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Ich habe euch gewarnt

 

VORWORT

 Keine Frage, ich hätte das Ganze auch „abgebloggt 2“ nennen können, denn irgendwie ist das auch Fortsetzung. Doch ein neuer Titel ist wie neue Kleider. Ich glaube – etwas spannender.

Ja, es sind wieder Blogs, die ich aufs Papier bringe – solche, die auf meiner Website eben nicht verewigt, sondern nur auf Zeit existent sind. Das soll sich ändern. Schließlich weiß niemand, wo URL & Co. hin driften, wenn Schreiber und Server das Zeitliche segnen.

Worum geht es? Natürlich um Aufregendes, um Themen, die die Menschen anrühren und die immer mal des Kommentars, des rü- den Zurechtrückens bedürfen. Denn nach wie vor sind einige deut- sche Medien in Schieflage.

Hier geht es gerade zu. Hier stößt man auf neue Sachverhalte, auf ergänzte Bilder, auf zahllose Quervergleiche, schließlich auf die Weiterführung von Störfall Zukunft, abgebloggt und Zukunft … oder keine. Ich habe all das durch neue Quellen verjüngt, in Form und schonungslos auf den Punkt gebracht.

Ich setze „Die Flucht“ aus Zukunft … oder keine fort, behaupte, dass es sinnvoller sei, auf Erde statt auf Raumfahrt zu setzen, spüre neue Liedermacher auf, lote aus, ob es Alternativen zu Schwarz- Grün gibt, hasse wie gedruckt, wenn Whistleblower allein gelas- sen und Weihnachtslieder missbraucht werden. Ich frage, was wir aus Hanau schlussfolgern müssen, warum man Wälder abbrennen lässt und wer Splitterbomben verantwortet. Ich komme auf die Treuhand zu sprechen, auf 30 Jahre Mauerfall und Biermann, der die LINKE düpiert. Und ich gehe auf Charlie Hebdo los.

Dann Corona – das Ungreifbare, die Reaktionen der Menschen auf Pest und Verfügungen.

Zugegeben: Einige der Texte sind wutgetrieben. Wie auch soll man Emotionen abschalten, wenn Tausende auf die Straßen rennen, um Chaos und Ansteckung zu verbreiten. Wie die Balance halten, wenn Covid-Ärzte zur Vorsicht mahnen und nicht gehört werden. Und wie erschreckt ist man, wenn deutsche Polizisten ins Sperr- feuer der Presse geraten – weil doch gerade sie durch Pest, Clan & Co. besonders strapaziert sind.

Soweit, so bedenklich.

Wer es ausführlicher möchte, kann sich jetzt „den Wolf lesen.“

U.  S.

 

I N H A L T

Vorwort……………………………………………………………………………………………….. 6

Soweit, so gut – soweit, so schlecht!……………………………………………………… 9

Whistleblower und das Versagen der Demokratien………………………………. 14

Fleischfresser beherrscht euch!…………………………………………………………. 19

Das verfluchte Fracking – Argumentationshilfen…………………………… 23

Liedermacher: Die alten machen sich rar…………………………………………….. 28

Vom Liedermacher zum Hassprediger……………………………………………….. 30

Syrien:  Frieden um fast jeden Preis……………………………………………………. 33

Hommage an Väterchen Franz……………………………………………………………. 41

Falsch verstandene Solidarität……………………………………………………………. 45

Helmut Schmidt – Schlussbemerkung……………………………………………….. 49

Wieder mal zu kurz gegriffen……………………………………………………………… 51

Wer privat pflegen muss, ist schnell kaputt………………………………………56

Mit Volldampf in den Burnout!…………………………………………………………… 58

Kein Wunder, dass der blonde Donald gesiegt hat………………………… 61

Greift endlich durch!…………………………………………………………………………..  64

Stoppt Erdogan!………………………………………………………………………………….   68

Deutschland sabotiert das Pariser Klimaabkommen……………………………… 70

Kotau bis zum Gehtnichtmehr……………………………………………………………71

Ich war nie Papst, nie Charlie Hebdo, und ich bin auch nicht Kippa!…….. 74

Migration: Nach wie vor keine Lösung in Sicht……………………………….76

Die bloße AntifaschismusKeule war und ist untauglich!………………………. 88

Es ist Zeit aufzustehen!……………………………………………………………………….92

Ingenieur, pass auf, dass Du nicht in Verruf gerätst!……………………..98

Joggen – nein DANKE!……………………………………………………………………. 101

Zweimal PAKT, aber……………………………………………………………………….   102

Gestrafft oder abgespracht?………………………………………………………….. 106

Stille Nacht, missbrauchte Nacht………………………………………………… 108

Genug gefälscht!……………………………………………………………………………… 110

 

