Alle Beiträge von Ulrich Scharfenorth

Schluss mit der Übertreibung – aber plötzlich!

Die Antirassismus-, Antisemitismus, Gender- und FeminismusExtremisten, die KulturgutHasser (soweit es um deutsches Kultur-Gut oder -Schlecht geht), die LinientreuSadisten, die VielfaltFehldeutFeteschisten, die AllesKritikaster, die SelbstNichtsbeweger, die Medienverkleisterer – sie alle gehen mir mittlerweile so auf den Sack, das der …. Na, ich weiß nicht.

Thierse als Sarrazin mit Bart, die Sahra Wagenknecht als von den Linken Entfremdete (die aber Gottseidank wieder in Düsseldorf kandidiert!) – es toben die dumpfen Stigmata, ausgebrütet von den abgewichsten Besserwissern, die jetzt Aufstände proben.

Ja, Freunde, es bleibt nicht beim Gendersternchen – ihr kriegt Knüppel, dass ihr Sterne seht! Heino liegt mit dem Düsseldorfer TonhallenIdioten im Clinch, weil auf seinem Veranstaltungsplakat der Untertitel „Ein deutscher Liederabend“ prangt. Als ob Heino an sich ein HeimatIdiot oder Nazi wäre, als ob er dazu aufriefe, beim Hitlergruß die braune Haselnuss zu kacken. Heino ist längst ein anderer … schon gemerkt? Man kann zwar formal einwenden, dass der Titel gramatikalisch nicht korrekt ist: Ein Liederabend kann, schön, lang, interessant, aber nicht deutsch sein. Heino, der zu besagter Veranstaltung mit klassischer Musik von berühmten deutschen Komponisten kommen möchte und gleichzeitig zu den wenigen gehört, die eigene Lieder noch auf deutsch singen,  deshalb in die Nähe des blanken Nationalismus, ja vielleicht sogar des Nationalsozialismus zu rücken, ist haarsträubend. Falsche Adjektive hingegen kommen im deutschen Sprachgebrauch tausendfach vor – und niemand regt sich darüber auf.

Und in Übersee: Man kotaut sich zugrunde, solange der Gormansche Hügel (The Hill We Climb) sich weiter aufhäuft. Alles nur, weil eine schwarze, nett aussehende literaturbedarfte Hutträgerin große (und zweifellos auch richtige  Worte) von sich gab. Nun JA: … von sich gab – im Rahmen einer verdammten Prozedur, die nur erträglich schien, weil sie Trump ausklickte, an sich aber den ganz ähnlichen, den ebenso verdammten FolgeKapitalismus umkränzte.  Huch, da haben sich bei Gorman schon vier Übersetzerinnen die Zähne ausgebissen, weil sie weiß waren (nicht die Zähne… die Leute!) und das Ursprüngliche nicht richtig interpretieren konnten https://www.stern.de/kultur/buecher/streit-um-amanda-gormans-gedicht–duerfen-weisse-keine-literatur-von-schwarzen-uebersetzen–30407696.html. Mag sein, mag sein! Übersetzen ist schwierig (nicht jeder hat die Gabe … es muss schon ein zweisprachig aufgewachsener Schriftsteller sein, der da tätig wird), und Empfinden ist es auch. Sicher – die instrumentalisierte Amanda Gorman wird die Befindlichkeiten der unterdrückten Brüder und Schwestern besser empfinden können als der Durchschnittsweiße. Schließlich aber gibt es nicht nur die prolligen alten Männer, sondern auch empfindsame, mit schwarzen Brüdern und Schwestern befreundete  „BioWeiße“, die gut fühlen und vielleicht sogar besser übersetzen können als ein schwarzer Bruder oder eine schwarze Schwester (das alles gilt auch umgekehrt!).

Der Hype um das angeblich Unanständige, um das, was ganz und gar nicht mehr zum Unanständigen sondern zum aufgesetzten Hype  gehört,  wird seit Monaten riesig aufgeblasen – zu einem Monster, das uns schrecken könnte. Alles wird zum Klirren gebracht und erzeugt bei denen, die normal und arglos – will sagen: engagiert mitmenschlich und aufgeweckt – durch die Welt marschieren, ganz allmählich Abscheu oder plötzlich … Wut. Denn wie bei den CoronaLeugnern terrorisiert mittlerweile eine Minderheit ganze Volksmassen. Aus dem verständlichen und dringend notwendigen Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus (so er denn richtig definiert ist), gegen Faschismus, Frauenfeindlichkeit, gegen sexuelle Übergriffe, Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Transsexuellen etc. und  und  und … ist ein bedrohlicher VeitsTanz geworden – den zu beenden jetzt dringend notwendig wird. Wir sind freie Bürger und hassen den Zeigefinger – den, der uns knechten soll, aber …

nicht wird!

