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Kurz vor den geplanten Impfungen gegen Schweinegrippe herrscht Chaos in Deutschland. Die Verantwortlichen der Bundesregierung raten quasi einstimmig zur Behandlung. Eine immer größer werdende Gruppe von Fachleuten hingegen lehnt sie ab. Und die Massenmedien stiften eher Verwirrung als dass sie Entscheidungshilfen anböten. Hinzukommt, dass Prominente aller Couleur mal für, mal gegen die Impfung votieren. Lassen Sie mich kurz rekapitulieren: Die für die Grippeimpfung zuständigen Gremien (Bundesgesundheitsministerium, Innenministerium) haben – aus welchen Gründen auch immer – von der Pharmaindustrie zwei unterschiedliche Präparate geordert, die jetzt zur Verfügung stehen. Soldaten und Bundesbeamte sollen mit Celvapan, die Bevölkerung mit Pandemrix geimpft werden. Celvapan wird vom US-Pharmaunternehmen Baxter produziert. Es enthält den Grippevirusstamm A/California/7/2009 (H1N1)v. Die Viren des Impfstoffs werden in Säugetierzellen gezüchtet und dann deaktiviert. Der Körper erkennt die fremden Viren und beginnt, Antikörper zu bilden. Für Deutschland wurden 200.000 Impfdosen bestellt. Die EU hat den Impfstoff prüfen lassen und bereits im März 2009 zugelassen. Vorsicht ist für Allergiker geboten, die auf den Impfstoff bzw. auf Teile des Serums allergisch reagieren. Pandemrix wird vom britischen Konzern GlaxoSmithKline produziert. Pandemrix enthält wirkungsverstärkende Zusatzstoffe, sogenannte Adjuvanzien, die in der Kritik stehen, Nebenwirkungen zu verursachen. Der Impfstoff wirkt jedoch breiter und stärker. Er wird aus Teilen des Erregers hergestellt. Pandemrix enthält den Grippevirusstamm A/California/7/2009 (H1N1)v-like strain (X-179A). Für Deutschland wurden 50 Millionen Impfdosen bereit gestellt. Die Liste der Nebenwirkungen ist länger als bei Celvapan. Möglich sind Kopf-, Gelenk-, Muskelschmerzen sowie Schmerzen an der Einstichstelle. Ebenso können Fieber, Müdigkeit und Mattheit auftreten. Allergiker gegen Hühnereiweiß und Formaldehyd sollten vorsichtig sein. Der Impfstoff wurde im Mai 2008 von der EU zugelassen. Allerdings schränkt die Europäische Arzneimittelagentur EMEA ein, dass die Zulassung beider Präparate aufgrund "außergewöhnlicher Umstände" erfolgte.
Vor wurde auch der von Sanofi-Pasteur entwickelte Impfstoff „Panenza“ zugelassen. Die Substanz, die als einzige weder adjuvantiert noch ein Ganzvirus-Vakzin ist, bleibt Deutschland bislang verschlossen. Warum, ist unklar. Focetria von Novartis - ein weiteres Mittel - befindet sich noch im Zulassungsverfahren. Eine ausreichende Prüfung der Impfstoffe sei nicht möglich gewesen. Parallel zur Impfung geisterten bis gestern Tamiflu und Relenza, für die Bürger und Ärzte massenhaft Depots angelegt hatten. Ihre Vergabe wurde Monate lang als Allheilmittel gepriesen. Heute werden beide als "Behelfsbrücke" für die Übergangsphase zum Impfstoff abqualifiziert. Sie einzunehmen, berge das Risiko von Resistenzen mit anschließender Unwirksamkeit/zusätzlicher Gefährdung. Ob lobbygesteuerter Schnellschuss oder sinnvolle Präventivmaßnahme - ein Bombengeschäft für die Produzenten wurde das allemal. Soweit die Fakten. Natürlich stellt sich die Frage, warum zwei Impfstoffe und warum zwei unterschiedliche Gruppen von Impfbetroffenen? Hat das mit den Produktionskapazitäten des jeweiligen Herstellers, mit Wettbewerbsfragen, mit 2-Klassenmedizin oder einfach mit einem Kompetenzgerangel zwischen Gesundheits- und Innenministerium zu tun? Antworten darauf gibt es nicht.
