Meine Lesungen/Film-Abende 2018/2019/2020/2021

Präsentiert werden/wurden Texte aus den 2017 bis 2021 erschienenen Büchern sowie zwei 2019 entstandene Dokumentarfilme

die Bücher:

„DA WAR MEHR ALS BITTER FELD“ http://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Bitter+feld

 

“Zukunft … oder keine“ http://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Zukunft)

 

„Ein.Stein“  https://www.stoerfall-zukunft.de/ein-stein-kommt-selten-allein/

 

„Alter Mann, was tun“ https://www.stoerfall-zukunft.de/alter-mann-was-tun-19-versuche-zu-ueberwintern/

 

die Filme:

 

Kuba- fast die gesamte Wahrheit

Paris Belle Epoque – eine Spurensuche

 

Termine 2021

16. Juli, 19 Uhr im „Kultureck OTTO  ZWO“, Düsseldorf

Kuba – fast die gesamte Wahrheit (Dokumentarfilm)

Der Abend gehört Cuba, den Freunden von der Insel, die an diesem Nachmittag um ein authentisches Ambiente bemüht sind. Eingebettet darin der Versuch, die rote Insel im blauen Meer jenseits extremer Deutungen zu finden, zu beschreiben und zu lieben. Der Autor des beiliegenden Films greift mitten ins Leben und schildert tabulos, was ihm auffällt, missfällt und Respekt abfordert.

 

11. September, 19 Uhr im „Kultureck OTTO  ZWO“, Düsseldorf

Paris BelleEpoche – eine Spurensuche (DokumentarFilm)

Jetzt, da der Hype für die goldenen Zwanziger aufgeht, bietet sich ein Blick auf Paris geradezu an. Doch bereits das Fin de Siècle und die Belle Epoque ließen Kreativität, Leichtigkeit und Trubel hochkochen – ganz so, als hätten sie dem ersten Weltkrieg auch von der gegenüber liegenden, der vorlaufenden Zeit zujubeln wollen. Beidseitig und während der Katastrophe schufen Schriftsteller, Bildende Künstler und Komponisten Unglaubliches. Sie schrieben, malten, deklamierten und jubilierten, stritten, verzweifelten und prügelten sich. Wobei Vorurteile und nationalistisches Gebaren immer auch üble Blüten trieben.

Der vorliegende Dokumentarfilm führt direkt in diese Zeit und an diese Tatorte, unmittelbar hinein in ein Ambiente, das bis heute fesselt.

 

28. September, 19:30 Uhr in der StadtteilBibliothek Düsseldorf-Gerresheim

„Alter Mann, was tun? – 19 Versuche zu überwintern“  Lesung aus dem 2021 erschienenen gleichnamigen Buch

… Was ich Euch/Ihnen anbieten will, ist ein Buch, das von Stil und Botschaft her selten auf den Tisch kommt. Ich habe mich auf eher ungewöhnliche Weise mit dem Altern befasst und dabei alles, was zum Thema gehört, tabulos aufgeblättert. Nein, das ist keine bösartige Nabelschau! Wohl aber eine satirisch-kritische Analyse dessen, was wir alle erleben. Freilich aus Blickwinkeln und Perspektiven, die unüblich sind. Denn Altern bedeutet 2020/2021 nicht einfach … alt werden. Es ist ein Vorgang in einer verkehrten Welt, in der sich Menschen alt wünschen und Alte ihre jüngeren Kinder überleben. In der die Kontroverse zwischen Jung und Alt, zwischen Leuten, die dem RKI, der STIKO und Christian Drosten auf der einen und Coronaleugnern, Querdenkern und Impfgegnern auf der anderen Seite befremdliche Formen annimmt und … all das zu einem Mix aufkocht, aus dem jeder fliehen möchte … aber

nicht kann.

