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Wir brauchen Frieden – verdammt noch mal!

Wochenlang laufen die Verhandlungen des Westens mit Russland, und noch immer gibt es keine sichtbaren Ergebnisse. Im Gegenteil: die Situation verschärft sich.

Ich habe es satt, den Denkweisen/Handlungsdirektiven des Westens zu folgen. Dieser Westen, genauer gesagt die USA, wollen keinen Frieden, sie möchten die Russen zum Einmarsch in der Ukraine provozieren – so wie sie seit Jahren die Nato-Einkreisung Russlands betreiben. Gegen ein ausdrückliches Versprechen, das nicht zu tun (leider wurde das mit Gorbatschow nur mündlich vereinbart https://www.tagesschau.de/faktenfinder/nato-erweiterung-mittel-ost-europa-101.html).

Was haben die Amerikaner in der Ukraine zu schaffen? Warum dürfen sie, die Europa seit Jahren zu spalten versuchen (baltische Staaten und Polen gegen den Rest der EU), die Lage weiter anheizen? Geht es auf Druck der Rüstungskonzerne um neue StellvertreterKriege, um neuen rasanten Verbrauch von Ausrüstungen und Munition – um den Test neuer Waffen?

Ich bin sicher, dass Washington angesichts der desaströsen Lage im eigenen Land alles riskiert, um Stärke zu beweisen. Auch um den Preis eines Krieges. Sobald ein aufgeputscher Selenskyj den Aufständischen keinen vertretbaren Status zubilligen, sondern brutal aufzuräumen beginnt, ist dieser Punkt erreicht. Dann träfe es natürlich nicht die USA, sondern wieder einmal „nur“ Europa.

Europäische Medien unterstützen bis auf wenige Ausnahmen den provokativen Kurs des Westens. Sie versuchen den Menschen klarzumachen, dass von Seiten Russlands eine konkrete Bedrohung ausgeht und zitieren baltische sowie ukrainische Stimmen. Ein grotesker Vorgang, wenn da Ex-Kommandierende vor die Kamera geholt werden, die heute für die Rüstungsindustrie arbeiten.  Grotesk auch, weil gerade im Grenzbereich zu Russland Faschisten en masse

bemüht sind, Russland ein weiteres Mal fertig zu machen. Ein Freund schickte mir das beigefügte Bild. Es verweist auf die Machenschaften der Partei/Organisation Swoboda, die seit Jahren faschistisches Gedankengut pflegt/verbreitet und unter dem Label Asow auch im Frontbereich zu Donezk und Luhansk operiert https://ukraineverstehen.de/umland-rechtsradikale-parteien-der-ukraine-2019/. Jeder weiß inzwischen, dass die Nachkommen von Hitlers Helfern im Kampf gegen die Sowjetunion auch jetzt, da sie im Bereich der Nato jeden nur möglichen Schutz genießen, überall – auch in den baltischen Staaten – mobil machen. Dass es 2017 in Estland möglich war, einem einheimischen „Helden“ in SS-Uniform ein Denkmal zu setzen https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_83987540/gedenkplatte-fuer-ehemaligen-ss-offizier-in-estland-enthuellt.html, dass man in Lettland jahrzehntelang Renten an Mitglieder der SS gezahlt und über jedmögliche Unterstützung dieser Verbrecher nachgedacht hat, ist haarsträubend https://www.welt.de/politik/ausland/article13809947/Estland-denkt-ueber-Ehrung-der-Waffen-SS-nach.html  sowie https://www.hagalil.com/archiv/98/12/ss-rente.htm. Es macht aber auch deutlich, dass die an der Grenzfläche zwischen Deutschland und Russland/und der Sowjetunion gelegenen Länder – allein durch die Jahrzehnte und Jahrhunderte währenden Machtverschiebungen – immerfort politisch erniedrigt und gedemütigt wurden. Dass letztlich auch der Hitler-Stalin-Pakt (1939) dazu beitrug, wird hin und wieder vergessen. Ja – Deutschland, aber auch die Sowjetunion haben – was Polen, das Baltikum und die Ukraine angeht – große Schuld auf sich geladen. https://www.bpb.de/apuz/242515/erinnerungsdiskurse-und-geschichtspolitik-in-den-baltischen-staaten.

Ich hoffe, dass die Verhandlungen im Normandie-Format trotz der historischer Altlasten positiven Ergebnisse bringen. Sicher ist auch das nicht, weil die Russen in erster Linie auf die Amerikaner als Gesprächspartner setzen und die EU allein für zu schwach halten.

