Alle Beiträge von Ulrich Scharfenorth

Mein neues Buch: „Die Zukunft sieht anders aus“. Tatsächlich dürfte sich das, was uns bevorsteht, etwas anders gestalten..

           … und zwar nicht so,

 

wie es uns die gewollten oder gekauften Heilsbringer der Branche weismachen wollen. Schließlich hat sich kaum jemand von ihnen den künftig zu erwartenden Verhältnissen auf unserem Planeten komplex und allumfassend genähert. Diesen Futurologen war und ist es wichtig, nette, kickträchtige Hurra-Positionen aufzuschäumen – was bei der Auswahl einzelner attraktiver Themen  durchaus möglich und zulässig ist. Aber an dem, was insgesamt passiert, was also unter Berücksichtigung sowohl der gesellschaftlichen Verhältnisse wie auch der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Geschehnissen/Entwicklungen geschieht, in Größenordnungen vorbeigehen dürfte. Unsere Welt von morgen wird also nicht so aussehen wie sie Huxley, Schätzig, Horx, Harari, Vitello, Janszky oder ähnliche Protagonisten ausmach(t)en – sondern konfliktbedingt in einen Mix geraten. Einen Mix, der völlig neue Entwicklungen hervorbringen wird, heute Bekanntes sowohl beschleunigen als auch verzögern, im Extremfall auch auslöschen kann. Der Innovationen hervorbringt, die alles positiv stützen aber auch nirgendwo passen können, die jeder oder niemand gebrauchen kann – die aber gleichwie manchen Profit wert sein dürften. Anderseits wird es massiven Widerstand gegen die Vereinnahmung des Menschen, sprich: gegen den Diebstahl von Dingen, von Personen und personengebundenen Eigenschaften, gegen die Manipulierung des Sapiens durch künstliche Intelligenz u. ä. geben. Und genau das dürfte an den üblichen Positiv-Meldungen zerren. Unbändig zerren!

Die neue nachhaltige Welt, eine Welt ohne Kapitalismus und dessen Tentakel, bleibt in Frage gestellt. Weil die üblichen Verdächtigen nicht nur den Verbleib des WEITERSO  massiv befeuern, sondern auch das Grundsätzliche – nämlich ihre Macht – niemals kampflos aufgeben werden. Umso mehr gilt es zu beweisen, dass es ohne einen Paradigmentwechsel mit der Menschheit nicht weiter geht, dass der Mensch nur dann eine Zukunft hat, wenn er destruktives Wachstum und Krieg auf immer aus seinem Leben verbannt.

Ich habe dieses strittige Thema in meinem neuen Buch „Die Zukunft sieht anders aus“ erneut aufgegriffen und analysiert. Und dabei die Vorläufer-Texte aus „Störfall Zukunft“ und „Zukunft … oder keine“ so fortgeschrieben und aktualisiert, wie das die gegenwärtige Sachlage erfordert.

https://www.stoerfall-zukunft.de/wp-admin/post.php?post=152&action=edit

https://www.stoerfall-zukunft.de/wp-admin/post.php?post=1956&action=edit

Viel Freude am Lesen!

 

PS.  Das Buch kann ab 25. April unter der ISBN 978-3-9824506-8-1 bei jeder Buchhandlung, alternativ auch im ARACHNE-Verlag oder bei mir persönlich bestellt werden …  Preis: 10,50 €

https://www.arachne-verlag.de/

ulrich.scharfenorth@gmx.de

 

 

 

 

 

 

Am 17. März vor dreißig Jahren starb Walter Janka

  In seinem Buch

„Schwierigkeiten mit der Wahrheit“ hat Walter Janka scharfe Schlaglichter in Richtung DDR-Vergangenheit aufgemacht –  die jeden, der nostalgisch unterwegs ist, zutiefst erschüttern müssen. Als Chef des „Aufbau-Verlags“ hat Janka zu vielen Größen der Literatur, aber auch zu maßgeblichen Politikern der DDR Kontakt gehabt. Seine Abrechnung trifft alle, die ihn belogen, ausgenutzt, betrogen, im Stich gelassen und eingekerkert haben. Anna Seghers, Bertold Brecht und andere DDR-Literaten sehen da total alt aus. Und Thomas sowie Golo Mann entpuppen sich als üble Nutznießer. Die beigefügten Quellen geben das nur ansatzweise wieder. In Jankas Buch, das sich neben dem thematisch benachbarten Roman „Das Ohr des Malchus“ von Gustav Regler besonders erhellend ausnimmt, sind die angedeuteten Begebenheiten, aber auch andere, dem einfachen Bürger völlig unbekannte Sachverhalte minutiös seziert und umfassend aufbereitet.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/vor-100-jahren-geburtstag-von-walter-janka-er-hatte-den-mut-100.html