 

10. November, 18 Uhr, im ev. Gemeindezentrum Düsseldorf-Knittkuhl, am Mergelsberg 3, 40629 Düsseldorf

U. a. Texte aus „Alter Mann, was tun? – 19 Versuche zu überwintern“

 

Termine 2020

15. März 2020, 17:00 Uhr in der KULTURkneipe im LUX

PARIS Belle Epoque – eine Spurensuche

weitere Veranstaltungen sind wegen der CORONA-Krise nicht vorgesehen

 

Termine 2019

„Licht und Schatten“ – Sommermatinee im Arkadenhof

1. September 2019, 11 Uhr 30

Ulrich Scharfenorth liest aus

 

„Zukunft … oder keine“ und aus „DA  WAR  MEHR  ALS  BITTER FELD“

Obertor 3, 40878 Ratingen

 

Cuba – die ganze Wahrheit 

CubaAbend mit Dokumentarfilm

  1. September um 17:00

von Ulrich Scharfenorth, Carlos Serrano und Amparo Cesar

Der Nachmittag gehört Cuba, den Freunden von der Insel, die an diesem Nachmittag um ein authentisches Ambiente bemüht sind. Eingebettet darin der Versuch, die rote Insel im blauen Meer jenseits extremer Deutungen zu finden, zu beschreiben und zu lieben. Der Autor des beiliegenden Films greift mitten ins Leben und schildert tabulos, was ihm auffällt, missfällt und Respekt abfordert.

KULTURkneipe im LUX
Turmstr. 5 – 40878 Ratingen

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

20. Oktober 2019 um 15 Uhr

von Ulrich Scharfenorth
Der Autor seilt sich weit ab – bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen.

Friedrich-Wolf-Gedenkstätte

Alter Kiefernweg 5 – 16515 Oranienburg/OT Lehnitz

 

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

  1. November um 19 Uhr

von Ulrich Scharfenorth
Der Autor seilt sich weit ab – bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen. Musikalisch begleitet wird das Ganze durch Stephan Wipf (Piano).

Angermunder Kulturkreis e. V.

Graf-Engelbert-Str. 9 – 40489 Düsseldorf

 

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

20. November um 19:30 Uhr

von Ulrich Scharfenorth
Der Autor seilt sich weit ab – bis in die  80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen.

In Kontrast zu diesem eher ernsten Programmabschnitt  stehen einige Kurztexte, die auf humoristische Weise eine Art Gleichgewicht herstellen. Musikalisch begleitet wird das Ganze durch Samir Kandil (Piano).

Salon Goethe

Goethestraße  62 – 47799 Krefeld

 

2 Tage im November 

Präsentation zu 30 Jahre Mauerfall

  1. November um 19  Uhr

von Ulrich Scharfenorth

Der Autor seilt sich weit ab – bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhundert und er landet unmittelbar zur Wende an der Grenze zwischen Ost- und WestBerlin. Er geht den vielfältigen Stimmungen der auch für ihn bedeutsamen Zeit nach und vermittelt, wie der Umbruch die Lebenssituation vor allem der Ostdeutschen verändert. Für sie bleibt das Tanzen und das  Hacken der Spechte an der Mauer eine Episode. Etwas, das heftig nachwirkt und bis heute beides zulässt: die langsam erblühenden Landschaften und Menschen, die eben das in Frage stellen. Musikalisch begleitet wird das Ganze durch Samir Kandil (Piano).

Gemeindesaal der Bartholomäus Kirche

Eggerscheidter Str 44b – 40883 Hösel

 

PostSkriptum

15. Dezember 2019, 17 Uhr

Ulrich Scharfenorth liest – gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Literaturkreises ERA –    Gedichte, u.a. „Geschenke“  https://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Geschenke

Jugend- und Kulturzentrum LUX

Turmstraße 5 – 40878 Ratingen

 

Termine 2018

27.2., 19:30 Uhr             Stadtbücherei Erkrath-Hochdahl (3. Präsentation von „DA WAR MEHR ALS BITTER FELD“)

10.3 , 16 Uhr                   „Solleillade“ Goltsteinstraße 51A, 50968 Köln

18.4. , 14:30 Uhr             Diakonie Zentrum Plus, Grafenberger Allee 186, 40237 Düsseldorf

20.4. , 19:00 Uhr           Galerie Roland Brozio, Berheimer Str. 15, 41515 Grevenbroich

22.4. , 15:00 Uhr               Café Modigliani, Wissmannstraße 6, 40219 Düsseldorf

(gemeinsam mit Barbara Ming)

11.5. , 19:30 Uhr               LiteraturSalon Gabriel, Kronenstraße 26; 40217 Düsseldorf

17.5. , 15:00 Uhr               Diakonie Zentrum Plus Angermund, Graf-Engelbert-Straße 47, 40489                                           Düsseldorf

19.6. , 19:30 Uhr               Stadtbücherei Gerresheim, Heyestraße 4, 40625 Düsseldorf

