"Störfall Zukunft" zu öffnen, birgt die Versuchung, es durchgängig lesen zu wollen, weil der Sog, den sein Inhalt auslöst, beachtlich ist. Recht schnell entsteht der Eindruck, dass der Leser die komplexen Wirkmechanismen unserer Welt nicht nur begreifen, sondern komplett vereinnahmen kann – so plastisch und strikt gebunden wird vermittelt, was heute vor uns abläuft und morgen stattfinden könnte.
Mir ist völlig unerklärlich, warum Medien, Polizei und Justiz die Laserstrahlattacken auf Flugzeugpiloten zwar registrieren, aber keinerlei Maßnahmen ergreifen. Allein in NRW soll es in diesem Jahr 82mal zu derartigen ...
Mitunter muss man DIE ZEIT, die sich meist Mitte rechts stellt, auch loben. Hin und wieder nämlich lassen es Herausgeber und Chefredakteur zu, dass fähige Autoren wider den (konservativen) Stachel ...
Ulrich Scharfenorth hat seínen neuen Erzählband am 20. Juni 2010 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt (www.literaturkries-era.de; Rubrik Events u. Fotogalerie). Jetzt folgen weitere Lesungen. Eine davon ist schon festgemacht: ...
Am 9. September 2010, 13:50 Uhr, liest der Autor einige Passagen aus "Störfall Zukunft", die auf Themen und Belange von Kindern und Jugendlichen abgestellt sind.
Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf, Gebäude 23.01, Universitätsstreaße 1, ...
Hier geht es um knallharte Analysen und ... um ZUKUNFT. Im Mittelpunkt steht ein Buch, das sich mit wichtigen Fragen der heutigen Welt befasst und mögliche Wege in eine neue, lebenswerte Gesellschaft aufzeigt.
Sein Titel "Störfall Zukunft" läuft bewusst mehrspurig. Er weist u. a. darauf hin, dass Gespräche und Diskussionen über ZUKUNFT oft verdrängt und als störend empfunden werden.
So spannend kann Zukunft sein - einfach ins Bild klicken
Ulrich Scharfenorth: Mein Buch ist eine Sammlung unterschiedlichster Fakten, Analysen und Auffassungen, wobei alle relevanten, für die Fortentwicklung der Menschheit wichtigen Themen berührt werden. Die einzelnen Kapitel:
Treibstoff Innovation- Einmal Weltraum … und (vielleicht) zurück (Schwerpunkte: Herausforderungen und Grenzen der Raumfahrt, Kometenabwehr, Kontakte zu außerirdischem Leben)
Aufpäppeln oder radikales Ausweiden? (Schwerpunkte: Medizin/Gesundheitswesen/genetische Manipulation) -
Weiter manipulieren oder … zurück zur Natur (Schwerpunkte: grüne Gentechnik contra BIO)
Träumen Sie großflächig oder … lieber nano? (Schwerpunkt: Nanotechnik)
Die Bildungsreform verpassen, heißt scheitern (Schwerpunkt: die Lehrer und Schüler von morgen)
Energiewende oder -desaster? (Schwerpunkt: die Kontroverse zwischen alternativen Energien und Kohle- bzw. Atomstrom)
Aus weniger sehr viel mehr machen (Schwerpunkte: rohstoff- und energiesparende Technologien)
Ausverkauf oder Konsens? (Schwerpunkt: Kehrtwende in der Weltwirtschaft)
Kreativ schöpfen oder schuften bis zum Abdanken? (Schwerpunkt: Zunehmende Not auf den Arbeitsmärkten)
Nebel im Treibhaus (Schwerpunkt: Umweltbelastung und Umweltschutz)
Der Crash ist vorprogrammiert (Schwerpunkt: Die Gefahren für das Weltfinanzsystem)
Die Sklaverei annehmen oder selbstbestimmt handeln (Schwerpunkt: Der Mensch im Glück oder Verhängnis)
Politik bleibt eine Hure … noch lange (Schwerpunkt: Weltpolitik - wer sie wie macht und wohin steuert)
Über den Absturz … ans Licht (Schwerpunkt: mögliche Wege in die EINE, nachhaltige WELT)
Im Blog werden die Themen des Buches fortgeschrieben. Der Autor berichtet in unregelmäßigen Abständen über alle aktuellen Entwicklungen - und nimmt selbst Stellung.
