Mein neues Buch ist da, und ich lese am 3.6. daraus

 Liebe Freunde,

diesmal knallt es im Koffer. Nicht, weil den irgendein Terrorist am Flughafen deponiert hat –  sondern weil sich hier zu Lande Explosives der anderen Art aufgebaut hat. Es geht um mein gerade veröffentlichtes Buch „Queraussteiger“, das sich gleichermaßen aufbauenden wie kirre machenden Situationen  widmet. Geht es um Trump – NEIN. Geht es um die verdammten Kriege? NEIN! Es geht um alltägliche Herausforderungen und Widernisse. Und das reicht schon. Im Vorwort zum Buch heißt es:

Liebe Leser, was Sie hier erreicht, ist temporeich, frech und ein Stück weit ernst. Zudem voller Kapriolen, die dem Zeitgeist mal locker, mal forsch das Bein stellen.

Will sagen: In diesem Büchlein rumort es. Ob an der Kaffeetafel aus den 60er Jahren, ob im Tollhaus oder schlicht dort, wo man Urlaub macht – überall geraten die Dinge ins Grenzwertige, ins Absurde.

Ungewöhnlich auch, was Anleger planen, die schon mal reingelegt wurden oder Künstlern widerfährt, deren Inneres schlicht nach außen gekehrt wird.

Schließlich zwei Suchende: Hier der willfährige Autor, der ein willfähriges Buch konzipiert, dort ein schlichter Waldschrat, der auf Pilze aus ist.

Plötzlich der Enthusiast, der Musik zerlegt, illustre Teile davon verbindet und neue Ohrwürmer freisetzt.

Fast zum Schluss … die Stippvisite – ein flüchtiger Blick nach Porto, wo Menschenmassen und Brücken ihre Spannweiten ausleben und der Fado alles andere als fad ist.

Am Ende schließlich dieser Kick ins Politische. Wer hier Ausdauer beweist, versteht vielleicht, was ich zu suchen versuchte.

Das im Juni erschienen Buch mit der ISBN-Nummer 978-3-9828518-3-9 kostet 18 Euro und kann bei mir (ulrich.scharfenorth@gmx.de), bei meinem Verlag (Arachne Verlag, Bonn), aber auch in jeder Buchhandlung erworben werden …

 

Ist Krieg in der kapitalistischen Gesellschaft unabdingbar?

In meinem Buch „Die Zukunft sieht anders aus“ stellte ich zwei  wichtige Fragen https://www.stoerfall-zukunft.de/wp-admin/post.php?post=5119&action=edit:

1) ist der Kapitalismus auch ohne endloses Wirtschaftswachstum zukunftsähig?

2) wird es möglich sein, in künftigen Gesellschaften große Kriege zu verbannen?

Auf beide Fragen stehen die Antworten aus.  Keine der maßgeblichen Mächte war bisher bereit, auf Wachstum zu verzichten – geschweige denn, entsprechende Möglichkeiten zu prüfen.

Es hat auf diesem Planeten immer wieder verheerende Kriege gegeben – fast immer ausgelöst durch Macht- und Geldgelüste. Auch weil das darwinistische Prinzip der Macht des Stärkeren ausgelebt und nie in Frage gestellt wurde. Solange Vorherschaftsgebaren und Geldgier das Rennen bestimmen, wird es Kriege geben. Gegenwärtig ist nicht erkennbar, wie sich das ändern könnte.

Freud und Einstein, hatten – was die Frage nach dem Krieg angeht – in Psyche und Befindlichkleit  des Menschen geschaut. Und siehe da … das Aggressive, Kriegerische ist in uns. Die entscheidende Aufgabe der Menschheit: die düsteren Triebe zu beherrschen und wenn möglich, stillzusetzen (s. beistehenden Beitrag)

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