21.10., 17 Uhr Café shu shu, Liliencronstr. 1, Düsseldorf-Rath

2. 12. , 17 Uhr,  Ratinger KULTURkneipe im LUX, 40878 Ratingen (im Rahmen von „KLARTEXT“)

 

 

 

20 Blaue Salons

 

 

 

 

 

Barbara Ming moderiert …

Reminiszenzen: Zwischen 2001 und 2021 – also im Laufe von 20 Jahren – gingen in der Ratinger Dr.-Kessel-Straße 20 „Blaue Salon“ über die Bühne. Ziel der Veranstaltungen war die Präsentation von Kunst und Literatur – insbesondere die Förderung von jungen Talenten. Die auftretenden Künstler, Veranstalter und Kunstförderer kamen aus unterschiedlichen Bereichen – unter ihnen Nora Gommringer, Julia Trompeter, Dieter Sdun, Julia Hagemann, Axel Hippe, Kajo Scholz, Bernd Wiesemann, Christoph Wanner-Krause, Bernd Schultz, Karin Velinova, Ralf Blaha, Oliver Führmann, Jürgen Preuß, Karl-Heinz Brokerhoff, Norbert Bauer, Erwin Wuillemet, Klaus Eimer, Tobias Dietrich und … viele andere.

27. Oktober 2021: Hallo Freunde, hier wieder die aktuellen Schlagzeilen aus dem BLOGhaus

Ich weiß nicht, wie viele Jugendliche überhaupt befragt wurden. Mir ist dieser „denglische Schämer“ bisher nicht begegnet. Die RP hält dagegen: „Cringe“ ist das Jugendwort des Jahres 2021. Es heißt wörtlich übersetzt so viel wie „Zusammenzucken“ oder „Erschaudern“. Die Bedeutung des Wortes geht aber über den reinen Wortsinn hinaus. Eigentlich steht es in der Jugendsprache für so ziemlich alles, was irgendwie zum Fremdschämen, unangenehm oder peinlich ist. Die Wahl in diesem Jahr war insofern besonders, als dass es das erste Mal war, dass die Abstimmung über die Jugendwörter komplett in den Händen derer lag, die sie auch verwenden.

Der Literaturkreis ERA, der über dreißig Jahre lang selbst geschriebene Texte generierte, Lesungen organisierte und Bühnenstücke zur Aufführung brachte und bis zu 30 Mitgliedern Standort und Podium für schreiberische Kreativität und Vortragskunst bot, hat seine Tätigkeit im August 2021 eingestellt …  https://www.stoerfall-zukunft.de/alles-hat-seine-zeit-aus-fuer-den-literaturkreis-era/

 

 

 

In der Redaktion des Freitag hat man begriffen, dass sich jeder von uns mit dem Corona-Zahlenwerk befassen muss. 18 Monate zu spät —            https://digital.freitag.de/4221/macht-statistik-zum-pflichtfach/

Vorhang auf für Uwe Schaale und das „Kultureck OTTO  ZWO“ in Düsseldorf! Schaale, der Veranstalter,      ist auch Bildender Künstler. Was er derzeit anbietet, sind einfallsreiche und skurrile Objekte, die vor allem auf Knochenfunde zurückgehen. Einfach mal reinschauen – ins OTTO  ZWO“ und in die kleine Galerie                   https://www.stoerfall-zukunft.de/uwe-schaale-mit-sehr-speziellen-kunstobjekten/

Die größte Demokratie der Welt! Dass ich nicht lache!     https://digital.freitag.de/4221/vergiftetes-geschenk/

Wer glaubt, dass das 1,5-Grad-Ziel ohne Einschnitte im Lebensstandard der Menschen zu erreichen ist, ist ein Narr. Besser gesagt: ein Dummkopf oder ein von Markt- und Wasserstoff-Phantastereien infiltrierter FDPler …

Fest steht, dass die AmpelKoalition etwas progressiver ausfallen könnte als Jamaika – dass sie aber in Sachen Klima nie das Tempo aufmachen wird, das jetzt angesagt ist … Zwei aktuelle Beiträge aus dem Fernsehen und ein Zeitungsbericht beschreiben, welchem Stress unser Planet derzeit ausgesetzt und wie es um das enge Zeitfenster Zukunft bestellt ist.