Umso wichtiger ist es jetzt, die Friedenskräfte in Deutschland und Europa zu mobilisieren. Dazu gehören auch blitzschnell entmachtete, realitätsnahe Admirale (Schönbach wird bereits in die rechte Ecke verschoben. Warum wohl?), ehemalige Inspekteure der Bundeswehr (z. B. Kujat) und Realpolitiker im Ruhestand (z. B. Schröder und Platzek)*.  Es kann nicht sein, dass die Scharfmacher weiterhin die Szene bestimmen. Niemand verzeiht Putin die Einverleibung der Krim, niemand wird andererseits diesen Akt rückgängig machen. Machtpolitik ist furchtbar, aber das kennen wir ja von den USA. Unabhängig davon muss die Mehrheit der Bürger im Osten der Ukraine –  das sind zu fast 70 % Russen  – autonom und selbstbestimmt leben können**. Für meine Begriffe ist es die mit Abstand wichtigste Aufgabe der USA und Russlands dafür zu sorgen, dass die ukrainische Führung endlich mit den Rebellen im Osten des Landes spricht und paritätisch zum Frieden beiträgt.

Was die Geopolitik betrifft, so sollte der Westen definitiv erklären, dass er die Ukraine nicht in die Nato aufnimmt – sie aber wirtschaftlich großzügig unterstützt. Eine Option wäre die Neutralität des Landes, die von allen europäischen Staaten und Russland bestätigt werden müsste.  Russland seinerseits müsste die an der ukrainischen Grenze stationierten Truppen unverzüglich abziehen.  

Wenn  Deutschland jetzt weitere Milliarden (es sind mittlerweile 17 Mrd. Euro an Finanzhilfen und Darlehen) https://germany.representation.ec.europa.eu/news/ukraine-kommissionsprasidentin-von-der-leyen-kundigt-finanzielles-soforthilfepaket-uber-12-2022-01-24_de in die Ukraine pumpt und Schutzhelme liefert, dann birgt das als Gegengewicht für ausbleibende Waffenlieferungen ein Stück  Lächerlichkeit. Zumal das Geld im total korrupten, wirtschaftlich desolaten und von Oligarchen beherrschten Land einmal mehr in dunklen Kanälen versickern dürfte.

 

*https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/admiral-schoenbach-ruecktritt-105.html; https://www.nzz.ch/feuilleton/gerhard-schroeder-der-westen-macht-wieder-einmal-alles-falsch-ld.1608099; https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gerhard-schroeder-kritisiert-russlands-praesidenten-putin-17149834.html; https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/matthias-platzeck-will-mehr-verstaendnis-fuer-russland,SsUVMMm

 

 

**Der Anteil prorussischer Bürger liegt in Donezk bei 74,9 %, in Luhansk bei 68,8 %. In den ukrainischen Regionen gab es 2001 große russische Minderheiten von 39 % in Luhansk und 38,2 % in Donezk. In der ukrainischen Politik war bis zum Kriegsausbruch 2014 die prorussische Partei der Regionen die stärkste Partei mit über 50 % der Stimmen.

 

Bild: tagesschau.de

 

Ein Zwischenruf – bevor wir über 200.000 sind ….

Auch wenn ständig trompetet wird, das Omikron harmlos sei, bin ich als 80jähriger völlig anderer Meinung. Hier muss differenziert werden! Wir Alten sind bei den derzeitigen Infektionszahlen selbst als Geboosterte überaus gefährdet. Und der angeblich leichte KrankheitsVerlauf dürfte für unsere Jahrgänge alles andere als harmlos ausfallen. Wer schon mal mit der richtigen Grippe gelegen hat, weiß, dass selbst das kein Spaß ist. Nein, ich werde Covid auch mit Blick auf die ungeklärte LongCovidSituation nicht locker hinnehmen und nur die Risiken eingehen, die einigermaßen kalkulierbar sind. Und … ich bin auch für eine Impfpflicht – zumindest für die über 50jährigen.

Wir – aus der Riege der alten „Impfwilligen“ – sind in den letzten zwei Jahren gut über die Runden gekommen. Kein Wunder, denn wir sind aus dem Arbeitsleben befreit, und viele von uns haben keine großen Ansprüche.  Auf den öffentlichen Nahverkwehr, auf Shopping, Kino, Theater und SportEvents können wir leichter verzichten als jüngere und berufstätige Menschen. MaßnahmeAkzeptanz und Verhaltensweisen spiegeln sich in dieser unserer „Bedarfslage“ auf spezifische Weise. Wir treten mehrheitlich fürs Impfen ein und versuchen, die Ansteckungsrisiken durch Ausdünnung unserer Kontakte gering zu halten.

Also weniger – und wenn schon, dann: kürzere Aufenthalte in geschlossenen Räumen, Verzicht auf öffentliche Verkehrsmittel, Anwendung von Maske und Abstand sowie regelmäßiges Händewaschen nach „aushäusigen“ Aufenthalten. All das mutet – für jüngere Menschen, aber auch für solche, die risikobereiter leben – übervorsichtig an, lässt Panikmache vermuten und erzeugt nicht selten hämisches Lachen. Nun ja, die Schweden haben es locker gehandhabt und alles offen gehalten, haben SarsCovid auf ihre Alten einfach losgelassen – als ob die es nicht wert gewesen seien, länger zu leben.  Die SterbeRate ist achtmal so hoch wie in Norwegen. Nicht nachvollziehbar, dass es die Mehrheit der Schweden auch heute noch richtig findet, was da jünger-egoistisch verbrochen wurde.

