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Störfall Zukunft

"Störfall Zukunft" zu öffnen, birgt die Versuchung, es durchgängig lesen zu wollen, weil der Sog, den sein Inhalt auslöst, beachtlich ist. Recht schnell entsteht der Eindruck, dass der Leser die komplexen Wirkmechanismen unserer Welt nicht nur begreifen, sondern komplett vereinnahmen kann – so plastisch und strikt gebunden wird vermittelt, was heute vor uns abläuft und morgen stattfinden könnte.

Buchdaten

Cover

2008 Heiner Labonde Verlag,   
ISBN 978-3-937507-15-6
632 S. ; VK: 34,00 Euro

Blog

Attac setzt auf gesellschaftlichen Wandel

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         Die Zeit ist reif für Veränderungen. Wir durchleben eine Periode, die den Kapitalismus an die Grenzen seiner Existenzfähigkeit verschlägt – und kein „normales systemisches Wechselbad“, wie uns das die Neoliberalen ...

Montag, 22 Februar 2010

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Kriminalität oder "systemische Selbstregulierung"?

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Selbstverständlich müssen Bund und Länder die von Insidern angebotenen Daten-CDs kaufen, um Steuerhinterziehern auf die Spur zu kommen. Denn andere Möglichkeiten, mehr Steuergerechtigkeit in Deutschland herzustellen, gibt unser System offenbar nicht ...

Freitag, 12 Februar 2010

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Aktuelles

Autor veröffentlich in der Internet-Zeitschrift "Das Blättchen"

Auf Anfrage von Wolfgang Sabath, Chefredakteur des Internet-Journals, hat sich Ulrich Scharfenorth zum Thema "Attac" geäußert (s. Rubrik: BLOG) - und damit eine interessante Diskussion ausgelöst. Wer sich an ihr beteiligen ...

Montag, 22 Februar 2010

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Autor arbeitet auf weiteren Internet-Plattformen

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Ulrich Scharfenorth ist jetzt auch bei freitag.de, gruenes-forum.net, zeit.de, blog.de, das-blaettchen.de unterwegs. Hier führt er Diskussionen mit Usern zu den Blog-Beiträgen seiner Website. Die Raktionen sind unterschiedlich. Sie spiegeln die Auffassungen ...

Dienstag, 24 November 2009

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Willkommen Drucken

Hier geht es um knallharte Analysen und darauf aufbauend ... um ZUKUNFT.  Im Mittelpunkt steht ein Buch, das sich mit wichtigen Fragen der heutigen Welt befasst und mögliche Wege in eine neue, lebenswerte Gesellschaft aufzeigt. Sein Titel "Störfall Zukunft" läuft bewusst mehrspurig. Worauf er vor allem hinweisen möchte, ist die Tatsache, dass Gespräche und Diskussionen über ZUKUNFT oft verdrängt und als störend empfunden werden.

WAS? Alle Interessierten sollen die Informationen erhalten, die zum Verständins der komplexen Mechanismen unseres Lebens  notwendig sind. Ich möchte auf die Glanzlichter, aber gleichzeitig auch auf die Zerrissenheit hinweisen, die unseren Planeten kennzeichnen und dafür werben, den derzeigen Kurs der "Welt-Wagenlenker" signifikant zu verändern.

DIE  ZIELE: Was wir brauchen, ist EINE WELT, ein Konstrukt, das durch faires Miteinander aller Menschen, durch das Verhandeln auf gleicher Augenhöhe und durch nachhaltiges Wirtschaften bestimmt ist. Folglich ist es wichtig, auf die Komplexität der Ereignisse und die gegenseitige Verflechtungen von Entwicklungen hinzuweisen und den eher eindimensionalen Zukunftentwürfen von "Spartenkönigen" eine Absage zu erteilen.

