam-die-infos-zum-weltgeschehen-gehen-gegen-null-weil-wenige-themen-die-sicht-versperren/

Sollte  Julian Assange an die USA ausgeliefert und dort als Krimineller verurteilt werden, droht allen Whistleblowern und den mit ihnen vernetzten Journalisten der INFO-Knebel. Da Großbritanniens Regierende seit je her Speichellecker der USA sind, ist das Schlimmste zu befürchten  …

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/jagd-auf-einen-journalisten

Alle fanden „Hotel Ruanda“ toll, weil der Film suggerierte, dass es einen zweiten Oskar Schindler gab. Das ist offenbar ein Irrtum – und die Oskar-Nominierung ein Schlag ins Wasser …

https://digital.freitag.de/3920/held-oder-verbrecher/

  Dummheit hat kein Verfallsdatum. Da sich Dumme erfahrungsgemäß zusammentun, wird täglich neue Dummheit gezeugt. Was wir derzeit in den Coronaschlachten erleben, wächst auf diesem Substrat. Auch die USA werden uns im November neue Beispiele offerieren Tobias Jochheim auf geradezu impertinente Weise mit dem Thema beschäftigt. Was er da im Einzelnen ausgegraben hat, ist mehr als verblüffend. Die RP ist mir oft ein Ärgernis. Hier aber hat sich als gute Plattform erwiesen:

https://www.stoerfall-zukunft.de/dummheit-glaenzend-analysiert/

Über Kuba wird wenig berichtet. Was mit Blick auf deutsche Hörigkeit gegenüber den USA verständlich ist, aber keineswegs akzeptiert werden darf. https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/dialog-statt-kuba-embargo.

Gibt es Hurrikans in der Karibik, dann wird allenfalls über deren Auswirkungen in Florida oder in den Ostküstenstaaten der USA berichtet. Ist ein Land wie Kuba in Sachen Gesundheit außergewöhnlich engagiert, wird dieser Umstand klein gehalten. So erlebt bei Ebola – damals war Kuba mit 400 Ärzten vor Ort, so heute wieder erlebt bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid 19. Soberana heißt die Substanz, die sich gegenwärtig in der 3. Testphase befindet, und die spätestens Anfang Februar 2021 zum tauglichen Impfstoff werden soll.

https://amerika21.de/2020/09/243248/kuba-corona-impfstoff

Es stört mich ungemein, wie einige Autoren meiner LieblingsZeitung mit dem Thema „CoronaMaßnahmen“ um gehen https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/die-maske-ist-links. Fast hat man den Eindruck, als würden sie an den Demos der verbündeten Idioten teilnehmen. Zumindest aber spürt man, dass sie fast alles, was in Sachen Corona empfohlen/verordnet wird, als systematische Freiheitsberaubung einordnen. Ich halte das für Nörgelei um der Nörgelei Willen, um einen aufgesetzten Protest, der angesichts der CoronaZahlen in unseren NachbarLändern jeden Sinn verspielt.

Unmenschliche Töne relativieren das Erfolgsgebahren:  „Mit 70 bist Du in Schweden so gut wie wertlos“     https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/interview-ohne-abstand

   Ich sage nur T R I F O N O V      https://www.youtube.com/watch?v=oS_XjkILFMY

  Mohamed wird erneut der Lächerlichkeit preisgegeben, und fast alle befeiern das …

https://www.stoerfall-zukunft.de/mohamed-wird-erneut-der-laecherlichkeit-preisgegeben/

Die Hoffnung, dass die menschenverachtenden Werkverträge in Deutschland auslaufen, ist trügerisch …

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/lohndumping-100.html

Wie Reiche die Welt zerstören – eine Feststellung, die im Schnitt, aber nicht für jeden Einzelfall zutrifft …

https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/die-groesste-gefahr-fuer-arme-ist-das-klima

  Ich halte es für falsch verstandene Freiheit, wenn das Verwaltungsgericht in Berlin eine Demo von Bürgern genehmigt, die absehbar jegliche CoronaRegeln missachten. Die blödsinnige Reihenfolge erst muss der Mann tot sein, wir können nicht auf jede MordDrohung hin den Streifenwagen schicken, ist sinngemäß auch beim o.a. Gerichtsentscheid zum Tragen gekommen. Erst als die DemoTeilnehmer tatsächlich Masken und Abstand ignorierten, wurde die Auflösung der Proteste angeordnet. Mit der Folge, dass die Polizei mit hundert und mehr Leuten auf die Plätze musste, um die Ganoven auseinanderzujagen. Seit März sind über 1.000 deutsche Polizisten mit Covid-19 infiziert https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-mindestens-tausend-polizisten-in-deutschland-sind-erkrankt-umfrage_aid-53508993. U.a. deshalb, weil viele von ihnen missbraucht, sprich: völlig unnötig in Orte der Ansteckung befohlen werden https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-altstadt-dramatische-zustaende-an-sankt-lambertus_aid-53501311. Demos, von denen man sicher annehmen kann, dass sie gegen bestehende Gesetze und Verordnungen verstoßen, müssen verboten werden.

Ich dachte schon, die Fridays for Future seien weg von der Bildfläche … aber gestern kommt plötzlich wieder Bewegung in die Bewegung https://rp-online.de/politik/deutschland/fridays-for-future-klimaaktivisten-wagen-neustart-nach-corona-stop_aid-53532087. Und heute sind weltweit wieder Hunderttausende auf den Beinen. Zeitgleich aber tönen die Lästerer: FfF sei ein Club von Gutbetuchten, hier träfen fast ausschließlich AkademikerKinder aufeinander. Jugendliche, die sich den Ausfall von Schulstunden leisten könnten. Nix davon ginge in die Tiefe der Gesellschaft, denn nicht einmal Azubis, geschweige denn normale Arbeiter würden sich erfrechen, dem Job fern zu bleiben, um fürs Klima zu traben. Bleibt die Schlussfolgerung, dass eine kleine Elite für Aufmerksamkeit sorgt und stellvertretend für den Rest der Gesellschaft auf die Barrikaden geht. Das ist gut so und verdient unser aller Unterstützung. Dennoch: Die Aktivisten sind  – wie Carla Reemtsma, Mitglied der Protestler, treffend formuliert – Willige ohne Macht, die den mächtigen Unwilligen gegenüberstehen. Ohne rechte Aussicht auf Erfolg.