Ja, wir 80jährigen wollen noch ein wenig leben. Ich meine: mit gutem Recht. Schließlich haben wird vierzig oder fünfundvierzig Jahre, zumeist ohne Kur und Krankschreibung im Job verbracht. Und FreitagMittag war zumindest für mich nie Schluss. Im Gegenteil: Überstunden en masse! Da sollte Nachsicht/Rücksicht der Jüngeren gegenüber den Alten angesagt sein. Dass sich das nicht automatisch auf die drei Millionen über Sechzigjährigen, die bisher nicht geimpft sind, übertragen lässt, liegt auf der Hand. Weil hier sehr schnell mit deren angeblicher oder wirklicher Rücksichtslosigkeit argumentiert werden kann.

Wie in ähnlichen Gemengelangen gibt es auch hier diesen problematischen Mix.

Jetzt, da die OmikronVariante alles bisher Infizierte in den Schatten stellt, droht totale Regellosigkeit. Die Verfolgung der Positivfälle wurde von vielen Gesundheitsämtern bereits aufgegeben, jetzt schleift es auch bei PCR-Tests. Letztere will Lauterbach nur noch dem medizinischen und Pflegepersonal sowie den vulnerablen Gruppen (also Kranken und uns Alten) zubilligen. Ein Notgriff, wohl aber einer, der zu unseren, der Alten Gunsten ausläuft. Danke!

Schlecht und Verdacht erregend ist dagegen die moralische  Aufwertung der Schnelltests. Eine Lüge, initiiert vom PCR-Mangel? https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-gesundheitsministerkonferenz-plant-weniger-pcr-tests,SvEstCo. Ich meine, dass Lauterbach hier ehrlicher sein und Mängel bei der PCR-Vorsorge/Versorgung (sie ist die schlechteste in ganz Europa!) zugeben müsste – zumal sie sein Vorgänger zu vertreten hat.

Drosten und Lauterbach haben viel für die Aufklärung getan und immer wieder nach Worten gesucht, die auch der weniger gebildete Bürger versteht. Dennoch ist vieles nicht angekommen und im Wust immer neuer Anpassungsnotwendigkeiten verloren gegangen bzw. in den falschen Hals gelang. Das Virus ist gnadenlos. Es schafft wegen nur sukzessiver Erkennbarkeit ständig neue Situationen und Handlungserfordernisse. Was bezüglich der zu verordnenden Maßnahmen kaum nachvollziehbare Wechselsprünge bewirkt und Kopfschütteln erzeugt. Der Normalbürger ist oft überfordert und leicht ein Opfer der Querdenker, die wenig oder nichts wissen, aber deutliche Worte  gebrauchen.

Klar: Zuweilen ist es unmöglich, ganz konkrete Empfehlungen zu geben. Weil im Detail weitere Fallstricke lauern – die erst gar eingeordnet, geschweige denn begriffen werden. Geboosterte sind Geboosterte und damit Geschützte, und zweifach Geimpfte immer auch unzureichend geschützt. Hier müsste unbedingt präzisiert werden. Denn zweifach frisch Geimpfte sind anders disponiert als solche, die das Impfen lange hinter sich haben. Der frisch Geboosterte ist mindestens ein paar Tage lang genauso gefährdet wie ein vor Monaten zweifach Geimpfter. Er darf aber geboostert überall hin, weil geboostert. Zum anderen wird es den Ungeimpften und einfach Geimpften schwer gemacht, den Gesamtprozess hinter sich zu bringen- weil ja sowieso alles zu spät ist, zu lange dauert und mit Blick auf das „harmlose“ Omikron sowieso unsinnig ist. Ja, gerade, was die angebliche Harmlosigkeit angeht, wird einfach den dumm um sich hämmernden Medien und Plattformen von YouTube bis Telegram vertraut. Obwohl strikt differenziert werden müsste. Ungeimpfte können schnell schwer erkranken, und alte geboosterte Menschen kann es auch treffen, weil sie anfälliger sind als jüngere oder weil die Boosterung schon Monate zurückliegt und damit auch ihre bislang hohe Schutzwirkung verloren hat.