"Störfall Zukunft - SchlussFolgerungen für einen möglichen Anfang"
Warum wir uns dringend mit dem Thema "Zukunft" beschäftigen müssen
Die junge Generation muss mit dem leben, was die heutige Gesellschaft übriglässt! Zu erfahren, ob sich unser Planet zu einer blühenden Landschaft entwickelt oder aber in monströses Dunkel abgleitet, sollte ein Grundanliegen des Menschen sein. Dass wir heutige Entwicklungen analysieren, dass wir bestimmte Trends nicht nur erkennen, sondern auch in die Zukunft mitnehmen, aber ebenso auch verhindern können, ist eine einmalige Chance. Allzuoft aber sind sowohl die "Verwalter des Wissens" als auch die "Wagenlenker" um die fünfzig (oder älter) und wenig geneigt, Zeiträume, die nicht ihre sind, mit Weitsicht zu betrachten. Für sie sind eher das aktuelle Gleichgewicht und das verbleibende (eigene) "Restleben" von Bedeutung – weniger die Perspektive der Kinder und Enkel.
Horrorszenarien und bloße Kicks bringen uns nicht weiter! Zukunftsentwürfe degenerieren in einer solchen Atmosphäre zu medialen Horror-Schinken, zu eindimensionalen Projektionen von "Spartenkönigen" oder zu populistischem Kleister für das Wahlvolk. Wer Umweltziele an den Jahren 2020 und 2050 festmacht, drückt sich oft, sie schon morgen beherzt anzugehen. Und wer die Energiewende zum Selbstläufer erklärt, ist ein Demagoge.
Das Geld richtig investieren! Die Anstrengungen auch der deutschen Regierung, eine nachhaltige Welt gezielt anzusteuern, sind wenig überzeugend. Statt zehnmal mehr Geld für erneuerbare Energien (und Energiespeicherung), für Bildung und Ausbildung sowie in faire Beschäftigungsmodelle zu investieren, statt die Leistungsträger der Gesellschaft stärker zu belohnen als die Inhaber leistungslos erworbener Vermögen, statt der Spekulation Einhalt zu gebieten, fördert man große Kapitalgesellschaften (die einheimische Mittel- und Kleinbetrieb ruinieren), saniert desolate Bankhäuser mit Steuergeldern, stärkt den unfairen Freihandel zwischen ungleich Starken, schickt Soldaten in sinnlose Auslandseinsätze und schaut zu, wie wertvolle Mittel in einem untauglichen Gesundheitssystem verrotten. National wie international klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf. Wer in diesem Rennen auf eine lebenswerte Zukunft hofft, ist ein Narr.
Die Wende mitgestalten! Was wir brauchen, sind taugliche Entwürfe, sowohl für ein neues, ökosoziales Welt-Wirtschaftssystem als auch für eine neue internationale Finanzarchitektur - dazu ein Bewusstsein für nachhaltigen Ressourcenverbrauch, eine faire Bezahlung für verbrauchte Natur sowie den Willen zum Schutz gesellschaftlicher Gemeingüter. Nur wenn die Entwicklung in eine Welt mündet, in der alle Menschen Respekt genießen, ohne Armut und in Würde leben können, wird es dauerhaften Frieden und die Chance auf eine lebenswerte Zukunft geben. Hierfür müssen wir alle Kräfte, sprich: die eines jeden Einzelnen, mobilisieren. Wir brauchen eine starke – und vor allem junge - Bürgerbewegung, die den Wandel erzwingt. Menschen, die sich versklaven und vom täglichen Müll zudröhnen lassen, sind dazu nicht fähig. Auf sie warten Entmündigung, Überwachung, Jobverlust und Altersarmut.
Über all diese Herausforderungen und Probleme ein Buch zu schreiben, war mir ein Bedürfnis.
Dr.-Ing. Ulrich Scharfenorth
.... In der Rubrik LINKS: informative Verbindungen zu allen Themen