https://www.spiegel.de/politik/schwierigkeiten-mit-der-wahrheit-a-e6a9c7c6-0002-0001-0000-000013499360

https://www.deutschlandfunkkultur.de/vom-soldaten-zum-ethiker-der-gewaltlosigkeit-102.html

Ich spreche immer wieder Künstler, die KI arglos hinnehmen …

… dabei stellt die künstliche Intelligenz eine gewaltige Gefahr dar – für jede Art von Kunst. Angefangen von der Literatur, über die Musik bis hin zur Bildenden Kunst (siehe den beigefügten Text aus der „Wirtschaftswoche“ Nr. 3/2024).

Die Argumentation, dass sich KI immer nur der Daten aus Vergangenheit und Gegenwart bediene, aber nie zur Konkurrernz für völlig Neues werden könne, ist richtig. Aber zum einen werden sich viele Kunstliebhaber die Nachbildungen der Impressionisten oder der berühmten Expressionisten kaufen/an die Wand hängen. Und andererseits wird es fast unmöglich, etwas Neues zu schaffen, dem man die KI-Freiheit bescheinigen kann. Ob wir letztlich mit der Kombination aus künstlerischem Tun und KI zufrieden sein müssen, wird sich zeigen. Wahrscheinlich ist es schon …

Jetzt kriegt auch noch der Papst eins hinter die Ohren …

… obwohl er genau das Richtige fühlt und sagt  https://www.tagesschau.de/ausland/europa/papst-ukraine-krieg-100.html.

Einfach unverschämt, wie hier deutsche Politiker reinschlagen.  Dummköpfe, die nicht wahrhaben wollen, dass Russland in diesem Krieg nicht zu besiegen ist. Die nicht wahrhaben wollen, dass jetzt alle Kraft darauf verwendet werden muss, diesen unseeligen Konflikt zu beenden. Es wird diesen Raubfrieden leider geben müssen.

Wer glaubt, dass Europa angesichts des vermutlichen Wahlsiegers Trump soviel militärische Hilfe leisten kann, dass ukrainische Soldaten die besetzten Gebiete einschließlich der Krim zurückerobern können, ist ein Illusionist – schlimmer noch: ein Typ, der bewusst weiteres Blutvergießen hinnimmt. Allein die Tatsache, dass alle Waffen fünf bis zehn Herkünfte haben, also völlig unterschiedlich konstruiert und zu bedienen sind, müsste hellhörig machen. Aber nein, die Politiker lassen sich von ihren Emotionen hinreißen oder schlafen durch…

Liedermacher wie der unvergessene Franz Josef Degenhard, wie Konstantin Wecker oder Hannes Wader, Friedensbewegte wie Petra Kelly, Gerd Bastian und Millionen andere werden heute wenig oder garnicht gehört. Es herrscht eine Allianz aus naiver Freiheitsrethorik Rüstungsversessenheit und brutaler Meinungsmache. Ich kenne nur zwei Medien, die sich dem widersetzen: Die Berliner Zeitung und den „Freitag“…..

Hören wir Degenhardt:

Manchmal denke ich an Veronika Fischer

Am 28. Juli 2023 Veronika Fischer  72 Jahre alt geworden. Ich habe einige ihrer Lieder sehr gemocht. Sie hat 18 Jahre lang Musik gemacht und  1,5 Millionen Platten verkauft – vor allem in der DDR. Im Westen konnte sie nach ihrer Übersiedelung kaum mehr an die einstigen Erfolge  anknüpfen. Dennoch ist 2020 eine Musik-Box entstanden, die ihr gesamtes Schaffen spiegelt:

 

mein Faorit:

https://www.youtube.com/watch?v=B5fiGfJS0uI

Eine deutlich Mehrheit der Bürger lehnt die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern ab