Wo bleibt die 4. Impfung mit einem auf Omikron angepassten Impfstoff, möchte man da fragen – vor allem deshalb, weil eine 4. Impfung mit den derzeit verfügbaren Impfstoffen unsinnig erscheint https://rp-online.de/panorama/coronavirus/virologin-melanie-brinkmann-impfpflicht-ab-50-jahren-wuerde-sinn-machen_aid-65516829 sowie https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Der-Podcast-mit-Christian-Drosten-Sandra-Ciesek,podcastcoronavirus100.html. Und müsste nicht jede neue Impfung so früh wie möglich auf die aktuelle VirusVariante ausgerichtet werden? Was geschieht dann mit den unzähligen vorproduzierten Dosen? Werden die wieder in die Dritte Welt geschoben … oder gar vernichtet? BioNTech gibt dazu nur vage Antworten: ein angepasster Impfstoff sei frühestens Ende April 22 verfügbar. Was die Frage aufkommen lässt, ob Uğur Şahin und Co. eher geneigt sind, weitere Profite am Bisherigen einzufahren (was alle Konzerne – solange es läuft – wegen der wachsenden Profitrate gern ausreizen) oder aber intensivst zu forschen. Vermutlich trifft beides zu – was sicher nicht ausreicht, sprich: kräftemäßig kaum zu packen ist.

Zweifellos möchte jeder Anbieter als erster mit den angepassten Wirkstoffen aufwarten. Weil das erneut hohe Gewinne verspricht. Aber genügt all das dem Gesamterfordernis? Sind mit Blick auf neu auftretende, vielleicht sogar viel gefährlichere VirusVarianten, mit Blick auf eine Milliarde und mehr arme, ungebildet Menschen in aller Welt, nicht ganz andere Anstrengungen erforderlich? Könnte man Patentinhaber über große, international „gespeiste“ Prämien/Fonds nicht doch animieren, ihre Patente – zumindest teilweise – offenzulegen?

Um es kurz zu sagen: Wir werden vermutlich bis zum Lebensende mit bedrohlichen Viren und mit den gegen sie gerichteten Maßnahmen leben müssen (sofern wir denn überhaupt überleben). Denn neue Varianten sind vorprogrammiert. Sie wachsen in den Körpern vieler Ungeimpfter und geraten schlecht beobachtet oder völlig chaotisch in sehr unterschiedliche Zivilisationen – meist über Zugereiste. Gut möglich, dass sich verbreitungsfreudig und brutal immer mal zusammentun und wahre Bestien generieren. Ob sich dann Diktaturen wie die in China herausbilden (bisher: niedrigste spezifische Todesrate weltweit), ob dann Flughäfen wie Hochsicherheitstrakte verbarrikadiert und Krankenhäuser wie Virenlabore geführt werden, bleibt abzuwarten. Zu vermuten ist, dass die ARD-Dokumentation von 2015 in die richtige Richtung weist. Es dürfte wahrscheinlicher sein, dass die Menschheit nicht von der Atombombe, nicht von einem Kometen, wohl aber von entfleuchten Viren ausgelöscht wird http://www.stoerfall-zukunft.de/horror-ja-danke/. Einen ersten „Probelauf“ dazu haben wir hinter uns – mit 115.00 Toten in Deutschland und fast 1 Million in den USA (sorry für den Zynismus!).

Bild: ARD

Geht wirklich alle Kraft in die Entwicklung angepasster Impfstoffe?

Niemand weiß, wieviele Varianten von Sars-Cov 2 wann, wo und in welcher Vielfalt/Struktur auftreten werden. Zahlreiche Wissenschaftler sequenzieren, was das Zeug hält. Andere proben die Anpassung bereits vorhandener Impfstoffe an die derzeit bedrohlichste Variante Omikron (wobei unklar ist, welche Kraft in die Massenproduktion der profitträchtigen, bereits entwickelten Impfstoffe und welche in die notwendige Forschung fließt – auch hier könnten GewinnInteressen gesellschaftliche Erfordernisse konterkarieren). Ob laufende Untersuchungen Sinn machen, ob die Ergebnisse nicht viel zu spät vorliegen und es nicht wichtiger wäre, multiple Lösungen zu entwickeln, weiß also niemand. Dabei könnte schon morgen eine sehr viel tödlichere VirusMutante auftauchen. In Frankreich wurde Anfang der Woche B.1.640.2 entdeckt. Wie immer, weiß man zunächst überhaupt nichts über Wesen und Eigenschaften – nur, dass dieser Typ über 23 Mutationen auf  dem SpikeProtein verfügt. Nachfolgende Quellen geben den derzeitigen Stand der Forschung wieder – so man denn meint, dass chinesische und kubanische Anstrengungen auf diesem Gebiet keiner Erwähnung bedürfen …

Bild: Pharmazeutische-Zeitung.de

https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/coronavirus/omikron-impfstoffe

https://www.spiegel.de/wissenschaft/b-1-640-2-das-ist-zur-neuen-corona-variante-bekannt-a-7900b729-5f43-4cbf-8cce-5a2ae7b1bad1

 

Wenn schon Impfpflicht, dann richtig!