Ich fürchte, dass bei allem Engagement auch künftige Treffen wie Hornberger Schießen ausgehen – unterlegt vom Jammern der Konzerne, die den Staat um laschere Umweltauflagen angehen.Unabhängig davon sollte  in der Bewegung noch einmal nachgefragt werden, ob auf die drei „f“, die so marktschreierisch im Raum stehen und die so unbedingt den Freitag als DemoTag einfordern, nicht verzichtet werden kann. Die Wochenenden wären m. E. für die Proteste sehr viel besser geeignet.

Die Bilanz des Umwelt-Versagens:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/haben-wir-aufgegeben

https://www.youtube.com/watch?v=sWlbnNDu6OE

Bevor es richtig Ernst wird: Annette Louisan                https://www.youtube.com/watch?v=K-IMNBCj15A

 

Aktive Sterbehilfe hat das Bundesverfassungsgericht weiterhin ausgeschlossen. Das tödliche Medikament muss jeder selbst schlucken. Dumm dran ist der, der die letzte Gelegenheit dafür verpasst.

https://www.deutschlandfunk.de/recht-auf-suizid-und-sterbehilfe-selbstbestimmung-bis-in.1148.de.html?dram:article_id=481890

Die katholische Kirche hat ihren Gläubigen geradezu erpresserisch mit dem Entzug der Sakramente gedroht und so die mittelalterliche Praxis in die Gegenwart gezerrt. Das wird weitere Substanz kosten.

https://rp-online.de/kultur/vatikan-keine-sterbesakramente-bei-sterben-auf-verlangen_aid-53504131

Deutschland wird von schlechten Krimis überflutet. Wer die wenigen guten herausfiltern möchte, braucht Zeit. Ich habe sie genutzt, und tatsächlich: Es gibt einige AusnahmeKnaller bei ausländischen Serien, dann aber auch zwei deutsche Produktionen, die es in sich haben …

Spuren den Bösen/Begierde sowie Unter Verdacht/ein Richter.

https://www.3sat.de/film/spuren-des-boesen/spuren-des-boesen-begierde-108.html

https://www.zdf.de/serien/unter-verdacht/unter-verdacht-188.html

 

Wir wissen es bereits: Der Massentourismus ist ein Monster.

… weil er die nachhaltige Entwicklung der Erde extrem in Frage stellt, schützenswerte Orte sowie Fauna und Flora in bedrohlicher Weise überlastet/vernichtet und die Umwelt vergiftet. Der tourismusbedingte CO2-Ausstoß liegt bei 8% der globalen TreibhausEmissionen. Geradezu verheerend wirkt sich die totale Abhängigkeit verschiedener Länder vom Tourismus aus – weil andere lebenswichtige Branchen vernachlässigt werden.

Wenn es nach mir ginge – ich würde den Tourismus für zwei Jahre flach legen. Solange, bis in den Hauptreisezielen nachhaltige Strukturen geschaffen wurden. Darüber hinaus müssten die Preise für umweltschädliche Flüge und Kreuzfahrten mindestens verdoppelt werden.. Reisen ist kein Menschenrecht!

Studiert bitte den folgenden Beitrag. Ich habe bisher keine umfassendere Info zum Thema Reisen gelesen  https://digital.freitag.de/3020/der-massentourismus-zerstoert-seine-ziele/.

Dass die Kreuzfahrtbranche die Sehnsucht der Menschen nach neuem und noch mehr Kreuz instrumentalisiert, liegt in der Natur der Sache. Es geht ums Geld und dann natürlich darum, dass alle Anlegeplätze der Welt  zugebotet werden  https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/tuerkei-urlaub-tui-chef-will-die-touristengebiete-von-der-reisewarnung-befreien_aid-52329175.

Ich würde all die Monster auf Grund setzen. Und den Kunden eine Kaufprämie für 10 SalzgrottenAufenthalte, eine Flasche Sekt (Rausch) sowie ein von Tchibo begleitetes Geplätscher vor heimatlichem Springbrunnen anbieten.

 

  Algen sind die Zukunft!   https://www.arte-magazin.de/gruenes-wunder/

Was ist wahres Glück? Der Soziologe Martin Schröder hat sich mit der Zufriedenheit der Deutschen befasst. Dabei stellt er Kurioses fest. Einiges davon kommt uns bekannt vor: Mütter sind zufriedener, wenn ihre Männer möglichst viel außer Haus arbeiten … https://rp-online.de/politik/deutschland/studie-ueber-die-zufriedenheit-der-deutschen_aid-51848971

 

Die Botschaft der Atom-Lobby: alles harmlos, alles nachhaltig, alles CO2-frei. .. ARTE widerspricht: alles gelogen!     https://www.arte-magazin.de/atome-die-nur-spalten/

 

 

 

Ich dachte schon, die Fridays for Future würden von der Bildfläche verschwinden

… aber gestern plötzlich kommt wieder Bewegung in die Bewegung https://rp-online.de/politik/deutschland/fridays-for-future-klimaaktivisten-wagen-neustart-nach-corona-stop_aid-53532087. Und heute sind weltweit wieder Hunderttausende auf den Beinen. Zeitgleich aber tönen die Lästerer. FfF sei ein Club von Gutbetuchten, hier träfen fast ausschließlich AkademikerKinder aufeinander. Jugendliche, die sich den Ausfall von Schulstunden leisten könnten. Nix davon ginge in die Tiefe der Gesellschaft, denn nicht einmal Azubis, geschweige denn normale Arbeiter würden sich erfrechen, dem Job fern zu bleiben, um fürs Klima zu traben. Bleibt die Schlussfolgerung, dass eine kleine Elite für Aufmerksamkeit sorgt und stellvertretend für den Rest der Gesellschaft auf die Barrikaden geht. Das ist gut so und verdient unser aller Unterstützung. Dennoch: Die Aktivisten sind  – wie Carla Reemtsma, Mitglied der Protestler, treffend formuliert – Willige ohne Macht, die den mächtigen Unwilligen gegenüberstehen. Ohne rechte Aussicht auf Erfolg.

Ich fürchte, dass bei allem Engagement auch künftige Treffen wie Hornberger Schießen ausgehen – unterlegt vom Jammern der Konzerne, die den Staat um laschere Umweltauflagen angehen.Unabhängig davon sollte  in der Bewegung noch einmal nachgefragt werden, ob auf die drei „f“, die so marktschreierisch im Raum stehen und die so unbedingt den Freitag als DemoTag einfordern, nicht verzichtet werden kann. Die Wochenenden wären m. E. für die Proteste sehr viel besser geeignet.