9. April 2021: Hallo Freunde, hier wieder die neuesten Schlagzeilen aus dem BlogHaus

Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen   aus dem BLOGhaus. Bitte weiter verteilen!

Der in Bonn lebende kubanische Schriftsteller Evelio R. Mora  hat ein beeindruckendes Buch herausgebracht. Ich habe es mit großem Interesse gelesen und mich sowohl an der Story als auch an der schönen Sprache erfreut

https://www.amazon.de/Was-Fluss-mit-sich-nimmt/dp/B08M26TSB2/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Evelio+Mora&qid=1617719087&sr=8-1

Kaum jemand glaubt, dass der Begriff Fluss auch etwas Scheußliches implizieren kann …

Das ist der Tagaret  in Bolivien

Bitte nicht gleich wegklicken, weil es jetzt um Corona geht!

Auch wenn ihr müde seid – die Sache bleibt heiß

Jacob Augstein („der Freitag“) glaubt, dass das Virus in einer freiheitlichen Gesellschaft nie völlig besiegt werden kann, dass wir folglich mit ihm leben müssen  https://www.stoerfall-zukunft.de/sprechen-wir-es-doch-klar-aus-wer-in-freiheit-leben-will-muss-mehr-tod-akzeptieren/

 

Dass die Klinikärzte erst aufschreien müssen, ist ein Skandal. Als ob man die Öffnungen so fahren sollte, dass die Kliniken gerade noch Leute aufnehmen können. Dieses Urmissverständnis ist zum

Ko …. 

https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-kaum-noch-freie-intensivbetten-in-bonn-und-koeln-notruf_aid-57233019?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=topthemen

Dazu kommt, dass die Regierung auch ein zweites Mal die kräftige Finanzierung gegen Covid 19 & Co. verschläft. Diesmal geht es um die Medikamente. Die forschenden deutschen Firmen scheitern am Geldmangel …

https://www.stoerfall-zukunft.de/haben-die-das-wieder-nicht-auf-dem-schirm/

https://science.apa.at/power-search/16461010875831983886

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/corona-medikamente-politik-100.html

Nach wie vor weigern sich Unternehmen, in sensiblen, ansteckungsrelevanten Bereichen die Testpflicht einzuführen. Und Altmeier unterstützt sie dabei

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/corona-hotspot-arbeitsplatz-100.html

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/unternehmen-betriebe-corona-tests-freiwillig-pflicht-100.html

Gerade jetzt, da die Intensivstationen volllaufen, ist äußerste Vorsicht angesagt. Dr. Thomas Voshaar hat bereits mehrfach darauf verwiesen, dass die traditionell zur Beatmung angewandte Intubation das letzte Mittel der Wahl muss. Die von ihm favorisierte Gesichtsmaske hat bereits unzählige Leben gerettet. Intubierte sterben häufiger an den Folgen der Intubation als an Corona

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-gefaehrliche-intubation-koennten-mehr-covid–erkrankte-ueberleben-100.html

 

Professorin Gierhake zu Freiheitsrechten von Geimpften und nicht Geimpften und … wie das mit der Freiheit überhaupt läuft

https://video.mittelbayerische.de/region/regensburg/regensburger-jura-professorin-ueber-impfpflicht-23815-vid77111.html

Wer die ImpfHotline mit vier Telefonen anruft, ist eher dran !

https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-impfung-so-bekam-unser-autor-einen-impftermin-erfahrungsbericht_aid-57161543

Das Ratinger Tragödchen trotzt Corona und tritt gemeinsam mit dem Schauspieler Rolf Berg bei Youtube auf

https://www.youtube.com/watch?v=IRw6hj2Equ0

Hat er pubertiert, hat er masturbiert, ist er vom Pferd gefallen? Ganz klar wird das nicht. Wenngleich Lesber, mein Protagonist, im Wesentlichen bei Trost ist. Gewiss: Er teilt schon mal aus, lässt Zähne und verbeißt sich dennoch in allerlei Alpträume. Wo Corona die Leute flach legt, geht er in Deckung. Um gleich darauf wieder aufzutauchen. Altwerden hat stille und groteske Seiten – nicht immer pinibel, nicht immer freundlich. Zuweilen mieft es gelblich und altbacken in die Lichthöfe. Lesber weiß, dass  Trottel und Idioten derzeit den Ton angeben. Ein Umstand, der ohne Seuche kaum ruchbar geworden wäre. Wie auch immer: Lesber bleibt cool, seine Frau noch cooler. Beide wissen, dass sie noch ganz gut durchkommen werden, dass sie das Glück haben, nicht ewig zu leben.

