Nina Warken, die jetzt ins Kanzleramt aufrückt, hat dem deutschen Gesundheitssystem den Sparstempel aufgedrückt. Und damit den Defiziten im Bundeshaushalt – verursacht durch die Ukrainehilfe, die monströsen Aufrüstungspläne und die hilflosen Versuche, die Wirtschaft in Gang zu bringen – Rechnung getragen. Der Bürger, der sich eine seriöse Krankenhausreform, kürzere Wartezeiten bei Fachärzten und seit Jahren eine vergleichbare Versorgung bei Kassen- und Privatpatienten gewünscht hat, wurde deutlicher als in den zurückliegenden Legislaturperioden enttäuscht. Man kann getrost davon ausgehen, dass sich auch bei der Pflege nichts zum Besseren ändert, obwohl die Eigenleistungen bei der Heimunterbringung schon jetzt jedes Budget der Betroffenen sprengen.