Wie dumm muss man sein, wenn man für ärztliches Personal und Pflegekräfte die Impfpflicht androht https://www.zusammengegencorona.de/impfen/gesundheits-und-pflegeberufe-impfen/was-das-gesundheitspersonal-ueber-die-corona-schutzimpfung-wissen-muss/, ohne beim monatlichen Gehalt 1.000 Euro zuzulegen. Immerhin dürften im Vorfeld der angedrohten Maßnahme weiteres „impfresistentes Personal“ die Flucht ergreifen. Das aber kommt einer Katastrophe gleich. Bereits jetzt existiert ein wachsender Exodus, der auf Überlastung und Burnout zurückzuführen ist. Da wäre es doppelt angesagt, geberischer zu agieren. Zwar würden auch dann Impfgener abwandern, doch bereits abgewanderte Kräfte könnten „zurückgelockt“ werden. Vermutlich bedarf es hier zu Lande des kompletten Desasters, bevor das Geld in die richtigen Kanäle geleitet wird. Theoretisch könnte auch die Impfpflicht ein Abwandern des medizinischen Personals verhindern, weil das Ausweichen von Protestlern keinen Sinn machte. Ich vermute allerdings, dass die Impfpflicht nur unter größten Anstrengungen umsetzbar wäre – wenn sie denn überhaupt gerichtsfest ist.

Bild: Apotheken Umschau

Die alten KernkraftThesen kriechen aus den Löchern

Ich halte es für prinzipiell falsch, eine Technologie anzuwenden, von der nicht nur Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen, sondern auch völlig unkalkulierbare Belastungen – die folgende Generationen betreffend https://www.dw.com/de/faktencheck-ist-atomenergie-klimafreundlich-was-kostet-strom-aus-kernkraft/a-59709250. Die Diskussion darüber hat endlos oft stattgefunden und ist auf Merkels „Befehl“ hin zu Ungunsten der Kernenergie beendet worden. Hier von einer fukushimabedingten PanikReaktion zu sprechen, ist heute wieder en vogue. M. E. völlig zu Unrecht. Man kann sicher darüber diskutieren, ob es angesichts des Braunkohleausstiegs sinnvoll gewesen wäre, die bestehenden deutschen AKWs einige Jahre länger zu betreiben als bisher vorgesehen. Doch zweifellos ist es ein Irrweg, Subventionen für die Entwicklung neuer Kraftwerkstypen auszureichen – wie das vor allem Frankreich fordert. Zumal Deutschland sehr bald beweisen wird, dass es ohne den „strahlenden Horror“ auch geht. Neue Kraftwerke, wie sie derzeit konzipiert werden, dürften alte Vorbehalte nur bedingt ausräumen, und zu spät kämen sie auch. Das sieht auch Mycle Schneider, Autor des World Nuclear Industry Status Reports (WNISR),  so: „Atomkraft ist etwa viermal so teuer wie Wind oder Solar und der Bau dauert fünfmal so lang. Wenn man alles einkalkuliert, liegt man bei 15 bis 20 Jahren Vorlaufzeit für ein neues AKW.“ Die Welt müsse die Treibhausgase binnen der nächsten zehn Jahre in den Griff bekommen. „Und in den nächsten zehn Jahren kann die Atomkraft keinen nennenswerten Beitrag leisten.“

Antony Froggatt, Forscher und Politikberater an der britischen Denkfabrik Chatham House, unterstützt diese Sichtweise. „Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel.“ Eine Kombination aus zu hohen Kosten, den Folgen für die Umwelt sowie mangelnder öffentlicher Unterstützung sprächen gegen die Kernenergie.

https://www.dw.com/de/faktencheck-ist-atomenergie-klimafreundlich-was-kostet-strom-aus-kernkraft/a-59709250

https://aktion.campact.de/klima/taxonomie/empfehlen#form

Sinnvoll über Wasserstoff nachdenken!