Ulrich Scharfenorth: „Alter Mann, was tun?“ – ARACHNE Verlag, Bonn, 105 Seiten, ISBN 978-3a-932005-94-7,  9,50 €

https://www.stoerfall-zukunft.de/alter-mann-was-tun-19-versuche-zu-ueberwintern/

Mark Knopfler ist und bleibt das AusnahmeTalent   https://www.youtube.com/watch?v=wuo5lkhYLF4

 

Die Schweiz hat mit der TV-Serie „Frieden“ das bisher Beste in diesem Genre abgeliefert

https://www.youtube.com/watch?v=h845MG-jOTQ

Das, was sich die NRW-Regierung zum Schutz von Spielsüchtigen ausgedacht hat, ist lächerlich. Nach wie vor ist es wichtiger, an den Gewinnen der großen Casinabetreiber teilzuhaben https://www.wz.de/nrw/neuer-aerger-um-den-gluecksspielstaatsvertrag-in-nrw_aid-57108675

Christian Baron hat es begriffen: „In der Politik nützen die besten Inhalte nichts, wenn die Ansprache nicht stimmt“ und „Die Linke muss anderen Lebenswelten empathisch statt mit Hohn begegnen.“    https://digital.freitag.de/0521/worte-die-etwas-bedeuten/

Ihr könnt ja sagen, was ihr wollt. Für mich ist der Mix aus Rachmaninow und Fedorova unschlagbar

https://www.youtube.com/watch?v=rEGOihjqO9w&t=666s

Tim Ulrichs: „Beuys hatte von nichts eine Ahnung“

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/einzelausstellung-von-timm-ulrichs-bei-philara_aid-57123847

Sprechen wir es doch klar aus: Wer in Freiheit leben will, muss mehr Tod akzeptieren

Noch mehr wollen, alles wollen. Dinge zusammenbringen, die nicht zusammengehören. Freiheit ohne Tote und Tod den Diktatoren. Wir leben in einer neoliberalen Gesellschaft und die brachte in den zurückliegenden Jahrzehnten Menschen hervor, die alles, was es gibt, alles billig und alles schnell haben wollen. Wir leben in einer sogenannten freien Gesellschaft mit freiheitsliebenden Menschen – vor allem solchen, die auf eine gerechtere Welt aus sind, aber auch anderen, die sich alles kostenfrei herausnehmen wollen, die egoistisch und verwöhnt durch die Welt geistern. Sich dabei aber ganz und gar nicht für die übrige ärmere Welt interessieren.  Auch viele der Hiesigen sind nicht gerade wohlhabend und fallen doch völlig frei der Schere zwischen Arm und Reich zerschnitten zum Opfer.

Wir leben mit der Pandemie und dürfen davon ausgehen, dass sich die Probleme bis zur Totalimpfung  immens verschärfen. Gleichzeitig dürften Querdenker zu einer immer größeren Gefahr für uns alle werden. Die jüngsten Ereignisse in Stuttgart werfen einmal mehr ihre Schatten voraus https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/videos/querdenker-demonstration-stuttgart-corona-video-100.html.

Jacob Augstein hat wie immer an den Regierenden kein gutes Haar gelassen, hat sie beschimpft und der Unfähigkeit geziehen https://digital.freitag.de/1321/das-unerreichbare-ziel/. Was angesichts des heutigen Wissenstandes einfach ist und zutiefst populistisch in deutsche Herzen vordringt. Augstein schwimmt auf der Welle der Kritik, die ihn leicht trägt, aber auch abschwemmt. Mit der Feststellung, dass die Pandemie in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft nicht völlig ausgerottet werden kann, hat er vermutlich Recht. Das Bedürfnis der Menschen nach Mobilität, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, nach Transparenz und Aufklärung aber auch nach grenzenlosem Luxus sind nicht auszubremsen – auch nicht mit Gewalt. Folglich wird es immer Querulanten, Angesteckte und Tote geben.

Leider hat Augstein keine Idee, wie man das fröhlich Freie unter den bestehenden Herrschaftsverhältnissen schlüssig mit Verantwortung, Moral und Ethik zusammenbinden könnte – zumindest keine, die mich derzeit überzeugt. Und nun wieder Augstein mit der richtigen Feststellung: Nur in Diktaturen, die sich auf Inseln befinden, ist es möglich, das Virus total zu besiegen. China – so füge ich hinzu – mag durch seine Politik Hundertausende Leben gerettet haben, aber positiv ankommen könne das nur da, wo solche Leben als lebenswert empfunden werden.

Bei der Abwägung von Freiheit und Tod gegen Unfreiheit und Leben wird man niemals allen Menschen gerecht werden können. Zumal die jeweiligen Befindlichkeiten in den jeweiligen Systemen kaum gänzlich, allenfalls ansatzweise durchlebt/verglichen werden können.