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/klima-outsourcen

https://www.arte.tv/de/videos/073938-000-A/die-erdzerstoerer/

https://www.youtube.com/watch?v=7HImU6Uevm0

https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/das-watt-ist-bald-weg

Und so sieht es die Sammlungsbewegung „Aufstehen“:  https://www.stoerfall-zukunft.de/die-sammlungsbewegung-aufstehen-sieht-die-ampel-kritisch/

Zwei Regierungen und Hunderte von Abgeordneten haben den beschämenden Feldzug sanktioniert. Wer glaubt, dass es zu einer ernsthaften Aufarbeitung kommt, dürfte sich schnell getäuscht sehen. Denn die Lügen gehen weiter …                                                   Bild: Tagesspiegel

https://www.stoerfall-zukunft.de/verhoehnt/

Einfach umwerfend: Ana Moura  https://www.youtube.com/watch?v=Pey1B0DPZj0&list=RDPey1B0DPZj0&start_radio=1

 

 

Falsch angefasst verschärft die Digitalisierung die Spaltung der Gesellschaft. Sie kostet immense Energie, die im Rahmen der Energiewende kaum zur Verfügung steht. Sie fördert die Abhängigkeit von Energienetzen, die Ziele von Terroristen werden können. Ein heute vorstellbarer BlackOut würde zum Super-BlackOut ….

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/weltrisikobericht-warnt-vor-digitaler-ungleichheit-spaltet-die-digitalisierung-die-gesellschaft/26831200.html

https://www.spektrum.de/magazin/die-energiekosten-der-digitalisierung/1875805

https://www.spektrum.de/kolumne/digitalisierung-verbraucht-viel-strom/1721278

Deutschland ist bei Öko-Strom klar unter dem EU-Durchschnitt  https://www.zfk.de/energie/strom/deutschland-bei-erneuerbaren-energien-unter-eu-schnitt

Ulrich Scharfenorth liest am 10. November, 18 Uhr, im evangelischen Gemeindezentrum Knittkuhl am Mergelsberg 3  u. a. aus seinem 2021 erschienenen Buch „Alter Mann, was tun – 19 Versuche zu überwintern“ 

… Was ich euch/Ihnen anbieten will, ist ein Buch, das von Stil und Botschaft her selten auf den Tisch kommt. Ich habe mich auf eher ungewöhnliche Weise mit dem Altern befasst und dabei alles, was zum Thema gehört, tabulos aufgeblättert. Nein, das ist keine bösartige Nabelschau! Wohl aber eine satirisch-kritische Analyse dessen, was wir alle erleben. Freilich aus Blickwinkeln und Perspektiven, die unüblich sind. Denn Altern bedeutet 2020/2021 nicht einfach … alt werden. Es ist ein Vorgang in einer verkehrten Welt, in der sich Menschen alt wünschen und Alte ihre jüngeren Kinder überleben. In der die Kontroverse zwischen Jung und Alt, zwischen Leuten, die dem RKI, der STIKO und Christian Drosten auf der einen und Coronaleugnern, Querdenkern und Impfgegnern auf der anderen Seite befremdliche Formen annimmt und … all das zu einem Mix aufkocht, aus dem jeder fliehen möchte … aber

nicht kann.

Pro Asyl folgt einem naiven Zeitgeist – dennoch ist die Arbeit wichtig  https://www.freitag.de/autoren/benmen/1986-der-einzelfall-zaehlt

  Experimente mit Krankheitserregern sind gleichermaßen gefährlich wie notwendig. Wer ausschließlich auf China zeigt, ist böswillig oder weiß nicht, wovon er spricht …. https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/viren-aus-dem-labor

  In Deutschland werden viele Bürger trotz steigender Inzidenz und Krankenhausbelegung immer leichtsinniger und rigider. Das hat auch damit zu tun, dass derzeit niemand weiß, welche Impfquote bis heute realisiert wurde. Ebenso unklar scheint, ob die Herdenimmunität bei einer Durchimpfung von 85% wirklich erreicht wird. Die Impfverweigerer warten in egoistischer Manier darauf, dass ihnen die Impfwilligen die Herdenimmunität bescheren. Dabei sind sie es, die die Herdenimmunität in Frage stellen.