Grüner Wasserstoff wird der Energieträger der Zukunft. Darüber hat der MDR in einer sehr plausiblen Sendung vor Kurzem berichtet https://www.ardmediathek.de/video/mdr-wissen/ist-wasserstoff-die-kohle-der-zukunft/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy81MDA0Zjc5MS0yMTIzLTQwNDEtYjYyMS0xYTY4MDUxNDg5ZTI/. Doch bis wir soviel Wasserstoff haben, dass sämtliche Kohle, sämtliches Öl und  Erdgas ersetzt und die CO2-Emissionen quasi auf Null reduziert werden können, werden noch viele Jahrzehnte vergehen. Aktuellen Einschätzungen zufolge könnten in Deutschland jährlich etwa 800 Milliarden kWh alternativer Strom erzeugt werden, was für den TotalÜbergang in die Wasserstoffwelt bei weitem nicht ausreicht. Entweder sehr viel zusätzlicher Strom oder sehr viel zusätzlicher Wasserstoff müssten aus dem Ausland importiert werden – so man denn weltweit am herkömmlichen Wachstum festhielte. Über mögliche Lösungen hierfür habe ich bereits berichtet https://www.stoerfall-zukunft.de/13-november-2021-hallo-freunde-hier-wieder-die-aktuellen-schlagzeilen-aus-dem-bloghaus/. Sehr viel wichtiger wäre es allerdings darüber nachzudenken, wie Energie in großem Stil eingespart werden könnte – nämlich dadurch, dass man die Lebensdauer von Produkten durch sinnvollere Konstruktion und Reparatur radikal erhöht. Es ist leider bezeichnend für die heutige Diskussion, dass derartige Entwicklungslinien nur spärlich oder aber garnicht aufgezeigt werden. Offenbar deshalb, weil kaum jemand an das Weiterbestehen der Menschheit ohne Kapitalismus – und damit Wachstum – glaubt. Herkömmliches Wachstum aber ist endlich und letztlich tödlich, weil es alle für das Überleben der Menschheit erforderlichen Ressourcen aufbraucht/zerstört. Es ist nicht nur kontraproduktiv, sondern zutiefst unmoralisch, dass das bis heute mit den WachstumsExzessen verbundene VerschwenderGehabe weiter fortgesetzt wird. U.a. dadurch, dass Unternehmen die Lebensdauer von Produkten durch Einbau von Fehlstellen künstlich herabsetzen, um den Kauf neuer Erzeugnisse (und damit das für den KAP notwendige Wachstum) zu generieren https://www.stoerfall-zukunft.de/13-november-2021-hallo-freunde-hier-wieder-die-aktuellen-schlagzeilen-aus-dem-bloghaus/. Wir brauchen auch an dieser Stelle ein völlig neues Denken, die Überlegungen eines Gero Jenner https://www.sinn-schaffen.de/klima/ob-wir-das-schaffen-eine-andere-bessere-welt/. Also, HABECK, aufgewacht und ganzheitlich denken. Menschliches Leben geht auch, wenn wir morgen genausoviel produzieren wie heute und … in 50 Jahren nahezu alles im Kreislauf fahren. Ein Land allein kann das natürlich nicht stemmen. Doch im Verbund mit all den Menschen und Ländern, die das mit Blick auf eine weiterhin lebbare Zukunft für richtig und zwingend erachten, gelingt das.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#ueberblick

Wo bleiben die Strategien gegen die Flut?

„Mit künstlicher Intelligenz gegen die Flut“. Wenn ich so etwas in der Rheinischen Post lese, kommt mir der Kaffee hoch. Da wurde in Wuppertal ein eher primitiver PegelSensor entwickelt (nichts gegen die Erfindung!) und zu Hightech hochstilisiert. Und gleichzeitig der Eindruck erweckt, als ob Pegelmessungen Überschwemmungen abwenden könnten. Was ich derzeit aus den Überflutungsgebieten im Rhein-Erft-Kreis und im Aartal höre, ist trotz des großartigen Einsatzes tausender Helfer eher furchterregend https://www.swr.de/report/report-mainz-vom-14/-/id=233454/did=25455886/nid=233454/3xp3s/index.html. Nicht nur, dass viele Betroffene bis heute kein Geld bekommen haben – man baut die zerstörten Häuser und Hallen an den alten Standorten auf. Als ob nicht jederzeit dieselbe Flut über dieselbe Gegend hereinbrechen könnte. Zwar wird niemand die perfekte Lösung gegen neue Desaster aus dem Boden stampfen können. Doch es allein bei besseren Warnkonzepten zur Rettung von Menschenleben zu belassen, ist höchst sträflich. Wofür, frage ich, werden die zur die Beseitigung der Flutfolgen geschätzten 20 Milliarden (+?) Euro tatsächlich ausgegeben – für die Wiederherstellung des alten, gefahrenträchtigen Zustandes oder (vor allem) für Maßnahmen, die das Entstehen der tödlichen Flut von vornherein ausschließen? Ich denke an die Renaturierung bebauter Flächen, von Bach- und Flussläufen, an Versiegelungsverbote, neue TalsperrenKonzepte und dergleichen. Das Beschimpfen von Gemeinden, die gerade aufs Gegenteil hinaus sind, hilft jedenfalls nur marginal weiter https://www.lokalkompass.de/marl/c-politik/negativpreis-dinosaurier-des-jahres-2021-flaeche-in-der-groesse-des-saarlands-von-versiegelung-bedroht_a1673686. Hier muss endlich strategisch gedacht werden, denn … der Klimawandel wird uns nicht nur mehr Tornados, sondern auch weitere Schlagregen bescheren….

8. Januar 2022: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem Bloghaus

Was ist los mit Deutschland? Werden Freiheit und Demokratie weiterhin der Deutungshoheit von  Chaoten überlassen – oder findet sich endlich jemand, der richtig auf den Tisch haut? Bild: Menschen-in-Haunau.de

https://www.stoerfall-zukunft.de/weiter-aufweichen-oder-linien-ziehen-was-ist-los-mit-deutschland/

