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Das große Täuschungsmanöver

 

Erst jetzt, da die neue Datenschutzverordnung in Kraft ist, wird ihre Funktion deutlich:  Es geht um Macht, um die Ausdünnung/ Zerstörung der kleinen und mittelständischen Firmen zugunsten der großen Konzerne, die mal schnell 200 Mann daran setzen können, um lästige Datenschatzbarrieren zu umschiffen. Getroffen werden die kleinen Unternehmen, die unsägliche Mühe, Zeit und damit Geld darauf verwenden müssen, dem Datenschutz gerecht zu werden. Ihnen drohen bereits die Abmahner und Strafbüttel des Staates. Denn der Mix aus Denunzieren und Abmahnen wird jetzt zum Geschäftsmodell, das Millionen einzuspielen verspricht, gleichzeitig aber auch unliebsame Konkurrenten, Proteste im Netz und missliebige Blogger stillsetzt, zumindest aber schwer behindert. Denn all die Aufmüpfigen, die außerparlamentarischen Kritiker, die für die freie Meinungsbildung so nützlich sind, fürchten die Geldbußen, die sie nicht zahlen können.

Dirk Müller hat die RiesenTrickserei anschaulich auseinandergenommen. Und er weiß sehr gut, dass die neuen Maßnahmen in keiner Weise dazu angetan sind, uns Schutz zu gewähren. Denn die Diebe unserer Persönlichkeitsrechte –  NSA, Facebook, Cambridge Analytics und  und  und – machen natürlich mit gleichem Erfolg weiter. Ein Narr, wer anderes vermutet https://www.youtube.com/watch?v=qjhDHFpxHao.

Das, was vor allem den weniger Gebildeten in unserer Gesellschaft als Sicherheitsmaßnahme der Staates verkauft wird, ist reines Machtgebahren der schon Mächtigen. Man könnte glauben, dass sie es waren, die die neue Datenschutzverordnung erdacht haben.

Er ist und bleibt einer der Großen!

200 Jahre Karl Marx – zweifellos ein Anlass zu feiern, sich dem Philosophen mehr als gewöhnlich zu nähern. Es geht um den Mann, der die Mechanismen von Wirtschaft und Gesellschaft wie kaum ein anderer analysiert und ihre Auswirkungen auf Mensch und Welt vorausgesagt hat. Sein „Kapital“ wird heute überall auf der Welt Ernst, ja im Reich der Mitte sogar 1:1 akzeptiert, sprich: für bare Münze genommen.

Marx hat es uns ermöglicht, den Vergewaltigern der Erde in die Karten zu schauen. Natürlich konnte der Visionär nicht sehen, was der Kapitalismus heute zeitigt, aber wichtige Grundregeln sind nach wie vor gültig. Bei aller Klarheit: Grenzenloser Optimismus war  nicht angesagt. Marx kannte den Menschen und wusste gut, was Teile des Homo sapiens sapiens (besser: rapiens) mit ihren eher unheiligen Eigenschaften aus- und anrichten würden.

Dass sich vor allem die Kommunisten des Marx annahmen, liegt auf der Hand. Dass sie dann falsche Schlussfolgerungen zogen, respektive mit der Umsetzung der Marxschen Erkenntnisse Probleme hatten, war vorauszusehen. Denn Dinge/Mechanismen zu erkennen, heißt noch lange nicht, sich ihrer entledigen, geschweige denn im Umkehrschluss: sie zum Bau einer neuen Gesellschaft benutzen zu können. Dem wünschenswerten Wandel steht er, der Durchschnittsbürger, als erster entgegen. Er will Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Lebensfreude und Freiheit nicht befohlen bekommen, sondern selbst erlangen oder … auch nicht. Was da wie … wann … funktionieren oder ausbleiben würde, bleibt bis heute unklar. Denn die Marxschen Kontrahenten, die, die er lebenslang beobachtet, verflucht und bekämpft hat, sind intelligent und skrupellos genug, der besseren Moral die Sogkraft des Geldes, innovative Spiele und verheerende Waffen erfolgreich entgegenzustellen. Vermutlich gelingt das noch lange … wenn nicht gar bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Auch jetzt, da Marx 200 Jahre zurückliegt, wird alles getan, um den Mann auf das zurück zu schrumpfen, was reibungsfrei zum Turbokap passt, was sich dann auch noch als Symbol von Meinungsfreiheit, Liberalität und Toleranz gut vermerkten lässt. Immerhin habe der Mann – wenn auch nur indirekt – zu den Millionen Toten beigetragen, die kommunistische Repressionsregime zu verantworten haben. Geflissentlich wird dabei vergessen, dass Marx keinerlei Schuld trifft, denn was Nachkommende aus seinen Erkenntnissen ableiten, liegt in deren Verantwortung.