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/impfquote-zusammensetzung-berechnung-herdenimmunitaet-100.html

Wenn ich einem Futuristen folge, dann Stanislaw Lem. Der Meister spannender Science-Fiction – er war einer der wenigen in seinem Genre, der etwas von Mathematik und Physik verstand – wurde vor 100 Jahren geboren. Seine „Sterntagebücher“, sein „Planet des Todes“, „Leben in der Zukunft“ sowie viele weitere Werke fußen auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen seiner Zeit …

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/antenne-in-die-zukunft                                                                                                                                                                                                                                  Foto: der Freitag

Hier folgt die gnadenlose Abrechnung mit einigen Büchern, die viel Zeit gekostet, aber – bis auf eines – wenig oder nichts gebracht haben:

Richard Dawkins: Der Gotteswahn   …….. viel atheistisches Gerede – ohne Beweis und Bekehrung!

Yuval Noah Harari: Homo Deus  …. eine horrible, technik- und wissenschaftsbesessene Zukunftsbeschreibung – ohne plausible Antworten zu Moral, Verzicht und Verantwortung

Klaus Blessing: Die sozialistische Zukunft – kein Ende der Geschichte …. eine Vision, der die Mehrheit der Menschen nie folgen wird

Markus Gabriel: Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten …. der Versuch, dem IMMERWEITERSO ein moralisches Mäntelchen zu verpassen – irrwitzig!

Sahra Wagenknecht: Reichtum ohne Gier …. sie sticht ins Wespennest

Ai Weiwei: Macht euch keine Illusionen über mich …. ich mache mir keine mehr. Instrumentalisierte, korrupte Künstler sind das Letzte

Die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ sieht die Ampel kritisch

Deutschland ist im Ampeltaumel. 62 Prozent der Bürger freuen sich auf diese Koalition – verspricht sie doch, schön bunt und völlig neu zu werden. Mit heroischen Mienen treten die Verhandler vor die Kameras, sind ganz ergriffen von sich selbst und dem neuen vertrauensvollen Miteinander. Es ist atemberaubend, wie mühelos den Grünen der Schulterschluss mit der FDP gelingt. Seit an Seit im Selfie, das allein genügt als Beweis für Erneuerungswillen und digitale Kompetenz. So lieb lächelte Liberalismus lange nicht. Nur: Eine Ampel ist kein Kompass, der Kaiser ist nackt, und Christian Lindner ist Christian Lindner.

Die ersten inhaltlichen Konturen, die unter den bunten neuen Kleidern sichtbar werden, sollten uns skeptisch stimmen. Im Sondierungspapier ist die Anhebung des Mindestlohns die einzige soziale Geste. Keine Vermögenssteuer, keine neuen Schulden – und die Erneuerung? Soll das Geld womöglich in der Rüstung – immerhin Klimakiller Nummer eins – eingespart werden? Im Gegenteil. Einerseits wird die Ampel darauf setzen, dass Unternehmen höhere Gewinne machen (was nach weiteren Zugeständnissen klingt) und der Staat dadurch mehr Steuern einnimmt. Und andererseits soll die Privatwirtschaft die Investitionen in die großen Modernisierungsprojekte gleich selbst und natürlich freiwillig übernehmen. Die Wirtschaft soll es also mal wieder richten. Dass sie dann auch entscheidet, was und wie modernisiert wird, scheint kein Problem. Die potenzielle Ampelkoalition überlässt damit ihren vermeintlichen Markenkern den Unternehmen und dem Markt, beide weder für politische Gestaltung legitimiert noch Treiber von konsequentem ökologischem oder sozialem Handeln. Ein Aufbruch also in den staatlich geförderten Neo(grün)liberalismus. Und das Soziale? Von einer roten Ampel will gerade keiner was wissen – sieht schließlich nach Stillstand aus. Egal in welche Kleider die Kaiser sich hüllen – unsere Aufgabe bleibt, mit dem Finger auf die nackten Tatsachen und die sozialen Missstände zu zeigen!

Uwe Schaale mit sehr speziellen Kunstobjekten

Uwe Schaale führt gemeinsam mit Sigrid Fehse das „Kultureck OTTO  ZWO“ – ein Ort/Projekt,  an/in dem es vor allem um  Klangkompositionen (Gongs, Trommeln, Percussion usw.), Theateraufführungen, Kunstausstellungen (Bilder, Skulpturen usw.)  und Lesungen geht.