Die Bilanz des Umwelt-Versagens:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/haben-wir-aufgegeben

https://www.youtube.com/watch?v=sWlbnNDu6OE

Dummheit – glänzend analysiert

Dummheit hat kein Verfallsdatum. Dummheit wird täglich gezeugt, und da sich Dumme naturgemäß zusammentun, auch ständig ausgebaut. Was wir derzeit in den „CoronaSchlachten“ erleben, wächst auf diesem Substrat. Schlimm nur, dass Dummheit auch jede Intelligenz überrollen kann – allein aus der Masse der Wähler heraus. Die USA werden uns im November erneut ein Beispiel geben.

Tobias Jochheim hat sich auf sehr erschöpfende Weise mit dem Thema beschäftigt. Was er da im einzelnen ausgegraben hat, findet mein totales Echo. Die RP ist mir oft ein Ärgernis. Hier aber hat sie einer Wahrheit guten Freiraum geschaffen:

Bitte mehrfach in den RP-Text hineinklicken, ihn so vergrößern und lesbar machen!

Wir erfahren kaum noch, was in der Welt geschieht. Weil wenige, ideologisch aufgeheizte Themen die Sicht zugießen

Was derzeit in den Medien abgeht, hat mit umfassender und seriöser Berichterstattung nichts zu tun. Es sind immer dieselben Scheinriesen, die beharkt und emotional durchackert werden. Der Blick auf die Gesamtwelt liegt danieder, die Ermüdung ist programmiert. Hinzu kommen einseitige und von Schieflagen geprägte Darstellungen, die schonungslos auf den Konsumenten abgefeuert werden.

CORONA: Überall in Europa steigen die Infektionszahlen. Die Unvernunft regiert, und die Staaten haben Mühe dagegen anzugehen. Dabei hätte allein so einfach sein können. Man hätte nur die 2012 vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) herausgegebene RisikoAnlayse zu Modi Sars Ernst nehmen müssen https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/sie-sagten-schon-corona-voraus.

Flüchtlingslager Moria: Eine Katastrophe ohnegleichen, aber eine, die absehbar war. Europa hat diese Schande bewusst geduldet – mit dem Wissen, dass Nichtstun ohne Schande nicht möglich ist. Europa bringt    im Gegenzug die Willensbekundungen der Städte und Regionen, Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen zu wollen. Ein humanistischer Fingerzeig, der die Schande abschwächen könnte, aber eben ein Fingerzeig bleibt. Denn Seehofer wird in keinem Fall auf das chaotisch wirkende, kaum koordinierbare Angebot eingehen https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/seehofer-bevormundet-uns-kommunen.

So prekär die Lage auf Lesbos auch ist – man darf das gezielte Abbrennen der Unterkünfte nicht mit einer großflächigen Räumung, geschweige denn Totalumsiedlung der Migranten beantworten. Denn eine erfolgreiche Erpressung würde ohne Frage Folgebrände auslösen. Besser gesagt: sie wurden bereits ausgelöst. Es ist mehr als verständlich, dass die Griechen nicht eine einzige Person aus Moria entlassen wollen, und gleichzeitig unbegreiflich, dass die Deutschen eine europäische Gesamtlösung durch nationale Alleingänge konterkarieren wollen. Naive einzelgängerische Humanitätsduselei ist keine Lösung für ein Jahrhundertproblem, ebenso wenig wie ein „Abschrecklager“, in dem Tausende vor sich hinvegetieren.

Ich kann nur erneut betonen, dass es angesichts der in zehn Jahren anstehenden Probleme eine grundsätzlichen Lösung an den MigrationsursacheOrten geben muss. Und zwar so bald wie möglich!

Derzeit wirkt das,         was die EU, was Seehofer & Co anbieten, unzureichend https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-plan-moria-2.0.

Grüne und Linke fordern großzügigere Lösung. Die AfD will, dass alles beim Alten bleibt. Was unter dem Strich herauskommt, ist Kurzfrist-Flickwerk. Aber wie mir scheint, im Augenblick das einzig Machbare: Katastrophenhilfe für diejenigen Flüchtlinge, deren Leben bedroht ist (Moria), Übernahme von Flüchtlingen, deren Asylverfahren zu Gunsten eines Aufenthaltes in Europa entschieden wurde (u.a. griechische Inseln insgesamt),         Aufbau eines neuen, menschengerechten und komfortablen Lagers auf Lesbos, strikte und schnelle Durchführung weiterer Asylverfahren mit dem Ziel, die im neuen Lager lebenden Migranten entweder nach Europa zu bringen (Asyl), oder aber abzuschieben (kein Asyl). Hierbei ist die Rückkehr zu Dublin – also die alleinige Verantwortung der EU-GrenzenAnrainer für die Asylverfahren – unbedingt zu vermeiden. Sprich: dieser in den AnrainerStaaten Griechenland, Italien, Malta etc. abzuwickelnde Prozess* muss von allen anderen EU-Ländern personell und finanziell unterstützt werden (hierzu bedarf es der Vertragsform!). Weiterführung der EU-Türkei-Deals (Großzügige Finanzierung der Flüchtlingslager in der Türkei). Schlussendlich dann die Verpflichtung zu „Ersatzleistungen“/alternativ: schmerzhafte Sanktionen für die EU-Länder, die bislang einen solidarischen Beitrag zur Lösung des Flüchtlingsproblems ablehnen (konkrete Leistungen zur Rückführung von abzuschiebenden Migranten*  sowie Engagements bei der Sicherung von EU-Außengrenzen, alternativ: Reduzierung der Fördergelter, Investitionszulagen  etc.).

Eines bleibt unbenommen: Kleine, stückweise „Aufnahmeleien“ mögen die Mitleidigen hierzulande immer mal beruhigen, eine mittel- oder langfristige Lösung stellen sie nicht dar.

Auf keinen Fall darf den wirklichkeitsfremden Vorschlägen von Grünen und Linken entsprochen werden. Deren Protagonisten fehlt durch die Bank der Weitblick – sowohl in ökonomischer als auch in politischer Hinsicht. Sie sprechen von einer humanen Asylpolitik, die dem Bestreben nach Abschottung entgegengestellt werden müsse. Sind sich aber über die Folgen einer solchen Option nicht im Klaren. Wer allen anlandenden Flüchtlingen Tür und Tor öffnen will, nimmt einen dadurch entstehenden gigantischen Sog in Kauf und verurteilt Europa damit nicht nur zur Konfliktzone Nr. 1 (Rechtsextreme gegen den Rest der Gesellschaft), sondern letztlich auch zur ökonomischen Unfähigkeit, weitere strukturierte Hilfe zu leisten (Kapitalauszehrung, Zusammenbruch der Sozialsysteme). Auch die von den europäischen Städten und Regionen angebotene Hilfe darf nur in Abstimmung mit der Gesamtstrategie der Länder, vorrangig im Rahmen einer gesamteuropäischen Flüchtlingslösung gewährt werden. Völlig deplatziert wäre die Fortsetzung der deutschen Vorreiterrolle bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Sie würde die ablehnende Haltung der Aufnahmeunwilligen nur befestigen – nach dem Motto: Ihr habt doch alles getan, was wollt ihr noch von uns?