Allenfalls wird die Tatsache, dass zwei verschiedene Präparate geordert wurden, als gesellschaftspolitisch inakzeptabel, ja als ein dilettantischer Flop gehandelt. Doch das ist nicht alles. So ist beispielsweise die Epidemiologin Dr. Angela Spelsberg (Transparency International) der Meinung, dass die Schweinegrippe an sich total überbewertet werde, ja pure Geldverschwendung bedeute. Die Grippe sei in ihren Auswirkungen geradezu harmlos und keineswegs schwerwiegender einzuordnen als die herkömmliche Influenza. Sie halte das Ganze für einen inszenierten Deal zwischen der geschäftstüchtigen Pharmaindustrie und unwissenden Auftraggebern. Wichtig bei der Bewertung dieser Aussage ist, dass Spelsberg Impfungen nicht grundsätzlich ablehnt, ja z.B. als Prävention gegen Masern ausdrücklich befürwortet. Tatsächlich scheinen beide Seiten - Politik wie Pharmaindustrie - weder über eine ausreichende Prüfung der Medikamente, noch über deren Preis verhandelt zu haben. Schließlich blieb auch die Frage offen, ob eine Impfung Schutz gegenüber mutierten Erregern bieten könnte. Von der herkömmlichen Grippe weiß man, dass nur der aus der aktuellen Influenza abgeleitete Impfstoff perfekte Wirkung zeigt. Der aber kann in der jeweiligen Periode nur in unzureichender Menge produziert werden. Mit der Folge, dass sämtliche Impfungen (weil die Medikamente auf Basis älterer Erreger entwickelt werden) dem aktuellen Geschehen hinterherlaufen. Dennoch wird ein gewisser Schutz gegenüber der akuten Bedrohung festgestellt. Was die Schweinegrippe angeht, so müssen die Vermutungen auf Fernwirkungen vage bleiben, weil niemand weiß, wohin der Erreger mutiert und ob ihm später mit den jetzt zur Verfügung stehenden Medikamenten beizukommen ist. Kürzlich haben die Impfbefürworter gerade diesen Schutz gegenüber mutierten Erregern suggerieren wollen ("Westdeutsche Zeitung" vom 28. Oktober 2009). Der versage nur, wenn es zur höchsten Stufe der Mutation, einer sogenannten "komplexen" Mutation komme. Und man sattelte schnell noch drauf, dass in Deutschland durchaus 30% der Bevölkerung an Schweinegrippe erkranken könnte. Wenn nun zusätzlich behauptet wird, dass der Wirkstoffverstärker auch noch mit schädlichen "Nanopartikeln" einhergeht, wird das Ganze zum Horrorszenario. Was aber soll der Bürger mit solchem Halbwissen, mit solchen Mutmaßungen? Beschreiben diese "Warn-Ticker" die Wirklichkeit, oder sind sie eine Art "Gegen-Hype"? Wo fangen die Verschwörungstheorien an, und wo hören sie auf? Schlimm ist, dass die jetzt zwingend erforderliche Folgenabwägung von Impfung und Nicht-Impfung durch das trommelfeuerartige FÜR und WIDER gänzlich erstickt wird.
Bezeichnend ist auch, dass die Pharmakonzerne jede Verantwortung für eventuelle Impfschäden ablehnen. Gewiss: Sie wurden zum "Schnellbrüten" angehalten - doch heißt das auch, dass sie nirgendwo in der Pflicht sind? Die maßlose Hektik im Gesamtgeschehen schlägt jetzt - wenn denn etwas schief geht - auf Staat und Steuerzahler zurück. Die Konzerne haben ihre Profite eingefahren, wir alle stehen für die Risiken.
Der Bürger ist angesichts dieses Nebels zu Recht konsterniert. Er muss die Impfung nicht direkt (wohl aber indirekt) bezahlen, doch ihm werden relevante Fakten zu Sinn und Verträglichkeit der Behandlung permanent vorenthalten. Zwar heißt es, dass gewisse Personengruppen mit Vorerkrankungen gefährdeter seien als andere – und folglich der Impfung bedürften. Anderseits aber schweigt man sich aus, wenn es um konkrete Fälle, z.B. um schwangere Frauen – und deren Wechselwirkung mit dem Kind – geht. Offenbar läuft alles auf den großen Menschenversuch hinaus. Mal schauen, was ein- und auftritt. Diese Sachlage ist alarmierend. Denn schätzungsweise zwei Drittel der Bevölkerung lehnen die Impfung derzeit ab, obwohl sie – zumindest punktuell – Sinn machen könnte. Und niemand weiß recht einzuschätzen, ob die Regierung die Ausgabe von etwa 2 Milliarden Euro ausschließlich zu rechtfertigen sucht oder aber von der Wirksamkeit einer Impfung irgendwie überzeugt ist. Da wissenschaftliche Erkenntnisse – vor allem Langzeitversuche – ausstehen, ist ersteres zu vermuten. Was auch sollte mit den massenhaft georderten Impfstoffen geschehen, wenn sie nicht in Anspruch genommen würden? Und wer wollte diejenigen freisprechen, die übereilt reagierten und immense Mittel entweder für Gefährliches oder für nicht Notwendiges ausgaben?