Uwe Schaale hat in den zurückliegenden Jahren zahlreiche  Konzerte, Performances und Ausstellungen im Düsseldorfer und Kölner Raum, aber auch im Kloster Knechtsteden und im Haus Hildener Künstler organisiert. Schaale selbst ist jedoch nicht nur Veranstalter, sondern auch Mitwirkender bei verschiedensten Präsentationen, gleichzeitig aber auch Bildender Künstler.

Unten: Uwe Schaale mit verschiedenen Gongs in einer Klanginstallation

 

„Kultureck OTTO  ZWO“, Ottostr. 2, 40625 Düsseldorf

Tel. 02112880194

http://www.kulturserver.de/-/organisationen/detail/21909

Achtung: veränderte Rituale wegen Corona. Anmeldungen erforderlich …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles hat seine Zeit – der Literaturkreis ERA stellt seine Arbeit ein

Alles im Leben hat seine Zeit. Das ist ein Satz, der häufig so dahingesagt ist. Da klingt ein wenig Pseudo-Weisheit durch und auch etwas Tröstliches. Denn dieser kleine Satz hat es im wahrsten Sinne „in sich“.

Nach über 30 Jahren endet in diesem Herbst die Existenz des Literaturkreises ERA als eingetragener, gemeinnütziger Verein. Und somit verabschiedet sich für Ratingen und die Region, Düsseldorf eingeschlossen, eine literarische Gewichtung.

Denken wir zuerst an die Herausgabe von elf Anthologien, sämtlich gefördert durch die Stadt Ratingen – beginnend mit der 8sprachigen Ausgabe von „WortPartner“ zum 725sten der Stadt. Denken wir an die jährlichen Kloster- oder Arkadenhöfe als openair, an die poetischen Glühwürmchen-Wanderungen im Angertal zur Mittsommernacht (die erstmalig 2002 als Euroga-Projekt von sich reden machten), an die Aktion „Blätterwald“ im Poensgen-Park, an die vielfältigen Lesungen mit Musik am und im Trinsenturm und an die mehr als 140 KULTURkneipen-Events, von denen ein großer Teil im Jugend- und Kulturzentrum LUX stattfand.

Nicht nur Corona hat seit fast zwei Jahren für Abstand, ausgefallene Veranstaltungen und einen Mangel an literarischem Austausch gesorgt. Auch andere Zeichen deuteten auf ein bevorstehendes Ende hin. Es verabschiedet sich Ende September auch mit „Spiel+Buch“ das Ehepaar Frohns, das in den Ruhestand gehen wird. Uwe Frohns war nach Gisela Schöttler (im Klosterhof) viele Jahre der Moderator aller ERA-Lesungen auf der kleinen Seebühne am Arkadenhof.

Auch die ERA-Autoren sind in die Jahre gekommen. „Und so ist das der richtige Moment, sich ebenfalls zu verabschieden“, so die Ratinger Schriftstellerin und erste Vorsitzende der Autorengruppe. Ihr Lebenspartner Ulrich Scharfenorth, selbst Autor und Moderator der KULTURkneipe, stimmt in diese Aussage ein: „Positiv in Erinnerung zu bleiben und vielleicht sogar ein wenig vermisst zu werden, ist das, was wir uns wünschen.“

Und so können die Initiatoren dieses Formats KULTURkneipe durchaus stolz darauf sein, dass sie der Öffentlichkeit Literatur zum freien Eintritt nahe zu bringen vermochten. Da stand eine Nora Gomringer auf der Bühne, die heute zu den Ingeborg-Bachmann-Preisträgerinnen gehört. Zu erleben waren u.a. auch eine Julia Trompeter, die mit großen deutschen Literaturpreisen aufwarten kann oder eine international bekannte Eva Zeller, die im Pen den Austausch mit Autoren wie Heinrich Böll pflegte.

Und es gab herausragende Bühnen-Projekte in Regie und Zusammenarbeit, genannt seien hier „Brecht und der 17. Juni“, „Die lange lange Straße lang“ nach Wolfgang Borchert, „Ernte ohne Dank“, „Nachtschattengewächse“ oder „Frau Bauchnabel wohnt in Oberhausen“ (Schwarzlichttheater mit Texten von Hans Arp).

Jährlich veranstaltete die ERA, sei es über den Verein oder die einzelnen Mitglieder selbst, bis zu 100 Veranstaltungen und Lesungen, nicht nur im direkten regionalen Umfeld, sondern auch in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus.