Ein guter Schreiber, aber politisch ein Verächter………………….. … 115

Sahra ist gestürzt – was für eine Dummheit!…………………………….. 119

Die unerträgliche Leichtigkeit des Unsinns………………………………. 121

Das Verbrechen obsiegt………………………………………………………………….123

Bei aller Humanität – die Rackete ist fehlgesteuert………………… 125

Rackete, Teil 2…………………………………………………………………………………. 131

Zweimal daneben, oder?………………………………………………………………..134

Sie verspielen die Zukunft unserer Kinder und Enkel…………….  136

Links ist futsch oder bis zur Zerreißprobe………………………………… 139

Sichtwechsel……………………………………………………………………………………. 142

Macht so weiter, und ihr geht unter……………………………………………. 145

Geld für die ERDE, nicht für kapriziöse Raumfahrtunternehmen………… 148

Vergesst die Klimaziele!……………………………………………………………….. 150

Bloß weg hier!………………………………………………………………………………… 161

Unverantwortliche Eskalation……………………………………………………. 164

Diese Brände sind eine Schande für die gesamte Menschheit……………… 166

Das Verbrechen von Hanau ist furchtbar…………………………………  168

Was heißt hier TREUhand?…………………………………………………………  172

Corona macht deutlich, wie es um die Welt wirklich bestellt ist………….. 175

Klugscheißer, verdammter!……………………………………………………….. 182

Wieder Missverständnisse um den 8. Mai………………………………. 185

Man muss dem politischen Gegner auch zugestehen können, dass………. 187

Deutschland spielt verrückt……………………………………………………… 190

Seenotrettung – humanes Anliegen oder Planspiel?……………. 198

Die Demokratie ist zutiefst krank!………………………………………….. 206

Wir erfahren kaum noch, was in der Welt geschieht…………… 208

Die Freiheit ist offenbar schnell den Tod wert………………………. 215

Der Staat muss Exempel statuieren………………………………………… 216

Durchbruch bei Impfstoffen stellt CoronaMaßnahmen nicht in Frage….. 218

Und hier die SchnupperProbe:

 

BLOSS  WEG  HIER!

 Ich hab‘ mir Interstellar nun ein zweites Mal reingezogen. Und   es juckte mich erneut, den Fernseher zwei-, dreimal abzudrehen. Denn physikalisch stimmt da kaum etwas und menschlich erst recht nicht.1

Natürlich wurde ich an die häufig bemühte Idee, die Erde zu ver- lassen, erinnert. Weil der Mensch sie ja irgendwann versaut hat und dann gar nicht anders kann, als … ja, was … eigentlich?

Kriecht dann eine – auf welche Weise auch immer – geartete Mannschaft in Raumschiffe, um irgendwo außerhalb zu siedeln? Nicht zu glauben, aber selbst Stephen Hawking hat diesen Ausweg in Erwägung gezogen. Weil der Klimawandel, die Überbevölke- rung, ja auch die Asteroide ein ewiges Leben auf der Erde in Frage stellen. „In den kommenden 100 Jahren“, so Hawking sinngemäß „müsse die Menschheit in der Lage sein, einen fremden Planeten zu besiedeln“.2 Fragt sich nur, wie und wo der Exodus stattfinden soll. Zyniker wünschen den Auswanderern schon mal Glück auf den ruppigen Felsgraten der Galaxis. Ja, sie neigen dazu, das Gan- ze als göttliche Strafe zu deuten. Immerhin dürften es wieder die Mächtigen sein, die sich Zugang verschaffen – diesmal zum Ex- traterrestrischen. Immerhin dürften es wieder die hinterhältigsten, cleversten und brutalsten Exemplare unserer Spezies sein, die nach draußen gelangen. Obwohl sie – so die Zyniker weiter – obwohl gerade sie die Menschheit ins Verderben geschickt hätten. Und es wäre in der Tat ungerecht, wüsste man nicht, dass die Reisenden recht schnell ausatmen und das Zeitliche segnen dürften – ohne einem Wurmloch der gar der Glitzerwelt des Saturn begegnet zu sein.