Es ist ein Skandal, dass die Impfpflichtgegner auch an diesem Samstag in Düsseldorf demonstrieren dürfen, obwohl die Stadt das verboten hatte. Das Verwaltungsgericht hatte dieses Verbot aus formalen Gründen aufgehoben, weil es der Stadt nach Auslaufen der „Bundesnotbremse“ nicht gestattet sei, versammlungsrechtliche Entscheidungen in Sachen Corona zu fällen https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-corona-demonstration-darf-samstag-durch-die-stadt-ziehen_aid-65119033. Angesichts der exponentiell steigenden Coronazahlen ist dieser Einspruch, der Inhalt und Substanz der Sache ausdrücklich ausschließt, eine Idiotie. Weiß doch inzwischen jeder denkende Mensch, dass die Proteste der Impfgegner – oft ohne Maske und Abstand – zu einem weiteren, noch stärkeren  Anstieg der Infektionen führen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Zusammenrottung von zehntausend Leuten in der Bevölkerung oft missverstanden wird. Denn bei den Demos geht es nur marginal um Proteste von Düsseldorfern. Vielmehr werden die netzaffinen Akteure über Busse und Bahnen aus ganz NRW – zuweilen auch aus ganz Deutschland – herangekarrt. Dass sie eine verschwindende Minderheit in unserem Lande repräsentieren wird auch deshalb, weil sich die Medien auflage- und einschaltquotengeil vor allem auf krawallige Szenerien stürzen, immer wieder verwischt.

Diese bewusst schiefe Darstellung der Gesamtsituation ist extrem gefährlich, weil sie den Zulauf bei Querdenkern sichtbar unterstützt. Das Mindeste, was die Politik jetzt leisten müsste, wäre eine Gesetzesänderung – die das Verbot von „gefährlichen“ Versammlungen auch dann ermöglicht, wenn die epidemische Notlage vor Ort nicht gilt – die Verhinderung einer solchen Zusammenrottung aber aus besagten Gründen dringend geboten wäre.

Bild: Menschen-in-Haunau.de

 

 

Niemand weiß, wieviele Varianten von Sars-Cov 2 wann, wo und in welcher Vielfalt/Struktur auftreten werden. Zahlreiche Wissenschaftler sequenzieren, was das Zeug hält. Andere proben die Anpassung bereits vorhandener Impfstoffe an die derzeit bedrohlichste Variante Omikron (wobei unklar ist, welche Kraft in die Massenproduktion der profitträchtigen, bereits entwickelten Impfstoffe und welche in die notwendige Forschung fließt – auch hier könnten GewinnInteressen gesellschaftliche Erfordernisse konterkarieren). Ob laufende Untersuchungen Sinn machen, ob die Ergebnisse nicht viel zu spät vorliegen und es nicht wichtiger wäre, multiple Lösungen zu entwickeln, weiß also niemand. Dabei könnte schon morgen eine sehr viel tödlichere VirusMutante auftauchen. In Frankreich wurde Anfang der Woche B.1.640.2 entdeckt. Wie immer, weiß man zunächst überhaupt nichts über Wesen und Eigenschaften – nur, dass dieser Typ über 23 Mutationen auf  dem SpikeProtein verfügt. Nachfolgende Quellen geben den derzeitigen Stand der Forschung wieder – so man denn meint, dass chinesische und kubanische Anstrengungen auf diesem Gebiet keiner Erwähnung bedürfen …                                 Bild: Pharmazeutische-Zeitung.de

https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/coronavirus/omikron-impfstoffe

https://www.spiegel.de/wissenschaft/b-1-640-2-das-ist-zur-neuen-corona-variante-bekannt-a-7900b729-5f43-4cbf-8cce-5a2ae7b1bad1

 

 

Wie dumm muss man sein, wenn man für ärztliches Personal und Pflegekräfte die Impfpflicht androht https://www.zusammengegencorona.de/impfen/gesundheits-und-pflegeberufe-impfen/was-das-gesundheitspersonal-ueber-die-corona-schutzimpfung-wissen-muss/, ohne beim monatlichen Gehalt 1.000 Euro zuzulegen. Immerhin dürften im Vorfeld der angedrohten Maßnahme weiteres „impfresistentes Personal“ die Flucht ergreifen. Das aber kommt einer Katastrophe gleich. Bereits jetzt existiert ein wachsender Exodus, der auf Überlastung und Burnout zurückzuführen ist. Da wäre es doppelt angesagt, geldmäßig zuzulegen. Zwar würden auch dann Impfgener abwandern, doch bereits abgewanderte Kräfte könnten „zurückgelockt“ werden. Vermutlich bedarf es hier zu Lande des kompletten Desasters, bevor das Geld in die richtigen Kanäle geleitet wird. Theoretisch könnte auch die Impfpflicht ein Abwandern des medizinischen Personals verhindern, weil das Ausweichen von Protestlern keinen Sinn machte. Ich vermute allerdings, dass die Impfpflicht nur unter größten Anstrengungen umsetzbar wäre – wenn sie denn überhaupt gerichtsfest wäre.                                                                                       Bild: Apotheken Umschau

Besucht/besuchen Sie Banksy! Er wird euch/Ihnen weiteren Schmerz zufügen …

https://mystery-banksy.com/

BestsellerAutor

Bernhard Schlink kritisiert die politische Kultur der Westdeutschen – nicht durchgängig, aber in einem wichtigen Teilbereich. M. E. völlig zu Recht …

https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2021/52178/bernhard-schlink-ueber-ost-und-west-und-voelkisches-denken

Ich werd euch schon die Flötentöne beibringen!