Ich glaubte bislang, dass die Impfung gegen Covid und folgende PandemieAuslöser irgendwann zur Pflicht gemacht werden müsste – ähnlich wie die Impfung gegen Masern. Weil es sonst unmöglich wäre, diese Krankheiten einzudämmen.

Ein Nachbar vertrat gestern das ganze Gegenteil. Die Impfung dürfe niemals zur Pflicht gemacht werden, weil das freiheitliebenden Menschen nicht zugemutet werden könne.

Dann werden sehr viel mehr Menschen – eben viele von denen, die das Impfen heute, besser gesagt: demnächst verweigern – ins Gras beißen müssen, entgegnete ich.

Ja, sagte mein Nachbar, das ist der Preis der Freiheit. Ich möchte weiter im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung leben und nichts, aber auch gar nichts davon missen. Erwischt es mich irgendwann, dann ist es das .. und gut. China jedenfalls kann mit auf ewig gestohlen bleiben.

Wowwww, sagte ich verwundert und schlug mein Buch zu.

Haben die das wieder nicht auf dem Schirm?

Dass die Politik ihren Fehlern immer noch neue hinzufügen muss, dass sie quasi nicht lernfähig ist – auch, weil ihr das Wissen um die Wirkungsmechanismen von Pandemien fehlt, dass die Politik immer weniger auf Virologen, Epidemiologen, Klinikärzte und Betreiber von Intensivstationen hört und häufig durch gewissenlos agierende Medien und den Mob der Coronaleugner vom rechten Weg abgebracht wird, weckt in mir die Befürchtung, dass Corona auch in Deutschland noch viele Todesopfer fordern wird. Sie verordnen chaotisch und setzen nicht durch, was sie verordnen. Manchmal ist das im Nachhinein richtig. Soweit sind wir schon.

Ganz klar:Wir werden im Auf und Nieder von Lockdown und Öffnung bei extrem hohen Inzidenzen landen, denen Geimpfte größtenteils widerstehen, Ungeimpfte aber zunehmend zum Opfer fallen. Denn die Mutanten werden sich gnadenlos weiterverbreiten – bis hin zu den Impfgegnern und CoronaLeugnern, die es dann auch massenhaft erwischen wird.

Die letzten Dummheiten der Regierenden habe ich noch klar vor den Augen: Man öffnet die Schulen ohne im Besitz von Tests zu sein – obwohl es hieß, dass Kinder und Lehrer zweimal pro Woche getestet werden müssen. Jetzt, da die Tests weitgehend vorhanden sind, unterwirft man sich dem Veto von Eltern, die das Testen ihrer Kinder vor allem deshalb verbieten, weil es bei positivem Testergebnis ins heimatliche Nest zurückschlagen, sprich: die Quarantäne auslösen würde. Bis heute ist unklar, ob besser zu Hause, sprich: völlig unkontrolliert und unprofessionell oder aber in der Schule getestet werden sollte (wo positiv getestete Kinder vor Mitschülern stigmatisiert würden).

Auch bei den Modelprojekten in Tübingen oder im Saarland fischt man trotz gegenteiliger Behauptungen im Trüben. Auch wenn man vorhabe, alle Leute, die vor Ort schoppen oder herumkneipen wollten, zu Tests zu nötigen, dürfte es unmöglich sein, alle Leute, die Stadt oder Region wegen der großzügigen Öffnungen überschwemmen, ausfindig zu machen. Was schlicht und ergreifend dazu führt, dass die bislang niedrigen Inzidenzen in den Testgebieten ebenfalls ansteigen und nur etwas später das Niveau der übrigen Städte, Landkreise und Bundesländer erreichen. Der Öffnungseffekt bringt dann nur den marginalen Effekt, dass sich Menschen zwei Wochen lang freier bewegen konnten als die Landleute im übrigen Bundesgebiet. Na hurra! Bei Verzicht auf die Öffnung würde die Bedrohung vor Ort niedrig bleiben und positiv aufs Umfeld ausstrahlen. Aber das zählt offenbar nicht.

Seit Kurzem ist klar, dass sich die Beschaffung von Impfstoff auch deshalb so stark verzögerte, weil die EU und damit auch Deutschland zu wenig Geld in die Hand nahmen, um den Aufbau von Produktionsstätten zu fördern. Amis und Britten waren da erheblich weitsichtiger und spendabler – auch wenn wir ihnen zwischenzeitlich geringere Erfolge bei der Pandemiebekämpfung zuordneten. Für mich stellen sich jetzt zwei weitere Probleme, die wieder komplett verschlafen werden. Hat die Regierung, haben die 16 Ministerpräsodenten daran gedacht, den potentiellen Herstellern von Medikamenten ebenso viel (ja besser: sehr viel mehr) Geld in die Hand zu drücken – auf dass diese Forschung und Produktion von Heilmitteln quasi im Sturmlauf angehen können? Ich lese nichts darüber!!! Es gab mal eine Info über Formycon – dann  war Ruhe und der Aktienkurs der Firma wabert seitdem teils im Minus. Warum wohl?