Gesagt sein soll an dieser Stelle, dass das Ratinger Medienzentrum die Autorengruppe stets unterstützt hat und Publikationen zur Ausleihe im Bestand führt. Das betrifft die Anthologien wie auch die Bücher aller Ratinger ERA-Schriftsteller. Auch die Presse hat in all den Jahren ERA-Aktivitäten angekündigt oder wohlwollend begleitet. Über gut geschriebene Rezensionen zu Neuerscheinungen durfte man sich immer freuen. Dank gebührt weiterhin der Stadt Ratingen für die finanzielle Unterstützung der Anthologien, ohne die alle Herausgaben gar nicht möglich gewesen wären. Und zu guter Letzt gehört der dickste Dank dem Team des LUX!!!

Soweit das Thema Abschied.

Es gibt auch ein Augenzwinkern. Denn so ganz verschwindet die Gruppe nicht! Schließlich ist ja nur das „e.V.“ gefallen. „Wir werden uns weiterhin treffen und weiterhin austauschen. Und jeder von uns wird seine eigenen Lesungen planen und durchführen. Das wollen wir durch einen Verteiler im Internet bekanntgeben, für den sich Interessierte gerne anmelden können.“

Und so bleibt die Autorin Barbara Ming auch künftig eine Ansprechpartnerin, sei es für Schriftsteller-Kollegen oder für Literatur-Interessierte. Das kann gerne das ganze Jahr über sein oder auch bei künftigen poetischen Wanderungen, zur Mittsommernacht im Angertal.

 

verhöhnt

Die Regierenden wollten den Ex-AfghanistanSoldaten am 13. Oktober ein letztes Mal klarmachen, dass ihr Einsatz nicht umsonst war https://www.youtube.com/watch?v=gLZot6YGzVk. Wie auch sollten die Rückkehrer ohne Lob, sprich: ergebnisgemäß weiter leben – ohne in Wut und Verzweiflung zu geraten.

Lassen wir die Naivität des Hätte und Wenn beiseite: Der Niederlage des Westens ist eher unverschämt als verschämt die Rückholoffensive für Soldaten und Hilfskräfte übergestülpt worden.  Zusammengenommen sah das Ganze erheblich heldenhafter und geglückter aus. Freilich nur für diejenigen, die nicht mitbekamen, dass Soldaten neuerlich großer Gefahr ausgesetzt wurden. Und das, weil es diesen beschissenen Krieg überhaupt gegeben hatte.

Alle Welt weiß heute, wie es wirklich um diesen Einsatz stand und steht. Kinder haben schreiben und lesen gelernt, Frauen konnten sich qualifizieren, die Musiker spielten auf – der Westen hat Spuren seiner Philosophie hinterlassen. Das war es dann auch.

Nadschibullahs Saat ist nie aufgegangen https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Nadschibull%C4%81h, die des Westens wird es auch nicht. Zurück bleibt ein Land, in dem Gedächtnisse ausgeprügelt werden. Zurück bleibt ein Land, das zu 90% in den Zustand zurückfallen wird, der Jahrhunderte lang als karg, brutal und rechtlos galt. Zurück bleiben handybestückte, steinzeitaffine und zerstrittene Clans, die auszuhebeln allein den Afghanen obliegt. Wann und in welcher Form das gelingen könnte, steht in den Sternen.

Zurück zu den Soldaten. Zurück zu denen, die mit Lob und Zapfenstreich gestreichelt wurden. Es waren und sind Freiwillige, die sich für gutes Geld am Hindukusch engagierten – vermutlich ohne recht zu wissen, was und warum gerade dort zu verteidigen war. Es geht um Menschen, von denen man annehmen muss, dass sie mehrheitlich weder Patrioten, noch geistige Überflieger waren und sind. Wohl aber um Menschen, die schnell getötet, traumatisiert und von PTBS zerstört werden konnten. 53 Tote https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153902/umfrage/in-afghanistan-gefallene-bundeswehrsoldaten/ und eine unbekannte Zahl psychisch Gestörter sind das Ergebnis, auf das niemand stolz sein kann. Den Lebenden wie den Toten ein Wehrmachts- oder NVA-mäßiges Prozedere aufzudrücken, bei dem lange gefackelt wurde, setzt der Heuchelei die Krone auf. Leute, die wirklich durchblicken, müssen vor Wut blass werden.