Am 10. Januar ist Tag der Blockflöte . Goertz hat dazu den gewohnt witzigen Kommentar geliefert https://rp-audio-artikel.blogs.julephosting.de/2693-new-episode. Leider ist er im Netz nur sichtbar, wenn man sich mit der RP gemein macht, sprich: die Anmeldeformalitäten bedient

https://de.wiktionary.org/wiki/jemandem_Fl%C3%B6tent%C3%B6ne_beibringen                                                                                                                           Foto: absolutweiß GmbH

Die für 2022 vorgesehene Erhöhung der HartzIV-Bezüge für alleinstehende Erwachsene von 446 auf 449 Euro, also um 0,7% mutet wie ein schlechter Witz an. Denn sie steht in krassem Widerspruch zur derzeitigen Preisentwicklung. Für 2022 wird eine Inflationsrate zwischen 3,1 und 3,5% vorausgesagt – wenn es denn wegen Corona nicht schlimmer kommt. Dumm für die vom Wohlstand Ausgeschlossenen. Sie müssen auch unter sozialdemokratischer Ägide weitere Einbußen hinnehmen …

https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-bundestag-erhoehung-der-regelsaetze-fuer-2022-ab

 

Wellermann

war gestern, was kommt morgen?  https://www.youtube.com/watch?v=qP-7GNoDJ5c

Ich halte es für prinzipiell falsch, eine Technologie anzuwenden, von der nicht nur Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen, sondern auch völlig unkalkulierbare Belastungen – die folgende Generationen betreffend https://www.dw.com/de/faktencheck-ist-atomenergie-klimafreundlich-was-kostet-strom-aus-kernkraft/a-59709250. Die Diskussion darüber hat endlos oft stattgefunden und ist auf Merkels „Befehl“ hin zu Ungunsten der Kernenergie beendet worden. Hier von einer fukushimabedingten PanikReaktion zu sprechen, ist heute wieder en vogue. M. E. völlig zu Unrecht. Man kann sicher darüber diskutieren, ob es angesichts des Braunkohleausstiegs sinnvoll gewesen wäre, die bestehenden deutschen AKWs einige Jahre länger zu betreiben als bisher vorgesehen. Doch zweifellos ist es ein Irrweg, Subventionen für die Entwicklung neuer Kraftwerkstypen auszureichen – wie das vor allem Frankreich fordert. Zumal Deutschland sehr bald beweisen wird, dass es ohne den „strahlenden Horror“ auch geht. Neue Kraftwerke, wie sie derzeit konzipiert werden, dürften alte Vorbehalte nur bedingt ausräumen, und zu spät kämen sie auch. Das sieht auch Mycle Schneider, Autor des World Nuclear Industry Status Reports (WNISR),  so: „Atomkraft ist etwa viermal so teuer wie Wind oder Solar und der Bau dauert fünfmal so lang. Wenn man alles einkalkuliert, liegt man bei 15 bis 20 Jahren Vorlaufzeit für ein neues AKW.“ Die Welt müsse die Treibhausgase binnen der nächsten zehn Jahre in den Griff bekommen. „Und in den nächsten zehn Jahren kann die Atomkraft keinen nennenswerten Beitrag leisten.“

Antony Froggatt, Forscher und Politikberater an der britischen Denkfabrik Chatham House, unterstützt diese Sichtweise. „Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel.“ Eine Kombination aus zu hohen Kosten, den Folgen für die Umwelt sowie mangelnder öffentlicher Unterstützung sprächen gegen die Kernenergie.

https://www.dw.com/de/faktencheck-ist-atomenergie-klimafreundlich-was-kostet-strom-aus-kernkraft/a-59709250

https://aktion.campact.de/klima/taxonomie/empfehlen#form

 

telegram – die Plattform für Morddrohungen. Scholz muss endlich Härte zeigen, wenn Proteste nichts fruchten …

https://www.tagesschau.de/investigativ/funk/todesdrohungen-telegram-101.html

https://taz.de/Deutsche-Politik-attackiert-Telegram/!5819085/

  Typisch deutsches Mittelmaß: Sucht man im Netz nach den besten Kabarettisten, findet man zwar Wilfried Schmickler, zehnmal öfter aber nur Commedy-Dumpfbacken https://www1.wdr.de/unterhaltung/kabarett-und-comedy/kuenstler/comedians-a-bis-z-100.html. Der TOP-Akteur Pelzig, alias Frank-Markus Barwasser, ist gar nicht erst aufgeführt …

https://www.youtube.com/watch?v=1BPGvb8GByE

https://www.youtube.com/watch?v=i1Y9P10OUKQ