DIE  FAKTEN: In dieser Diskussion eröffnet mein Buch "Störfall Zukunft - SchlussFolgerungen für einen möglichen Anfang" ein Spektrum unterschiedlichster Fakten und Betrachtungen, in dem alle wichtigen, für die Fortentwicklung der Menschheit relevanten Themen berührt werden:

Treibstoff Innovation Einmal Weltraum … und (vielleicht) zurück - Aufpäppeln oder radikales Ausweiden? (Schwerpunkte: Medizin/Gesundheitswesen/Gentechnik) -  Weiter manipulieren oder … zurück zur Natur (Schwerpunkte: grüne Gentechnik/BIO) - Träumen Sie großflächig oder … lieber nano? (Schwerpunkt: Nanotechnik) - Die Bildungsreform verpassen, heißt scheiternEnergiewende oder -desaster? - Aus weniger sehr viel mehr machen (Schwerpunkt: Ressourcenproduktivität) - Ausverkauf oder Konsens? (Schwerpunkt: Weltwirtschaft) - Kreativ schöpfen oder schuften bis zum Abdanken? (Schwerpunkt: Arbeitsmärkte) - Nebel im Treibhaus (Schwerpunkt: Umwelt) - Der Crash ist vorprogrammiert (Schwerpunkt: Weltfinanzsystem) - Die Sklaverei annehmen oder selbstbestimmt handeln (Schwerpunkt: Mensch und Gesellschaft) - Politik bleibt eine Hure … noch lange (Schwerpunkt: Weltpolitik, u. a. Entwicklungshilfe) - Über den Absturz … ans Licht (Schwerpunkt: mögliche Wege in die Zukunft).

Hundert Fragen, die auf der Haut brennen (einfach anklicken!)

SmileSurprised WICHTIG!  Im Blog werden die Themen des Buches fortgeschrieben. Der Autor berichtet in unregelmäßigen Abständen über alle aktuellen Entwicklungen - und nimmt selbst Stellung.

  

 Warum wir uns dringend mit dem Thema "Zukunft" beschäftigen müssen

Die junge Generation muss mit dem leben, was die heutige Gesellschaft übriglässt! Zu erfahren, wohin unsere Welt driftet, ob sich unser Planet zu einer blühenden Landschaft entwickelt oder aber in monströses Dunkel abgleitet, sollte ein Grundanliegen des Menschen sein. Dass wir heutige Entwicklungen analysieren, dass wir bestimmte Trends nicht nur erkennen, sondern auch in die Zukunft mitnehmen, aber ebenso auch verhindern können, ist eine einmalige Chance. Allzuoft aber sind sowohl die  "Verwalter des Wissens" als auch die "Wagenlenker" um die fünfzig (oder älter) und wenig geneigt, Zeiträume, die nicht ihre sind, mit Weitsicht zu betrachten. Für sie sind eher das aktuelle Gleichgewicht und das verbleibende (eigene) "Restleben"  von Bedeutung – weniger die Perspektive der Kinder und Enkel.

Heute verhindern die Orientierung auf kurzfristigen (materiellen) Gewinn, aber auch das Bestreben, ein Amt zu behalten/zu erlangen, dass Zukunft zu einem ernsten Programmpunkt wird. Politiker und Wirtschaftseliten sind fast immer in Tagesgeschäften gebunden und die Mahnungen von Experten, langfristiger zu denken, schnell in den Wind geschlagen.

Horrorszenarien und bloße Kicks bringen uns nicht weiter! Zukunftsentwürfe degenerieren in einer solchen Atmosphäre zu medialen Horror-Schinken, zu eindimensionalen Projektionen von "Spartenkönigen" oder zu populistischem Kleister für das Wahlvolk. Wer Umweltziele an den Jahren 2020 und 2050 festmacht, drückt sich oft, sie schon morgen beherzt anzugehen. Und wer die Energiewende zum Selbstläufer erklärt, ist ein Demagoge.