Marx – ok, sagen heutige Wohlstandsbürger, die sich jenseits jeder revolutionären Gefahr wissen. Der Mann hat ein paar richtige Ansagen gemacht. Für die sich allerdings heute kaum  jemand mehr interessiert. Die halbherzige Marx-Würdigung im ZDF brachte schlechte Quoten, die aus China nach Trier verfrachtete Skulptur den Philosophen löste  – allein ihrer Größe wegen – argwöhnisches Äugen aus und ntv, ja sogar die ZEIT, fragen bösartig-blödsinnig, ob der Jude Marx nicht ein Rassist und Antisemit gewesen sei https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Marx-war-Antisemit-und-Rassist-article20413046.html.

Die Linken lieben Marx, aber meist streiten sie über die Auslegung seiner Schriften. Die einen wollen, dass er in allen Fragen bis heute Recht hat, die anderen versuchen, die Weisheiten anzupassen. https://www.jungewelt.de/artikel/331618.scholastik-statt-praxis.html.

Schließlich ist es wie immer: Wir dürfen Marx für außergewöhnlich und unkündbar halten. Müssen aber wissen, dass sein Tun nicht einfach extrapoliert werden darf – bei allem Respekt für das ewig Gültige.

Sehr viel mehr über Marx, seine Mission, seine Bedeutung für die heutige Zeit und seine Fehlinterpretation ist aus dem Gespräch von Precht mit Gregor Gisy zu erfahren: https://www.youtube.com/watch?v=KO3qo6ofK4c

Wichtige Marx-Zitate von Marx, die im Gespräch richtig gestellt werden:

1) Religion ist Opium des Volkes (in der BRD wie folgt falsch zitiert: Religion ist Opium fürs Volk)

2) Die Freiheit des Einzelnen ist Voraussetzung für die Freiheit aller (In der DDR wie folgt falsch zitiert: Die Freiheit aller ist die Voraussetzung für die Freiheit des Einzelnen)

Wisst ihr eigentlich, dass das das Kommunistische Manifest und das erste Kapitel des Kapital zum Weltkulturerbe gehören? http://newsletter-kisch.de/?utm_source=NL&utm_medium=eMail&utm_campaign=NL291.

 

Akute Kriegsgefahr. Merkel muss handeln!

Jetzt, da der Weltfrieden akut bedroht ist und Erinnerungen an die Kuba-Krise wach werden, muss die Kanzlerin endlich Farbe bekennen und die Konfliktparteien USA und Russland zur Mäßigung aufrufen. Dies und nichts anderes ist die vorrangige Aufgabe, auf deren Durchsetzung vor allem die SPD in der GroKo drängen muss.

Alle Welt fragt sich indessen, wie es möglich ist, dass ein US-Präsident quasi von der Bettkante herunter einen Krieg vom Zaun brechen kann, warum dieser Mann nicht längts abgesetzt, eingesperrt oder erschossen wurde. Allerdings nimmt sich das, was die meisten Staatschefs der EU veranstalten nicht besser aus. Wie schon im Londoner Vergiftungsskandal stellen sie sich hinter Trump und May, obwohl auch im Fall Syrien keinerlei Beweise für den Giftgaseinsatz (hier durch das Assad-Regimes) vorliegen. Es ist geradezu haarsträubend, auf welch erbärmliches Niveau die Politik der USA und der Europäischen Union abgestürzt ist. Vorgänge wie die jetzt erlebten hat es bisher nie gegeben.  Sie diskreditieren die Demokratie und verpassen der Diplomatie ein Armutszeugnis.

