diesmal knallt es im Koffer. Nicht, weil den irgendein Terrorist am Flughafen deponiert hat – sondern weil sich hier zu Lande Explosives der anderen Art aufgebaut hat. Es geht um mein gerade veröffentlichtes Buch „Queraussteiger“, das sich gleichermaßen aufbauenden wie kirre machenden Situationen widmet. Geht es um Trump – NEIN. Geht es um die verdammten Kriege? NEIN! Es geht um alltägliche Herausforderungen und Widernisse. Und das reicht schon. Im Vorwort zum Buch heißt es:
Liebe Leser, was Sie hier erreicht, ist temporeich, frech und ein Stück weit ernst. Zudem voller Kapriolen, die dem Zeitgeist mal locker, mal forsch das Bein stellen.
Will sagen: In diesem Büchlein rumort es. Ob an der Kaffeetafel aus den 60er Jahren, ob im Tollhaus oder schlicht dort, wo man Urlaub macht – überall geraten die Dinge ins Grenzwertige, ins Absurde.
Ungewöhnlich auch, was Anleger planen, die schon mal reingelegt wurden oder Künstlern widerfährt, deren Inneres schlicht nach außen gekehrt wird.
Schließlich zwei Suchende: Hier der willfährige Autor, der ein willfähriges Buch konzipiert, dort ein schlichter Waldschrat, der auf Pilze aus ist.
Plötzlich der Enthusiast, der Musik zerlegt, illustre Teile davon verbindet und neue Ohrwürmer freisetzt.
Fast zum Schluss … die Stippvisite – ein flüchtiger Blick nach Porto, wo Menschenmassen und Brücken ihre Spannweiten ausleben und der Fado alles andere als fad ist.
Am Ende schließlich dieser Kick ins Politische. Wer hier Ausdauer beweist, versteht vielleicht, was ich zu suchen versuchte.
Das im Juni erschienen Buch mit der ISBN-Nummer 978-3-9828518-3-9 kostet 18 Euro und kann bei mir (ulrich.scharfenorth@gmx.de), bei meinem Verlag (Arachne Verlag, Bonn), aber auch in jeder Buchhandlung erworben werden …