Und zweitens: Hat der Staat die Entwicklung von neu angepassten, sprich: modifizierten Impfstoffen ausreichend gefördert und auch hier die notwendige Investitionen mit finanziert? Oder läuft es auch diesmal wie im KAP üblich: Man produziert das OriginalVakzin so lange, bis alle Kunden erbost aufschreien oder besser: bis alle Bosse der Impfhersteller Milliardäre sind. Ungeachtet der Tatsache, dass dieses Vakzin nicht mehr oder nicht mehr ausreichend  wirkt.

 

 

Wolfgang Thierse, Gesine Schwan – sie leben hoch!

Es ist mehr als empörend, wie derzeit mit so verdienstvollen Leuten wie Wolfgang Thierse und Gesine Schwan umgegangen wird. Der übersteigerte Kampf um Identitäten hat diejenigen, die um Minderheitenschutz bemüht haben, längst diskreditiert. Sie haben der Gesellschaft einen Bärendienst erwiesen und linkes Gedankengut weiter abgehängt.

Um die Diskussion noch einmal ins Blickfeld zu ziehen, rekapituliere ich kurz: Da gab es zunächst die Thierse-Interview mit der FAZ. Ich kommentierte es kurz  https://www.stoerfall-zukunft.de/bleibt-auf-dem-teppich-mit-eurem-identitaetsgetoese/

Dann folgten überaus hitzige Debatten:

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/esken-und-kuehnert-beschaemt-spd-debattiert-umgang-mit-queeren-menschen/26966828.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

https://www.tagesspiegel.de/politik/thierse-und-der-streit-ueber-identitaetspolitik-so-schafft-die-sozialdemokratie-sich-selbst-ab/26969166.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/klima-des-hasses-wolfgang-thierse-rechnet-mit-der-spd-ab/25297614.html

 

Man glaubt es nicht. Aber im SPIEGEL Nr. 10/21, S. 24 sortiert sich das Ganze zu einem SPD-internen GenerationenKonflikt:

Duell der Generationen

Ältere Genossinnen und Genossen wie Wolfgang Thierse setzen auf traditionelle Kernthemen der SPD, jüngere um Parteichefin Saskia Esken engagieren sich in sozialen Medien für Minderheiten wie die Queer-Community. Nun kracht es ordentlich.

 

Wolfgang Thierse hat dieser

Tage eine Mail bekommen.

»Tja, selbst schuld. Wer schwulenfeindliche,

reaktionäre, hinterwäldlerische,

faschistoide Dreckscheiße

von sich gibt, muss mit so einer Reaktion

rechnen. Treten Sie zu den Religions –

faschisten von der Union über und werden

Sie dort glücklich. Ein verärgerter schwuler

Genosse.«

Der Sozialdemokrat und ehemalige

Bundestagspräsident Thierse sitzt in seiner

Berliner Wohnung, als er die Mail am

Telefon vorliest. In seiner langen politischen

Karriere stand er immer auf der Seite

der Progressiven. Er war im Widerstand

gegen das DDR-Regime. Später kämpfte

er wie kaum ein Zweiter gegen die Gefahren

des Rechtsextremismus. In seiner SPD

zählte er zum linken Flügel. Nun gilt er

plötzlich als reaktionär, als alter weißer

Mann von gestern, der angeblich den Anschluss

an die Gegenwart verpasst hat.

Die »faschistoide Dreckscheiße«, die

Thierse von sich gegeben hat, war ein Gastbeitrag

für die »FAZ«. Sprachlich geschliffen

hatte er darin sein Unbehagen an Auswüchsen

der sogenannten Identitätspolitik

geäußert. Thierse beschrieb seine Sorge

um eine Gesellschaft, die in Partikular –

interessen zerfalle. Er erlebe neue Bilderstürme,

heute heißt so was Cancel Cul ture.

Zitat: »Linke Identitätspolitik ist in der

Gefahr, die notwendigen Durchsetzungsund

Verständigungsprozesse zu verkürzen

und zu verengen«. Thierse beklagte auch

etwas, das viele Sozialdemokraten seit Jahren

umtreibt: »Themen kultureller Zugehörigkeit

scheinen jedenfalls unsere westlichen

Gesellschaften mittlerweile mehr

zu erregen und zu spalten als verteilungspolitische

Gerechtigkeitsthemen.«

Man muss nicht jede Sorge aus Thierses

Essay teilen. Aber die Entrüstung, die seine

Beobachtungen zum Debattenklima

des Landes zur Folge hatten, erstaunte

dann doch – insbesondere der Hass vonseiten

jüngerer Netzaktivisten. Vielleicht

ist es gut, dass Thierse, 77, viele der Beschimpfungen

gar nicht mitbekam, weil

sie über Twitter und Co. liefen. »Ich schau

nicht ins Netz«, sagt er. »Ich bin da nicht

angeschlossen und muss das in meinem

Alter auch nicht mehr sein.« Das mag auch

zu Entfremdung führen.