Der ARD-DeutschlandTrend stützt die vernünftige Haltung des Kanzlers: Keine Tauris- Marschlugkörper für die Ukraine. 61%  der Bürger lehnen die Lieferung dieser gefährlichen Waffe ab. Nur 29% befürworten sie   https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend-3416.html und https://www.merkur.de/politik/lieferung-ukraine-soldaten-stationiert-krieg-frankreich-geheim-scholz-grossbritannien-taurus-zr-92861693.html. Klar, denn fast alle Militärexperten sehen keinen entscheidenden Einfluss auf das Krieggeschehen – wohl aber die Gefahr, dass die Ukraine in einem zweiten Schritt die Anwesenheit deutscher Experten und eine Ausweitung der Reichweite fordert. Beides könnte Deutschland (und schließlich auch die gesamte NATO)  in den Ukrainekrieg  hineinziehen. Die Gesamtlage ist ohnehin schon brandgefährlich – wie aus dem von Putin abgehörten Telefonat zwischen hohen Luftwaffenoffizieren hervorgeht. Wie es dort hieß, seien bereits englische Soldaten in der Ukraine, die ihre Flugkörper vor Ort programmierten. Unglaublich!

Diese Zündelei wird nicht nur von den üblichen Verdächtigen wie  Hofreiter, Strack-Zimmermann, Roth, Merz, Söder und Co. betrieben – sie wird vom CDUler Roderich Kiesewetter (das ist ein evangelischer Christ !) auf die Spitze getrieben. „Der Freitag“ hat gerade darüber berichtet, dass Kiesewetter auf mehreren Plattformen die Ausweitung des Krieges in Richtung Russland propagiert. Kiesewetter wörtlich: Der Krieg muss nach Russland getragen werden. Russische Militäreinrichtungen udn Hauptquartiere müssen zerstört werden. Wir müssen alles tun, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, nicht nur Ölraffenerien in Russland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandoposten, Gefechtsstände.“ https://www.freitag.de/autoren/wolfgangmichal/roderich-kiesewetter-ein-evangelischer-naturschuetzer-im-dritten-weltkrieg . Nicht zu glauben, dass dieser Mensch derartige Parolen öffentlich äußern darf. Ich bin sicher: Wären  die oben zitierten Polutiker nebst Kiesewetter an der Macht – der Dritte Weltkrieg wäre längst vom Zaun gebrochen….

Ukraine: Werden wir hier zu Lande gezielt desinformiert?

Hier bitte hineinklicken!

Quelle: Berliner Zeitung vom 26.2.24 – ein Paukenschlag, ODER?

Diskussion siehe unten!

Die Berliner Zeitung gehört neben der Wochenzeitung „Der Freitag“ zu den wenigen Publikationen, die sich um komplette Meinungsbilder zu politischen Ereignissen bemühen. Im Gegensatz zu den thematisch gleichgeschalteten Gazetten und Sendern, die uns ausschließlich Regierungsamtliches verklickern  und weiter zum Krieg antreiben, findet man in den o.a. Zeitungen Infos, die uns offenbar vorsätzlich vorenthalten werden – und das Meinungsbild in der Bevölkerung total verzerren. Einfach unglaublich, wie man in den Medien fast ausschließlich den Intensionen des britischen und US-amerikanischen Establishments folgt – und die Reaktionen der deutschen Regierung billigt. Nach dem Motto: Man müsse die Russen schwächen und dafür (leider)Zehntausende Kriegopfer in Kauf nehmen. Offenbar genügt es, das Ganze als Kampf für die Freiheit zu orchestrieren. Um den Spagat zwischen Blut und westlicher Komfortzone hinzubekommen.

Hajo Funke hat offenbar Licht in die Gesamtlage gebracht. Wird man ihm folgen?

29. Februar 2024: Ich habe zum Beitrag von Hajo Funke verschiedene Zuschriften erhalten, von denen ich euch drei nicht vorenthalten möchte. Zum einen geht es um eine Veröffentlichung von Sabine Fischer, die die oben geschilderten Sachverhalte anders beurteilt:

https://www.swp-berlin.org/publications/products/aktuell/2022A66_krieg_russland_ukraine_Web.pdf

Aus zwei weiteren Quellen gibt es vorwiegend Zustimmung zum Funke-Beitrag:
https://free21.org/author/leo-ensel/
und
https://www.infosperber.ch/medien/ueber-die-netzwelt/das-ignorierte-angebot-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021/