Auch wenn diese Wertung von AfD-Kreisen okkupiert wird – sie dürfte von einer deutlichen Mehrheit der deutschen Bürger geteilt werden. Mit rechts und purem Egoismus hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun! Wohl aber mit langfristigem, ökonomisch fundiertem Denken.

* nach Reform-Plänen der EU-Kommission, die weiterhin auf Asylverfahren an den EU-Außengrenzen beharrt und  einen verpflichtenden Solidaritätsmechanismus durchsetzen will https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-760879.html. Experten  erwarten allerdings ein Scheitern des Vorhabens. Ungarn, Polen und die Slowakei haben bereits protestiert, bevor die Vorschläge ins EU-Parlament gelangt sind.

Weißrussland/Russland/Hongkong: In den betreffenden Konfliktzonen gibt es massive Menschenrechtsprobleme, die der Westen zweifellos benennen muss. So er denn die im eigenen Bereich schwelenden gleichermaßen benennt und verurteilt. Ich nenne nur die USA (gegenüber den Schwarzen, Whistleblowern und Einwanderern im Lande, gegenüber Kuba und Venezuela), die Engländer (5.000 SklavenArbeiterinnen aus den ehemaligen Kolonien in Großbritannien), Australien (rigide Flüchtlingspolitik), Israel (ständig neue Affronts gegen die Palästinenser) etc..

Für alle drei Problemkreise gilt auch, dass der Westen Dissidenten einseitig unterstützt ohne deren Anliegen wirklich deutlich zu machen. Vorrangiges Ziel ist in jedem Fall die Diskreditierung der bestehenden Herrschaftssysteme, die mit dem Westen ökonomisch konkurrieren. Abträglich sind zudem die einseitigen Berichterstattungen, bei denen stets nur die Dissidenten, niemals aber Vertreter der herrschenden Regime zu Wort kommen. Ganz abgesehen von den zuweilen irrwitzigen privaten Videos, die dem Zuschauer aufgedrückt werden, ohne deren Herkunft zu belegen. Klar: Die Regierung Lukaschenkow muss durch eine neue ersetzt werden. Wobei die Interessenvertreter der Demonstranten zu berücksichtigen sind.  Ein Diktator, der die eigenen Landsleute wie Leibeigene behandelt, hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/lukaschenko-oder-chaos. Doch ist es die Sache des Westens, hier provokativ, ja vielleicht sogar mit militärischem Gerassel einzugreifen?

Nein!

Ich plädiere grundsätzlich für Nichteinmischung. Die Menschenrechtsbewegungen sind in allen drei Bereichen so stark, dass sie die politischen Verhältnisse allein auf sich gestellt beeinflussen/verändern können und müssen. An den konträren Situationen zwischen China und Hongkong wird kein Land der Welt etwas ändern können. Die Einvernahme durch China ist ebenso programmiert wie die Auswanderung derer, die den Übergangsprozess nicht aushalten wollen/können. Wer die Geschichte von Hongkong kennt, weiß warum die Dinge schief liegen und irgendwann gerade gezogen werden müssen https://programm.ard.de/TV/arte/pures-silber–wie-china-zur-weltmacht-wurde/eid_287243013630766.

Das Menschenrechtsgerede des Westens – vor allem das Europas – wirkt im Sinne von Alibiveranstaltungen geradezu lächerlich. Die Vorreiter hängen sich da ein Ethikmäntelchen um, das eher anderen gebührt. Abgesehen davon, dass Europa keinerlei Mittel in der Hand hat, Russland oder China zu „bändigen“, bricht es ständig die eigene Strategie. Weil kein europäischer Konzern auf den lukrativen Handel mit den Diktatoren verzichten will.    Der politisch indifferenten Bevölkerung wird dabei ein weißer Ritter vorgegaukelt, der den Unterdrückten zu Hilfe eilt. Dem man aber in einem unbeobachteten Moment das Schwert zerbrochen hat.

Der Fall Nawalny: Wer ist Nawalny und welche Politik verfolgt er? Ist er ein Rechtsextremer, ein Aufwiegler um des Aufwiegelns Willen, ein Patriot, der Russland in die Demokratie führen will oder ein Parteigänger des Westens, der Russland filetieren möchte? Wie sieht sein Programm aus? https://digital.freitag.de/3720/der-impuls-ist-verstaendlich/. Wir, die Medienkonsumenten, müssen mit dem klar kommen, was uns ARD und FAZ servieren. Was mit einiger Sicherheit feststeht: Nawalny wurde vergiftet, was zweifellos ein Verbrechen ist. Von russischer Seite aber bestritten wird. Wenn Vergiftung: Wo und wann fand sie statt. Wer hat sie durchgeführt? Wer ist in der Lage, in kürzester Zeit ein Spezialflugzeug bereitzustellen, um es an den russischen Institutionen vorbei nach Berlin zu delegieren? Welche Kräfte agieren da im finsteren, rechtsfreien oder doch freien Raum? Fest steht, dass die Vergiftung in Russland stattgefunden hat und deshalb auch dort aufgeklärt werden muss. Fest steht auch, dass diejenigen, die die Vergiftung festgestellt haben, nicht bereit sind, die Analyseergebnisse vollinhaltlich bekannt zu geben. Und auch nichts tun, um eine unabhängige internationale Untersuchung zu ermöglichen. Wem nützt die Vergiftung Nawalnys, muss man wohl fragen, wenn man plausible Anworten erwartet. Hier im Westen wird diese Frage garnicht erst gestellt. Man braucht wohl ein bashingtaugliches Ergebnis …

Nord Stream 2 mit dem Fall Nawalny zu verknüpfen, ist mehr als hirnrissig.  Wer das Projekt jetzt stoppen will, muss voll blind sein. Sollen 90% der Ausrüstungen im Meer verrotten? Soll der deutsche Steuerzahler für die Verluste der beteiligten Firmen aufkommen? Die Kritik an der Gasleitung hätte vor dem ersten Spatenstich erfolgen müssen. Doch erst heute wird ernergisch danach gefragt, ob wir das Gas überhaupt brauchen. Claudia Kemfert sagt NEIN!