 

Was Thierse jedoch erreichte, war die

Reaktion seiner Parteivorsitzenden Saskia

Esken, die sich der Queer-Community und

anderen Minderheiten eng verbunden

fühlt und viele Stunden am Tag auf Twitter

verbringt. Um ihre Solidarität zum Ausdruck

zu bringen, wollte Esken einzelne

LGBTQI-Vertreterinnen und Vertreter zu

einem Gespräch einladen. Die Worte, die

sie dann in der gemeinsamen Einladung

von ihr und Parteivize Kevin Kühnert

wählte, hatten es in sich: Man sei »beschämt

« über die »Aussagen einzelner Vertreter*

innen der SPD«, die ein »rückwärtsgewandtes

Bild der SPD« zeichneten, hieß

es darin. Dass Kühnert Eskens Textentwurf

noch entschärft und anonymisiert

hatte, machte es kaum besser. Es war trotzdem

zu erkennen, wer mit »SPD-Vertreter*

innen« gemeint war.

Thierse reagierte umgehend. In einem

Brief an Esken bat er darum, ihm öffentlich

mitzuteilen, ob sein »Bleiben in der

gemeinsamen Partei weiterhin wünschenswert

oder eher schädlich« sei. Er habe

»Zweifel, wenn sich zwei Mitglieder der

Parteiführung von mir distanzieren«.

Damit eskalierte die Lage. Esken, die

sich bis dahin geweigert hatte, persön –

lichen Kontakt zu Thierse aufzunehmen,

ersuchte plötzlich um ein Telefonat. Generalsekretär

Lars Klingbeil und Ex-Parteichef

Martin Schulz wurden ins Krisenmanagement

eingebunden und redeten

auf Thierse ein, das Gesprächsangebot

doch bitte anzunehmen. Am Mittwochnachmittag

telefonierten Esken und Thierse

tatsächlich miteinander. Doch danach

hatte zumindest Thierse nicht den Eindruck,

dass die Angelegenheit geklärt sei.

In der kommenden Woche soll es ein weiteres

Gespräch geben, diesmal auch mit

Kühnert.

Handelt es sich hier um den Streit dreier

Sturköpfe, die sich schon seit Jahren in

chronischer Abneigung verbunden sind?

Oder offenbart sich vielmehr ein Kulturkampf

zwischen Vertretern der jüngeren

und der älteren Generation? Zwischen

einer vermeintlichen Ignoranz gegenüber

dem Schicksal von Minderheiten und einer

ausgeprägten Sensibilität für deren Lebenslage?

Für Letzteres spricht auch das Beispiel

von Gesine Schwan, der Vorsitzenden der

SPD-Grundwertekommission und früheren

Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin.

Auch sie war mit den Be –

griffen »beschämend« und »rückwärts –

gewandt« gemeint. Schwan, 77, hatte nicht

nur Thierse in einem Gastbeitrag für die

»Süddeutsche Zeitung« verteidigt. Zuvor

hatte sie mit einer von ihr moderierten

Onlinediskussion der Grundwertekom –

mission den Unmut vieler Schwuler, Lesben

und nicht binärer Menschen auf sich

gezogen.

Acht Bücher in 13 Jahren

In den zurückliegenden Jahren sind acht Bücher erschienen.

Belletristik/Erzählungen:

„DA  WAR  MEHR  ALS  BITTER FELD“, „Alter Mann, was tun“, „Aus der Reihe getanzt“

Zeitgeschichte und Zukunft:

„Störfall Zukunft“, „abgebloggt“, Zukunft … oder keine“, „Ein.Stein“, „ich habe euch gewarnt“

 

 

 

 

Für Details zu den Büchern bitte auf der Startseite unter SUCHE den Buchtitel eingeben

   

