Aktuelles
Auch auf dem Luther-Platz ist es verdammt kalt Drucken
Dienstag, 07. Februar 2012 um 17:56 Uhr

Da kommt eine Fuhre Holz gerade recht. Albrecht Erhardt aus Ratingen (links) hat schon zum dritten Mal Brennmaterial für Occupy gespendet. Heute am 7. Februar 2012 sind im Düsseldorfer Camp auch Aktivisten aus Frankfurt zu Gast. Da wünscht man sich unter der Plane schon etwas Wärme.

 
Für nachhaltige Entwicklung und soziale Rechte Drucken
Donnerstag, 26. Januar 2012 um 15:07 Uhr

Beim Weltsozialforum in Porto Alegre stehen erneut Umweltzerstörung und soziale Schieflagen im Focus. Die ersten Bilder gibt es schon http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/weltsozialforum-in-porto-alegre-2012-fotos-berichte-199649 Die Gegenveranstaltung in Davos wird von Occupy belagert ⇛ http://occupywef.ch/

 

 

Ulrich Scharfenorth hat beim Stöbern seine Kurzprosa von 2002 gefunden. Irgendwie passt die auch heute ganz gut:


Jetzt, da die Zeichen auf GLOBALISIERUNG stechen, ist Schluss mit lustlos. Wer schon mag stillhalten, wenn die Saugnäpfe ankern, wer schon Fisch sein, wenn die letzte Insel ins Netz geht.  Die Kraken wissen, was sie erfinden und wo sie stützpunkten, fließt Blutgeld.
Es ist die Gier, die sie treibt, das geile Melken am schlaffer werdenden Erdleib. Neuerlich angefacht, weiter gebreitet und schamlos gegen die letzte Hütte gerichtet.
Gier heißt das, Geld heißt das. Etwas, das COLA  und Jaguar erlaubt,   aber reziprok und direkt auch dich zeichnet – Menschlein oder Tycoon, Unwert oder Menschwert -, etwas, das dich  maßnimmt, wenngleich der Anzug, der da entsteht, mehr  abdeckt oder offenlegt als guttut.
Wo reichlich Geld ist, regiert es rigide und die Nische, die jenseits der Mangroven noch standhält – sie wird nun auch monetär plattgetreten. Immer dies bisschen Landgier auf den Lippen,  verbrämt mit ABENDmal . Immer vorwärts, immer höher für den  Absturz am TellerRAND.
Auch das noch begehren wollen, auch das noch auszehren müssen. Diesen windigen Sandweg vermienen, diese Ölsäuferpipeline ins Land pressen, kaspiseesüdwärts und sonstwo.
Niemand weiß, wann der  Faden reißt.  Niemand weiß, wann sie auslaufen, die ozonlöchernen Treibhaushimmel. Jeder aber will es ausreizen.

Irgendwo geistern noch Blumen, tauchen Wälder ihre KRONEN ins Mondlicht.

Leider nur ein Inseldasein - mit BLÜTEN ohne Wert, mit Blättern, die zu Blattgold sterben. Denn dicht, ganz dicht, ruft das Geld, schreit Liquidität, die brachliegt, streiten DOLLARjunkies mit den RUBELschonern, jagen PFENNIGfuchser die Gänse, die gülden zu Kälbern mutieren.
Nicht die geknickten Halme sind es, die uns schmerzen, nicht die gekippten Biotope. Es sind die verpaßten Chancen, die geldscheinumkränzten Stichwunden aus NICHTGENUG und NICHTHEUTE.
Doch aufgepaßt: YENseits der Erstickungsfalle, wächst das Jenseits von Gut und Böse, bimmelt die binLADENKASSE vernehmlich das Lied vom Tod. Nichts mehr mit Hasse ne MARK, nichts mehr mit   ProCENTe. Es crash die Türme dieser Welt, und es staubt diesseits der Haustür. Wüste und  Sturm, schreit es und langt nach den Fleischtöpfen.
Und die Kraken? Sie setzen auch jetzt auf Almosen, auf spärlichen Auswurf und Abwurf, meinen, daß es ausreiche, sie  kauffähig zu halten - die Erfolglosen dieser Welt. Und sie  hoffen auf An- und Abstand, und größer und größer.
Noch fehlt der Funke, noch dichten die PFUNDWucherer ihre Gasmasken an den GROSCHENgräbern. Bald aber werden sie feststehen, die VerLIRA. Was sich jetzt nageln läßt, ist schon morgen um Kopf und Eisen gebracht.
Wir aber, wir in den warmen Sesseln, retten die Welt auch nicht.  Wo kein Gewissen ist, kann keines beruhigt werden. So ist auch das, was wir eilfertig und immer kleinmünziger spenden,
ein GELDstück
ohne  Wert.