Erschreckend ist, dass auch der Ratinger Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (CDU), der seit kurzem für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den USA zuständig ist http://www.rp-online.de/politik/ratinger-neuer-usa-beauftragter-der-regierung-aid-1.7504192 und damit direkt zum „Brücke“ – Scharfmacher Friedrich Merz aufschließt, die Vorverurteilungen von Trump unterstützt und zu Gewaltmaßnahmen gegen Syrien aufruft http://www.rp-online.de/politik/ausland/donald-trump-kuendigt-angriff-auf-syrien-an-aid-1.7509104. Beschämender kann ein Kniefall devoter Vasallen vor dem Verrückten im Weißen Haus nicht ausfallen.

Merkel muss handeln! Eine unabhängige Kommission der UNO muss die Giftgasvorwürfe vor Ort prüfen und ggf. den/die Schuldigen benennen. Wer den Einsatz von Giftgas befiehlt/zulässt/billigend in Kauf nimmt, gehört vor den internationalen Strafgerichtshof. Ich plädiere für Zuchthaus mit Sicherheitsverwahrung – lebenslang.

 

Wahlfälscher, Vergifter und Verleumder

Hat das bei Facebook bisher angesiedelte Unternehmen Cambridge Analytics die Wahl Trumps massiv unterstützt – über den Diebstahl und die Manipulation von Millionen von FacebookDaten?

Es ist schon witzig, dass gerade eine Londoner Firma in diesen Skandal verwickelt ist, wo doch London gerade im Mittelpunkt einer Attacke gegen die Russen steht. Haben denn nun die Cambridger oder die Russen zum Wahlgewinn beigetragen, oder beide, oder haben sich beide bei der Produktion des in London gefundenen Gifts abgesprochen? Muss nicht sein, denn soviel ich weiß, ist völlig unklar, ob dieses Dreckzeug (Nowitschok) in Russland zu Ende entwickelt wurde. Außerdem soll fast jede größere Chemiefabrik in der Lage sein, die Substanz zu produzieren https://deutsch.rt.com/europa/66694-skripal-und-fake-news-was-nowitschok-entwickler-wirklich-gesagt/.

Die Russen freilich müssen sich ständig verteidigen – ohne an die Orte des Geschehens vorgelassen zu werden. Eine mehr als durchsichtige Kampagne des Westens.

Wer nur die Hälfte abbildet, lügt auch!

Meine These “Halbbilder sind Lügen“ findet erneut ihre Bestätigung – und das mehrfach. Denn wenn man Merkels letztes Statement zur Lage in  Syrien https://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-im-bundestag-das-ist-ein-unding-linken-mann-wirft-merkel-vor-syrien-lage-falsch-darzustellen_id_8509791.html analysiert, fällt auf, dass die Kanzlerin zwar die schrecklichen Bombardements auf Ost-Ghouta als Massaker brandmarkt, nicht aber auf die Granaten zu sprechen kommt, die eine in Ost-Ghouta verschanzte Bande von Islamisten, eine Bande, die 400.000 Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt,  auf Damaskus abschießt. Auch die verbrecherischen Handlungen Erdogans in Nordsyrien werden mit keinem Wort erwähnt. Merkel biegt sich eben zurecht oder lässt aus, was nicht ins Konzept passt und lügt folglich.

