Im Juni 2026 ist mein neues Buch „Queraussteiger“ erschienen

… aus welchem ich 2026 an verschiedenen Orten lesen werde.

Im Vorwort sind Themen und  TextCatcher wie folgt aufgeführt:

Liebe Leser, was Sie hier erreicht, ist temporeich, frech und ein Stück weit ernst. Zudem voller Kapriolen, die dem Zeitgeist mal locker, mal forsch das Bein stellen.

Will sagen: In diesem Büchlein rumort es. Ob an der Kaffeetafel aus den 60er Jahren, ob im Tollhaus oder schlicht dort, wo man Urlaub macht – überall geraten die Dinge ins Grenzwertige, ins Absurde.

Ungewöhnlich auch, was Anleger planen, die schon mal reingelegt wurden oder Künstlern widerfährt, deren Inneres schlicht nach außen gekehrt wird.

Schließlich zwei Suchende: Hier der willfährige Autor, der ein willfähriges Buch konzipiert, dort ein schlichter Waldschrat, der auf Pilze aus ist.

Plötzlich der Enthusiast, der Musik zerlegt, illustre Teile davon verbindet und neue Ohrwürmer freisetzt.

Fast zum Schluss … die Stippvisite – ein flüchtiger Blick nach Porto, wo Menschenmassen und Brücken ihre Spannweiten ausleben und der Fado alles andere als fad ist.

Am Ende schließlich dieser Kick ins Politische.

Wer hier Ausdauer beweist, versteht vielleicht, was ich zu suchen versuchte.

 

Viel Freude an diesem Buch – das auch diesmal …

ohne KI zustande kam!

 

 

Arroganz und beispiellose Fehlsteuerung haben die AfD groß werden lassen

Nana Gerritzen und Matthias Drobinski haben das Desaster in Sachsen-Anhalt analysiert. Ihr Fazit: Schuld sind ausnahmlos die  Regierenden, die seit dem Mauerfall für den Kahlschlag in den Neuen Bundesländern sowie füreine breite Auslöschung ostdeutscher Biographien verantwortklich sind und bis heute ein faires Partizipieren des Ostens an den Futterkrügen Deutschlands verhindern https://www.ebook.de/de/product/47910188/dirk_oschmann_der_osten_eine_westdeutsche_erfindung.html. Hinzu kommen ekklatante Fehlleistungen im gesamtdeutschen Bildungswesen (s. die Pisa-Ergebnisse!), die totale Vernachlässigung der deutschen Infrastruktur, falsche Weichenstellungen in der Migrationspolitik und und und. Vor uns liege – so die Journalisten – ein Scherbenhaufen, den aufzubereiten schier unmöglich ist:

Quelle: Publik-Forum Nr. 17/2026, S. 13-16

Wir brauchen den 5%-Irrsinn nicht!

Nicht zu glauben, wie Merz&Co. die Militarisierung Deutschlands vorantreiben.  Die alternativlose, wahnwitzige Unterstützung der Ukraine sowie ein möglicher Krieg Europas mit Russland sind seit Monaten, wenn nicht Jahren, latentes Thema. Im Kontext dazu: der permanente Kotau der Regierenden, die sich dem Diktat des Irrsinnigen in Washington unterworfen haben, statt in Europa diplomatisch für Frieden und mindere Aufrüstungserfordernisse zu sorgen. Jetzt soll das Geld für kommendes Waffengeklirr aus den Sozialkassen gestohlen werden – ein Vorgang der die deutsche Geschichte beispiellos belastet und der AfD vielerorts Zulauf beschert. Profitieren werden einmal mehr die USA, denen es nicht nur gelingt, Russland und Europa zu schwächen. Sie verdienen auch komfortabel an den Waffen, die uns, ja ganz Europa, aufgedrückt werden. Die Naturfreunde Deutschland haben das in klare Worte gepackt:

Quelle: SONDERZEITUNG der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen, der Infomationsstelle Militarisierung e.V. sowie der Naturfreunde Deutschlands

 

Künstler dürfen sich nie dem System andienen

Die Praxis sieht leider anders aus. Vor allem in diktatorischen Regimes gilt oft die Parole: „Ich bin Künstler und sonst gar nichts. Wann und wo ich auftrete, ist mir egal. Wichtig ist nur, dass ich auftrete. Schließlich muss ich meinen Lebensunterhalt verdienen, und berühmt zu werden, ist schließlich auch ganz nett.“
Jette Steckel und Frank Castorf räumen mit diesem Verhalten auf – was aus heutiger Sicht etwas einfach erscheint. Alternative Lebensentwürfe sind rückbesinnlich kaum festzumachen.

Gleichwie: Man hat sich in den Münchner Kammerspielen, aber auch im Berliner Ensemble mal wieder mit Klaus Manns „Mephisto“ beschäftigt – leider auf sehr ausführliche Weise, dafür aber auch unnachgibig.

Mir hüpft angesichts der Abrechnung  

das Herz. Dennoch: Künstlermut hat im faschistischen Deutschland meistens die Existenz, oft aber weit mehr gekostet.

Quelle: der Freitag Nr. 39 vom 24. September 2026/Beitrag von Eva Marburg