Das Geld richtig investieren! Die Anstrengungen auch der deutschen Regierung, eine nachhaltige Welt gezielt anzusteuern, sind wenig überzeugend. Statt zehnmal mehr Geld für erneuerbare Energien (und Energiespeicherung), für Bildung und Ausbildung sowie in faire Beschäftigungsmodelle zu  investieren, statt die Leistungsträger der Gesellschaft stärker zu belohnen als die Inhaber leistungslos erworbener Vermögen, statt der Spekulation Einhalt zu gebieten, fördert man große Kapitalgesellschaften (die einheimische Mittel- und Kleinbetrieb ruinieren), saniert desolate Bankhäuser mit Steuergeldern, stärkt den unfairen Freihandel, schickt Soldaten in sinnlose Auslandseinsätze und schaut zu, wie wertvolle Mittel in einem untauglichen Gesundheitssystem verrotten.

Unser Staat ist zur Marionette der Globalisierung mutiert. Er wird zunehmend Opfer eines hemmungslosen wirtschaftlichen Wettlaufs, der Umwelt und Ressourcen frisst und die Menschen zu willenlosen Arbeitsmaschinen degradiert.

National wie international klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf. Wer in diesem Rennen auf eine lebenswerte Zukunft hofft, ist ein Narr.
Die Wende mitgestalten! Was wir brauchen, sind taugliche Entwürfe, sowohl für ein neues, ökosoziales Welt-Wirtschaftssystem als auch für eine neue internationale Finanzarchitektur - dazu ein Bewusstsein für nachhaltigen Ressourcenverbrauch, eine faire Bezahlung für verbrauchte Natur sowie den Willen zum Schutz gesellschaftlicher Gemeingüter. Nur wenn die Entwicklung in EINE WELT mündet, in der alle Menschen Respekt genießen, ohne Armut und in Würde leben können, wird es dauerhaften Frieden und die Chance auf eine lebenswerte Zukunft geben.

Guillaume Paoli: "... Wir, die heute am Leben sind, besitzen das schwindelerregende Privileg, an die Spitze der moralischen Verantwortung gelangt zu sein. Die Generationen vor uns wussten nicht, was sie taten. Die nachkommenden werden wahrscheinlich gegen die Folgen unserer Handlungen nichts mehr tun können. Wir allein wissen und können zugleich. Oder zumindest wissen wir, dass wir können sollten."

Hierfür müssen wir alle Kräfte, sprich: die eines jeden Einzelnen, mobilisieren. Wir brauchen eine starke – und vor allem junge - Bürgerbewegung, die den Wandel erzwingt. Menschen, die sich versklaven und vom täglichen Müll zudröhnen lassen, sind dazu nicht fähig. Auf sie warten Entmündigung, Überwachung,  Jobverlust und Altersarmut.
Über all diese Probleme und Herausforderungen ein Buch zu schreiben, war mir ein Bedürfnis.

Dr-Ing. Ulrich Scharfenorth

 

Die Menschen im Ruhrgebiet sind dabei, ein Stück ZUKUNFT zu beschreiben. Informiert Euch mal über Essen, die Kulturhauptstadt 2010, und das, was im Verbund mit anderen Städten derzeit anläuft: http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de

Vier Fragen nebenbei: Wie gelangte "Das Kind" - ein Krimi von Klaus Kluge auf die Spiegel-Bestsellerliste ? Wer weiß, ob YouTube und yasni kooperieren? Was ist schlimmer: Franz Josef Jung als Arbeitsminister oder Pendermix gegen Schweinegrippe?

Ach ... eines noch: Wenn Ihr selbst ein Buch veröffentlichen wollt, seid vorsichtig bei Zuschuss-, Service und Dienstleistungsverlagen. Viele von denen lesen die zugeschickten Bücher gar nicht. Die meisten wollen Euch nur ans Geld. Die "42er Autoren" und Rico Beutlich können ein Lied davon singen: http://www.sueddeutsche.de/kultur/837/486255/text/

.... Achtung in der Rubrik LINKS: informative Verbindungen zu allen Themen !... Achtung: informative Verbindungen zu allen Themen !... Achtung: informative Verbindungen zu allen Themen !...