Auch die Diskussion um die Essener Tafel ist eher von Polemik, denn von Offenheit und Vollständigkeit gekennzeichnet http://www.rp-online.de/nrw/panorama/tafel-in-essen-kritik-an-aufnahmestopp-fuer-migranten-aid-1.7418390. So wird das Zurückweichen/der Verzicht der armen Deutschen auf preiswerte Waren nach dem Motto kommentiert: Wenn die sich nicht bemühten, dann eben nicht. Die Zuteilung dürfe nicht nach Ethnie, Hautfarbe oder Geschlecht erfolgen, sondern nur nach Bedürftigkeit. Folglich sei der Stop des Zuganges für Ausländer/Migranten das falsche Zeichen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Zugang zu billigen Lebensmitteln muss – wenn nicht vorrangig für Deutsche –  so doch zumindest gleichberechtigt gegeben sein. Hier aber beginnen Lüge und Heuchelei. Denn niemand schreibt in den Medien, dass es den betroffenen Deutschen unangenehm sein könnte, sich neben so vielen Ausländern anzustellen (verdammt noch mal: das muss man aussprechen dürfen!). Immerhin seien das inzwischen 75% der Bedürftigen. Lieber nimmt man hin, dass arme Deutsche auf die Versorgung verzichten und das bei der AfD einklagen.

Gut, man erwägt inzwischen, die Versorgung für alle – also auch für zusätzliche Ausländer/Migranten aufrecht zu erhalten. Und will definierte Öffnungszeiten für beide Gruppen vorgeben. Eine richtige Entscheidung, wenn sie den fällt, und eifernde Idioten nicht erneut lamentieren. Denn zugespitzt könnten sie erneut argumentieren, dass das wie Rassentrennung aussieht.

Ständig werden Mittel und Wege gesucht, die Russen zu diskreditieren. Immer sind sie es, die dopen, bomben, in US-Wahlkämpfe eingreifen und den lauteren Ukrainern (allen voran: dem Schokoladen-Millionär) in die Suppe spucken. So werden selbst die jüngsten Dopingfälle von Pyeongchang benutzt, um Russland zu verdunkeln, obwohl sich nach der Affäre um russisches Staatsdoping niemand eine derartige Blödheit vorstellen kann. Die Russen sollen an Bombenabwürfen auf Ost beteiligt sein. Belege dafür gibt es allerdings nicht, und dass die Russen ganz maßgeblich den IS bekämpfen und der Vernichtung der Kurden im Norden Syriens entgegentreten, wird weder erwähnt noch gewürdigt. Ja man schiebt auch dort den Buhmann vor: Russland verhindere den Frieden in Syrien, weil es wirksame Maßnahmen durch ein Veto bei der UNO verhindere. Welche Beweggründe es hierfür gibt, wird nicht kommentiert. Letztlich sind auch die Russen schuld, wenn es in der Ukraine nicht weitergeht. Warum eigentlich? Müssen die nicht einfach sauer reagieren, wenn sich die in Korruption versinkende Ukraine mit modernsten US-Waffen versorgen lässt?

Ja, und das markanteste Halbbild betrifft die Ex-DDR. Sie wird von Regierung und Medien so verzerrt dargestellt, dass die Ursachen für die extremen rechtsradikalen Vorgänge , z. B. in Cottbus, zugekleistert und für Westdeutsche unerfahrbar bleiben http://www.stoerfall-zukunft.de/?s=Zerrbild

 

Keime: Wenn wir so weiter machen …

… geht alles den Bach runter. Ob Acinetobacter baumannii http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/gemeingefaehrlicher-keim-aid-1.7371472 oder resistente Keime, die aus der Massentierhaltung herrühren http://www.rp-online.de/panorama/resistente-keime-in-gewaessern-gefunden-aid-1.7373871 – sehr bald könnten uns auch die letzten Reserve-Antibiotika   im Stich lassen. Dann wäre es wieder mal geschehen um die Menschheit …

Weder die amtierende Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, noch den  Noch-Landwirtschaftsminister Schmidt scheint das irgendwie zu rühren.

ARTE: 10 Szenarien für den Weltuntergang http://www.stoerfall-zukunft.de/horror-ja-danke/

Trump kommt uns finster vor – aber niemand zwingt uns, voreilig zu reagieren

Was Donald Trump angeht, so möchte ich die unzähligen vorauseilenden Kommentare nur zum Teil unterstützen: Trump ist ein Rassist, ein Frauenverächter und homophob – das sind allesamt Haltungen, die zutiefst verabscheuungswürdig sind. Aber er deutet Unterstützung für die Unterprivillegierten in den USA und eine Verständigung mit Russland an – was Amerika und dem Planeten gut tun könnte.

Warten wir ab.