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/am-tiefpunkt-1

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/weder-moskau-noch-washington

9. Juli: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem Bloghaus

 

SeenotRettung – humanes Anliegen oder Planspiel?

https://www.stoerfall-zukunft.de/seenotrettung-planspiele-mit-kalkuel/

Beim Blackout geht’s schnell zur Sache

https://www.youtube.com/watch?v=hgDv4PBvjTY

Kennt ihr Sheku Kanneh-Mason? Einfach umwerfend!

https://www.youtube.com/watch?v=lNVe_1Eb5dw

Das Theater um Hongkong geht mir echt auf die Nerven. Wenn die Menschen nicht zu China gehören wollen, dann sollen sie auswandern – meinetwegen nach England, das großzügig Pässe ausstellt. Kann sein, dass die Emigranten irgendwann der Geschichte gewahr werden, nämlich der, dass England das Reich der Mitte mit Rauschgift zerstört hat. Mit der Folge, dass China 1842 seine Besitzung Hongkong an England abtreten musste.

https://www.youtube.com/watch?v=PmJcmDYeRxk

https://www.youtube.com/watch?v=YTocx35gKro

https://www.youtube.com/watch?v=NBAS8YXis3Y

Die Rheinische Post hat sich tatsächlich selbst übertroffen. Völlig unerwartet serviert sie ein aktuell-kritisches USA-Bild, wie ich es allenfalls von der Taz erwartet hätte. Leider können die Beiträge erst ab 10. Juli heruntergeladen werden. Bleibt dran – es lohnt sich. Trump einen Idioten zu nennen, das reicht eben nicht!

https://rp-online.de/angebote/gewinnspiele/spezialamerika/

Hätte Corona nicht ein STOP-Zeichen gesetzt, die Kreuzfahrtbranche hätte ihren verhängnisvollen Erfolg weiter ausgebaut. Ich sah schon 1 km lange Schiffe als Verteilstationen, Umsatzplattformen und Gebärmaschinen für Landungsfahrzeuge. Wer bitte, hätte das aufhalten sollen? Statt Kreuzfahrtschiffe als Vorreiter für eine nachhaltige Schifffahrt zu deuten, sollten die Experten alle Kisten schonungslos verschrotten. Niemand braucht Billigreisende aus reichen Industrieländern, Menschen, die die letzten Reservate dieser Welt kaputtlatschen und von Ländern berichten, die sie in schlechter Folklore erlebt haben …                                                                                                         Bild: welt.de

https://www.youtube.com/watch?v=_Ausc1nI9cQ

Man kann es nicht mehr mitansehen: Gabriel und Tönnies  , die lachhaften Zielstellungen für artgerechte Tierhaltung in der EU, ein Mensch, der uns erzählen will, dass sich unserere Renten bei Wegfall der Globalisierung halbieren würden.

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Gekauft-Sozialdemokrat-Gabriel-beriet-Fleischmogul-Toennies,toennies138.html

https://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/neues-bio-recht-ab-2021-bio-tierhaltungsregeln-komplett/

https://www.ndr.de/fernsehen/After-Corona-Club-mit-Thomas-Straubhaar,aftercoronaclub112.html

Der von van der Leyen großmundig angekündigte Green Deal für die Landwirtschaft könnte eine Sprechblase bleiben, denn schon, wenn man den Ökolandwirten gibt, was ihnen zusteht, ist das Geld alle – so jedenfalls der ausgewiesene Experte Lutz Ribbe

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-green-deal-ist-blosse-ankuendigung

Mein Freund Samir fand eine geniale Sängerin https://www.youtube.com/watch?v=dMGy_7iBTeE

Prof. Christian Drosten hat 50 mal über Corona referiert. Das Podcast-Format erhielt jetzt den Grimme-Preis. Dennoch hat Drosten starke Gegner – vor allem, wenn er anmahnt, das Kinder von Corona genauso, wenn nicht stärker betroffen sind als Erwachsene. Die Öffnung von Kitas und Schulen müsse nach den Ferien überaus vorsichtig und gut beobachtet erfolgen, sagt er und zieht sich den Hass derer zu, die alles sofort und schonungslos freigeben wollen.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Grimme-Online-Awards-fuer-Drosten-Podcast-und-STRGF,grimmeonlineaward102.html

Die latente Bedrohung: Homeoffice for ever

https://publik.verdi.de/ausgabe-202004/homeoffice-f%C3%BCr-immer/

SoloSelbständige werden bei Corona-Hilfen systematisch benachteiligt

https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++0f4c2a16-9c09-11ea-b3d8-525400940f89

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Existenzen-vernichtet-Die-sozialen-Opfer,corona1432.html

Seehofer hat eine Studie über Rassismus bei der Polizei vorerst gestoppt. Das ist wenig hilfreich, denn sofort wurden all diejenigen, die diesen Rassismus als latent kritisieren, auf den Plan gerufen. Es entsteht eine Situation, die deutsche Polizisten in immer größere Schwierigkeiten bringen. Und das in problematischen CoronaZeiten. Wenn es eines Tages nicht mehr möglich ist, gegen muslimische Clans, Stuttgarter Randalierer, Masken- und Abstandsverweigerer, Genitalverstümmler, Zwangsverheirater und FeierRowdys mit Migrationshintergrund vorzugehen, werden Schlägertrupps der AfD die Aufgaben der Polizei übernehmen. Immer wieder werden die Ausschreitungen von Migranten mit negativen Erfahrungen bei Polizeikontrollen begründet. Doch wie soll die Polizei gegen pöbelnde Alkoholiker und Rauschgiftdealer vorgehen. Willkürliche Übergriffe allein wegen anderer Haut – und Haarfarbe darf es nicht geben. Doch wer führt hier die Statistik. Die Frage nach Huhn oder Ei ist jedenfalls nicht beantwortet. Fest steht, dass besagte Studie hier Klarheit schaffen und die Ehre des Polizeistandes vermutlich nicht beschädigen würde. Rassismus bei der Polizei ist nicht tolerierbar. Andererseits muss denen, die Rassismus permanent überinterpretieren, die das Pendel ständig in Extremlage schicken, mal gezeigt werden, wo der Hammer hängt.