Wie, frage ich mich, kann die Flucht von der Erde zum Thema werden? Ist es die Verzweiflung darüber, dass in Sachen Klima, Künstlicher Intelligenz, Gentechnik und Mensch nichts mehr oder eben nur Furchtbares gelingt? Sind wir soweit, dass wir den Hor- ror bereits festschreiben und den Blödsinn einer Absetzbewegung proben? Gerade hat Alexander Gerst erlebt, wie sein Blut heiß wurde, dass der Mix aus Strahlenbelastung, Schwerelosigkeit und psychologischem Stress nur bedingt aushaltbar ist, ziemlich sicher sogar das Hirn schädigt.3 Was zweifellos heißt, dass nur die härtes- ten, vielleicht auch hirnlosesten Kerle ein Stück weiterkommen. Doch was sollten die auf dem trostlosen Mars, was sollten die auf dem noch lebensfeindlicheren Saturn.

O ja, Letzterer in diesem irrwitzigen Film! Da lebt es, da wächst es. Woher nur das erdähnliche Gehabe, woher die fruchtbare Erde, das nette Klima? Ja, und die Jungs – sie sind schon wieder beim Super Bowl, und es sind natürlich Amis, die da rumspazieren und die Restwelt sich selbst überlassen. Denn 99,9999 % aller Men- schen sind in diesem Szenario dem Tod ausgeliefert. Niemand nämlich könnte dem ausgelaugten Planeten Erde die Ressourcen abzwingen, die notwendig wären, um 10 (oder sind es gar 20) Mil- liarden Menschen so einfach, so mir nichts, dir nichts … in den Himmel zu befördern?

Übrigens will Elon Musk – Sie wissen schon: das ist der mit den TESLA-E-Autos und den wiederverwendbaren FalconRaketen – übrigens will der 2025 auf den Mars umziehen.4

Fragt sich ob das ein bloßer Gag ist oder ob auch hier wieder Fake- News gestreut wurden. Gut möglich, dass solche Ankündigung die 200.000 reisewilligen Marskandidaten aus aller Welt stimulieren soll, ihre Schlacht ums One-Way-Ticket siegreich zu beenden.5 Noch einen Tick schräger plant die 24jährige Engländerin Mag- gie Lieu: Sie will oben den ersten Marsmenschen gebären. Ohne Rückfahrkarte  dürfte  das  auf  bloße  Menschenrechtsverletzung auslaufen.6 Aber auch die scheint kein Hinderungsgrund zu sein. Richtig: Solche Irrlichter passen, passen trefflich in eine Zeit, in der die Grenzen zwischen Sinn und Wahnsinn langsam verschwim- men. Und in der der Mensch aufhört, er selbst zu sein. Stattdessen aber in diesen Fahrstuhl7 will, um oben … ganz oben … ins All zu kotzen.

 

1 https://www.welt.de/kultur/kino/article134221317/ Warum-Christopher-Nolan- heillos-ueberschaetzt-wird.html

2 https://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article165782800/Die-Menschheit-ist- verloren-wenn-wir-nicht-die-Erde-verlassen.html_ 8_1_ 20

3 https://www.zeit.de/2018/40/weltallforschung-astronaut-alexander-gerst-iss- raumfahrt

4 http:// www.spiegel.de/ wissenschaft/ weltall/elon-musk-will- auf- den-mars- umziehen-a-1240407.html

5 https://www.n-tv.de/wissen/Mars-One-waehlt-erste-Reisende-aus-article12007536. html_ 8_1_ 20

6 https://www.focus.de/familie/geburt/schraege-weltraum-vision-englaenderin-will- erstes-mars-baby-zur-welt-bringen_id_4465263.html