Gero Jenner hat schon mal untersucht, wie es Trumps Präsidentschaft kommen konnte. Eine interessante Analyse http://www.gerojenner.com/wp/?p=1021

 

Der teure „Wir-schaffen-das“- Wahnsinn

Merkels Trotzgeste „Wir schaffen das“ beweist einmal mehr Barbara Tuchmanns These , dass machtgeile Herrscher Fehler nicht zugeben können, sondern dazu neigen,  diese zu vertiefen/auszubauen.

Wenn  man sich vorstellt, dass das Gros der 2015 eingekommenen Flüchtlinge keine oder fast keine BRD-gerechte Ausbildung besitzt, dann ahnt man die immense Belastung des sozialen Netzes – zumindest für die erforderlichen Ausbildungszeiten. Die Rheinische Post suggeriert, dass die Flüchtlingswelle eine zusätzliche Staatsverschuldung von 900 Milliarden (!!!) Euro verursacht hat . Kann mir jemand mal erklären, warum das von unserer Kanzlerin als problemlos dargestellt wird?

Verklemmte Granaten

Einzig wirksames Mittel zur Lösung der Probleme bleibt: Fluchtursachen beseitigen

Verantwortliche Politiker für den desaströsen Polizei-Abbau abstrafen/bestrafen

Abschreckende Zeichen setzen! Missbrauchstäter, vor allem aber auch Anstifter und Organisatoren kompromisslos ausweisen; die in Frage komenden Herkunftsländer durch Anreize, notfalls auch durch Druck, zur Rücknahme der Migranten bewegen

Andere Staaten zur Aufnahme von Tätern, die bei Rückführung in ihre Heimatländer mit dem Tod bedroht würden, materiell stimulieren

Kollektiven Schuldzuweisungen gegen Migranten entschlossen entgegentreten

Sehr erhellend für die Ursachenforschung auch die Texte von Necla Kelek http://www.rp-online.de/politik/zeit-fuer-klartext-bei-zuwanderung-aid-1.5682003 , Ahmad Mansour http://www.sueddeutsche.de/politik/interview-psychologe-uebrig-bleibt-dasmacho-gehabe-1.2810369, Mely Kiyak http://kolumne.gorki.de/kolumne-46/ und Nahlah Saimeh http://www.sueddeutsche.de/wissen/terrorismus-boese-gehirne-1.2746237

Die gewaltsamen Übergriffe in Köln, Hamburg, Bremen, Stuttgart und anderen deutschen Städten sind verhängnisvolle Zeichen einer Flüchtlingspolitik, die zwischen den kulturellen Dissonanzen, aber auch an fehlendem Einfühlungsvermögen und an den dazugehörigen Auslassungen und Lügen scheitert. Wir haben es nun einmal mit jungen, vor allem männlichen Ausländern zu tun, mit Menschen, die von ihren Familien vorgeschickt worden, um im goldenen Westen Frieden zu erfahren und ein gesichertes Leben festzumachen. Diese Menschen entwickeln Bedürfnisse, über die an keiner Stelle offen berichtet wird. Sie leben monatelang unter meist unwürdigen, von Enge geprägten Verhältnissen – Männlein, Weiblein und Kindlein durcheinander. Fast alle jungen Männer sind seit Monaten unterwegs – ohne ihre Freundinnen oder Frauen. Sie erleben mit der hiesigen Gleichberechtigung von Mann und Frau, mit der akzeptierten Homosexualität, mit der europäischen Kleiderordnung eine ihnen fremde Lebenswirklichkeit, die aufreizend wirkt, aufreizend wirken muss. Hinzu kommen die extrem frauenfeindlichen, selbst von Imamen verbreiteten Wegweisungen: die Frau habe sich dem Manne hinzugeben, sobald dieser das verlange. Ganz so fremd allerdings dürfte das auch den Christen nicht sein: Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn…. (Epheser 5: http://www.bibleserver.com/text/LUT/Epheser5)

 

„Sagen Sie mal“, fragte ein Ratinger Bürger seinen Bürgermeister, „das sind viele junge Männer, die gewisse Bedürfnisse haben. Kümmert sich die Stadt auch darum?“ http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/tiefenbroich-furcht-vor-ueberfremdung-aid-1.5676112. Der Fragende erntete einige Lacher, eine Antwort bekam er nicht.