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-brauchen-neue-wege-des-denkens

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Polizeigewalt-im-Norden-Ein-strukturelles-Problem,panoramadrei3524.html

https://www.swr.de/report/angriffe-in-stuttgart-auf-die-polizei-wer-steckt-dahinter/-/id=233454/did=25301344/nid=233454/1srilm7/index.html

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/happy-slapping-im-netz-jugendliche-bruesten-sich-mit-straftaten-16835689.html

https://rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-24-jaehriger-schlaegt-polizisten-am-goerlinger-zentrum-nieder_aid-51724251

https://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/einsatz-in-neukoelln-eskaliert-ermittlungen-gegen-schlaeger-und-polizisten

Späte Würdigung: Norbert Blüm ist tot. Deutschland verlor mit ihm eine wahren Menschen – einen vom Schlage der Dressler, Geißler, Brandt und Mützenich. Wir trauern gemeinsam, denn Menschen  wie Blüm werden in der Politik immer rarer.

https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/so-wuenscht-man-sich-politiker

Ekelhaft und kriminell – verheerende Zustände in der Schweinewüste.

https://www.swr.de/report/alles-wurst-warum-schweinebaron-toennies-kritische-berichterstattung-jahrelang-nichts-anhaben-konnte/-/id=233454/did=25301338/nid=233454/1494g1i/index.html

Ach, schönen Dank noch für die Zuschriften zum Zwischenruf !  

https://www.stoerfall-zukunft.de/auch-deutschland-spielt-verrueckt/

Die Demokratie ist zutiefst krank!

Ich bin empört! Die  Demo der Covidioten in Berlin soll nun doch stattfinden https://www.tagesschau.de/inland/corona-demo-berlin-121.html.  Eine ekklatante Fehlentscheidung! Der zuständige Richter am Berliner Verwaltungsgericht gehört in die Klapse. Wer Demos, wie die morgen geplante, zulässt und sich gleichzeitig einbildet, dass fanatische Gegner der CoronaMaßnahmen Mindestabstände einhalten – wo die doch von den Chaoten ganz ausdrücklich abgelehnt werden – gefährdet völlig unnötig Hunderte Polizisten. Kein Wunder, wenn sich die mehr und mehr auf die Seite derer schlagen, die die Regierenden zum Teufel wünschen.

29. August 2020, 11:30 Uhr: Und ja, auch die zweite Instanz hat die Demo genehmigt. Und jetzt laufen sie schon über die Friedrichstraße in Berlin – ohne Mundschutz, ohne Abstand   https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/08/liveticker-anti-corona-demonstrationen-berlin-proteste.html

1. September 2020: Im Nachgang stelle ich fest, dass meine Wut berechtigt war. Die Covidioten demonstrieren zu lassen, war ein gravierender Fehler. Denn das, was passieren würde, war klar vorherzusehen https://rp-online.de/politik/deutschland/corona-proteste-am-reichstag-werfen-fragen-zum-umgang-mit-den-protestlern-auf_aid-53050993. Dass die Verächter der Coronamaßnahmen weder Abstand halten, noch Masken benutzen würden, habe ich vorausgesagt – und musste dabei kein Hellseher sein. Dass Nazis und Reichbürger dann sogar bis zu Eingang des Reichtags, dem Sitz des Bundestags, vorstoßen konnten, setzte dem Ganzen die Krone auf. Vermutlich bedurfte es der Tat, um die Demo absagen zu können. Welch idiotische Reihenfolge und welch ein Aufwand, um des Desasters Herr zu werden.

https://www.tagesschau.de/inland/corona-demo-berlin-131.html

Schnauze erdwärts und basta!

Wir sind Spitze, wenn es um die Ausbeutung von osteuropäischen ErnteHelfern geht. Viele Jahre lang waren die Gurkenflieger aus dem Spreewaldgebiet  im Fokus der Kritiker. Heute sind es Osteuropäer, die bäuchlings versklavt und in die Corona verschickt werden https://www.br.de/nachrichten/bayern/sieben-erntehelfer-positiv-auf-corona-getestet,S5dwntG.

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/abgezockt-rumaenische-erntehelfer-auf-deutschen-feldern,S57K8Oe

 

Plötzlich wieder draußen

Heinrich G. freut sich. Er kann im Altenheim des M-Krankenhauses der Stadt R. wieder Besuch empfangen. Und dieser Besuch darf ihn sogar nach draußen ins Freie entführen.  Heinrich G. weiß nicht,   warum das so ist. Man sagt ihm nur, dass die Gefahr vorbei sei. NieSo wie er, erfährt auch seine Lebensgefährtin nicht, aufgrund welcher  Kriterien die plötzliche Öffnung möglich wurde. Waren es epidemiologische Zeichen oder harsche Proteste von Angehörigen?  Niemand weiß, ob ärztliches Personal, ob Pfleger oder Hilfskräfte auf Corona getestet wurden, geschweige denn, wieviel mal das geschah. Er selbst, Heinrich G. wurde nicht getestet, und so erging es zweifellos auch den übrigen Heimbewohnern. Kein Wunder also, dass Betroffene wie Außenstehende jetzt wütend sind. Kein Mensch in R. weiß, wieviel überhaupt stadtweit getestet wurde/wird und wie folglich die täglich gemeldeten Infektionszahlen zu bewerten sind. Die im März 2020 mit viel Trara eingeführten CoronaTestZelte sind seit langem abgebaut. Dabei weiß man, dass das Testen – vor allem dort, wo Menschen unmittelbar in Gefahr sind, Sicherheit schafft. Allerdings nur, wenn man öfter testet und bestimmte Regel einhält https://rp-online.de/panorama/coronavirus/harald-renz-corona-test-aussagekraft-nicht-so-einfach-interview_aid-52000189. Testen ist aber auch teuer, und so schwelt die Vermutung, dass hohe Infektions-Dunkelziffern aus kommerziellen Erwägungen heraus mindestens bis zum 16. Mai bewusst in Kauf genommen wurden. Von diesem Zeitpunkt an regelt das zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für die Zeche zuständig ist https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/corona-gesundheitsschutz-1749338. Aber auch dann könnte jemand ans Sparen gedacht haben.

Seenotrettung – humanes Anliegen oder Planspiel?

Auf die Gefahr hin, dass ich mich erneut zwischen alle Stühle setze, beginne ich eine höchst überfällige Diskussion – und zwar die um die Seenotrettung. Ich kann diesem irrwitzigen Treiben nicht ohne Widerspruch folgen. Menschen, die in Seenot sind, retten: JA. Aber gezielt hinausfahren, um Menschen zu animieren, sich in Seenot zu begeben: NEIN! See watch, Ocean Viking und Co. sind für mich nicht nur hilf- und sinnlose Gesten im Umgang mit Flüchtlingen. Sie bedienen auch in höchstem Maße  AlibiFunktionen. Denn solange noch jemand rettet, ist alles nicht so schlimm.