7 https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.us-studie-zum-weltraumlift-mit-dem- aufzug-von-der-erde-zum-mond.7ae8f451-8ac8-48ba-9a50-4a0b6690e7c0.html

 

 

Am 15. März 2020 wird mein zweiter Dokumentarfilm uraufgeführt

Ich habe 2019 zwei Filme produziert*: Kuba – fast die gesamte Wahrheit und Paris Belle Epoque – eine Spurensuche. Der KubaStreifen wurde bereits am 15. September 2019 im Jugend- und Kulturzentrum LUX, Ratingen, gezeigt. Für 2020 sind weitere Aufführungen geplant. Paris Belle Epoque erscheint am 15. März 2020 ebenfalls im Jugend- und Kulturzentrum LUX.

Die Veranstaltungen im Einzelnen:

 

 

 

KubaAbend+ Dokumentarfilm:  Kuba – fast die gesamte Wahrheit

 15.September 2019 um 17:00 Uhr

Der Nachmittag gehört Cuba, den Freunden von der Insel, die an diesem Nachmittag um ein authentisches Ambiente bemüht sind. Eingebettet darin der Versuch, die rote Insel im blauen Meer jenseits extremer Deutungen zu finden, zu beschreiben und zu lieben. Der Autor des beiliegenden Films greift mitten ins Leben und schildert tabulos, was ihm auffällt, missfällt und Respekt abfordert.

Musikalische Begleitung: Majela van der Heusen

An der anschließenden Diskussion sind auch die im Film auftretenden InterviewPartner Carlos Serrano und Amparo Cesar beteiligt.

KULTURkneipe im LUX
Turmstr. 5 , 40878 Ratingen

 

Pariser Flair+Dokumentarfilm: Paris Belle Epoque – eine Spurensuche

  1. März 2020 um 17:00 Uhr

Jetzt, da der Hype für die goldenen Zwanziger aufgeht, bietet sich ein Blick auf Paris geradezu an. Doch bereits das Fin de Siècle und die Belle Epoque ließen Kreativität, Leichtigkeit und Trubel hochkochen – ganz so, als hätten sie den ersten Weltkrieg auch von der gegenüber liegenden, der vorlaufenden Zeit zujubeln wollen. Beidseitig und während der Katastrophe schufen Schriftsteller, Bildende Künstler und Komponisten Unglaubliches. Sie schrieben, malten, deklamierten und jubilierten, stritten, verzweifelten und prügelten sich. Wobei Vorurteile und nationalistisches Gebaren immer auch üble Blüten trieben.

Der vorliegende Dokumentarfilm führt direkt in diese Zeit und an diese Tatorte, unmittelbar hinein in ein Ambiente, das bis heute fesselt.

Die bekannte Ratinger Sängerin Nadia Meroni begleitet die „Rückblende“ mit frechen Chansons und Liedern, die genau diese Stimmung aufgreifen.

Beaucoup de plaisir! Viel Vergnügen!

KULTURkneipe im LUX
40878 Ratingen, Turmstraße 5

 

*Technische Assistenz: Michael Bulcik

„Zukunft … oder keine“.

Sie wollen sicher Klartext hören, sehen oder selbst verbreiten. Ganz gleich, ob es um Migranten oder um Themen wie Zukunft geht. Und Sie wollen keineswegs in eine Schublade und schon gar nicht abwegigen Gruppierungen, Parteien oder Verschwörungen zugeordnet werden, wenn Sie Meinungen vertreten, die dem Mainstream zuwiderlaufen.

Ich kann Sie verstehen und ich habe deshalb aufgeschrieben, was ich für wahr halte, was allerdings anstoßen, Tabus brechen und Schnellschießer gegen mich aufbringen wird. Ich habe das Wahrscheinliche aufgespürt, Halbbilder zerstört und dabei ausgesprochen, was in keiner Zeitung steht, in keiner Talkshow vertalkt und auf den Altären unserer Gesellschaft ausgespart wird. Wer mich nach rechts oder ins extreme Gegenteil rücken möchte, dem drohe ich mit Standfestigkeit. Ich denke und schreibe, was ich weiß und empfinde – ganz gleich in welches Raster das passt oder nicht passt.