 

Gerade hier aber beginnt das Problem. Ein Land wie Deutschland kann sich die Struktur der einkommenden Flüchtlinge nicht aussuchen. Es muss sie hinnehmen und das Beste daraus machen. Die Aufstellung von tausend Sonderbordellen könnte die Sachlage entschärfen. Niemand wagt das auch nur anzusprechen, geschweige denn zu erwägen. Denn wer sollte sich den aufgeziegelten Machos hingeben?  Solche Denke nagt geradezu irrsinnig am Frauenbild – wenngleich der Puff, wie selbstverständlich zu unserer Gesellschaft gehört. Folglich ist das Verschweigen der sexuellen Problematik in ihrer Gesamtheit, sind alle diesbezüglichen Auslassungen nicht hinnehmbar – und schon gar nicht auf die „bloße“ sexuelle Belästigung von Frauen zu reduzieren. Frauen können den sexuellen Trieb von Männern nicht einschätzen, und sie greifen zu kurz, wenn sie all die jungen Leute zum Onanieren auffordern. Wer seine Sexualität nicht ausleben kann, verbiegt sich. Allzu oft wird er kriminell. Das gilt als Binsenweisheit und passt vorzüglich in aktuelle Meinungsumfragen, die für Paare den einmal wöchentlichen Orgasmus zum Mindest- und Wohlfühlstatus erklären https://www.elitepartner.de/forum/frage/wie-lange-haelt-mann-es-aus-ohne-orgasmus.13819/. Bliebe noch die freiwillige Einnahme der Pülverchen, von solchen, die Rekruten zum Abturnen in den Tee gemischt werden. Aber wäre ein solches, den Migranten offeriertes Ansinnen nicht auch menschenverachtend? Was die fragwürdigen Mittel betrifft, so sind wir auf gutem Wege: Gerade bemüht sich eine gequälte Politik darum, den Nachzug von Familienmitgliedern auszubremsen – weil die Masse der ankommenden Flüchtlinge einfach nicht bewältigt werden kann. Gleichzeitig aber ignoriert sie das sexuelle Problem, über das sie nach wie vor schamlos hinwegschweigt.
Für mich ist klar: Übergriffe wie in Köln und anderen Städten wird es auch in Zukunft geben. Man wird sie zu verhindern suchen, aber nicht gänzlich verhindern können. Appelle an Ethik, Anstand und Rechtsbewusstsein nützen nur, wenn Zuwanderer in normalen Verhältnissen leben und die Regeln des Gastlandes erlernen können. Dafür müssen beide Seiten sorgen. Am besten, indem sie die Fluchtursachen beseitigen helfen. Wie das angesichts der verschärften Lage zwischen Saudi-Arabien und dem Iran einerseits und den Spannungen zwischen Türken und Kurden andererseits funktionieren soll, weiß niemand. Dasselbe gilt für die Beseitigung der Not in Afrika. Für diese Missstände sind in erster Linie US-Amerikaner, Franzosen und Briten verantwortlich, Völkerschaften, die vom Auffangen der Probleme nichts wissen wollen. Folglich müssen sich vor allem die Länder, die Hauptziele des Migrantenstroms sind (Deutschland, Schweden, Österreich) auf erhebliche Spannungen aus der Flüchtlingskrise heraus einstellen – auch auf sehr viel mehr RECHTS. Mit der lächerlichen Geste „Wir schaffen das“ sind diese Probleme ebenso wenig zu lösen wie mit der Seehoferschen Obergrenze von 200.000. Denn zum einen werden wir das Ganze nur in Teilen schaffen, zum anderen den Flüchtlingsstrom nicht begrenzen können. Es wird die weitere Zuwanderung mit noch mehr Problemen geben, und wir werden mit den daraus entstehenden Konflikten leben müssen. Gettos und Krawalle sind vorprogrammiert und … bleiben es.