Seehofer will das jetzt aufbrechen, ja man hat den Eindruck, dass er plötzlich mit Merkel die Rollen tauscht https://www.pressreader.com/germany/rheinische-post/textview. Er mahnt nachhaltige Lösungen in der Migrationspolitik an, will weitere Todesfälle im Meer unbedingt verhindern und hat doch nichts anderes vor, als die Länder, die sich der Flüchtlingsaufnahme bisher verweigert haben im Rahmen der Ratspräsidentschaft  in den Schwitzkasten zu nehmen. Gut so, Seehofer, wenn es mit einer gerechteren Verteilung der Migranten klappen würde, wären wir ein Stück weiter. Denn alle Härtefälle könnten dann bis zur Entscheidung        Asyl ja oder nein problemlos gelöst werden. Vorest, sprich: solange die Flüchtlingszahlen im Rahmen bleiben. Seehofer geht dann aber weiter. Er will die gezielte , gewollte Einwanderung befördern. An den Außengrenzen der EU soll entschieden werden – nach Not und Bedürfnis, wohl aber auch nach „Brauchbarkeit“. Letzteres wird unter dem Deckel gehalten, denn dass ein reiches Europa, mehr noch: ein reiches Deutschland, die in armen Ländern ausgebildeten Menschen zur Deckung des Fachkräftemangels angeln möchte, ist mehr als anrüchig. Weil damit schlicht die Überlegenheit der prosperierenden Industriestaaten noch weiter ausgebaut würde. Siehe die deutsche ExportWut. Seehofer fordert – und das kommt erneut scheinheilig herüber – mehr Unterstützung für die Länder, in denen die Flüchtlinge vornehmlich standen. Ich hasse diese hohlen Parolen. Griechenland und Italien flehen seit Jahren um mehr Beistand. Griechenland fühlt sich inzwischen wie ein Auffanglager – so jedenfalls die Botschaft von vorgestern. Ja, Europa braucht ein reformiertes gemeinsames Asylsystem, dass gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle EU-Staaten impliziert. Das aber auch energische Schritte zur Beseitigung von Fluchtursachen, Anreizsysteme für die Rückkehr von Asylanten sowie straffe Regeln für die Abweisung von Wirtschaftsflüchtlingen enthält. Doch dazu bisher: Fehlanzeige.

Bis es folglich zu einer brauchbaren, komplexen Lösung kommt, dürften noch Jahre vergehen. Ganz im Gegensatz dazu dürfte Corona bereits in wenigen Wochen den „FluchtDruck“ extrem steigern und die Situation auf den Meeren weiter zuzuspitzen. Denn dann sitzen auch infizierte Migranten in den Booten. Dass Europa auf diese Situation mit gigantischen Rettungsaktionen antworten wird, ist nicht anzunehmen. Man hat selbst mit Corona, möglicherweise sogar mit deren zweiter Welle, zu tun. Es dürfte deshalb sehr viel unmenschlicher zwischen den Kontinenten zugehen – vor allem in Libyen, wo Katastrophen vorprogrammiert sind. Die allerdings eröffnen die Chance, dass die Bedingungen für Flüchtlinge außerhalb Europas sehr viel schneller verbessert werden als vor Corona. Bei soviel Leidensdruck könnten sich die Milliarden schnell auch in diese Richtung ergießen.

     

Soweit, so schlecht. Richtig ist, dass wir zum Thema sehr viel mehr Offenheit und Wahrheit benötigen. Vor allem, weil die Probleme nur ansatzweise benannt sind. Vieles wird sowohl von den Einwanderungsgegnern als auch von den „beherzten Rettern“ einfach weggedrückt, resp.: für politische Zwecke missbraucht.

Machen wir uns nichts vor! Wer das Auslaufen von Schiffen gestattet, die gezielt nach gestrandeten oder sich in Seenot befindlichen Flüchtlingen suchen, tut das nur, um der Unerbittlichkeit ein humanes Mäntelchen überzustreifen. Nach dem Motto: Ganz so barbarisch sind wir nun auch nicht. Und wer im Namen der Humanität Flüchtlinge aufs Meer lockt, die sich mit immer größerer Zahl von Rettungsschiffen immer sicherer sein können, gerettet zu werden, der schraubt sich nicht nur in einen Heldenmythos. Nein: Er verschärft die Migration – mit Auswirkungen, die wir vor allem jetzt in CoronaZeiten an AfD-Demos und -Aggressionen messen können.

Ich kann weder der charmanten Carola Rackete folgen (sie dürfte auf der Liste der ewig Guten inzwischen weit nach vorn gerückt sein https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/zeit-fuer-zivilen-ungehorsam-carola-racketes-neues-buch-handeln-statt-hoffen-16479755.html), noch einem Bedford-Strom, der den Anschein erwecken möchte, dass Sea watch 4 ein bahnbrechendes kirchliches Signal sei https://rp-online.de/politik/deutschland/fluechtlinge-im-mittelmeer-seawatch-4-soll-im-august-erstmals-auslaufen_aid-52049347. Die Wahrheit ist eine andere: Rackete und Bedford betreiben – erstere vermutlich ungewollt, letzterer sicher ganz bewusst – VerdummungsSpiele, Szenarien, die der ungebildete Mensch schlucken mag, die Menschen wie mich aber eher auf die Palme bringen. Bedfort-Strom ist ein fester, machtbewusster Bestandteil unseres Gesellschaftssystems, eines Systems, das fortwährend Arm und Reich auf dieser Welt produziert und das vor allem für Kriege und die Folgen des Kolonialismus – auch in Afrika – verantwortlich ist. Die deutschen Kirchen haben Flüchtlinge  – da Merkel sie „nun mal beschert“ hatte – aufgenommen, in der Flüchtlingsdebatte danach aber keinen nennenswerten Beitrag geleistet – keinen, um die verheerenden Verhältnisse in den libyschen Lagern zu verbessern und keinen, um die Regierungen der reichen Industriestaaten zur wirklich durchgreifenden Beseitigung von Fluchtursachen zu drängen. Die Kirchen waren und sind stets eine Stütze der herrschenden Klasse und folglich derer gewesen, die dem Profit folgten/folgen. Nicht am System rütteln, hieß und heißt das, die bestehende Macht stützen und die Masse ruhig halten.

Was wir in Deutschland und Europa brauchen, ist nicht das Festhalten am Status quo mit ständig neu einlaufenden Migranten. Was wir brauchen, sind Lösungen, die die Ursachen von Flucht und Vertreibung beseitigen. Wir brauchen Frieden in Syrien, Libyen, im Nahen Osten und in Afghanistan. Hier muss Europa endlich Flagge zeigen. Und nicht so tun, als ob es ohnmächtig wäre.  