Flüchtlinge sind bei mir bunt, willkommen und erdrückend, dabei ungewohnt gut und schlecht. Selbstfahrende Autos und smart homes nur schlecht, weil vorgeburtlich ans Licht gezerrt. Bücher und Musik hingegen sind etwas, was ich stets suche und nie ausreichend finde, Charlie Hebdo nichts, was ich selbst sein möchte, die Ex-DDR ein vergiftetes Etwas, das nachwirkt, Fußball, der einfache Irrsinn, der schon mal Spaß macht, Whistleblower Freunde, vor denen ich den Hut ziehe, Gott etwas, das allem innewohnt und keiner Kirche bedarf und DIE LINKE gleichsam wichtig wie chancenlos.

Inhalt:

Die Flucht (alles über die Flüchtlingsbewegung von April 2015 bis Januar 2018)

Zukunft … oder keine (unsere Welt 2030)

Wenn Sie einen Fluch buchen wollen

Unikate

Auf Linie gebüchert

Pauschalurteile

Blickwechsel

Zerrbild DDR

DDR-Künstler sind Arschlöcher

Eine lästerliche Abwägung (Musik-Literatur-Bildende Kust)

Dreh‘ die Zirbeldrüse ab (Musikkritik auf die schroffe Art)

Ich bin nicht  Charlie (Hebdo)

Mensch … Weltmeister!

Kaum Chancen für Links

Whistleblower

Mein Gott kircht nicht

Ein Stein kommt selten allein

 

Weitere Infos über das Buch unter:   https://www.buchhandel.de/buch/Zukunft-oder-keine-9783945265482

Kaufen bitte beim Autor: 0173 5329767

 

Im September 2017 ist mein neues Buch „DA WAR MEHR ALS BITTER FELD“ erschienen

Die deutsch-deutsche Geschichte ist in die Jahre gekommen. Was nicht heißt, dass sie zu Ende geschrieben ist. Im Gegenteil: ihre zweite, östlich der Elbe gelegene  Hälfte liegt oft noch im Nebel, im Rufmord der Klischees. Dies und ein wenig mehr zu lichten, ist ein Anliegen dieses Buches. Wobei hier keineswegs nostalgiert, wohl aber geliebt und kritisch hinterfragt wird.  Was ich erzähle, reicht weit in die DDR-Zeit zurück, spannt aber ebenso den Bogen in die unmittelbare Gegenwart. Mal wirklichkeitsnah, mal verspielt surrealistisch.

Wenn ich mein Kinderbuch aufschlage, über Tante Herta, mein Abi, meine Briefmarkenversessenheit sinniere, ist alles bunt. Auch später, als ich selbst erwachsen bin und Kinder habe, bleibt die Welt fruchtbar – zwischen Ernte und Fallobst. Immer schon fühlte ich mich dem Stahl verbunden – und den Walzwerken, die diesen Stahl platt machen. Geriet auf diese Weise in ein Vorhaben, das sich schwer tat und bis heute sinnbildlich für die Fragwürdigkeit eines ganzen Systems steht.

Ich habe lange mit der Wende gehadert, um dann doch  – der Not gehorchend – im Westen zu landen. Bin so, zum Teil geschrotet, zum Teil amüsiert, in die neue Welt eingewandert. Was hier – äußerlich frei und grundgesetztauglich oder besser gesagt: frisch, fromm und durchtrieben geschah, kam ambivalent herüber. Und war  dann bestens geeignet, satirisch verwurstet zu werden.

So werden meine Reflektionen auch dem zweiten Wunsch gerecht, nicht nur das Ernsthafte und Nachdenkenswerte zu spiegeln, sondern auch dem humorvoll Versonnenen einen Platz einzuräumen.

 

Inzwischen ist das Buch zehn Mal vorgestellt worden :

u.a. Am 28. September 2017 im Buchkaffee „Peter & Paula“ http://www.literaturkreis-era.de/fotogalerie/28-09-2017-buchvorstellung-da-war-mehr-als-bitter-feld-ulrich-scharfenorth/, am 8. Oktober 2017 in der Ratinger KULTURkneipe und am 1. Dezember 2017 im Cafè Drüsch in Düsseldorf. Hinzu kamen Präsentationen, bei denen lebhaft diskutiert wurde, z. B. am 11. Mai 2018 im Salon Gabriel und am 19. Juni 2018 in der Bücherei Düsseldorf-Gerresheim. Für den Herbst 2019 plane ich eine Lesung in meinem Geburtsort Lehnitz.