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Ein neues Wirtschaftsmodell Drucken
Donnerstag, 26. Januar 2012 um 12:16 Uhr

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Am Mittwoch, d. 1. Februar 2012, 19:30 Uhr, diskutieren die Ratinger Grünen im Brauhaus, Bahnstraße 15, mit Bürgern über neue Formen des Wirtschaftens. Grundlage ist das Wirtschaftsmodell "Gemeinwohl-Ökonomie", das sein Protagonist, der österreichische Buchautor Christian Felber vorstellt. Felber hatte bereits 2011 in Düsseldorf referiert ⇛ http://www.stoerfall-zukunft.de/aktuelles/290-christian-felber-im-duesseldorfer-zakk. Eine ausführliche Analyse und Rezension seines Buches findet sich unter http://www.stoerfall-zukunft.de/buchtipp/233-gemeinwohl-oekonomie. Felbers Wirken wird auch in der Publikation "abgebloggt" ausführlich behandelt ⇛ http://www.stoerfall-zukunft.de/aktuelles/312-qabgebloggtq-seit-1-november-gelistet-

 
A. Karrass und S. Stierle haben ein bemerkenswertes Buch geschrieben ... Drucken
Donnerstag, 26. Januar 2012 um 01:18 Uhr

... Sein Titel ist "EuroKrise". Ulrich Scharfenorth hat die Publikation gelesen, dokumentiert, ausgewertet und rezensiert  → http://www.stoerfall-zukunft.de/buchtipp/329-auswege-aus-der-europakrise

 
Zweimal "abgebloggt" Drucken
Donnerstag, 19. Januar 2012 um 00:48 Uhr

Ulrich Scharfenorth wird zweimal über sein im November 2011 erschienes Buch sprechen, einmal

- im Rahmen des Ratinger Kulturtages - am Sonntag, d. 26. Februar 2012, zwischen 15:30 und 16:30 Uhr, zum anderen

- im Ratinger "Tragödchen" (Buchcafé "Peter & Paula", Ratingen, Grütstr. 3-7) - am Donnerstag, d. 8. März, 20 Uhr,  in einem Mix mit Liedern von Hannes Wader.

Wer sich vorab informieren möchte ... bitte ...http://www.amazon.de/abgebloggt-Drei%C3%9Fig-Monate-zwischen-Fakten/dp/3937507310/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1327160209&sr=1-1#reader_3937507310

 

 
Warmes Essen fürs Camp Drucken
Donnerstag, 29. Dezember 2011 um 17:52 Uhr

Tobias Dietrich, der im TD Düsseldorf Rot-Weiß e.V. seit 1998 Gäste zu den unterschiedlichsten Anlässen empfängt (http://www.gastronomie-dietrich.de/index.php?cat=Impressum), hat am 29. Dezember für Occupy Düsseldorf gekocht. Das ist im Camp mit Freude quittiert worden.

Inzwischen gibt es auch den Förderverein für Occupy und folglich eine Geld-Spende-Adresse: Occupy Düsseldorf e.V.; Konto-Nr. 1006210007; BLZ 30050110 bei der Stadt-Sparkasse Düsseldorf. An alle Sympathisanten ergeht die Bitte, ein paar Euro zu überweisen, damit das Camp auch über die Wintermonate aufrecht erhalten werden kann.

Anfang Januar 2012 machen Wind und Kälte dem Camp und seinen Bewohnern ziemlich zu schaffen. Da ist dann viel Durchhalte-Willen nötig:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/01/05/lokalzeit-duesseldorf-occupy-zeltlager.xml

 
Krisengespräche im Düsseldorfer ZAKK Drucken
Donnerstag, 15. Dezember 2011 um 08:30 Uhr

Nach nunmehr drei Zusammenkünften haben sich mehr als 40 BürgerInnen auf ein Programm verständigt, dass zur ständigen Analyse der politischen/finanzpolitischen Situation in Europa befähigt und Maßnahmen/Aktionen gegen die Willkür des Finanzsektor/die Handlungsohnmacht der Politik benennt, strukturiert und bündelt. Im Mittelpunkt künftigen Geschehens soll der Bürger, sprich: eine starke Bürgerbewegung stehen. Hierfür sind Menschen aus allen Schichten willkommen, die das gleiche Ziel eint. Wie immer geht es um große Schnittmengen, denn nur mächtige Demos vermögen die Aufmerksamkeit der Regierenden auf die wirkliche Misere in Europa und die daraus resultierende Empörung der Bevölkerung zu schärfen.

Man ist sich im ZAKK einig, dass die geplanten Aktionen konzentriert werden müssen, um ein ausreichendes Echo zu finden. Bereits geplant ist eine große – international begleitete – Protestkundgebung für den 15. Januar 2012. Ihr voran geht am 14. Januar 2012 eine Asamblea (Volksversammlung), zu der Occupy Düsseldorf aufruft (http://www.facebook.com/events/303019986395887/?mid=54). Darüber hinaus sind ein Familienfest (noch nicht terminiert) und für Ende März eine Vortragsveranstaltung geplant. Letztere wird das derzeitige Krisengeschehen zum Hauptthema haben. Mögliche ReferentInnen werden derzeit angesprochen. Das nächste Krisengespräch findet – nach derzeitiger Planung – am 3. Januar 2012 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

 
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