Ich selbst bleibe nach der Lektüre ziemlich ratlos zurück. In Kriegszeiten, so heißt es seit Jahrhunderten vielstimmig, sterbe die Wahrheit zuerst. Und so muss man wohl auch – was den Ukrainekonflikt angeht – kleine oder besser keine Brötchen backen. Kein Außenstehender ist in der Lage, die angeführten Quellen zu prüfen. Und man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Auslegungen interessengesteuert zustande kommen. Das Verheerenste aber ist, dass es keine starke Friedensbewegung gibt, die den Killern den Hahn zudreht. Dertzeit traue ich nur meinem Intimfeind Trump zu, den Ukrainekonflikt zu beenden. Das hört sich grotesk an, aber bitte …

Kosmos-Spiel im Mülleimer

Nicht zu fassen,

was sich derzeit in der SpieleWelt tut. Der Kosmos-Verlag schleudert Tausende von den Einweg-Spielen in die Landschaft und Firmen wie Amazon lassen die User quasi zeitgleich in ihren Chatrooms Kommentare abgeben und  feiern. Alle sind begeistert, weil z. B. EXIT ganze Familien in Schach hält.

Wir haben mehrere Spiele getestet und sind zu ernüchternden Ergebnissen gelangt: Obwohl sich die ganze, keineswegs unintelligente Familie, am EXIT-Spiel „Der verlorene Schatz“ beteiligte, konnte keines der über 10 Rätsel vollständig gelöst werden. Mit dem Ergebnis, dass alle nicht nur ratlos, sondern verdammt wütend waren. Ein Kind heulte gar.

Hat uns der Hersteller hier bewusst genarrt? Er gibt an, dass die Rätsel schon von 10-Jährigen in weniger als einer Stunde gelöst werden können und er hält uns natürlich an, das teure Spielematerial zu zerstören. Ist halt ein Einmal-Spiel – passt bestens in die Wegwerfgesellschaft, der wir sowieso alle huldigen.

Eines hat uns dann doch stutzig gemacht: Keine einzige renommierte Zeitung schreibt über den Spiele-Wahnsinn. Von Kritik deshalb auch keine Spur. Im Netz jedenfalls ist nix dergleichen zu finden. Man stützt den Boom indirekt. Ist ja Wachstum – und Wachstum wird gebraucht.

Auffallend auch, dass sich bei Amazon nur Begeisterte finden, die die Lösungen sämtlicher Spiele quasi im Minutentakt aufzublättern verstehen. Ich glaube dieser Zustimmungswoge an keiner Stelle. Hier wird fiese Werbung gemacht – für ein Produkt, dass sich teuer verkauft und dann doch unzählige Kunden enttäuscht. Ist schon seltsam, dass im Chat nicht eine einzige Stimme auftaucht, die sich negativ äußert. Ein ausreichender Grund zu glauben, dass hier massiv gelogen und betrogen wird.

Wenn Spiele- Lösungen nicht gefunden werden, ärgert man sich, glaubt sekundenlang extrem blöd zu sein und verflucht das Ganze. Spiele sollen erfreuen, und JA, sie sollen das Miteinander der Menschen befördern. Doch was hier geschieht, ist genau das Gegenteil. Die Leute werden an diese Art von verführerischer Hexerei gebunden (man schaue sich nur die Aufmachung der Spiele, die SpieleTitel und den ganzen damit zusammenhängenden Werbezirkus an!), verbringen ihre wertvolle Zeit mit nicht oder nur extrem schwer lösbaren Dingen, statt sie sinnvoll einzusetzen. Und ärgern sich dann noch, wenn sie nix herauskriegen. Extrem kontraproduktiv die Chose! Bei uns ist der über 10 Euro teure Spielekarton noch am selben Tag im Mülleimer gelandet.

Also Leute aufgepasst: Spielt Schach, Scrabble, Mühle, Dame, meinetwegen auch Monopoly, geht lieber zur Demo, lest Bücher, guckt euch einen guten Film an oder schaut in eine vernünftige Zeitung. Das hält den Geist fit. Und richtigen Spaß kann man außerdem haben …

Acht Bücher in 13 Jahren

In den zurückliegenden Jahren sind acht Bücher erschienen.

Belletristik/Erzählungen:

„DA  WAR  MEHR  ALS  BITTER FELD“, „Alter Mann, was tun“, „Aus der Reihe getanzt“

Zeitgeschichte und Zukunft:

„Störfall Zukunft“, „abgebloggt“, Zukunft … oder keine“, „Ein.Stein“, „ich habe euch gewarnt“

 

 

 

 

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