Weitere Lesungen unter www.literaturkreis-era.de

 

 

Störfall Zukunft – Schlussfolgerungen für einen möglichen Anfang

Wollen Sie wissen, ob wir in dreißig Jahren auf dem Mars landen, ob es eines Tages gelingt, der Multiplen Sklerose, der Demenz oder der Blindheit mit Stammzellen oder implantierten Chips beizukommen, dann schlagen Sie nach! Möchten Sie erfahren, ob sich der Mensch von morgen als Teil des erdumspannenden Ganzen empfinden oder im Wahnwitz genetischer Gaus zerfasern könnte, dann greifen Sie zu!
„Störfall Zukunft – SchlussFolgerungen für einen möglichen Anfang “gibt Ihnen Antworten – Antworten, die verständlich, provozierend und spannend zugleich sind. Dieses Buch analysiert nicht nur. Es schreibt die Welt auch facettenreich fort. Nicht immer mit dem Ergebnis, das Sie sich vorstellen, wohl aber mit dem Blick auf einen neuen, „glücklicheren“ Planeten.
Zukunft erlangen, heißt Berge besteigen, heißt innovativ sein, die Herausforderungen meistern und Niederlagen aushalten. Der Weg in neue Gefilde war stets mit Störfällen gepflastert, und so wird es auch künftig sein. Wichtig ist, dass wir Fehlstellen und Desaster als Begleiter, nicht aber als Gestalter des Lebens begreifen. Wir müssen sie vor allem dort ausmachen, wo der Mensch Macht, Raubtiergehabe und Kurzfristdenken weiter auslebt, wo der Disput um künftige Entwicklungen ausgeblendet, instrumentalisiert oder verhindert wird.
Dieses Buch sucht Ihre Aufmerksamkeit. Es ist anders als vergleichbare Vorläufer – vor allem, weil es Klischees und eindimensionale Betrachtungen ausschließt. Im Text geht es nicht nur darum, neues „Spartenwissen“ zu orten. Wichtiger ist der Versuch, die gegenseitige Beeinflussung maßgeblicher Entwicklungen auszuloten und komplex weiterzudenken. Was in Zukunft passiert, wird nicht von „Einzelkämpfern“ bestimmt, und heute prognostizierte Errungenschaften stellen sich anders dar, wenn sie mit wahrscheinlichen Reaktionen des gesamtgesellschaftlichen – auch internationalen – Umfeldes konfrontiert werden.
„Störfall Zukunft“ folgt dieser Sichtweise. Und ganz gleich, ob wir auf Weltraumprojekte, Gentechnik-Kontroversen, auf die Folgen globalisierter Wirtschaft und Finanzsysteme, auf Bildung und Arbeitsmärkte, Klima und Umwelt, auf mögliche Machtstrukturen oder ganz einfach auf die privaten Erwartungen des Menschen stoßen – immer wird verknüpft, gebündelt und sinnvoll projiziert, so, wie das sonst nur selten geschieht.
Unser Haus „Erde“ – so das Fazit – ist ausbaufähig. Doch das kleine Zeitfenster, das künftiges Glück verheißt, ist nicht grundsätzlich und schon gar nicht ewig geöffnet. Es zu erreichen, kostet Kraft – Kraft, die ein Umdenken voraussetzt. Erst wenn die Menschen fähig werden, Egoismus und Gier zu bändigen, wenn es ihnen gelingt, Handlungsvollmacht für die EINE, nachhaltige Welt zu erlangen, wird das Ziel greifbar.