AstraZeneca: So ein Chaos hätte ich in Deutschland nicht erwartet

AstraZeneca – die Firma, der Impfstoff was auch immer – diese Fläschchen der britisch-schwedischen Firma haben inzwischen traurige Berühmtheit erlangt. Ob berechtigt oder nicht, sei vorerst dahingestellt. Was wir wissen, ist, dass wir wenig wissen oder aber Wissen aufgedrängt bekommen, dass die Verwendung des Impfstoffes beschleunigen soll. Weil Impfdosenirgendwo unbenötigt zu Tausenden in den Impfzentren lagern und ihre Umverwendung nur schwerlich in Gang kommt. Tatsächlich hat Deutschland bei den Bestellungen schwerpunktmäßig auf Astraceneca und  AZD 1222 gesetzt und anderen Herstellern weniger zugetraut. Pech für die Besteller, die jüngst erfahren mussten, dass in die Studien 1-3 kaum ältere Menschen einbezogen waren. Sodass es zunächst hieß, dass nur Leute unter 65 Jahren für die Impfung in Frage kommen. Klar, dass solche Aussparung Bedenken schürte, zumal auch die Wirksamkeit weit unter der konkurrierender Wirkstoffe lag. Klar, dass so eine Situation dazu führte, dass Menschen lieber warten als sich dem offenbar schlechteren Vektorimpfstoff hingeben wollten. Nun ist offenbar bewiesen, dass der Impfstoff von Astrazeneca gegen schwere Covid-verläufe ebenso schützt wie Präparate von BioNTech/Pfizer, Johnson&Johnson, Moderna, Sputnik V und dergleichen. Wären da nicht plötzlich weiterere üble Nebengeschmäcke. Die britisch-schwedische Firma lieferte zu wenig und zu spät und nun auch noch ein Zeug, das starke Nebenwirkungen, ja sogar Blutgerinsel/Thrombosen, verursachen kann. Die Dänen und Norweger haben das Impfen inzwischen gestoppt, die Südafrikaner schon lange.

Da stößt es doppelt brutal auf, wenn die Impfkommission mitteilt, dass AstraZeneca auch älteren Menschen problemlos verabreicht werden könne. Nacheilende Studien hätten ergeben, dass eine solche Ausweitung der Anwendung nachgerade zu empfehlen sei. Das stinkt natürlich nach Lüge und Betrug, nach „das Zeug, das überall herumliegt muss endlich weg“, nach „man habe es schließlich teuer bezahlt. Und es helfe ja.“

Dass eine Europäische Arzneimittelagentur (EMA), die den russischen Impfstoff Sputnik V seit Wochen blockiert, hier vorschnell jede Dilatation absegnet, mag Otto N. nur verwundern. Mich aber regt das mächtig auf. Wie schließlich sollte es möglich sein, dass die Forschungsergebnisse für ältere Menschen innerhalb von zwei Wochen nachholt werden können, während man für die ursprüngliche Prozedur bis zur Freigabe (Phase 1 bis 3) ein halbes Jahr und mehr benötigte?

Hinzukommen zwischenstaatliche Unklarheiten und Geheimnistuereien, auf die man sich ebenso einen Reim machen könnte. Ich z.B. bin der festen Auffassung, dass es zwischen AstraZeneca und dem britischen Staat eine Geheimvereinbarung gibt, die zwei Dinge beinhaltet: 1) die vorrangige Belieferung Großbritanniens – unabhängig von jeglicher BestellReihenfolge und Qualität und 2) eine InfoSperre, was die zu erwartenden Nebenwirkungen angeht. Schließlich hört man aus Großbritannien nur, dass ausreichend Impfstoff vorhanden ist und superschnell verimpft wird. Von Nebenwirkungen ist nicht die Rede. Im meiner näheren Umgebung aber liegen Leute ein bis drei Tage im Bett, um die Folgen dieser einzigen problematischen Stecherei auszukurieren. Man darf wohl annehmen, dass Engländer genetisch ähnlich ticken wie Norweger, Dänen und Deutsche und deshalb an den Nebenwirkungen von AZD 1222 ebenso zu knacken haben wie Erstgenannte. Nur hört man nichts. Vermutlich weil ein selbstverordneter Patriotismus den Medien wie den Menschen ein lächerliches Schweigen auferlegt.

 

Nachtrag vom 6.4.: Anfang April dann die nochmalige Korrektur – Astrazeneca soll nicht an Frauen vor der Menopause , dafür aber an Ältere zwischen 60 und 69 Jahre verimpft werden. Chaotischer geht’s nicht.

Soeben will ich mich als 79jähriger für einen  Impftermin anmelden. Da heißt es im AnmeldeFormular, dass ich im Impfzentrum Erkrath Astrazeneca bekäme. Obwohl ich an Hand von drei Zeitungen darauf hinweisen kann, dass 79jährige ab 6. April mit BioNTech geimpft werden. Das ImpfChaos geht also weiter und ich darf weiter warten.

AstraZeneca – ein einziger Skandal

AstraZeneca – die Firma, der Impfstoff was auch immer – diese Fläschchen der britisch-schwedischen Firma haben inzwischen traurige Berühmtheit erlangt. Ob berechtigt oder nicht, sei vorerst dahingestellt.

