CoronaHotline geschlossen

Meine Damen und Herren, liebe Freunde, niemand weiß, wie es jetzt weiter geht. Und es ist kein Zufall, dass die offiziellen Verlautbarungen glatt vom Gegenteil künden.

Die Vorsichtigen predigen völlige Unterwerfung, um eine Kurve strecken zu können. Andere lachen sich kaputt ob der überzogenen Maßnahmen. Ich habe Infos aller Art und keine Lust, ständig im Netz zu surfen. Ich wasche mir öfter als bisher die Hände, huste und niese (sollte ich das irgendwann müssen) in die Armbeuge, meide Menschenansammlungen und kaufe nur, was ich mit Blick auf kleine Reserven unbedingt brauche. Ich empfange viele Fakenews und zynische Videos, ich höre von Dieben, die Desinfektionsmittel stehlen, ich erfahre, dass Menschen von einer neuen, geläuterten Welt sprechen. Das ist echt hart.

Ich habe selbst einmal Fakenews weitergeleitet und bereue das. Gerade jetzt sind wir gehalten, unser Hirn zu benutzen und zu filtern, was echt anmutet.

Ab jetzt gibt es keinen CoronaHotmail mehr. Denn ich bin nicht in der Lage, besser zu informieren als kompetente Ärzte und deren lautere Anhängsel. Ich entwickle auch keine Zukunftsszenarien – obwohl das sonst mein Job ist. Die „CoronaStory“ hat sich viel zu sehr in unseren Köpfen festgesetzt als dass wir positiv denken könnten. Die Grundlage für glaubwürdige Projektionen ist damit verspielt.

Machen Sie keine Revolution, wenn Ausgangssperren verhängt werden, befolgen Sie die Regeln, die bereits für Influenza und MSRA-Keime galten und gelten! Schauen Sie nicht auf den Euro, wenn es um ihre Gesundheit geht! Denunzieren Sie Spekulanten und helfen Sie Menschen, die nichts haben! Glauben Sie keinem, der Corona-Infos über Friedrich Merz einbringt oder wegklickt! Glauben Sie dem Robert-Koch-Institut (RKI)!