© Heiner Labonde Verlag, Grevenbroich 2008
ISBN 978-3-937507-15-6

Satz: Antje Zerressen, Padari Werbeagentur GmbH, Essen
Cover-Foto: Michael Bulcik

Blick ins Buch: http://www.amazon.de/St%C3%B6rfall-Zukunft-SchlussFolgerungen-m%C3%B6glichen-Anfang/dp/3937507159/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1441554069&sr=8-1&keywords=st%C3%B6rfall+Zukunft#reader_B00HQ5H4ZG

abgebloggt

„abgebloggt“ stürzt sich mit Verve auf all jene Politik-, Kunst- und Unterhaltungsgetümmel, die uns 30 Monate lang begeistert oder genervt haben. Da geht es um die Finanzkrise, um Stuttgart 21, Wahldebakel und die Plagiate von Karl-Theodor, um China und Afghanistan, um Genmais, Schweinegrippe und Pandemie, um Obama und Sarkozy, um die arabische Protestbewegung und Bin Laden, um Militarismus und Waffenexporte ebenso wie um Schießübungen auf Biogemüse, verwilderte Prominente oder gute und schlechte Bücher. Die zurückliegende Zeit war reich an Missverständnissen und Verdunklungsversuchen, an Merkelschen Aussitzern, Ackermannschen Intrigen, grünen Opportunismen und fiesen Kulturschocks. Alles strotzte nur so von grotesken Verrenkungen. Da nahm sich Wallraff noch bescheiden aus – und Gysi echt bieder. Andere aber machten das Treiben verrückt. Schossen auf alles, was sich bewegte und blieben doch … ungeschoren.
Bei allem Trubel ─ irgendwo wird das Buch auch todernst, bei Fukushima etwa, bei langwierigen Diskussionen um Finanzkrise, künftiges Wirtschaften und Kernenergie. Hier wird Tacheles geredet und vertieft, was „Störfall Zukunft“ anstieß und … zeitnah zu Ende brachte.
Tatsächlich sind wir jetzt weiter, und so ist das Buch auch Einladung an den Leser, die Themen erneut aufzugreifen und gedanklich fortzusetzen.

Heiner Labonde Verlag 2011

ISBN 978-3-937507-31-6

397 S. , 24,80 €

Blick ins Buch: http://www.amazon.de/abgebloggt-Drei%C3%9Fig-Monate-zwischen-Fakten/dp/3937507310/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1441553689&sr=8-1&keywords=abgebloggt#reader_3937507310

 

Aus der Reihe getanzt

Gut zwei Jahre nach der Veröffentlichung von „Störfall Zukunft“ legt der Ratinger Schriftsteller Dr. Ulrich Scharfenorth seinen ersten Prosa-Band vor. Das sei – so der Autor – ein später Start. Er erklärt das mit seiner journalistischen Laufbahn in den 90er Jahren, aber auch mit dem brennenden Interesse an politischen Themen, die ihn zeitweilig in ein anderes Fahrwasser verschlugen. Erst 2008, als das, was ihn jahrelang wichtiger dünkte und auf der Seele brannte, in Buchform auf dem Tisch lag, habe er sich wieder seinen Erzählungen widmen können. Das aber schließe nicht aus, dass es auch künftig zweigleisig weiter gehe. Jetzt jedenfalls habe der Heiner Labonde Verlag den Abdruck seiner Geschichten möglich gemacht.
„Aus der Reihe getanzt“ umfasst Themen aus vierzig Jahren und füllt damit ein eher ungewöhnliches Panorama. Aus der Reihe getanzt weiterlesen

1993 ist mein erstes Buch „Absturz ins Paradies“ erschienen

Dieser erste Versuch, gedruckt und in Buchform präsent zu werden, war noch weit von professioneller Arbeit entfernt – weniger von den Texten her als von deren layouterischer  Umsetzung.

Ich hatte in der DDR  weder Lyrik noch Prosa veröffentlichen können. Jetzt, im Westen angelangt, war ich heiß darauf, gebunden zu werden.   Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Sie betraf wohl eher das Umfeld als die Resonanz auf mein Büchlein.

Im Vorspann hatte es geheißen: Die Anthologie enthält Arbeiten aus den Jahren 1963 bis 1993. Sie soll einige ganz persönliche Gedankensprünge und Erlebnisse, aber auch einen kleinen Ausschnitt aus deutsch-deutscher Befindlichkeit vermitteln.