Was wir wissen, ist, dass wir wenig wissen oder aber Wissen aufgedrängt bekommen, dass die Verwendung des Impfstoffes beschleunigen soll. Weil Impfdosen irgendwo unbenötigt zu Tausenden in den Impfzentren lagern und ihre Umverwendung nur schwerlich in Gang kommt. Tatsächlich hat Deutschland bei den Bestellungen schwerpunktmäßig auf Astraceneca und  AZD 1222 gesetzt und anderen Herstellern weniger zugetraut. Pech für die Besteller, die jüngst erfahren mussten, dass in die Studien 1-3 kaum ältere Menschen einbezogen waren. Sodass es zunächst hieß, dass nur Leute unter 65 Jahren für die Impfung in Frage kommen. Klar, dass solche Aussparung Bedenken schürte, zumal auch die Wirksamkeit weit unter der konkurrierender Wirkstoffe lag. Auch klar, dass so eine Situation dazu führte, dass Menschen lieber warten als sich dem offenbar schlechteren Vektorimpfstoff hingeben wollten.

Nun ist offenbar bewiesen, dass der Impfstoff von Astrazeneca gegen schwere Covid-Verläufe ebenso schützt wie Präparate von BioNTech/Pfizer, Johnson&Johnson, Moderna, Sputnik V und dergleichen. Wären da nicht plötzlich weiterere üble Nebengeschmäcke. Die britisch-schwedische Firma lieferte zu wenig und zu spät und nun auch noch ein Zeug, das starke Nebenwirkungen, ja sogar Blutgerinsel/Thrombosen, verursachen kann. Die Dänen und Norweger haben das Impfen inzwischen gestoppt, die Südafrikaner schon lange.

Da stößt es doppelt brutal auf, wenn die Impfkommission und Minister Spahn mitteilen, dass AstraZeneca auch älteren Menschen problemlos verabreicht werden könne. Nacheilende Studien hätten ergeben, dass eine solche Ausweitung der Anwendung nachgerade zu empfehlen sei. Das stinkt natürlich nach Lüge und Betrug, nach „das Zeug, das überall herumliegt, muss endlich weg“, nach „man habe es schließlich teuer bezahlt. Und es helfe ja.“

Dass eine Europäische Arzneimittelagentur (EMA), die den russischen Impfstoff Sputnik V seit Wochen blockiert, hier vorschnell jede Dilatation absegnet, mag Otto N. nur verwundern. Mich aber regt das mächtig auf. Wie schließlich sollte es möglich sein, dass die Forschungsergebnisse für ältere Menschen innerhalb von zwei Wochen nachholt werden können, während man für die ursprüngliche Prozedur bis zur Freigabe (Studien 1-3) ein halbes Jahr und mehr benötigte?

Hinzukommen zwischenstaatliche Unklarheiten und Geheimnistuereien, auf die man sich ebenso einen Reim machen könnte. Ich z.B. bin der festen Auffassung, dass es zwischen AstraZeneca und dem britischen Staat eine Geheimvereinbarung gibt, die zwei Dinge beinhaltet: 1) die vorrangige Belieferung Großbritanniens – unabhängig von jeglicher BestellReihenfolge und Qualität und 2) eine InfoSperre, was die zu erwartenden Nebenwirkungen angeht. Schließlich hört man aus Großbritannien nur, dass ausreichend Impfstoff vorhanden ist und superschnell verimpft wird. Von Nebenwirkungen ist nicht die Rede. Im meiner näheren Umgebung aber liegen Leute ein bis drei Tage im Bett, um die Folgen dieser einzigen problematischen Stecherei auszukurieren. Man darf wohl annehmen, dass Engländer genetisch ähnlich ticken wie Norweger, Dänen und Deutsche und deshalb an den Nebenwirkungen von AZD 1222 ebenso zu knacken haben wie Erstgenannte. Nur hört man nichts. Vermutlich weil ein selbstverordneter Patriotismus den Medien wie den Menschen ein lächerliches Schweigen auferlegt.

Bin diesmal des Lobes voll

Es ist wie zwischen Sauna und Eistümpel: mal gefällt mir der „Freitag“, mal möchte ich ihn am liebsten in die Tonne hauen. Für die  Ausgaben 7 und 8/21 gilt das nicht. Die waren ausgewogen, exzellent gestaltet und von hoher AussageKraft. Nicht, dass ich dort genau das erwartet habe, was ich selbst denke und empfinde. Nein: die Beiträge gingen weiter, waren umfassender und ließen offen. Nur an einer Stelle bin ich hängen geblieben: Irgendeine linke FeminismusVerrückte hat der bereits irrsinnig vergenderten Sprache ein weiteres Ungetüm aufgesetzt. Sie spricht von ArbeiterInnenklasse. Worauf mir nichts anderes als die Gegnerschaft einfällt: ArbeiterAußenklasseR oder doch eher Holzklasse?