Ich habe heute, am 17. November eine interessante Zuschrift bekommen. Die will ich keinem vorenthalten:
Von: "Alexander Stögermayer" Datum: 17. November 2009 01:26:38 MEZ An: Nils Krokfors; Betreff: schweinegrippe 1.
Sehr geehrte Damen und Herren, in der Mexikanischen Tageszeitung "La Jornada" fand ich folgenden, lesenswerten Artikel zum Thema „Schweinegrippe“... Das sollten die Leute auch bei uns lesen und erfahren.
Hier der Text:
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten - und den Medien ist es keine Zeile wert. Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert Von ca.25 Cent behandelt werden könnten - und den Medien ist es keine Zeile wert. Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.Menschen den Tod hervor - und den Medien ist es keine Zeile wert. Aber als vor einigen Jahren die famose "Vogelgrippe" ausbrach - Überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten - Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben - Eine Epidemie, die gefährlichste von allen! Eine Pandemie! Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus. Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit "nur" 250 Menschen zu beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25 Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen - eine halbe Million gegen 25 . Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet? Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen "Hahn" gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen. Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die Britische Regierung 14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der Antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült! Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen. Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon.
Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo - nur die Schweingrippe, die Grippe der Schweine. Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein "großes Schwein"? Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu? "Wir sind sehr besorgt Um diese Epidemie, soviel Leid - darum, werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten." Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu? OK, wir haben es gesehen - 50 US$ das Päckchen. 50 US$ für dieses Schächtelchen Tabletten? Verstehen Sie doch meine Dame - die Wunder werden teuer bezahlt. Das, was ich verstehe, ist, dass diese multinationalen Konzerne einen Guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen - Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu. Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als der verhängnisvolle Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu. Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser "Gesundheitssöldner". Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweingrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung. Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser " Pandemie" erkennen. Soweit aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada"
der ganzen Diskussion über die Impfung schrieb mir jemand dieser Tage, einen sehr guten Satz: "Gesunde Menschen brauchen keine Impfung und kranke Menschen dürfen erst gar nicht geimpft werden!!"
Mit freundlichen Grüßen Pastor Joh.W.Matutis www.nnk-berlin.de
Wer es noch nicht weiß: Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe Pandemrix(r) und Focetria(r), enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) Squalen. Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als Impfverstärker eingesetzt worden. 23-27 % (also jeder Vierte) auch solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit , mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), neben Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen, Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen. Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert. Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden, bei den Geimpften, aber nicht Erkrankten, bei 0 %. Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US- Verteidigungsministerium anerkannt. Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden. Juliane Sacher , Fachärztin für Allgemeinmedizin Bergerstr. 175 60385 Frankfurt T: 069 - 921 89 90 www.praxis-sacher.de __________________ Regina Mössner , Heilpraktikerin - Klassische Homöopathie Schneewittchenstr. 34 81739 München Tel. 089 - 60 11 563
Mitte November lese ich in der Rheinischen Post, dass auch ein deutscher Nobelpreisträger (Harald zur Hausen/Virologe!!!) die Impfung mit Wirkverstärker ohne wenn und aber befürwortet. DIE ZEIT zitiert fast zeitgleich zwei Ärzte mit drei Meinungen ("DIE ZEIT", 12. November 2009). Schwangeren wird hier empfohlen, sich vom zweiten Trimester an (ab 6 Monat) mit Pandermix impfen zu lassen.
Kaum sind diese Infos gelaufen, erfahre ich, dass zwei neue, in Deutschland noch nicht verfügbare Impfstoffe (Focentria und Celtura/jeweils von Novartis) ebenfalls Wirkverstärker enthalten. Aber niemand teilt mit, wann sie hier zu Lande eingesetzt werden und ob sie verträglicher sind als die in Pandemrix enthaltenen. Und wiederum will man uns weismachen, dass Wirkverstärker vor allem dann wichtig sind, wenn der H1N1-Virus gefährlich mutiert. Schwangere, so eine weitere Emfehlung sollten sich erst impfen lassen, wenn eine neue, wirkverstärkerfreie, speziell auf sie ausgerichtete Medikation erhältlich ist. |