In SchwarzAfrika sind angesichts der rasanten Bevölkerungsentwicklung andere, aber auch friedenstiftende Eingriffe dringend vonnöten. Solch Handeln darf allerdings weder Einzelpersonen (Bill Gates und Co.), noch profitsüchtigen Privatunternehmern überlassen werden, es muss von Staaten – und zwar von den reichen Staaten dieser Erde – organisiert und finanziert werden.

Ich habe mehrfach gefordert, dass diejenigen Konzerne und Staaten, die an Afrika schamlos verdient haben und das auch heute noch tun, Wiedergutmachung leisten müssten. Eine Logik, die schnell zerschellt. Denn in einer Gesellschaft, die von eben diesen Konsorten gestützt und geführt wird, findet genau das nicht statt. Auch hier müssen die Steuerbürger ran. Warum aber auch nicht? Die wirtschaftlichen Erfolge der Ausbeutung sind ja auch ihnen mehrheitlich zugutegekommen.

Ich weiß, wie schwierig es ist, Grundlegendes in Afrika zu ändern. Korruption, brüchige Staatlichkeit, Klimakatastrophen, althergebrachte Bräuche und Rieten, Vorbehalte gegen westliche Produkte (auch Medizinprodukte), christlich-islamischer Glaubensstreit, Unwissenheit etc. stehen dem im Wege. Doch gerade dann muss es heißen:  Weg damit! Die reichen Länder müssen die Ausbeutung Afrikas beenden (Stichworte:  Verzicht auf EPA-Abkommen, auf billige Rohstoffe aus den ehemaligen Kolonien für Frankreich, auf räuberische Diamanten- und Coltanförderung). Sie müssen nicht nur einen Fond zum Erhalt der Urwälder und der Artenvielfalt einrichten, nein, auch einen zur Rettung Afrikas.

Bis diese Dinge auf den Weg kommen – und das wird dauern, weil es weiterer Katastrophen bedarf, die auch die Reichen bedrohen – bis diese Dinge auf den Weg kommen, müssen Flüchtlinge in der Nähe ihrer kulturellen Heimat menschenwürdig leben können. Ich spreche hier ganz besonders die Lager in Libyen, in der Türkei, in Syrien, im Libanon und in Jordanien an. Es kann nicht sein, dass die EU fällige Zahlungen an die Türkei aussetzt und dadurch Stress erzeugt. Im Gegenteil: Hier sind Zuverlässigkeit und Großzügigkeit angesagt! Staaten und NGOs müssen ausreichende Mittel erhalten, damit die Lager für Migranten zu freundlichen, gut versorgten Siedlungen umgestaltet werden können – Siedlungen, die man verlassen kann, wenn in den Herkunftsländern die großen, allumfassenden Lösungen greifen. Bisher sind erfolgreiche Bestrebungen in diese Richtung kaum wahrnehmbar. Im Gegenteil: Der allgegenwärtige Geiz der Reichen wird durch Corona und den Zwang zur Rekonvaleszenz weiter vertieft. Hinzu kommt der Druck der Klimaaktivisten. Die bisher schon riesige Aufgabe wird so zum MammutProjekt. Doch nach wie vor gilt:  Was Europa und die Welt jetzt versäumen, wird sich in Zukunft auf das Fünf- bis Zehnfache verteuern.

Ich bin ganz ehrlich: Ich möchte nicht, dass immer mehr Menschen, deren Kultur noch in Jahrzehnten mit der unseren kollidieren wird, hier ansässig werden (2019 waren in Deutschland 70.000 Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht https://www.tagesspiegel.de/berlin/studie-zur-genitalverstuemmelung-immer-mehr-frauen-in-deutschland-beschnitten/25103576.html, es finden unzählige Zwangsverheiratungen statt, die ClanKriminalität treibt verheerende Blüten, Stuttgart lässt grüßen etc.).

Ich möchte nicht, dass Menschen, deren gesamtes Leben von der Religion – zumal einer fremden –  bestimmt wird, weiteren Einfluss gewinnen. Wir haben genug mit den hiesigen Kirchen zu tun, Kirchen, die unselige Macht ausüben, deren Protagonisten vom Staat bezahlt werden, die andererseits aber Null Auskunft/Rechenschaft über Höhe und Verwendung der eingesammelte Vermögen geben. Und folglich mit den in der Demokratie üblichen Spielregeln (Trennung von Kirche und Staat, Einnahmen- und AusgabenKontrolle, Steuergesetzgebung) nichts am Hut haben. Also: Wenn schon keine christlichen Profiteure, dann auch keine muslimischen.

Ich möchte nicht, dass Covid 19 mit Flüchtlingen importiert wird, und ich will auch nicht, dass wir den gebeutelten Ländern in Afrika die gebildeten und fluchtmutigen Leute absaugen. Letztere werden in ihren Heimatländern gebraucht, die ohne Fachleute weiter abstürzen, sprich: noch stärker als bisher von ihren Ausbeutern alimentiert werden müssen. Fliehende Migranten sind immer häufiger für ihre Heimatländer verloren. Einmal im Westen angekommen, bleiben diese Menschen in der Regel dort. Selbst wenn das Selbstachtung und Würde kostet und den Rassismus im Zielland antreibt.

Den Migranten müsste klar gemacht werden, dass der zerstörerische westliche Lebensstil das falsche Ziel ist. Müsste!

Einige von uns versuchen das aufzuklären. Die Botschaft aber ist eine andere. Es ist die Botschaft der HandyBilder, Bilder, die von westlichem Wohlstand, von Überfluss, Spaß und Annehmlichkeit künden –  freilich zu Lasten unseres Planeten, was stets ausgeblendet bleibt.

Ich möchte, dass nicht immer mehr Menschen kommen. Doch Fliehende, die Krieg, Elend und Dürre hinter sich lassen wollen, sehen das anders. Der Druck bleibt folglich. Ja, er dürfte noch weit größer werden (s. oben).

Klar ist, dass wir dem Asylrecht folgen und integrieren – gleichzeitig aber auch checken müssen, dass wir den daraus folgenden Anforderungen nur in Grenzen gewachsen sind. Rechten Kräften ist nur dann beizukommen, wenn wir die Dinge logisch, maßvoll und  ethisch angehen und die „Verteilungsgerechtigkeit“ in Europa durchsetzen.

 

Wichtig ist, dass wir all das offen ansprechen können. Denn nur, wenn wir wahrhaftig, ehrlich und zu eigenen Opfern bereit sind, können wir glaubhaft Druck machen, Druck auf die Regierungen in Europa und weltweit, um den Paradigmenwechsel zu erreichen.